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Gelöscht    273

Salu zäme und moin.

Mich als Angler und Konsument, würde manchmal auch Interessieren;

was hattet IHR mit Fachgeschäften, Online-Shops u.s.w. schon für Erlebnisse gehabt bei Einkäufen oder Retouren, Beratung u.s.w.

Gibt es da ein Themabedarf ?

mfg,Schlammbarbe.:)

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Michael    376

Delkim Bissanzeiger irgendwo gekauft im Netz (nordfishing77), als die dann kaputt waren, musste ich das nach Österreich einsenden, hin und her monatelang. Letztendlich habe ich fast soviel bezahlt wie für einen neuen :| Aus diesem Grund würde ich heute keine Delkims mehr kaufen sondern Carpsounder.

Ein mal habe ich auf einen Hardy-Kescher aus England ein Monat gewartet, bei anderen Sachen gings immer max. 3 Tage. (davistackle.co.uk)

Ich kaufe meine Sachen meist übers Internet ein (Schweiz und andere Länder) und das funktioniert zu 99% gut.

Für Beratung kann ich haken.ch nutzen, gibt genug Nasen hier die sich wirklich gut auskennen.

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Stefan    237

Obwohl es durch den Onlinehandel in den letzten Jahren stark zugenommen hat, Umsatz im Ausland zu generieren, kaufe ich nach wie vor den grössten Teil im Inland, bzw. im Laden mit den Fingern statt mit dem Mauszeiger. Es geht einfach nichts darüber, eine Rute in die Hand gedrückt zu bekommen, die der erfahrene Verkäufer für passend für mich hält und ich durch Befingern nachempfinden kann. Oder auch, dass man in echt sehen kann, wie die Farbe eines Wobblers wirklich wirkt. Schon zu häufig kam es vor, dass ich beim Erhalt des Pakets dachte, dass der Wobbler auf dem Bild ganz anders aussieht oder dass die geflochtene Schnur dermassen abstossend dicker und gröber geflochten ist als es der Hersteller versprochen hat, dass die Artikel häufig nicht mal probeweise zum Einsatz kommen. Oder man kauft sich Drillinge in Grösse 3 oder 5 und die sind mit denen von Owner verglichen, gleich gross wie die Grösse 4 und 6 und der Einkauf war für die Katz? Oder der Wobbler sah auf dem Bild matt aus, ist aber effektiv glänzend? Regelmässig fällt man auch auf billigen Ramsch rein, den man dann lieber verschenkt als testet.

Deshalb ist für mich Einkaufen im Ausland nach wie vor nur etwas, um an spezielle Boxen, Taschen, Springringe, Snaps, Neoprentäschchen, Köder in Sondergrössen oder Speziafarben und Köderarten und -formen zu kaufen, die man hier weit und breit nirgends im Shop sieht. Auch wenn ich das Glück hatte, noch nie einen Artikel wieder zurück ins Ausland schicken zu müssen oder zu wollen, gibt es bei Auslandsbestellungen auch ab und zu Fälle, wo etwas nicht korrekt deklariert ist und das Paket im Zoll festhängt. Das ist mir zum Glück bei Fischersachen noch nie passiert, aber beim Zubehör zum Pokern. Bestellung in Frankreich und anstatt 1 riesiges Paket, liefern sie 3 Pakete, wovon 2 zusammengebunden sind und weil es 2 Lieferungen und alles in der 1. Lieferung deklariert wurde und in der 2. Lieferung eben nicht, hing das 2. Paket im Zoll fest und ich bekam eine Anfrage, was dort drin sei, was es für einen Wert hat und dass ICH den Franzosen sagen soll, dass sie das in Zukunft besser deklarieren sollen. Dann kommt zusätzlich noch eine Gebühr von 30 Stutz vom Zoll zu allem dazu, weil sie sich bei mir erkundigen mussten, was da drin sei. Ist schon toll, wenn man die ganze Arbeit machen und auch selber bezahlen muss und der Zoll nichts anderes macht als einen Standard-Brief zu schicken und abkassieren kann. Das gleiche auch bei einer Lieferung aus Österreich. Zusätzlich zu Zoll/MWst. kamen noch 20 Stutz oben drauf, weil das Zeug nicht korrekt deklariert war. Das kann euch bei Bestellungen im Ausland auch passieren. Deshalb bestelle ich im Ausland, um Spezialsachen zu bekommen und nicht, um Geld sparen zu wollen. Es würde mich nur nerven, wenn man Probleme und unvorhergesehene Zusatzkosten hat und dann die Ware am Schluss teurer ist als im Laden zuhause. Und wehe, etwas ist kaputt und muss zurückgeschickt werden xD

Ich bezeichne mich ja ab und zu als grossen Supporter der heimischen Shops, da ich etwa jeden dritten Laden der Schweiz von innen kenne und habe in Biel schon so viel ausgegeben, dass ich damit mehrere neue Autos hätte kaufen können. Wenn ich meine Touren durch die Fischerläden der Schweiz mache und mit den Verkäufern ins Gespräch komme, finden es alle schön, dass man den weiten Weg auf sich genommen hat, nur um dort vorbeizuschauen und Geld liegen zu lassen. Man tauscht sich aus, bekommt Einblicke in lokale Begebenheiten, erzählt von zuhause und es ist für beide Parteien ein Erlebnis. Bis auf eine einzige Ausnahme, die mich dann schon ein wenig ins Herz getroffen hat. Es war 2014 und ich ging wieder einmal zur Aqua-Fisch (Messe) in Friedrichshafen (DE). Anstatt wie sonst auch, morgens um 5 aus dem Haus zu gehen und den ersten Zug zu nehmen, wegen Schlafmangel eine anstrengende Reise zu haben und bei der Rückreise im Zug mehr tot als lebendig zu sein, gönnte ich mir ein schönes, ruhiges Wochenende. Ich habe beim Gerbehof ( www.gerbehof.de ) ein Zimmer gemietet und nahm mir 2 Tage Zeit für die Reise statt wie üblich nur einen.  Dort kann man schön Frühstück geniessen und gemütlich zu Fuss zur Messe spazieren. Abendessen gab es dort leider nicht. Schade. Aber egal. Ich fuhr am ersten Tag ausgeschlafen los, besuchte Fishspirit in Wädenswil, fuhr über Rapperswil ins Zürcher Oberland und besuchte dort einen sehr, sehr grossen Laden (nein, nicht den in Wetzikon). Als ich dort erzählt habe, dass ich noch zur Aqua-Fisch gehen werde, brummelte der ältere Herr (vermutlich der Chef): "bei uns schauen kommen und bei Aqua-Fisch einkaufen gehen?".

Ich war über diesen Satz dermassen erstaunt, dass ich da grad nichts mehr gesagt habe. Da macht man extra den Umweg, kommt von Biel her, besucht seinen Laden im Oberland, packt Waren für mehr als einen Fuffi ins Körbchen, nimmt keine Einkaufsberatung in Anspruch und muss sich dann anhören, dass man dort nur hingeht, um Einkaufstipps für in Deutschland zu holen? Aber hallo? Was ist das für ein Geschäftssinn und wie behandelt der einen Kunden, der schon 3x bei ihm war und 300 Stutz Umsatz gemacht hat? Einen Kunden, der offensichtlich (sprachlich) aus dem Bernischen, also von weit her kommt? o.O

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Mötti    270

Ich kaufe den grössten Teil über das Internet im In- und Ausland. Schon einige Posts habe ich gelesen, von wegen "kaufe keine Rute die Du nicht selbst in den Fingern gehabt hast". Für mich stimmt das nicht und zwar aus einem ganz einfachen Grund. Mir fehlt die persönliche Erfahrung, ich habe noch nicht vier Spinnruten mit mit WG 40g und Verwendungszweck schlanke Wobbler und schmale Löffel verschliessen. Daher bringt es mir mehr, wenn ich mich auf die Erahrung der Spezis hier und anderswo abstütze oder auch mal auf gut Glück etwas wage. Bis jetzt bin ich damit ganz gut gefahren. Aber es mag schon sein, dass sich mein Verhalten einmal ändern wird, wenn ich z.B. die besagte Tintenfisch/SeeFo Rute mal ersetzen muss und weiss was mir an der gefallen hat und was nicht (bis jetzt nur ersteres, wirklich ein tolles Stück). Dann werde ich eventuell mal eine Vergleichsrute in die Hand nehmen und wenn möglich für ein paar Würfe testen wollen.

Aber das gute Beratung in einem Fachgeschäft wirklich viel wert ist, kann ich auch bestätigen. Da gibt es mal einen ehemaligen Mitarbeiter in einem Laden meines Wohnorts, der hat mir wirklich gute Tipps gegeben. Mit seinen Kollegen und dem Chef hatte ich bis jetzt noch fast nichts zu tun. Auf was ich hinaus will ist folgendes: Stimmt die Beratung, so ist der Mehrpreis gegenüber dem Onlinehandel gerechtfertigt. Mir fehlt einfach die Zeit all die Läden abzuklappern, die das haben was ich gerade haben will. Aber vermutlich würde ich die Zeit auch eher am Wasser einsetzen, wenn ich sie hätte.

Online habe ich sicher schon in acht Läden in der Schweiz, etwas weniger in Deutschland, etwas weniger in England, ein paar in Japan, ein paar in den Staaten, einer in Frankreich, einer in Lettland und bei einem Katalanen in Spanien gekauft. Der aller grösste Teil der Käufe war in punkto Bestellabwicklung, Versand und Support sehr gut und ein Teil war gut. Sehr gut waren zum Beispiel meine Erfahrungen mit einem Laden in der Schweiz der bei den Karpfenjäger hier im Forum für seine Teiche ein Begriff zu sein scheint. Ich hatte mit dem Besitzer nur per Mail und telefonsich Kontakt, aber der ist sehr nett und macht für die Schweiz extrem gute Preise. Auch für Produkte die er gar nicht im Laden hat und erst noch bestellen muss. Ich weiss nicht wie ernst es mit dem Werbeverbot in den Nutzungsbestimmungen von haken.ch gemeint ist. Michael kann den Namen ja nennen, wenn er will. Gut ist ein Internet-Kauf für mich dann, wenn es mit kleineren Schwierigkeiten geklappt hat und man sich irgendwie zu aller Zufriedenheit gefunden hat. Solche kleinere Giepscher kommen vor, sowohl im In- als auch im Ausland. Die erste Ausnahme die nicht sehr gut oder gut war, das war ein ganz grosser Laden aus Deutschland, bei dem sehr viel Kundschaft aus der Schweiz einkauft. Ich war mit Support und der Endkontrolle in grossem Masse unzufrieden. Zu dem Zeitpunkt dachte ich, dass ich bei dem das letzte Mal war. War ich aber nicht, denn ich hatte vier Sachen noch nicht gewusst: 1. das Geschäftsmodell dieses Versandhändler ist extrem knapp kalkulierte Preise bei ein paar wirklich guten Produkten (die Eigenmarken haben mich nie interessiert), 2. sporadische Aktionen die diese Preise nochmals drücken, 3. alles ander nahezu inexistent, 4. es gibt andere Läden die viel schlechter sind. Wenn ich also ein Schnäppchen machen will und nicht darauf angewiesen bin, dass schon in der ersten Lieferung das Richtige kommt und mir wegen dem tiefen Preis die Mails hin und her egal sind und ich nicht umbedingt für die Ferien in zwei Monaten das Zeug wirklich haben will - ja dann bestelle ich noch unter Umständen dort. Bis ich meine Meinung änderte brauchte es aber zuerst noch eine wirklch verherende Erfahrung. Das war der Katalane. Bei dem bestelle ich garantiert nichts mehr.

Gruss

Mötti

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Gelöscht    273

Ist es denn nicht erlaubt die Namen zu nennen ? Das Erlebnis muss ja nicht negativ sein, das man gemacht hat.

Für mich als Angler-Konsument währe es sehr interessant und ich glaube für das eine oder andere Fachgeschäft auch ein Ansporn siene Dienstleistungen zu optimieren.

Häuptling, wie sieht das rechtens aus.?

mfg,Schlammbarbe.

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Gelöscht    273

Noch dazu,

es geht mir nicht um Antiwerbung und ich möchte auch niemanden an den Marterpfahl fesseln.

Trotzdem währen manchmal Angler froh um Rat und wie sie im Falle eines Falles vorgehen würden.

Z.B.S. ; ich erwähne mal absichtlich keine Region, Namen, Artikel... ist auch nicht massgeblich.

Ein Bekannter von mir kaufte in einem Schweizer Fachgeschäft, bei ihm um die Ecke, einen Artikel für 80 sFr.

Der Artikel funktionierte nicht und nach der ersten Angelsession ging der Käufer in das Fachgeschäft.

Er fragte was er falsch mache, denn das Teil läuft nicht. Mit den "angeblichen" Tipps bereichert, fuhr er kurzum wieder ans Wasser. Doch alles nützte nichts.

Verzweifelt telefonierte er mir. Wir gingen dann zusammen schleppen.

Ich habe alles versucht und auch alles wie ich gar nie schleppen würde.

Das Rutenbrettli  verfolgte uns wie ein Tümmler. Im Delfinschwimmstyle.

Ich sagte nur; Das Nervt, gib das schleunigst zurück.

Im Fachgeschäft bekam er die Antwort;

Dies sei ein Amerikanisches Produkt und die wollen nichts wissen wenn er eines zurücksende.

Sprich; gekauft ist gekauft, egal wie es lauft.

Und zu allem guten noch den Tipp, vom Angelladenbesitzer zum Fischer.

Der unregelmässige Lauf könne auch attraktiv für den Fisch sein ???

Ich finde die Antwort und Beratung wie Service vom Fachgeschäft schnöselig und würde auf Ersatz tendieren.

Wenn es dann läuft, läuft es vieleicht auch beim Angeln.

Es kann doch nicht der Kunde das Risiko übernehmen, wenn ein verkauftes Produkt nicht funktioniert.  ODER?            mfg,Schlammbarbe.:)

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thefisher99    66

Also wenn hier keine konkreten Namen genannt werden, macht das ganze wohl nicht ganz so viel Sinn...

Michael hat ja auch Namen genannt, also ist es vom Forum her wohl kaum ein Problem.

Ich finde den Thread aber eine sehr gute Idee, insbesondere wenn es um Einkäufe im Ausland geht, bin ich froh wenn ich von den Erfahrungen anderer profitieren kann.

bearbeitet von thefisher99
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Michael    376
vor 3 Stunden schrieb Schlammbarbe:

Ist es denn nicht erlaubt die Namen zu nennen ?

Wir sind hier eine freie und offene Community, hier kann über alles gesprochen werden solange es sich in gewissen Rahmen bewegt, ist auch so in unseren Richtlinien festgehalten.

Namen von Firmen/Fachgeschäften darf man hier also ruhig mitangeben.

Hier einige Beispiele was geht:

„ich habe zwei Ruten bestellt, aber es wurde nur eine geliefert“ oder „der Rutenständer war nicht aus Carbon, sondern Billigplastik“ oder „es waren nur 10 Wobbler, obwohl 50 angegeben waren“, „keine Originalware“, „China-Ware“

Hier ein Beispiel was (ohne Nachweis) nicht geht:

„der Fachhändler ist ein „Betrüger“, „Abzocker“ oder „ der Fachhändler verkauft gestohlene Waren“

Ich hoffe damit ist die Frage geklärt. Jeder Fachhändler darf natürlich an der Disskussion teilnehmen.

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Forelle1958    400

Ich denke man darf in einem solchen interessanten Thread durchaus konkret werden, solange die Äusserungen fundiert und nicht ehrverletzend, bzw. grundlos geschäftsschädigend sind.

Mein Kaufverhalten hat sich in den vergangenen Jahren auch etwas verändert. Nach wie vor investiere bei meinen Einkäufen gerne zu hohen Preisen in den Fachhändler meines Vertrauens in Winterthur. Oft brauche ich nur Kleinigkeiten wie Wirbel oder Vorfächer, aber kann dann verschiedenen anderen Kleinigkeiten wie einigen Fliegen, einer neuen Schnur oder (eher selten) einer neuen Rolle oder Rute nicht widerstehen und schon sind durchschnittlich 100 Franken weg. Bei dem Aufwand welcher ein Fachhändler ohne Onlineshop heute betreibt (bspw. Ladenmiete, Lagerhaltung) und den Beratungsleistungen finde ich die Preise mehr als korrekt.

Unterstützenswert sind nach meiner Meinung auch gewisse Onlineshops die sich mit ihrem Angebot regelmässig an den Fischereiartikel-Börsen zeigen, dazu gehören nach meiner Meinung Mickeys-Tackle, fishing-shop, fischerhaken und viele andere.  An den Fischereiartikelbörsen gibt es immer wieder tolle Scnäppchen und dort geht es nicht nur um den Kauf sondern das Treffen mit vielen Gleichgesinnten :)

Zu den Angeboten von Firmen mit Onlineshop und Fachgeschäft will ich mich nicht äussern, da ich in dieser Beziehung nicht unabhängig bin.

Fazit: Online bestelle ich für den restlichen Teil des "Budgets" auch gerne, allerdings zu 90 Prozent bei mir in der Regel bekannten Händlern. Käufe  bei einem "Pseudo Schweizer Händler" wie beispielsweise Askari, habe ich schon lange keine mehr gemacht, da mir die Lieferfristen viel zu lang sind.

bearbeitet von Forelle1958
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Mötti    270

Konkret bestelle ich bei Bedarf weiterhin z.B.

- in der Schweiz z.B. beim Angelsprot Milo in Birsfeld oder bei Corsin vom Bündner Fischershop

- in Deutschland bei Adrenalin-Fishing oder der Angelzentrale Herrieden

- in Frankreich bei pecheur.com

- in Japan bei Plat

und ich bestelle nichts mehr bei Commercial Pujol, welcher auf dem Webshop beteuert die Ware in grosszügig dimensionierten guten Verpackungen zu versenden, eben dies nicht machte, sehr lange braucht bis er Ersatz für das deffekte Rutenteil lieferte, diverse Anfragen in die Leere laufen liess, schlussendlich ein Teil lieferte das nicht richtig passte, die Anfragen gar nicht mehr beantwortete und mich wirklich viel Nerven kostete. Aber es gab ein Happy End. Ich hatte den Hersteller Grauvell und den deutschen Generalimporteur dann um Hilfe gebeten. Die haben mir dann in äusserst unkomplizerter Weise geholfen:

"Leider gibt es diese Rute seit ca. 4 Jahren nicht mehr. Wir würden Ihnen aber gerne als Ausgleich, und um uns für den schlechten service des Händlers zu entschuldigen, eine ähnliche Rute kostenlos schicken." Es blieb nicht bei den Worten und mit dieser Ersatzrute konnte ich ein paar Monate später meinen ersten Hecht landen.

Gruss

Mötti

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Stefan    237

Generell zum Topic:

Schon vor Jahren kam ich auf die Idee, eine Liste zu machen, wie interessant die Fischerläden für mich sind, wie gross sie etwa sind, woraus ihr Sortiment besteht, in welchen Preissegmenten sie angesiedelt usw (so wie halt in meinem Thread im anderen Forum: http://www.fischerforum.ch/phpBB3/viewtopic.php?f=36&t=15369 ), aber aus rechtlichen Gründen habe ich das nie gemacht, da ich nicht Läden "schlechtmachen" möchte. Deshalb sind im erwähnten Thread also nur Shops aus dem Ausland aufgeführt. Es wurden schon 6 Shops in Singapur, 2 in Malaysia, 25 in den USA, etwa 12 Shops in Deutschland und 3 in Island namentlich erwähnt. Dazu kenne ich noch einen in Österreich und von den 76 Hits auf Fischereibedarf in Local.ch ( http://tel.local.ch/de/q?what=Fischereibedarf ) kenne ich selber 29 Shops. Wobei dort einige Shops gar nicht aufgeführt sind (wie z.B. Fishingzone/Fischerhüsli in Biel und der in Spiez, keine Ahnung warum) und manche Hits gar keine Shops sind, sondern nur Importeure/Generalvertreter sind, die nur Shops beliefern. Jeder, der in einer bestimmten Region, egal ob In- oder Ausland nach Shopempfehlungen sucht, der kann mich hier im Thread oder per PN fragen. Und ja, bei Gelegenheit werde ich die paar fehlenden Bilder wieder in den Thread stellen. Die sind zZ offline, weil der eine Deutsche Webspace wohl gestorben ist :grin:

@Schlammbarbe: Es kommt wohl drauf an, wie das Produkt beworben wird? Wenn es nicht das leistet, was versprochen wird, dann wäre der Fall klar, dass man es zurückgeben können sollte nach Schweizer Recht, auch wenn es schon ausgepackt und "getestet" wurde. Wenn der Kollege das Produkt auf eigenen Wunsch über den Shop bestellen liess, dann ist es jedoch sein Problem.

bearbeitet von Stefan

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Gelöscht    273
vor 5 Stunden schrieb Stefan:

Generell zum Topic:

@Schlammbarbe: Es kommt wohl drauf an, wie das Produkt beworben wird? Wenn es nicht das leistet, was versprochen wird, dann wäre der Fall klar, dass man es zurückgeben können sollte nach Schweizer Recht, auch wenn es schon ausgepackt und "getestet" wurde. Wenn der Kollege das Produkt auf eigenen Wunsch über den Shop bestellen liess, dann ist es jedoch sein Problem.

Das sehe ich auch so. Ich glaube sogar wenn der Artikel bestellt wurde müsste der Verkäufer kulanz zeigen.

In diesem Falle war es keine Bestellung sondern eine Empfehlung. Die Rutenbrettli kamen aus dem Regal auf den Tisch.

Dies seien die besten, sagte der Verkäufer.

Zum guten hat mein Bekannter nicht gleich sechs gekauft. 6 mal 80.-   480 sFr. in den Sand gesetzt.

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Dural    929

In der schweiz gibt es kein umtausch recht. Der verkäufer muss/kann die ware ausbessern (reparatur) in der regel übernimmt dies der hersteller (einsenden)

Interessant finde ich auch immer wider die aussage "der verkäufer hat mir aber empfohlen" der verkäufer verlangt für seine beratung nichts und jeder kunde entscheidet letztentlich selber ob er kauft oder nicht, daher finde ich die aussage das er haftbar sein soll sehr grenzwertig und unzumutbar.

Nur so zum vergleich, ein buchhalter lässt sich jedes jahr vom kunden ein formular unterschreiben das er nicht für fehler haftbar gemacht werden kann. Und der kassiert pro jahr mehrere tausend franken für einen abschluss / mwst kram. 

bearbeitet von Dural

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Gelöscht    273
vor 50 Minuten schrieb Dural:

In der schweiz gibt es kein umtausch recht.

Das ist mir mal was ganz neues.

Wenn ich einen Wein mit "Zapfen" gekauft habe, kann ich den zurückbringen. Natürlich nicht wenn ich ihn getrunken habe.

Gerade neulich habe ich im Ochsner Sport Trekkingschuhe gekauft. Das Fräulein hat mir versehentlich ein Nr,8 und eine Nr,8 1/2 eingepackt. Das wurde mir anstandslos Umgetauscht, auch ohne Kassenzettel.

An Artikeln wo nichts nachgebessert werden kann, kann ich den Artikel doch gegen einen funktionierenden Umtauschen.

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Dural    929

so ist das, aber trotzdem gibt es in der Schweiz kein gesetzliches Umtausch recht ;)
deine Beispiele sind für mich so wie so kein Umtausch im klassischen Sinn, sondern Gewährleistung/Garantie also fehlerhafte Produkte. Ein Wein nach zu besser dürfte äusserst schwierig sein ;) wenn man nicht nachbesser kann, wird das Produkt gegen ein gleiches/gleichwertiges ausgetauscht.

Zudem musst du als Kunde dem Verkäufer beweisen können dass das Produkt fehlerhaft ist. Viel Spass dabei ;)
Übrigens, wenn er das Produkt Importiert und es in der Schweiz keine Vertretung gibt ist er für die Garantie zuständig und nicht der Hersteller in den USA. Seine Aussage ist so mit quatsch. Sollte es eine Schweizer Vertretung / Importeur geben sind diese für die Garantie zuständig, auch wenn das Produkt nicht über sie gekauft wurde. Der Händler könnte sich an die wenden.

Aber da es wohl keine Garantie ist, wirst du auf dem ding sitzen bleiben. Ein "passt mir nicht"  oder "es funktioniert nicht so wie ich es will" ist halt schwirig, da musst du auf einen kulanten Händler hoffen.
 

bearbeitet von Dural

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Mötti    270

Wie steht es damit wenn das Produkt JDM ist und in der Schweiz gar nicht über den Generalimporteur erhältlich ist? Ist er dann trotzdem für die Garantie zuständig? 

Gruss 

Mötti 

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Dural    929

Ja, die Weko (Wettbewerbskommission) ist derzeit sehr streng. Es wird viel getan um die Preise in der Schweiz zu drücken...


Übrigens, auch wenn man es verlangen kann, ob es richtig ist, ist aber eine andere frage. Und ob sie es machen so wie so noch mal eine andere.

bearbeitet von Dural

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Gelöscht    273
vor 3 Stunden schrieb Dural:

Aber da es wohl keine Garantie ist, wirst du auf dem ding sitzen bleiben. Ein "passt mir nicht"  oder "es funktioniert nicht so wie ich es will" ist halt schwirig, da musst du auf einen kulanten Händler hoffen.
 

A,; wenn Du genau liest Dural, dann wird höchstens mein Bekannter auf dem Brettli hockenbleiben;)

B,; Die Beispiele mit Wein und Schuhe ist  für mich der klassische Umtausch. Da ich nicht vom Kauffertrag zurücktreten will,

sondern die vereinbarte Ware mit der angepriesenen Qualität bezahlt habe und auch erhalten möchte. Wird tagtäglich hundertfach gemacht alleine in der Schweiz. Ziemlich an den Haaren hergeholt ist dein vergleich Buchhalter. Der macht eine Dienstleistung und ist kein Produkt.

C,; Mein Bekannter möchte das Brettli auch nicht zurückgeben weil es ihm nicht passt, oder aus Lust und Laune, sondern weil es schlichtweg nicht funktioniert.

D.; wenn der CH-Händler zuviele Umtriebe mit Ersatz vom Hersteller oder Generalvertreter hat, sollte er sich gut Überlegen was er in seinem Laden bewirbt und Verkauft. Da er für den Käufer ansprechpartner ist.

Ich glaube nicht das das Fachgeschäft das Risiko dem Kunden übertragen kann. Ausser es währe beim Kauf vielleicht erwähnt worden. Ohne jegliche Garantie.

Ausserdem habe ich selber auch schon schadhafte Rollen gekauft. Da haben beide es verpasst das ungeöffnete Fabrikpaket zu kontrollieren, der Verkäufer und ich auch. Das war noch nie eine Debatte.

Bei einem Rutenbrettli dürfte das schwieriger sein im Laden zu testen.

Sorry, ich habe in den Schweizer FG noch nie irgendein Produkt, das nicht funktioniert gekauft, ohne es nicht ersetzt oder repariert zu bekommen. Auto, Motorrad, Elektronik, Werkzeug, Lebensmittel, Kleider, Sport,...   ----- Angelei,

mfg,Schlammbarbe.:)

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thefisher99    66

Kurz meine Erfahrungen mit Onlineshops

Als ich angefangen habe zu fischen habe ich ein paar mal bei Askari bestellt. Die Lieferungen kamen eigentlich immer relativ zügig und ich war grundsätzlich auch zufrieden.  Ich habe bei Askari auch mal eine Rute bestellt, welche dann defekt ankam. Sie haben die Rute ersetzt das Ganze dauerte allerdings relativ lange und wenn ich mich recht erinnere musste ich das Porte für die Rücklieferung selbst bezahlen. Mittlerweile bestelle ich aber eigentlich nicht mehr bei Askari ,da mir das Sortiment einfach zu klein ist und ein paar wichtige Marken in ihrem Sortiment für mich fehlen. In letzter Zeit habe ich zweimal bei pecheur.com bestellt. Das Sortiment ist relativ umfangreich und die Ware war jeweils pünktlich angekommen. Der Nachteil zu Askari ist, dass bei pecheur.com Zollgebühren fällig werden, dafür liefern sie ab etwas mehr als 80 Fr. Versandkostenfrei. 

Ich kaufe im Internet ein, da ich so die Artikel nicht in diversen Fachgeschäften suchen muss, dafür fehlt mir einfach die Zeit. Ich kaufe aber nur Sachen welche man anhand des Aussehens beurteilen kann und wo ich keine Beratung brauche. Anfänger empfehle ich aber umbedingt das einkaufen in Fachgeschäften, da hier eine gute (!) Beratung wirklich Gold wert sein kann. Leider lässt die Beratung heutzutage aber in diversen Geschäften zu wünschen übrig. Das Forum kann hier durchaus auch ein guter Ersatz sein, denn hier kann man sich gleich mehrere Meinungen anhören.

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Gelöscht    273

Noch zur Information was das Rutenbrettli angeht.

Die Lösung ist ein kompromiss aber funktioniert.

Mein Freund wollte nicht mehr ins Angelgeschäft gehen, da er sich etwas geniert. Nebstdem tat er das auch zweimal. Ausser der Aussage; Das ER etwas falsch macht, ging auch nichts. Nur was konnte der Fachverkäufer nicht sagen. Nicht jeder ist der Typ um auf sein Recht zu pochen. Konsequenz ist, das er das Fachgeschäft um die Ecke in Zukunft meiden wird.

Die Lösung war;

Ich leimte ihm ein 3mm Balsabrettchen auf die hinterseite, auftrieb neu ausgebleit und jetzt kann er das was wir tun möchten.

Das wäre Angeln.

zwei,drei Schnappschüsse hat er während dem "gebastel" geschossen. Bei interesse kann ich sie mal hochladen.

Soviel zum Verlauf,

mfg, Schlammbarbe.:)

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Jon    301

mit dem hatte ich ziemlich Ärger und würde ihn meiden.Er hat seit dem Vorfall, als ich Anwalt und PayPal einschalten musste, jedoch keine Ruten mehr im Angebot

https://wallerboot.com/

Ich bestellte 2 Ruten für ca. 700Euro und er versprach mir, sie zu liefern. Als der Liefertermin nicht eingehalten wurde, meldete ich mich, wo sie seien. Entweder bekam ich keine Antwort oder wurde vertröstet. Seine Ausrede war dann, dass er zuerst das Geld zurückbekommen muss, welches er für diese Ruten bezahlte, bevor er es mir geben könne.

Somit ist er für mich ein Betrüger oder so nahe an der Pleite, dass er nicht 700 Euro vorig hatte.

Sonst bestelle ich in der halben Welt zusammen und machte eigentlich nie schlechte Erfahrungen!

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Stäfner    33

Hi zusammen

Um diesen Fred wieder mal aufleben zu lassen: Da ich noch einiges an Ausrüstung zuzulegen habe, werde ich dabei wohl den einen oder anderen Franken (oder ein paar mehr...)  investieren. Lohnt es sich eher, sich bei Käufen auf einen Shop zu konzentrieren (um da bessere Konditionen zu kriegen), oder streut Ihr Eure Käufe eher beliebig?

Ich werde sicher die ersten paar Mal in einen physischen Laden gehen, da ich Beratung brauche (und nehme dabei Preise, die etwas höher als beim reinen Onlineshop sind, gern in kauf). Ha, was'n Wortspiel :D

Cheers,

Patrick

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@Stäfner wenn du in einem "richtigen" Shop einkaufst und viel Geld ausgeben möchtest, kannst du mit den meisten Verkäufern reden. Wenn du wie dein Name suggeriert aus Stäfa kommst würde ich dir Zebco in Wetzikon empfehlen. Wende dich an Ali er macht dir immer coole Preise.

Wenn ich online bestelle schaue ich das ich unter 65.- bleibe und so nichts verzollen muss oder ich kaufe gleich wieder viel ein, meistenens auch gleich mit ein paar Kollegen, damit man Zoll und Versandkosten teilen kann.

Hast leider gleich die Hausmesse im Funfish verpasst auf alles 20%, sry stimmt nicht heute ist die Messe noch! Lohnt sich 20% wenn man viel kauft, und mit 20% kommst du gegenüber dem Ausland auf fast die gleichen Preise mit dem momentanen Dollarkurs.... ;-(

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