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Gelöscht

Gewässer

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Gelöscht    273

                                                                                                              INKWILERSEE


                                                                                         Das traurige Pendant zum Burgäschisee

                      Ein noch kleinerer Spaziergang, an einem noch kleineren See,  mit gleich grosser Geschichte aber noch weniger Zukunft.
                                                                      
                                          Leider immer wieder mit erschütternden Nachrichten, in ca. 170 Jahren wird es ihn nicht mehr geben.
                                  Beide Seen können seit langem als hoch eutorph eingestuft werden, obwohl sie mal beide mesotorph waren.
                                                        Einfach gesagt; Sie Düngen sich durch die alten Sedimente und neuen Ablagerungen selbst.


                       http://www.srf.ch/play/tv/schweiz-aktuell/video/fische-sterben-im-inkwilersee?id=5536ef87-ee59-48bd-a676-e2acb11eb7b6

                                                   http://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/kleines-fischsterben-im-solothurner-inkwilersee

           http://www.grenchnertagblatt.ch/solothurn/lebern-bucheggberg-wasseramt/trotz-toter-fische-im-inkwilersee-massnahmen-beginnen-zu-greifen-130628937


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Es gäbe noch viel mehr solche Drainagen.


Nun zum Rundgang;

Am einem der zwei Parkplätze angekommen. Dort haben gerade mal vier Autos Platz und siehe da, Boote fahren darf man auf ihm nicht.:-)

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Von dort aus gelangen wir zu einem kleinen Teich der 30 m neben dem See liegt. Ob er zur Nachzucht verwendet wird werde ich noch erkunden.

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Der einzige Ausfluss/ Schwelle in den Seebach.

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Einfluss des  Seebach. Dieser Seebach entspringt im Choliholz neben dem Waldhaus Etziken.

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Niedliche Feuerstelle mit vielen Sitzbänken. Holz liegt auch im Hundehäuschen. Schade haben wir keinen Cervelats dabei.

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Auch an diesem See liegt kein einziges Papier herum. Respekt. Abfallsäcke und Kübel sind überall reichlich vorhanden. Fischerplätze alle sehr gemütlich und mit Bank, Hocker und Beistellablage, z.b.s. für Köder, versehen.

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Pssst, hier ist nochmals jemand mit Herzschmerz, oder?   Nein, ist meine Frau und es geht ihr gut. Also ja nichts daran ändern  :-)

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Diese alte Plattform für Boote hat ihren Dienst schon lange hinter sich. Einsturzgefahr.

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Noch ein paar Wegschritte. Der See ist in 20 Minuten umgehen.

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Fischen am Inkwilersee

Es kann nur vom Ufer aus gefischt werden. Achtung: Das Seeufer auf der Seite des Kantons Solothurn steht unter Naturschutz. Hier kann nur beschränkt gefischt werden.
 Im Inkwilersee hat es unter anderem Karpfen, Schleien, Weissfische , Egli, Hechte.

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http://soaktuell.ch/index.php?page=/News/Inkwilersee-Taucher-siedeln-seltene-Teichmuscheln-um-_576

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Weiter entlang , Herr Biber war aber nicht zu sehen.

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Was noch nicht auf der Artentafel aufgenommen ist. Der Fischadler der vor rund 100 Jahren letztmals in der Schweiz gesichtet wurde, taucht seit kurzer Zeit

als Durchzügler am See auf.

Im Winter ist der Inkwilersee oft zugefroren. Dann wird nebst Schlittschuhfahren, Hockeyspielen auch  gegrillt und Glühwein verkauft.

Da der Inkwilersee leider immer wieder überkippt, wird er auch in Zukunft immer wieder in den Medien auftauchen. Es fragt sich ob der ganze Aufwand lohnenswert ist. Die Natur wird sich zurückholen, was sie tausende Jahre zur Verfügung gestellt hat.

 

 

Zum Schluss noch eine lustige Geschichte;

Der INKWILERSEE heisste einmal BOLKENSEE

In der Gegend um den Inkwilersee erzählt man sich die Geschichte, wie es zur heutigen Grenzziehung zwischen Bolken und Inkwil gekommen ist: Seinerzeit hiess das Gewässer Bolkensee und gehörte ganz zu dieser Gemeinde. Inkwil hatte aber stets gefordert, einen Teil des Sees und des Inselchens zu besitzen.
Viele Jahre lang wurde erbittert gestritten, ohne dass eine für beide Seiten annehmbare Lösung gefunden wurde. Da beschlossen die Gemeinderäte beider Dörfer, der Inkwiler Gemeindepräsident und der Ammann von Bolken sollten die Sache zusammen ausjassen. Der Gewinner müsse dem andern gutes Essen und einen Schoppen Wein bezahlen; der Jass solle im Inkwiler Wirtshaus stattfinden.
Während sich der Ammann von Bolker seiner Sache sicher war, ging der Gemeindepräsident von Inkwil allabendlich ins Wirtshaus und übte sich im Jassen. Bald war der abgemachte Tag gekommen, man traf sich im Inkwiler Hirschen. Hart wurde gekämpft, das Spiel schien unentschieden auszugehen. Aber dann kam die Wende: Während die Wirtin die Gläser nachfüllte, schaute sie dem Bolkener Ammann in die Karten und signalisierte das Gesehene ihrem Gemeindepräsidenten. So dass der Einheimische gewann, Inkwil war Sieger. Der Bolkener Ammann bekam einen roten Kopf und der Inkwiler Gemeindepräsident strahlte übers ganze Gesicht. See und Inselchen waren geteilt. Die Hirschen Wirtin musste nach ihrem Tod für den Verrat büssen. Hundert Jahre lang sah man sie als weisse Frau beim See herumgeistern. Mit den Jahren wurde sie allmählich immer kleiner bis sie ganz verschwunden war.
 

mfg, Schlammbarbe.

 


Saison: 1. Mai bis 15. Oktober

Fischpatente können an folgenden Stellen bezogen werden:
 
Fritz Sommer Seestrasse 15, 3375 Bolken Tel. 062 961 41 72 

Preise
• Tageskarte: CHF 10.00
• Jahreskarte für Kinder (bis 16. Jahre): CHF 10.00
• Jahreskarte für Erwachsene: CHF 40.00

Adresse Auskunftsstelle

Fischereiaufsicht Inkwilersee:
 Ronny Zürcher, Tel. +41 (0)79 795 73 12
E-Mail Auskunftsstelle
zueri80@besonet.ch

SOLOTHURNER ZEITUNG 2015


Am Mittwoch wurden zwischen 200 und 400 Kilogramm toter Fisch aus dem Wasser gezogen. Die Gründe für das Fischsterben sind unklar. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit Abwasser vom Open Air Etziken.

Es ist ein trauriges Bild. Hunderte Fische sind in den letzten Tagen im Inkwilersee gestorben. Neben der Jungbrut sind unter anderem auch grosse Brachsen und Hechte verendet.
 
«Wir haben gestern Abend noch die Runde gemacht und mussten zwischen 200 und 400 Kilo toten Fisch aus dem Wasser ziehen», berichtet Ronny Zürcher, Fischereiaufseher Inkwilersee. Viele tote Fische seien noch unter den Seerosen versteckt. «Die werden wir erst im Laufe der Zeit sehen und dann auch riechen.»

Über die Gründe für das Fischsterben wird noch gerätselt. Klar ist: Während des Open Airs Etziken, das am letzten Freitag und Samstag in der Nähe des Sees stattgefunden hat, ist ein Fehler passiert.

Das chemische Abwasser der mobilen WCs ist in den falschen Schacht geleert worden und dann im See gelandet. An dieser Stelle auf der Solothurner Seite des Sees sind auch die meisten toten Fische zu sehen.

«Das ist gut möglich», erklärte gestern Ronny Zürcher gegenüber Tele M1. «Die Polizei und das kantonale Amt für Umwelt ermitteln, aber man darf keine voreiligen Schlüsse ziehen.»

Die Organisatoren vom Open Air Etziken haben den Fehler erkannt, verweisen aber auf die Untersuchungen und darauf, dass das Amt für Umwelt nicht dem Festival die ganz Schuld für das Fischsterben in die Schuhe schieben wolle.

«Der Schadenfall hat vielleicht lokal zum Sterben von Fischen geführt. Aber auf den Inkwilersee als Gesamtes hatte dies keine grosse Auswirkung», sagt Gabriel Zenklusen, stellvertretender Chef Amt für Umwelt. Dennoch ist bei Ronny Zürcher der Frust gross.

Viele grosse Laichtiere seien gestorben und müssen ersetzt werden, was viel Geld koste. Das Geld sei aber zweitrangig. «Es wäre schön, wenn solch ein Vorfall sich nicht wiederholt. Dann wären wir schon glücklich», so Ronny Zürcher. Er habe schon genug Probleme wegen des Sauerstoffmangels im Inkwilersee, da brauche es nicht auch noch Abwasser von mobilen WCs. (uby/Tele M1)

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bearbeitet von Schlammbarbe
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Rouven    222

Sehr schöne, wenn ein wenig traurige Gewässervorstellung. Sehr gut finde ich ebenfalls, dass du alle Infos, auch bezüglich Preis angibst.

Rouven

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Gelöscht    273

Danke für das Echo.:) Man könnte noch vieles dazuschreiben, doch finde ich zu lange darf es auch nicht werden.

mfg, Schlammbarbe.

Falls ihr noch einen interessanten Link oder andere aktuellere informationen dazu habt, postet ihn doch bitte rein.:thumbup:

bearbeitet von Schlammbarbe

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