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BlackBass

Erfolgreiche Methode beim Spinnfischen für Anfänger

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BlackBass    7

Ich möchte demnächst mit dem Spinnfischen anfangen (nur vom Ufer aus) und frage mich welche Methoden hier erfolgreich und einfach sind. Es gibt so viele verschiedene Techniken und ich bin als Anfänger einfach total überfordert.

Jede Technik erfordert ausserdem andere Köder oder Ruten ...

Kann mir jemand eine erfolgreiche Methode für Flüsse angeben und beschreiben wie diese funktioniert? Oder wie habt ihr angefangen?

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Tobi    196

Probier im Frühjahr einige Alet mit Wobbler +-6cm zu fangen. Das ist relativ schnell gelert ;) ansonsten könntest du mit jemandem mit der das Spinnfischen beherrscht und dir einige Tipps geben kann. Ich weiss zum Beispiel das @nicithefisher und seine Crew Guidings anbieten. Evtl kannst du bei ihnen mal ansaugen?

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BlackBass    7
vor 18 Stunden schrieb Tobi:

Probier im Frühjahr einige Alet mit Wobbler +-6cm zu fangen. Das ist relativ schnell gelert ;) ansonsten könntest du mit jemandem mit der das Spinnfischen beherrscht und dir einige Tipps geben kann. Ich weiss zum Beispiel das @nicithefisher und seine Crew Guidings anbieten. Evtl kannst du bei ihnen mal ansaugen?

Welche Wobbler genauer kann ich probieren? Es gibt sinkende, floater und und ... :)

Zieht man die Wobbler dann konstant ein? In welchem Tempo? Oder wie mach ich das? Sorry aber habe noch nie mit Wobblern gefischt :D

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Pingu    58

@Tobi Ich denke beim Chubben hat man nie ausgelernt. Saison 2014 konnten sie von Cranks nicht genug kriegen, 2015 wurden sie nicht mal ansatzweise genommen.
 

vor 58 Minuten schrieb Pesche:

Welche Wobbler genauer kann ich probieren? Es gibt sinkende, floater und und ... :)

Zieht man die Wobbler dann konstant ein? In welchem Tempo? Oder wie mach ich das?

Das kommt auf dein Gewässer an und wo die Alet stehen. Manchmal stehen sie unter den Büschen. Dann fische ich lieber Suspender (schwebend) , damit ich sie auf der richtigen Höhe möglichst lange anbieten kann. Wenn sie im Kraut stehen sind Floating praktischer, da ich damit spezifisch in die freien Stellen twitchen und den Bait rechtzeitig vor dem nächsten Hänger wieder hochsteigen lassen kann. Wenn sie stark am Grund stehen kommst du an sinkenden Hardbaits logischerweise nicht vorbei. Auch bei starker Strömung sind sie von Vorteil. Meine Lieblingsmethode ist Topwater! Meistens eine Bank, wenn sie nahe an den Büschen stehen. Gezielter Wurf in ein Loch und dann treiben Lassen mit leichten Schwingbewegungen über die Spitze. Die Bisse sind brachial :x

Bei der Führung musst du jeden Tag aufs Neue probieren, was sie lieber haben. Treiben lassen mit leichter Animation durch die Spitze, Agressives Twitchen bis zu Durchkurbeln. Alles war schon extrem fängig! 
 

Farbwahl ist auch sehr entscheidend und bei jedem Gewässer unterschiedlich. Ausser bei trübem Wasser. Da fische ich aufgrund eigener Erfahrung nur noch Schockfarben.

Für mich ist es die mit Abstand die liebste Fischerei - Feines Gerät, präzise Würfe und starke Fische!

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Pingu    58

https://youtu.be/xv2vcTymBW8

Hier noch ein Biss auf eine Megabass Siglette von @Kevin! Er bot den Köder ganz dicht an einem Schilfgürtel an und liess ihn am Cover vorbeitreiben. Der Chub verfehlte den Bait beim ersten Mal und stieg dann beim zweiten Versuch ein.

bearbeitet von Pingu
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Kevin    44

Herrje...wenn ich das Video so anschaue und den Anschlag studiere, sollte ich vielleicht weniger Bass-Videos schauenxD

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barsch horst    331

Hallo Pesche

Um deine Frage zu beantworten, fehlen eigentlich noch ein paar Informationen. Die Wahl der Spin-Variante hängt nämlich stark von den Fischarten in den Gewässern ab. Flüsse zur Beschreibung des Gewässers ist da ein ziemlich breiter Begriff. 

Trotzdem versuche ich dir ein paar Tipps zu geben. Die vorangehenden Tipps bezüglich Wobbler halte ich drum nur bedingt für Beginner geeignet. Gute Wobbler sind teuer und zudem ist das gezielte Werfen unter überhängende Büsche oder das Fischen in Fliessgewässern mit Holz drin hängerträchtig. Das wird schnell teuer. Meine Empfehlung ist deshalb, kauf dir zuerst mal zwei Sortimente Spinner, Tipp 1&2, und ein paar Gummis mit Schonhaken, dazu eine handvoll Bleioliven zwischen 3 & 7gr. (Tipp 3):

1. Mepps Aglia in den Grössen 2 & 3

2. Stucki Brauen in den selben Grössen.

Der eine ist leicht (Mepps) und eignet sich für das befischen des ersten Meters der Wassersäule. Der Brauen ist ein schwerer Cheib, er lässt sich weit schlenzen und zudem kann man mit ihm den Gewässerboden "abtasten". Beide fische ich mehr oder weniger erfolgreich auf Forelle & Egli in der Aare rund um Bern aber auch in kleineren Gewässern wie zB. der Gürbe oder der Kander. Gelegentlich gehen auch Barben & Alet drauf. Bewährt hat sich bei mir die Farbe Silber mit blauem Dekor. Fischen Tue ich Sie mit einer Monofilen zwischen 0.20 und 0.25mm. Um den Drall etwas abzuschwächen kommen Dreifachwirbel einen halben Meter vor den Köder. 

3. Gummis: Keitech swing impact oder easy shiner in 2` und 3`

Farben nach Lust und Laune (ich halte mich oft bedeckt, habe aber auch schon mit Pink! gefangen). Wurm- & Groppenfarbe mit schwarzen Flakes zieht eigentlich fast immer. Glitter eher nur bei bedecktem Himmel. Dazu verwende ich einen Schonhaken von Vanfook (https://www.nippon-tackle.com/VanFook-CK-33-BL) mit einer vorgeschalteten Bleiolive. Als Haken gehen aber auch langschenklige Streamerhaken. Das Gewicht passe ich der Strömung und der Tiefe des Gewässers an. Wichtig ist, dass immer Kontakt zum Gewässergrund und zum Köder aufrechterhalten bleibt. Dieses System fische ich mit dünner geflochtener, einer feinfühligen Rute und mit einem Monovorfach. Den Köder einfach über den Boden zupfen oder zwischen die Steine werfen und an gespannter Schnur absinken lassen. Zieht auf Forelle am Bergbach (gelernt von Nicithefisher=empfehlenswerter Mentor) wie auch am breiten Fluss oder See auf Egli. Der Vorteil dieser Methode ist, dass man auch problemlos mit der Strömung fischen kann. 

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen.Ansonsten wünsche ich dir krumme Rute, dicke Petra, wenig Ausgaben durch Köderabriss, einen fairen Verkäufer im Angelladen und was sich Angler sonst noch an den Hals wünschen können...

Barsch Horst

 

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Loon    72

Ein kleiner Tip noch, um die Wartezeit bis es dann losgeht gut nutzen zu können und die vorfreude zu steigern:

Auch wenn hier nach einer Methode gefragt war, würde ich versuchen möglichst viel über den Zielfisch und das befischte Gewässer zu lernen. Insbesondere das Fressverhalten und die Standorte im Gewässer sind wichtig. Auch der eine order andere Spaziergang am Gewässer kann nicht schaden. Dabei ein bisschen das Gewässer analysieren... Wo halten sich die Fische wann auf und warum? Was ist die bevorzugte Nahrung? Vielleicht kommt dir dabei auch noch eine gute Idee fürs Fischen :)

Ich kann mich meinen Vorrdnern nur anschliessen. Ich würde es erstmal mit relativ einfachen, nicht zu teuren Ködern versuchen, sonst ist der Ärger bei einem Abriss nur gross. Dass besonders am Anfang mal etwas abreisst ist aber normal...

Ich wünsche dir auch viel Spass bei den ersten versuchen und ein dickes Petri Heil! ;)

bearbeitet von Loon
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lui    4

Gerade jetzt, solange der Wasserstand noch eher niedrig ist in vielen Gewässern lohnt sich ein Spaziergang doppelt. Man kann viele Strukturen erkennen die bei höherem Wasserstand nicht sichtbar sind!

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lui    4

Ich habe letzthin einen Rapala Countdown beim spazieren gefunden... in ca. 5 Meter Entfernung vom Wassser, aber in dem Bereich der theoretisch überschwemmt war letzten Frühling :D

 

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