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Forelle1958

Patentgewässer Schweiz

Empfohlene Beiträge

Forelle1958    417
Am 10.3.2017 um 19:10 schrieb WASABI:

So, nun geht's im besten Kanton der Schweiz BE (Fischertechnisch gesehen :sweat_smile:) am 16ten auch endlich los mit den Bachforellen.

Dazu würden mich einige konkrete Fakten sehr interessieren lieber Aendu, insbesondere was die Fischerei auf Bachforellen in kantonalen Gewässern anbelangt. Aber auch die durchschnittliche Grösse von Hechten, Felchen und Egli überzeugen mich bisher nur bedingt. Seeforellen, Barben, Alet, Wels und Rotaugen in stattlicher Grösse gibt es auch noch in anderen Kantonen, aber du kannst mir gerne eine PN senden :D

bearbeitet von WASABI
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WASABI    875

@Forelle1958 nun Fischertechnisch bezieht sich nicht auf die Grösse der Fische oder Art. Eher der Umfang und Gewässer die befischbar sind mit einem BE Patent. Wenn ich so vergleiche wie kompliziert das Fischen in den anderen Kantonen teilweise ist, ist der BE ein Paradise für Fischer. Wenn du genauer Info für Bafo willst (hast du wieder ein BE Patent gelöst?) können wir ja mal die Aare gemeinsam unsicher machen, mit Fly oder Spinnrute, wie du willst. Mal was anderes als auf Aesche :smile:

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Forelle1958    417

Haha @WASABI, so kompliziert ist das Fischen und der Kauf von Patenten in vielen anderen Kantonen mit zahlreichen interessanten Gewässern und Kantonspatent wie beispielsweise GR, VD, VS oder TI auch nicht. Das Berner Kantonspatent für 400 Franken für Ausserkantonale habe ich schon in der vergangenen Saison nicht mehr gelöst.

Dafür bin ich einem Verein im Berner Oberland beigetreten, wo die Vereins-Gewässer (6 Hauptbäche und zusätzlich Nebenbäche sowie 2 Bergseen) mit sehr viel Engagement und nachhaltig bewirtschaftet werden. Das Fischen in diesen wunderschönen Gewässern kostet mich im Jahr nicht einmal 1/3 des kantonalen Patents, allerdings muss auch ein persönlicher Einsatz bei der Bewirtschaftung erbracht werden. 

Die Tageskarten im Kanton Bern werde ich in Ausnahmefällen wie beim Äschenfischen weiterhin lösen, aber was meine geliebten Bafos anbelangt brauche ich keine Karte in kantonalen BE-Gewässern. 

@hans, ein fettes Petri zu deinen Eröffnungsforellen :thumbup:

Heute war ich wieder an meinem Hausbach im Zürcher Oberland. Die Bachforellen sind im sehr kalten Wasser nach wie vor sehr träge, aber es macht Spass wieder am Bach zu sein :D

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WASABI    875

:smiley: @Forelle1958 das war auch eigentlich nicht das Thema, ob man nun eine Jahrespatent kaufen soll oder wie kompliziert ist ein Patentkauf oder wie teuer? Das überlasse ich jedem selber ob er soviel Geld ausgeben will oder nicht. In der heutigen Zeit kann man schon in sehr vielen Kantonen ohne Probleme Patente online lösen, da war auch der Kt. Bern auch mal sehr schnell, auch wenn wir als langsam gelten :sweat_smile: 

GR und VD habe ich auch schon karten gelöst, aber ich kann nur einen See oder und Bach lösen. In GR muss man sogar teilweise in einem Verein sein um dann fischen zu dürfen. Auch zb. der Zugers, da kannst du nicht einfach ein Tageskarte lösen und auf dem ganzen See Fischen. Das nenne ich kompliziert liebe @Forelle1958 

Im Kt. Bern löst man zb. eine Wochenkarte und es steht dir alles offen. Klar hat es auch privat Gewässer, aber die Auswahl ist so gross. Nenn mir einen Kanton wo du auf auf 4 Seen fischen kannst und noch problemlos mit Auto zu erreichen sind? Welcher Kanton hat mindestens 4 grosse Flüsse die man mit einem Patent befischen kann? Welcher Kanton hat soviel Bergbäche und Bergseen die man mit einem Patent befischen kann?

Daher der beste Kanton der Schweiz :grin:

Du selber kommst ja extra von Winterthur in unseren tollen Kanton um zu Fischen. Sei es auf Aesche oder im Berner Oberland um in den Bächen zu fischen.

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Rassler    102
vor einer Stunde schrieb WASABI:

Im Kt. Bern löst man zb. eine Wochenkarte und es steht dir alles offen. Klar hat es auch privat Gewässer, aber die Auswahl ist so gross. Nenn mir einen Kanton wo du auf auf 4 Seen fischen kannst und noch problemlos mit Auto zu erreichen sind? Welcher Kanton hat mindestens 4 grosse Flüsse die man mit einem Patent befischen kann? Welcher Kanton hat soviel Bergbäche und Bergseen die man mit einem Patent befischen kann?

Da bin ich Euch wirklich neidisch, mit so wenig Geld so viele verschiedene Gebiete befischen zu können....

Aber hier im Forum schreiben auch viele Berner von Frust und Ärger, insbesondere an den Bächen.
Seither schätze ich unser Patentsystem mit einem See- und (teuren) Fliessgewässerpatent wieder vermehrt.

An teuren, kleinen Patentgewässer wird der Befischungsdruck sicher kleiner sein.... und die Waidgerechtigkeit bewusster praktiziert. (z.B. auch Vereinsgewässer)

Hat wohl jedes System eine Kehrseite....

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Loon    72
Am 13.3.2017 um 11:26 schrieb Rassler:

Seither schätze ich unser Patentsystem mit einem See- und (teuren) Fliessgewässerpatent wieder vermehrt.

An teuren, kleinen Patentgewässer wird der Befischungsdruck sicher kleiner sein.... und die Waidgerechtigkeit bewusster praktiziert. (z.B. auch Vereinsgewässer)

Ich fände es nicht gut das über den Preis zu machen. Da werden nur die jenigen benachteiligt, die finanziell nicht so gut da stehen.

Ich kann mir vorstellen, dass die Waidgerechtigkeit besonders in Vereinsgewässern bewusster Praktiziert wird, da dort auch eine höhere Identifikation mit dem Gewässer vorhanden ist. Man ist eben nicht nur ein "Kunde" der ein "Produkt" gekauft hat.

Ich fände es garnicht schlecht wenn man sich mit dem Patentkauf auch zur Teilnahme an einer Hegemassnahme verpflichten würde. Das würde vielleicht einige Leute abschrecken. Dafür würde es bei anderen den bewussten Umgang mit den Gewässern sogar noch fördern.

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Rassler    102

Absolut! Fischen soll für alle möglich sein.

Ich unterstütze Deine Ideologie nach einer "Hegemassnahme" auch sofort. Nur würden solche Massnahmen im Vollzug wohl kaum umsetzbar sein. :relieved:

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nicithefisher    754

Wie wärs mit einer Pflicht für einen Vereinsbeitritt? Und die Vereine wiederum werden zu Hegemassnahmen verpflichtet...

Noch gibt es viele Fischer, die in keinem Verein Mitglied sind. Aber auch vereinzelt Vereine, die sich um rein gar nichts kümmern, ausser Pouletflügeli und Bier in der Vereinsstube zu konsumieren. 

Eine grosse Zahl sehr engagierter Vereine und viele pflichtbewusste Fischer hingegen gehen mit bestem Vorbild voraus und zeigen durchaus, was möglich wäre.

So könnte man es doch indirekt regeln, über die Vereine!?

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Gelöscht    273

Finde das gute Ansätze. Habe ich auch unterstützt. Mancher Verein hat das vor Jahren schon versucht.

Mit dem Resultat, das es sogar einige Abgänge von älteren, und kein Zuwuchs von Jungen gab.

Es ist wohl noch nicht an der Zeit.

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hans    71

Eine Pflicht finde ich gar nicht gut, nicht jeder will in einen Verein. Ich selber bin in einem, aber immer alles Reglementieren und über Gesetze regeln, ist nicht so mein Ding.

Zudem gibt's im Kt. Bern eine Unmenge an Gewässern welche an Private (meine nicht Vereine) verpachtet werden, finde ich nicht so toll. Man könnte einige auch als Patentgewässer freigeben. Der Befischungsdruck in einzelnen Bächen würde sich dadurch auch besser Verteilen

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Loon    72

Das mit den Vereinen kenne ich noch ähnlich aus Deutschland (NRW). Dort besteht zwar keine Pflicht einem Verein beizutreten, aber da ein grosser Teil der befischbaren Gewässer an Vereine verpachtet ist bleibt einem kaum etwas anderes über wenn man nicht immer Tageskarten kaufen will. Die Vereine wiederum verpflichten meist auch zu Arbeitseinsätzen. Allerdings findet auch das  mit recht unterschiedlichem Engagement statt...

Mein Vorschlag die Patentinhaber zu Hegemassnahmen zu verpflichten würde sehr wahrscheinlich aus finanziellen Gründen scheitern. Die Idee das ganze über Vereine zu regeln fände ich nicht schlecht. Ich muss allerdings gestehen, dass ich zur Zeit kein Mitglied in einem Verein bin...

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WASABI    875

Vereine sind sicher wichtig. Nur das viele das gar nicht mehr wollen. Das war früher eine super Sache, da man sonst ja keine Info, Hilfe oder Unterstützung fand. Sieht heute halt alles anderes aus. 

Ich finde wir Fischer müssen mal unser Bewusstsein ändern! Ich lese immer wieder wie nachhaltig, sauber und gut wir sind. Gehe ich Fischen...liegen hier Schnurreste rum.....dort ein leeres Haken-Briefchen...dort eine leere Cola Flasche ...ja wo sind die so sauberen Jungs denn?

Auch wird immer gejammert, keine Fische, rentiert nicht mehr usw....

Ansonsten mal ein Moratorium für Forellen Schweizweit? 5 Jahre keine Salmoniden fangen? Wir würden staunen wieviele schöne Bafos da plötzlich wären (trotz Kormoran :stuck_out_tongue_winking_eye: ) und dann pro Fischer und Saison entnahme von max. 10stk mit Fangfenster 36cm bis 45cm, rest zurück...C&R

nur so mal als Gedanke, geht ja eigentlich um Patentgewässer Schweiz..

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    • Von Forelle1958
      Mit diesem Thread möchte ich eine alte Haken.ch Tradition fortsetzen. Ich kann es kaum mehr erwarten bis die Saison in gut 10 Tagen an meinem Hausbach beginnt, auch wenn in diesem windgeschützten und von der Sonne verschontem Tal noch tiefster Winter herrscht, wie ich heute feststellen musste.

      Euch allen wünsche ich eine tolle Saison am Wasser und wünsche euch ein dickes Petri bei der Forellenpirsch 

    • Von nicithefisher
      Dass Bachforellen ihr Äusseres verändern können, zwecks Tarnung, war mir schon länger bewusst. Und das geht sogar äusserst schnell, vermutlich binnen weniger Stunden. Ich war nämlich mal an einem Bach unterwegs und die gefangenen Bachforellen hatten die typische goldene Färbung mit den weiss umrandeten roten Tupfern. An dem Tag war das Wasser klar und die Forellen somit perfekt an den Gewässergrund angepasst. Weil es so gut lief, ging ich einen Tag später nochmal an den selben Bach. An diesem Tag kam aber das Wasser typisch gletschertrüb, so weiss-grau. Und prompt waren die gefangenen Forellen ausnahmslos blass-grau gefärbt, die goldene Farbe war verschwunden und die roten Tupfer waren nur noch kleine, kaum sichtbare Pünktchen. Der ganze Fisch war heller gefärbt und somit perfekt an die weiss-graue Wasserfarbe angepasst. Das hat mich schon ziemlich fasziniert.
      Aber kürzlich habe ich per Zufall noch etwas viel Beeindruckenderes entdeckt: Ich war in einem Bergbach unterwegs und da war ein Pool, wo wohl das letzte Hochwasser eine ganze Tanne drin verkeilt hat. Das perfekte Versteck! Ich schlich mich an und präsentierte den Gummifisch vertikal zwischen den Ästen und prompt hatte ich einen Fisch gehakt. Dessen Färbung konnte ich kaum glauben! Er hatte dunkle, breite Querstreifen am Körper, wie ich es bei einer Bachforelle noch nie gesehen habe. Die Streifen waren genau so breit wie die Äste der Tanne, zwischen denen sie sich versteckt hat. Ist das wirklich möglich, war das eine bewusste/gezielte Anpassung? Oder nur ein Zufall? Was meint ihr?

      Oder ganz generell, was habt ihr für Erfahrungen gemacht bezüglich der Tarnfähigkeiten unserer Bachforellen? Ich finde das Thema enorm spannend
      Gruss
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