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nemo

Und wieder geht ein Aeschenjahrgang den Bach hinunter...

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nemo    180

Einfach so für all jene, welche stets die vielen Fischer und den Befischungsdruck in der Aare dafür verantwortlich machen, dass der Aeschenbestand nicht mehr wie früher sei, die seien daran erinnert, dass das aktuelle Aarehochwasser wie schon letztes Jahr (!) genau in die Brütlingszeit fiel, wo die nadelfeinen Brütlinge im seichten und langsam fliessenden Wasser stehen (sollten).  Mit dem aktuellen Hochwasser geht wieder die Mehrzahl des aktuellen Aeschenjahrgangs flöten. :thumbdown: Da kann man noch  so viele Schonbestimmungen fordern, wenn das Klima nicht mitspielt, hat das viel grössere Auswirkungen.

Solche Ereignisse häuften sich in den letzten 20 Jahren. Letztmals 2014 herrschten im Mai ideale Aufwuchsbedingungen für die Aeschenbrut.

Ich habe fertig.

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imox    23

hochwasser gab es schon immer und dann gibt es eben einen schwächeren jahrgang. wichtig ist aber, dass nicht  (nur in solchen zeiten) masslos entnommen wird, weil da hat der fischer dann sehr wohl einen einfluss (nebst allen anderen einflüssen)....  die äsche ist und bleibt eine bedtrohte art. 

viel wichtiger ist die investition in die renaturierungen der flussläufe und ökosysteme, anstatt wertloses zucht-besatzmaterial in den fluss zu werfen. die äschenstudie im ag hat mehr als klare resultate geliefert diesbezüglich!

happy days :)

  • Daumen hoch 7

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Tobi    196

Sorry Nemo, da musste ich dir ein Dislike geben. Es ist immer einfach die Schuld irgend welchen äusseren Einflüssen zu geben. Seien es Hochwasser, Vögel, Neozoen oder sonst was. 

Wie imox schon sagte, solche Hochwasser gab es schon immer. Jedoch wurden duch Kanalisierungen, Begradigungen und die Wasserkraftnutzung sehr viele Standplätze und Jungfisch-Habitate vernichtet.

Ganze Moorgebiete wurden trocken gelegt um wertvolle Fruchtfolgeflächen zu gewinnen. Mehr und mehr wird unser Land zugeteert mit nicht sickerfähigem Material, Flüsse werden zwischen Dämme gepfercht, Schwemmebenen gibt es nur noch im absoluten Notfall. Es sind nicht nur die Fische, die davon betroffen sind. Amphibien, Insekten, seltene Vögel und und und. Es ist nicht alles immer so einfach wie es scheint ;) 

Natürlich ist so ein Hochwasser nicht optimal, jedoch sollte ein gesundes Ökosystem einen solchen Verlust ohne bleibende Schäden überstehen, ansonsten gäbe es ja schon lange keine Äschen mehr, da wir erst seit gut 100 Jahren gezielten Besatz machen. Du weisst worauf ich hinaus will ;)

Nichts für ungut! Ein spannendes Thema, welches viel Stoff für gute, sachliche Diskussionen bietet :)

bearbeitet von Tobi
  • Daumen hoch 3

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SbiroBass    18

Alles wird die Aare runtergespült. Im Mai, schon letztes Jahr beim höchsten Hochwasser der Geschichte im Hagneckkanal. Was mich beeindruckt, dass nur paar Tage an Regen reichen für solche Wassermassen.

Es regnet meiner Ansicht nach auch mehr als vor zehn Jahren. Und immer Wind Wind und nochmals Wind. So ich habe auch fertig:smile:

bearbeitet von SbiroBass

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