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Saibling1    5

Hallo allerseits,

Letzten Samstag war es wider mal soweit, wir beschlossen ein Ausflug nach Österreich zum Lünersee zu unternehmen. Der Lünersee ist bekannt für seinen guten Refo bestand, gelegen auf fast 2000 müm ist er eine Perle der Bergseen. 

Aber ich hatte ganz andere Ziele , letztes Jahr habe ich mit einem Einheimischen über das Fischvorkommen unterhalten, und der erzählte mir das auch ein guter Bestand an Seesaiblinge im Lünersee vorkommt.

Somit war mein Ziel für diesen Ausflug klar: Seesaibling.

Am frühen Samstagmorgen fuhren wir ca: 2h zur Bergstation Lünersee, dort angekommen erwartete uns auch schon eine frische Brise und 13c. Perfekt für die fischrei auf die Könige der Berge. Mit der Seilbahn ging es noch ca 500 m in die höhe und nach einem kurzen Fussmarsch von 10 minuten hatte wir unser Angelplatz erreicht. Eine felssige stelle wo es auch ziemlich rasch sehr Tief wird , genau da auf dem Grund sind Sie auf der Lauer. Also bereitete ich meine Montage vor. 20 g Spirolino sinking eine kleine Perle zwischen spiro und Knoten, Wirbel und dann 0.20 Fluorcarbonvorfach mit einem 1er Haken. Die Köderfische habe ich aus meinem Angelgeschäft des Vertauens. Alles bereit, Los gehts!

Ich werfe mein Spiro ca 40 m in die weite, lasse Ihn langsam zu Grund sinken , spanne die Schnur und lockere die Bremse vollkommen und in diesem Augenblick rotiert meine Spule irgendetwas zieht meter für meter schnur von meiner Rolle, ich warte einen kurzen Moment und bestätige meinen Anschlag. In diesem moment merke ich schon der hat keine 30cm, nach kurzem drill von 6-7 minuten und einer kurzen Flucht vor dem Feumer habe ich ihn an Land. 47cm und was für ein schönes Tier! Projekt Seesaibling Lünersee abgschlossen. Was für ein Spass.

Fotos folgen.

Nächstes Projekt Glarneralpen Namaycush, bericht folgt.

Gruss Saibling1

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Peter_H    206

Hi Saibling

Schöner Bericht, danke!

Aber für mich als Laie sieht das eher nach einem Bachsaibling als nach einem Seesaibling aus, oder täuscht das?

LG

Peter

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kds    321

Hmhh, ich glaube das wird schwierig. Ich bin ja kein Ichthyologe, aber soweit ich weiss, gibt es über 30 verschiedene dokumentierte Saiblingsvarietäten. Zudem zeichnen sich alle Salvelinus dadurch aus, dass sie sich wild kreuzen können..... wird also vermutlich schwierig.

Aber ein extrem schöner Fisch ist es trotzdem. Chapeau! Sehr schöne Bilder!

Gruess
Kurt

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nicithefisher    751

Hallo Peter

Das ist schon ein Seesaibling :)

Der 35er Saibling, den du kürzlich im uns bekannten Beo Bergsee gefangen hast, war wohl auch eher ein Seesaibling, oder nicht? Hab mich noch gewundert als du Bachsaibling geschrieben hast. Wie auch immer, Petri nachträglich noch zu diesem schönen Fang!

@Saibling: ganz schöner Fisch, dickes petri und willkommen im Forum! Dein Name scheint Programm :)

bearbeitet von nicithefisher

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nemo    154

Petri zu diesem Blitzstart-Saibling! Ich habe auch schon mal am Lünersee gefischt - ein interessantes Gewässer. Mir ist es aber nicht gelungen, einen Saibling zu fangen, jedoch sehr schöne Regenbögler mit der Trockefliege.

Das mit der Saiblingsart ist wirklich eine schwierige Geschichte, vor allem in Seen im Ausland (oder in der Frutt) wo mit Massfischen besetzt wird. Denn in der Vergangenheit werden und wurden Bach- und Seesaiblinge oft gekreuzt. Wissenschaftliche genetische Analysen zeigten, dass in einigen Deutschen Seen mit natürlichen Seesaiblingvorkommen in vielen Proben von Seesaiblingen auch Bachsaiblingsgene nachgewiesen werden können. Dies sowie die äusserliche Farbvariabilität bei den Saiblingen machen eine Identifikation nicht einfach.

Ich würde beim Lünersee-Fisch aber auch auf einen Seesaibling tippen. Oder einem Saibling, bei welchem die Seesaiblingsgenetik durchschlägt...

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    • Von Rönner
      https://www.watson.ch/schweiz/ostschweiz/799784312-raetsel-geloest-monsterfische-fressen-appenzeller-see-leer
      Schöne Fische die scheinbar einen betrachtlichen Schaden anrichten....
      ist das bekannt gewesen? fischt jemand an diesem See und kann das bestätigen?
    • Von nicithefisher
      Liebe Community
      Tut mir Leid, ich habe dieses Forum sträflich vernachlässigt!  Shame on me! Höchste Zeit, dass ich mich auch wieder mal melde, denn ich habe eigentlich vieles erlebt diesen Frühling/Sommer...
      Das absolut unübertroffene Highlight des Jahres, wenn nicht gar meiner ganzen Fischerkarriere, war die diesjährige Forschungsexkursion nach Grönland! Ein geniales Abenteuer in unvorstellbar schöner, wilder Natur. Simpel und rustikal gelebt, spannende Forschung betrieben, und – ganz nebenbei – phantastische grosse Arctic Char gefangen!  Ich habe übrigens nur mit der Fliegenrute gefischt...
      Auf meiner Homepage habe ich einen sehr grossen, detaillierten Bericht über diese unvergessliche Reise verfasst. Den wohl zeitaufwändigsten Bericht, den ich jemals geschrieben habe. Tut mir Leid, das soll wirklich keine plumpe Werbung sein um auf meine Homepage zu gehen, ehrlich nicht!  Aber es wäre einfach viel zu viel Aufwand, um das alles hier nochmals hinein zu kopieren. Deshalb werde ich euch hier einfach einige der besten Bilder zeigen.  Diejenigen, die gerne den ganzen Bericht lesen möchten, finden ihn unter: https://www.thetrouthunters.ch/fangberichte/reise-berichte/grönland-2018/ 
      Es würde mich sehr freuen, wenn ihr einen Blick auf den Bericht werft. Auch, weil ich nicht nur das rein "fischereiliche" und die schönen Landschaften zeige. Sondern auch versucht habe zu erklären, was die wissenschaftlichen Ziele dieser Exkursion waren, sprich was wir zu erforschen versuchten bzw. was wir schon heraus gefunden haben.

      Lg und petri
      Nicola


    • Von Larzh
      Seit Anfang Mai ist die Bergsee Saison in mehreren Kantonen im vollen Gange! Ich war mittlerweilen schon unzählige Tage am Wasser und konnte viele Forellen bis 50cm fangen. Hier eine Auswahl der besten Bilder:
      Gruss und Petri
    • Von nicithefisher
      Ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr und hoffe, ihr habt erfolgreich in die neue Saison gestartet!
      Ich begann das neue Jahr gleich im Anschluss an die Silvesterparty, ohne Schlaf, mit der verrücktesten Tour, die ich je gemacht habe. Zusammen mit Fischerkollege Reto ging es auf einen 2-Tägigen Trip zum Eisfischen auf dem Engstlensee, und zwar mit Aufstieg von Berner Seite, und mit Übernachtung im Zelt auf dem Eis! Kurz gesagt, es war extrem anstrengend, teilweise auch nicht ungefährlich, aber alles in allem ein super Trip! Ein tolles Abenteuer, mit schönen Fängen und einer eindrücklichen Erfahrung, wie mächtig die Natur in den Bergen sein kann.
      Natürlich hätten wir eigentlich auch einfacher zum Engstlensee gelangen können. Das mache ich ja normalerweise auch, z.B. bei den Guidings. Aber dieses mal ging es uns halt nicht nur ums Fischen, sondern um das ganze Erlebnis und um die sportliche Herausforderung.
      Statt einem detaillierten Bericht, habe ich ein Video von diesem Erlebnis zusammen geschnitten. So könnt ihr eins zu eins miterleben, was wir erlebt haben...
      Und hier nun noch ein paar Fotos...
















      Rückblickend sind wir natürlich froh, dass wir wohlbehalten alles überstanden haben und nichts schlimmeres passiert ist. Auch wenn der Rest dieser Tour super geklappt hat (mit dem Zelt, guten Fängen, teilweise schönem Wetter, etc.), dürfen wir nicht vergessen, dass das auch ganz anders hätte enden können bei dem heftigen Sturm und der enormen Lawinengefahr. 
      Hoffentlich haben wir jetzt niemanden auf dumme Ideen gebracht, sowas nachzumachen. Falls doch, dann überlegt und plant das wirklich gut. Seid sicher, dass ihr erstens in allen Aspekten optimal ausgerüstet seid (Gute Funktionsbekleidung, robustes wintertaugliches Zelt, isolierende Winter-Schlafmatten, sehr warmer Schlafsack, etc.) aber auch den Respekt vor der Natur wahrt. Wir waren top ausgerüstet, aber hätten die Wettervorhersagen ernster nehmen müssen. Wir werden dieses Abenteuer sicher wiederholen, aber beim nächsten Mal nur noch wenn die Prognosen eindeutig sicher sind.
      Wahrt immer den Respekt vor der Natur, insbesondere im Gebirge. Kennt eure Grenzen und seid euch dessen jederzeit bewusst. Kein grosser Fisch, kein Erlebnis der Welt ist es wert, ein zu grosses Risiko einzugehen. Ein Rückzug zeugt von Vernunft und gutem Einschätzungsvermögen und ist keineswegs etwas, wofür man sich schämen sollte.
      Gruss und Petri, Nicola
    • Von Larzh
      Hallo zusammen, 
      So langsam geht es auch in den höher gelegenen Gewässer los, deshalb wird es Zeit für einen neuen Bergsee Thread. Ich war dieses Wochenende im Tessin unterwegs, "Bergseen" unter 1200 m.ü.M sind da bereits seit mitte März für die Fischerei offen. Am Sonntag stand ein für mich neuer Stausee auf dem Programm, welcher unter anderem auch Kanadier beherbergen soll. Tatsächlich gab es bis am Mittag die ersten schönen Kanadier der Saison mit 40 und 39 cm. Zwar noch etwas schlank nach dem Winter aber trotzdem ein gute Portion zum Nachtessen für mich und meine Freundin 

      Freue mich jetzt schon auf viele schöne Berichte hier.
      Gruss und Petri
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