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kds

Fluorcarbon ?

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kds    1'005

Ich bin ein technisch interessierter Mensch und habe, nicht nur bei Tackle Fragen, immer Freude an innovativen und neuen Lösungsansätzen. Den Begriff Fluorcarbon (Fluocarbon, Fluorocarbon etc.) gab es zu meiner Bubenangelzeit noch nicht und deshalb hat es mich natürlich sehr gefreut, dass es heute Angelschnüre gibt, die den gleichen Lichtbrechungsindex wie Wasser haben sollen und deshalb im Wasser eingetaucht nahezu unsichtbar sind.

Dummerweise bin ich jetzt heute Abend auf die Idee gekommen, dies einmal zu überprüfen. Also habe ich flugs das grosse Spülbecken in der Küche mit Wasser gefüllt und erwartungsfroh ein Stück normale Angelschnur eines Premium Herstellers und ein Stück Fluorcarbon (des gleichen Herstellers) der gleichen Stärke 0.28mm unter gleicher Spannung in das Becken gehalten.

Um ehrlich zu sein, war die Enttäuschung recht gross:open_mouth: Logisch, dass der Schattenwurf des Nylon auf dem Beckenboden identisch war, aber die Sichtbarkeit der Schnüre im freien  Wasser war mit blossem Auge einfach dieselbe. Mit Sicherheit sind da keine signifikanten Unterschiede vorhanden.

Nun stellt sich natürlich die Frage: Was habe ich falsch gemacht? Kann es sein, dass die vermeintlichen Vorzüge von FC in der Praxis gar nicht zum Tragen kommen? Für die Schnüre werden ja wackere Tarife aufgerufen und ich denke da sollte in der Praxis schon auch ein Nutzen spürbar sein:thinking:

Was sind eure Erfahrungen (gerade auch in der Angelpraxis) zum Thema Fluorcarbon?

Grüsse
Kurt

P.S. Falls an dem Thema Interesse besteht, bin ich durchaus auch in der Lage dies mit einem Foto bildlich darzustellen.

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nicithefisher    754

Da habe ich auch noch nie einen Vorteil drin gesehen. Ich nehme mir trotzdem die Mühe, beim Forellen- und Eglifischen in jeweils angepassten Dicken auf Vorfächer aus Fluorocarbon zu setzen.

Dies aus zwei Gründen: Erstens fische ich auf (fast) jeder Combo mit einer Geflochtenen. Also brauche ich sowieso ein Vorfach, der Aufwand ist derselbe, ob nun Mono oder Fluoro.  Das zweitens ist der Grund, warum ich bei erstens auf Fluo setze statt Mono: Ich persönlich sehe den spürbaren Vorteil im Fluoro gegenüber dem Mono nicht in der Sichtbarkeit, sondern der Abriebfestigkeit. Da merke ich einen Grossen Unterschied, der den geringfügig höheren Preis wett macht. Mal ehrlich, eine Rolle à 50m Fluo Vorfachmaterial kostet vielleicht 15.- und hält als häufig verwendeter Durchmesser locker eine Saison, seltener verwendete Durchmesser halten sogar mehrere Saisons.

Zum Fliegenfischen würde ich aber nicht Fluoro verwenden, dafür ist es zu steif. Das spielt bei Kunstködern durch das Eigengewicht keine Rolle, aber zu Müggelen geht das nicht. Und die Fische nehmen die Fliege ja trotzdem, auch bei klarstem Wasser, obwohl es ein Monofil Vorfach ist. An der Sichtbarkeit kann es also nicht liegen ;)

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kds    1'005

Klar, die Abriebfestigkeit ist sicher ein positiver Punkt. Die Steifigkeit der FC kann je nach Angelart auch positiv sein. Beim Fliegenfischen sollte das Vorfach einfach möglichst im Wasserfilm eingetaucht sein, egal welche Schnur. Da hast du auch recht.

Trotzdem haben FC Schnüre meist eine geringere Bruchfestigkeit. Als Beispiel, gleicher Hersteller, gleicher Durchmesser, beides Premium Schnüre:

FC 0.26mm 4.7kg
Normale Schnur 0.26mm 6.1kg

Der Kostenfaktor wird uns alle nicht ins Grab bringen. Wir sitzen ja alle an einem Device mit Internetanschluss:sunglasses: Aber mich würde es eben schon interessieren, ob in der Praxis (Bisshäufigkeit oder so was in der Art) bei FC (ob jetzt subjektiv oder nicht) Unterschiede feststellbar sind.

Und wie eingangs erwähnt: das mit dem Lichtbrechungsindex kam doch von der Marketingabteilung? :stuck_out_tongue_winking_eye:

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Rassler    102

Ich stelle einfach mal den Link von stroft rein zum Thema Vor- und Nachteile von Polyamid, Fluorocarbon und UHMWPE.

Für das menschliche Auge wird FC im Wasser schon weniger sichtbar sein. Ob es der Fisch auch so sieht oder eben nicht.... oder wie er die Unsichtbarkeit der Marketingabteilung geblubbert hat... das sind wohl die grossen Rätsel.

Interessant wäre ja, wie es die Fische wahrnehmen. "Sehen" sie die Schnur, oder nehmen es durch das Seitenlinienorgan wahr? Was "denken" sie, wenn sie eine Schnur wahrnehmen? "Oh, ein Grashalm" oder "Da oben ist ein böser Fischer, der mich in die Pfanne hauen will" oder bringen sie die Schnur mit einer negativen Erfahrung in Verbindung und unterdrücken so den Reflex.

Selber handhabe ich es so wie Nici. z.B. Grundfischen auf Egli mit FC, Oberflächenfischen auf Forellen mit Mono. Aber nicht wegen der Sichtbarkeit sondern anderen Eigenheiten.

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kds    1'005

Ich glaube es liegt auf der Hand: Fluorcarbon hat durchaus seine Vorzüge, die man je nach Anwendung auf keinen Fall missen möcht, aber das Argument der Unsichtbarkeit im Wasser ist wohl eher Wunschdenken der Werbeabteilung.

Anbei noch ein Bild. Der rote Haken hängt am Flurcarbo, der schwarze an normalem Mono. Beide etwa 10cm tief im Wasser eingetaucht. Man sieht, dass man nichts sieht :D

Fluo.jpg

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habakuk    147

Fluorcarbon hat dafür einen anderen Vorteil und zwar ist es viel härter und damit abriebfester als normale Mono und hat weniger Dehnung. Reines Fluorcarbon gibts aber leider eher selten... 

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imox    23

vielleicht liegt es daran, dass die sicht auf die schnüre von ausserhalb des wasser anders ist als direkt von unter wasser? hast du den gleichen versuch auch mit kopf unter und mit taucherbrille gemacht? irgendwo her muss doch der USP (unique selling proposition) des lichtbrechungsfaktors her kommen......  das licht (also unsere sicht) von ausserhalb des wassers dürfte doch gebrochen sein, wenn wir etwas unter der wasseroberfläche betrachten.

wie auch immer, die vorzüge des fc liegen schon auf der hand.

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Ingo    39

Ich habe auch schonmal Unterwasser verglichen, ich habe keinen Unterschied ausmachen können. Benutze aber auf 50% meiner Combos FC da ich die anderen Vorteile schätze

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nicithefisher    754

Ja wie gesagt, ich habe Fluorocarbon sowieso schon immer wegen den von Haba erwähnten Gründen gekauft. Das mit der Sichtbarkeit ist mir ziemlich egal.

Nicht alle Fische sind gleichermassen Schnurscheuh, z.B. beim Hecht spielt es nun wirklich überhaupt keine Rolle, da wir ja sowieso Titan oder Stahl vorschalten, er nimmt es trotzdem. Meiner Erfahrung nach sind Egli die schnurscheuhsten Fische. Und in schnapsklarem Wasser können auch Bachforellen heikel tun. Dann muss man halt eben mit der Schnurdicke arbeiten. Und ganz ehrlich, wenn ein Fisch so schlau/erfahren ist, dass er eine Fliege an einem 0.14er Vorfach ignoriert – oder ein Egli einen Gummi an einem auf 0.18er geknüpften C-Rig... dann hat er es verdient, nicht gefangen zu werden :smile:

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kds    1'005

Ich tu mich etwas schwer damit, die Kamera unter Wasser zu halten:grin:

Es kann schon sein, dass die Sichtbarkeit unter Wasser geringer ist. Wie man ja in Rassler`s Beitrag nachlesen kann:

Als Hauptvorteil der Fluorocarbon Schnur wird häufig der Lichtbrechungsindex genannt, der mit 1,42 gegenüber 1,58 beim Polyamid, dem des Wassers mit 1,33 sehr viel näher kommt.

Aber eben "näher kommt" und nicht gleich ist. Ob man da von "Unsichtbarkeit" sprechen kann, wage ich zu bezweifeln. Fluorocarbon hat unbestritten seine Vorteile (Abriebfestigkeit, Wasseraufnahme, UV-Unempfindlichkeit etc.) und am richtigen Ort eingesetzt möchte ich es nicht missen.

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Jon    312

als diese Fluorocarbons vor einigen Jahren auf den Markt kamen, kaufte ich mir einige verschiedene und ging zusammen mit meinen normalen Monos in die Badewanne sowie in den See. Für mich war sofort klar, dass diese ganze Unsichtbar-Geschichte ein weiterer "Gäg" der Angelindustrie ist und da die Fischer so ziemlich alles glauben, was man ihnen erzählt, war der Ansturm riesig :blind:

Fluo ist viel teurer, hat weniger Tragkraft und ist härter, die Abriebfestigkeit sowie die geringere Dehnung kann man meiner Meinung nach vernachlässigen, letzteres sowieso, wenn man es nur als Vorfach braucht. Ich sehe Null Vorteile für den Kauf von Fluo. Meiner Meinung nach sehen Fische viel besser als Menschen. Aber eben, es hört sich natürlich schon gut an, wenn man gesagt bekommt, dass es für Fische unsichtbar sei :joy:. Als die Fireline Crystal damals auf den Markt kam, glaubte ich das auch noch und deckte mich damit ein.

bearbeitet von Jon
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Dural    1'137

Es gibt grosse unterschide bei FC, wirklich gutes FC hat als vorfach schon seine vorteile. Zudem wird FC verkauft wo gar kein FC drin ist...

bearbeitet von Dural

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nicithefisher    754
vor 33 Minuten schrieb Dural:

Zudem wird FC verkauft wo gar kein FC drin ist...

Das kann ich mir sehr gut vorstellen, schliesslich ist es bestimmt mit irrational hohen Laborkosten verbunden, wenn man sowas prüfen möchte. In der ganzen Tacklewelt wird sowieso überall gepfuscht, warum auch nicht, es gibt ja kein "Kassensturz" oder Tüv für Tackle, die den Herstellern auf die Finger schauen ;)

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Stefan    252
vor 2 Stunden schrieb Dural:

Es gibt grosse unterschide bei FC, wirklich gutes FC hat als vorfach schon seine vorteile. Zudem wird FC verkauft wo gar kein FC drin ist...

Viele Leute meinen beim Fighter ja, dass Fluoro Coating dasselbe ist wie Fluorocarbon :grin:

Ich sehe das ähnlich wie paar andere hier auch. Ich verwende (ausser auf Hecht) bei geflochtenen Hauptschnüren als Vorfach generell Fluorocarbon, weil ich halt einfach ein Vorfach brauche und auch keinen Bock habe, für jede Technik und jede Schnurstärke verschiedene Materialien ans Wasser zu schleppen. Da ein Händler des Vertrauens mal gesagt hat, dass das Kureha Seaguar R18 das Beste ist und ich damit immer zufrieden war, habe ich mir halt mit der Zeit ein ganzes Sortiment davon abgeschafft (4/5/6/8lb für Egli und Forellen, 12/14/16/20lb für Zander, SeeFo und Kanadier). Ich mag das unter anderem auch, weil man davon 100m Spulen kaufen kann.

R18 6lb.jpg

Ausserdem sollte man noch berücksichtigen, dass die höhere Knotenfestigkeit bei FC-Vorfach im Vergleich zu Polyamid die fehlende Tragkraft in der linearen Belastung mehr oder weniger vollständig ausgleicht ... sagt man sich so im Laden ;) 

Ausserdem sehe ich das höhere, spezifische Gewicht von FC im Vergleich zu Polyamid auch als Vorteil, je nachdem wie man fischt.

bearbeitet von Stefan

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brooktrout    182

Viele Vorteile von FC sind ja schon genannt worden. Was ich mir aber grad beim Müggelen mit Kleinstfliegen zu nutze mache, ist die höhere Dichte von FC, das heisst, dass es besser/schneller sinkt. FC hat eine Dichte von ca. 1.7 und Mono ca. 1.1 also fast wie Wasser deshalb schwimmen sehr feine Mono-Vorfächer auch (zu) gut im Oberflächenfilm. Und was das heisst, wenn im Stillgewässer ein Vorfach mit einer Kleinstfliege auf, statt im Wasser liegt, kann sich wahrscheinlich jeder Müggeler ausmalen.

Da gibt es ja Mittel die diesen Effekt bei Mono verringern sollten, nur machen diese auf Dauer die Schnur brüchig.

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Gelöscht    273

 Gibt  sicher auch Vorteile für einige Angeltechniken oder je nach belieben. Sinkverhalten, Wasseraufnahme, Abriebfestigkeit.

Ich hatte da mal noch einige Resten von Vorfachmaterial die nicht mehr auf der Originalspule war. HM, FC und MONO. Dachte mir ich könne die Unterschiede trotzdem feststellen. Glas Wasser und meine Beisserchen sollten ja genügen.

Fazit; Die Unterschiede sind ziemlich "Wässerig" und je nach Hersteller kaum vorhanden. Der Lichttest im Wasserglas nicht sichtbar, HM, FC und klarer MONO für uns Menschen kein Unterschied. Ja der FC sinkt schneller. Also mit den Zähnen daran rumgenagt. OK, MONO konnte ich so mal gut durchbeissen und sortieren. Der Unterschied zwischen FC und HM dann aber wieder je nach Marke wieder sehr,sehr gering, falls überhaupt bemerkbar.

Mit dem Lichtbrechungsindex tue ich mich etwas schwer, kommt dieser ja ursprünglich aus der Edelsteinbranche. Ev, sind die Unterschiede in trüberem oder tieferem  Wasser grösser. Da  sich die Formel mit dem restlicht wohl multipliziert.

Ich finde den Preisunterschied nicht gerechtfertigt und es geht auch meistens ohne FC.

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Lutra    118

Ich glaube die Zusammenfassung von Stroft ist nicht ganz auf dem aktuellen Stand. Ausser grad die FC's von Stroft, sind die meisten anderen wesentlich geschmeidiger. FC verwende ich oft auch als Hauptschnur. Durch das etwas höhere, spezifische, Gewicht sinkt die Schnur schneller was sich positiv auf die Lauftiefe von Hardbaits auswirkt. Die europäischen Basspro's fischen im Winter vor allem mit FC als Hauptschnur.

Vom Preis her sehe ich auch nicht wirklich einen Unterschied von gutem FC zu anderen, japanischen Marken Monos. Bei Stroft kann ich den Unterschied nicht verstehen, warum ihre FC Schnüre so teuer sind.

Vor ein paar Jahren habe ich fast ausschliesslich Stroft verwendet. Je mehr ich Caste, desto unsymphatischer werden sie mir (zu viel Memory effeckt, nicht genug geschmeidig, zu viehl Dehnung). Da gibt es mitlerweile definitiv angenehmer zu fischende Schnüre. Die letze Stroft war die LS (LowStretch) welche mich auch nicht wirklich überzeugt hat. (Da kenne ich besseres aus Japan)

Das man FC Schnüre weniger gut sieht als normale Mono glaube ich auch nicht. Das mag auf dem Papier oder rechnerisch der Fall sein, wenn überhaupt, in der Praxis konnte ich bis jetzt keinen Unterschied feststellen.

Als Vorfach hat sich bei mir FC eingebürgert, welche ich bewusst etwas steifer wähle. Die Eigenschaft, welche ich hier wühsche und auch mit FC bekomme ist der wesentlich geringere Verschleiss/Abrieb. Das erwähnte, höhere Gewicht, kommt dann noch positiv dazu.

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Dural    1'137

Stroft habe wir immer in unsere kindheit verwendet und galt als der schnur hersteller schlechthin, gefühlt sind sie technisch aber in etwa dort stehen geblieben ;)
OK ist jetzt etwas böse ausgedrückt, aber mich überzeugt aktuell von denen nichts mehr.

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Ingo    39

Finde die Stroft LS eigentlich nicht schlecht, Stroft ist Type S ist auch sehr gut die Type R ist aber wirklich nicht mehr Zeitgemäss da viel zu laut. Als FC Hauptschnur habe ich am liebsten die Sunline FC Shooter, die ich mit 18,45€ auch nicht wirklich teuer finde. 

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barsch horst    342

Zwei Saisons habe ich mit unterschiedlichen FC-Schnüren und Hardmonos als Vorfach, sowie mit FC als Hauptschnur zum Spinnerfischen experimentiert und bin wieder beim guten alten Mono gelandet. FC ist mir zuwenig Knotenfest und die Produkte sind mir zu verschieden um sie vergleichen zu können. Jetzt angle ich die zweite Saison wieder hauptsächlich mit Mono-Vorfächern und hatte auch im Vergleich mit meinen Mitanglern eigentlich nie das Gefühl, eine Scheuchwirkung zu erzeugen. Dabei gehe ich auch im klaren Bergbach nicht unter 0.22 im Durchmesser, verwende eine Suffix Schischigaga irgendwas Billigschnur für irgendwie 7.- pro 100m und bin vollends zufrieden damit. 

Evtl. ist FC als Hauptschnur für BC oder so sinnvoll, keine Ahnung. Was FC aber sicher ist, es ist ein Verkaufsschlager für die Industrie und ein Diskussionsgegenstand für Tacklenerds & -freaks. Und solche Gegenstände haben in der Fischerszene unbestritten einen hohen Wert!

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Dural    1'137

Tja so ist das halt, ich verwende nur noch FC als Vorfach Material, selbst beim Trüsche fischen. :smile:

Aber viel Wichtiger ist es sein Material regelmässig zu kontrollieren und bei kleineren Beschädigung sofort aus zu tauschen und generell von Zeit zu Zeit das Vorfach zu wechseln.
Wenn man das einhält wird man so ziemlich mit jedem Material Glücklich. Den ich bin zu 100% überzeugt, die meisten abrisse kommen durch fehlerhafte Knoten, oder durch beschädigtes Material zu stande.

bearbeitet von Dural

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