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Dural

Seeforelle 2020/2021

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Dural    1'135

Vielleicht noch was zum Bielersee. Als über die Gewässer Korrektur und der Aare Umleitung gesprochen und geplant wurde gingen die Fischer auf die Barrikaden, den die waren der Meinung das die Aare Umleitung in den Bielersee massiven Schaden an den Fisch Beständen in dem See führen wird. Heute weiss man dass genau das Gegenteil eingetroffen ist, der Bielersee wurde nach der Aare Einleitung zu einem der Produktivsten See in der Schweiz überhaupt. Gründe dazu sind die etwas kühleren Wassertemperaturen, mehr Nährstoffe und einer höhere Anzahl Wasserumwälzung im Jahr. Davor galt der Bielersee ähnlich zum Neuenburgersee als Nährstoff arm.

Einfach nur so als Erinnerung aus welchem Zustand der Bielersee wirklich herkommt…

Stichwort Temperatur, die Klima Erwärmung hat definitiv auch einen sehr grossen Einfluss. Die Natur/Fische werden sich anpassen müssen, beziehungsweise machen es ja schon.

bearbeitet von Dural

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Der Bayer    164
vor 3 Stunden schrieb Dural:

Das mit dem Verhungern war natürlich ironisch gemeint... wenn man so manche Stimmen anhört könnte man aber auf diese Einschätzung kommen.

Für mich ist das eigentlich ziemlich klar: Mangelhafte und sogar Falsche Schonbestimmungen. Zu hoher befischungsdruck, beziehungsweise zu hohe Entnahme.

Die Daten sind zum Teil auch noch irreführend. Erstens ist es ein fataler Fehler durch Fänge Rückschlüsse auf den Bestand zu ziehen. Zweitens gibt es immer wie weniger Berufsfischer, da ist es nur logisch das auch weniger gefangen wird. 3. wurden die Netzmaschen mit der Zeit immer wie kleiner, auch hier ist es nur logisch das der Durchschnitt immer wie kleiner wird. Dies wurde zb. im Bodensee ganz klar nachgewissen, die Fische werden regelrecht klein gezüchtet. Natürlich, die Fische lebten vor allem in den 70-90er im Futter Überfluss der künstlich durch den Menschen erzeugt wurde, das hatte aber rein gar nichts mit "Natur" zutun. Die Zeiten sind zum Glück auch definitiv vorbei!

Man muss nur mal schauen was man so für Fotos im Bundes-Archiv findet, und ich Wette das die damals keine 150g im Schnitt hatten.

Ca. 75 Jahre alt.
16446.thumb.jpg.fde9cfe1e8d3a9ff9e36675b09be5ba6.jpg

Ca. 120 Jahr alt.
64646.thumb.jpg.244dcb9a603b4041a3e7e98137aa2a75.jpg

April 2021 Video klicken:
https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/189643/
 

Widersprichst du dir jetzt da nicht selbst. Du schreibst ganz oben was von mangelnden Schohnzeiten und zu großer Entnahme/ Befischungsdruck. Und weiter unten sagst du, dass es weniger Berufsfischer hat und ergo auch die Entnahme zurück geht. Und komm jetzt nicht wieder mit den Schleppern. Soviel kannst gar nicht schleppen, um einem Berufsfischer auch nur im Ansatz Konkurrenz machen zu können.

Auch beim Thema Bielersee bin ich mir nicht sicher- um es mal so zu formulieren. In dem Artikel, welchen du kürzlich geteilt hast, schreiben sie genau das Gegenteil. Da sagen sie, dass der Bieler, aufgrund der niedrigen Höhenlage am meisten unter den heißen Temperaturen leidet. Ich hab die Tage unabhängig davon gelesen, dass der Bielersee im Vergleich zum Neuenburger, Murtensee, Genfersee am meisten Temperaturzunahme hat. Einfach mal so am Rande bemerkt;)

bearbeitet von Der Bayer

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Frage mich wieso es plötzlich viele untermassige bafos im thunersee hat?

Ich hatte in den letzten jahre immer wieder mal eine untermassige rotgetupfte.

Aber gestern gab es 2stk ca (35-40cm) am gleichen spot und letzten sonntag hatte ein kollege auch eine untermassige.

Vieleicht auch nur zufall:grin:

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Der Bayer    164
vor 17 Minuten schrieb Wobblerfischer:

Frage mich wieso es plötzlich viele untermassige bafos im thunersee hat?

Ich hatte in den letzten jahre immer wieder mal eine untermassige rotgetupfte.

Aber gestern gab es 2stk ca (35-40cm) am gleichen spot und letzten sonntag hatte ein kollege auch eine untermassige.

Vieleicht auch nur zufall:grin:

Hat’s einen Zufluss in der Nähe?

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vor 2 Stunden schrieb Der Bayer:

Hat’s einen Zufluss in der Nähe?

Es hat schon einläufe.

Das habe ich mir auch überlegt.

Aber sehr kanalisiert und mit wenig wasser.

Ob es da bafos hat,weis ich nicht.

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kds    963

Vorab: Ich habe keine Ahnung von Seeforellen. Aber ich kenne am Zürichsee einen Bach, bei dem wenn es richtig Gewittert und der Bach hoch kommt, vermutlich der ganze Forellenbestand in den See gespült wird. Natürlich alles Bafo. Die bleiben dann einzwei Stunden auf dem kleinen Delta das der Bach geformt hat und ziehen, sobald der Wasserstand wieder sinkt, zurück in ihren Bach. 

Solange sie im See sind, sind sie vor dem Gesetz als Seeforellen zu betrachten. Auch wenn sie auf alles beissen, was fressbar erscheint ;)

Nein, ich fische da nicht und habe auch noch nie eine mitgenommen.

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Der Bayer    164

@Wobblerfischer: doch, doch- in so kleinen Bächen und Kanälen hat’s schon auch BaFos.. z.t sogar richtig schöne. Ich kenn jetzt natürlich dein Gewässer zu wenig, dass ich das mit Sicherheit sagen könnte. Wallis, Waadt, Jura hat’s die aber dort. 
Bon- was der @kds sagt ist schon eine Möglichkeit. Was ich mir auch vorstellen könnte, dass sie sich evtl wegen dem niedrigen Wasserstand in den See zurückgezogen haben. Oder ist es Besatz? Wie waren die Flossen?

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Andreas    282

Kann mir sehr gut vorstellen,  dass die sich runter in den See stellen.

Die letzte Zeit war sehr spärlich Wasser in ein paar Einläufen und jetzt dafür ziemlich viel.

Ich würde mich auch in den See stellen gerade wenn der Zufluss keine Unterstände hat.

bearbeitet von Andreas
  • Daumen hoch 1

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kds    963

Mmmh, das ist wirklich ein relativ naturbelassener Bach, aber wenn er wirklich hoch kommt, dann spült es eben schon heftig. Ich spaziere da öfter mit dem Hund und nach einem Hochwasser sind alle Steine frisch geschrubbt. Von daher kann ich es schon verstehen, dass sich die Forellen dann im See einstellen. 

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Am 4.6.2021 um 19:02 schrieb Der Bayer:

@Wobblerfischer: doch, doch- in so kleinen Bächen und Kanälen hat’s schon auch BaFos.. z.t sogar richtig schöne. Ich kenn jetzt natürlich dein Gewässer zu wenig, dass ich das mit Sicherheit sagen könnte. Wallis, Waadt, Jura hat’s die aber dort. 
Bon- was der @kds sagt ist schon eine Möglichkeit. Was ich mir auch vorstellen könnte, dass sie sich evtl wegen dem niedrigen Wasserstand in den See zurückgezogen haben. Oder ist es Besatz? Wie waren die Flossen?

Die fische waren prfekt.

Schöner kopf und keine krüppelflossen

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Dural    1'135

Völlig normales verhalten, die steigen danach wieder in den bach ein und einige bleiben halt im see. Dazu braucht es nicht mal hochwasser, das machen die auch einfach mal so.

Ich finde es eher bemerkenswert wenn in einer woche 2-3x 30-40cm sefo gefangen werden und es als aussergewöhnlich angesehen wird Gibt wohl wirklich keine sefo mehr oder wie soll man das deuten?

@Der Bayer

Verstehe dich nicht so ganz, ich habe nirgends was von kühleren temperaturen aktuell gesagt. Der bielersee wurde als die aare in den see umgeleitet wurde nachweislich kühler, aber das ist einige jahre her. Auch der befischungsdruck ist unklar, der ist ja immer in abhängigkeit zudem was der see hervor bringt zu beurteilen, und das war früher durch den von menschen erhöhten nährstoff eintrag je nach fischart halt klar höher. Sprich es konnte schlicht mehr gefangen werden. Wobei ich mir da nicht mal sicher wäre ob nicht schon früher einfach zu viel entnommen wurde. Es soll ja in der schweiz gewässer geben die nach dem rückzug von den meisten berufsfischer richtig im aufschwung sind. Traumhafte egli bestände, top felchen gewässer, richtig schöne hechte und weissfische...

Und ja der befischungsdruck auf die seeforelle war in den letzten 10 jahren extrem hoch. Wahrscheinlich so hoch wie noch nie. Aber auf die sefo habe ich das eigentlich gar nicht bezogen.

bearbeitet von Dural

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