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Dural

Seeforelle 2020/2021

Empfohlene Beiträge

Dural    1'064

Letztes Jahr habe ich, ich glaube es war im Bundesarchiv per zufall ein interessantes Dokument aus den 80er Jahren über eine Genuntersuchung zur Abstammung der Seeforellen im Neuenburgersee gefunden. Da wurde festgestellt das 10% aller Seeforelle aus dem Neuenburgersee aus einem Kleinbach stammen der gerademal ab See 300m bewanderbar ist. Ich kannte das Gewässer seit jeher, hatte es aber nie als Seeforellen oder überhaupt Forellen Gewässer auf den Schirm. Seit ich das gesehen habe wollte ich schon länger mal hin, diese Woche hat es nun geklappt. Und tatsächlich hat das Gewässer einen beachtlichen Fischbestand, sehr viel Kleinfisch und viele 10-30cm Forellen.

Oberlauf ca. 1km ab Seemündung

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Bewanderbare Strecke ca. 250m ab See.

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Diverse Fische und auch Forellen

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Sehr viel Kleinfisch darunter waren auch Forellen ca. 200m ab See

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  • Daumen hoch 4

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Dural    1'064

Letzte Woche gab es noch eine Überraschung,  einer meiner besten Gross Fisch Spot wurde etwas umgebaut. Ich bin gespannt was es für Auswirkungen haben wird! Die Seeforellen haben sich im unterspülten Ufer, das definitiv immer wie mehr weggespült wurde zum ausruhen und abwarten hingestellt, dies fällt jetzt komplett weg.

2019:

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2020:

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  • Traurig 1

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Dural    1'064

Ach was, für so was muss man erst 5 Jahre Studiert haben. ;)

Da wird sich gar nichts mehr hinstellen, zu flach, zu offen, zu hell. Die Fische haben auch schon das Weite gesucht, habe sie auch gefunden, eventuell wurde auch abgefischt, weiss ich nicht. Das war die Fischreichste Stelle von mehreren Km Strecke, jetzt sind sie halt beim Spot "B-Klasse" :(

Das Gewässer hat in den letzten Jahren meiner Meinung nach schon massiv abgebaut. Vor 3-4 Jahren konnte man dort auch noch Barben und andere Fische beobachten, ist praktisch alles bis auf die Alet und wenige Forellen verschwunden, schade.

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Runabout    55

hmmmmm......offenbar ist dort die verhinderung von erosion das oberste ziel und die fische bleiben auf der strecke. immer eine frage der prioritäten.

LG Runabout

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Dural    1'064

Das nennt sich heute Hochwasserschutz, kann man den Menschen so besser verkaufen. ;)

@loup und andere Neuenburgersee Fischer können froh sein das es noch dieses eine Gewässer gibt, alleine am Freitag 76 Seeforellen in diesem Gewässer gezählt, war aber auch 8 Stunden Unterwegs. Aber auch da sehen die Anzeichen nicht gut aus. Seit 2 Jahren keine Äschen mehr gesichtet, immer wie mehr verpilzte Sefo...

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Der Bayer    55

Das sieht genauso aus wie die « Renaturalisierung » eines Abschnitts der Venoge bei Penthaz... ich finds fürchterlich- stand dieses Jahr. Das Feedback der Kollegen ist auch höchst bescheiden... vielleicht wird’s ja noch... 

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nemo    168
Am 12.10.2020 um 10:56 schrieb Dural:

Letzte Woche gab es noch eine Überraschung,  einer meiner besten Gross Fisch Spot wurde etwas umgebaut. Ich bin gespannt was es für Auswirkungen haben wird! Die Seeforellen haben sich im unterspülten Ufer, das definitiv immer wie mehr weggespült wurde zum ausruhen und abwarten hingestellt, dies fällt jetzt komplett weg.

2019:

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2020:

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Das ist einfach nur zum Kotzen!

In einigen Kantonen haben sie es recht gut im Griff mit dem ökologischen Wasserbau/Hochwasserschutz, in anderen hingegen gar nicht. Traurig. Darf ich fragen, in welchem Westschweizer Kanton das war? Nehme an, VD. Kann eigentlich gar nicht anders sein.

bearbeitet von nemo

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René    6

Sowas ist einfach nur erbärmlich ,jetzt leben wir im 21.Jahrhundert und die Menschheit ist immer noch nicht gescheiter .Der verantwortliche von diesem Projekt ist ganz sicher ein oberstudierter und der wird auch sicher noch super bezahlt von unserem Steuergeld . Dural , sowas sollte man nicht einfach akzeptieren . Man sollte da die Öffentlichkeit informieren ,vorallem als Fischerverein bei der Gemeinde oder Behörde intervenieren sonst verbessert sich da nie was !

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loup    193

Dural, ich würde dir empfehlen deine Beobachtung und die 2 Bilder dem Schweizerischen Fischerei-Verband zukommen zu lassen. Eventuell würden die ja auf sowas reagieren bei den zuständigen Behörden.

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Dural    1'064

Das "beste" wisst ihr noch nicht mal, mit der Aktion wollte man sicher das Fundament der eher alten Brücke Schützen... Der Witz ist aber das gerade mal 200m weiter links eine deutlich modernere und besser ausgebaut Brücke existiert. Und der grösste Witz ist ja, die haben dort zwei Brücken für ein Feld und einen Schiesstand in einer Sackgasse! Man hätte ohne Probleme die Brücke ihrem Schicksal überlassen können oder einfach gleich abbauen :blind:

Ist die Mentue im Kanton VD

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Der Bayer    55
vor 17 Minuten schrieb Dural:

Das "beste" wisst ihr noch nicht mal, mit der Aktion wollte man sicher das Fundament der eher alten Brücke Schützen... Der Witz ist aber das gerade mal 200m weiter links eine deutlich modernere und besser ausgebaut Brücke existiert. Und der grösste Witz ist ja, die haben dort zwei Brücken für ein Feld und einen Schiesstand in einer Sackgasse! Man hätte ohne Probleme die Brücke ihrem Schicksal überlassen können oder einfach gleich abbauen :blind:

Ist die Mentue im Kanton VD

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Voila- haben wir es schon... darum sieht das auf deinen Fotos exakt so aus wie an der Venoge... sogar diese Sandsteinblöcke sind gleich... incl der neu gebauten Brücke... sehr schade... 

Ich wohn ja im Waadt. Allerdings werde ich (bin nicht der einzige) kommendes Jahr nur noch die Permis zum Schleppen am Genfersee kaufen... Fluss/Bergsee Permis hol ich mir vom Wallis. Bekomme nur positives Feedback von da unten. Hatte kürzlich auch das Vergnügen, eine der Verantwortlichen des Kantons (Jagd-Fischereiamt) kennen zu lernen... was die in diesem Zusammenhang erzählt hat, hatte Hand und Fuss. Aber eben- Waadt ist leider sehr bescheiden im Kontext Fischerei

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Dural    1'064

Aus dem 2019, die hat sicher 70cm, der Fisch steht mit der Strömung, zeigt gut wie Strömungsberuhigt die Stelle war. 2017 oder 2018 konnte ich dort eine 90+ sehen.

Durch den Tag sieht man sie praktisch nicht, standen wohl direkt unter dem Ufer.

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Der Bayer    55
Am 15.10.2020 um 23:09 schrieb René:

Sowas ist einfach nur erbärmlich ,jetzt leben wir im 21.Jahrhundert und die Menschheit ist immer noch nicht gescheiter .Der verantwortliche von diesem Projekt ist ganz sicher ein oberstudierter und der wird auch sicher noch super bezahlt von unserem Steuergeld . Dural , sowas sollte man nicht einfach akzeptieren . Man sollte da die Öffentlichkeit informieren ,vorallem als Fischerverein bei der Gemeinde oder Behörde intervenieren sonst verbessert sich da nie was !

Das ist- wie ich finde - etwas das Problem unserer heutigen Gesellschaft. Du wirst von einem Teil der Allgemeinheit als Fischer mehr als « Verbrecher an der Natur », Fischmörder und was weiß ich noch alles gesehen. Da fehlt z.t der Bezug, resp. das Verständnis vom grossen Ganzen. 

bearbeitet von Der Bayer

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Dural    1'064

@Der Bayer

Ich finde, gerade der Kanton VD hat sehr viele interessante Forellen Gewässer. Und offensichtlich wird auch viel gefischt, den ich habe schon duzende Spinner - Löffel - Wobbler in den Gewässer gefunden  oder auf Bäumen gesichtet ;) 

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Der Bayer    55
Am 23.10.2020 um 17:06 schrieb Dural:

@Der Bayer

Ich finde, gerade der Kanton VD hat sehr viele interessante Forellen Gewässer. Und offensichtlich wird auch viel gefischt, den ich habe schon duzende Spinner - Löffel - Wobbler in den Gewässer gefunden  oder auf Bäumen gesichtet ;) 

Das stimmt schon... die Orbe, Venoge und diverse andere waren und sind z.t sehr gute Forellen Gewässer. Das Problem hier ist eher, dass die maßlos überfischt werden und kaum Kontrollen stattfinden... ich hab Sachen gesehen, da kommt dir das kalte kotzen... untermassige Forellen entnommen und ersticken lassen... den Anhieb verchecken und den Fisch komplett schlucken lassen... zurück gesetzt und 5min späte treibt er Bauch nach oben durchs Wasser... viele Fischer hier haben null Ahnung vom Fischen (was man an den Löffeln und Rapalas in den Bäumen gut erkennen kann:smile:). Genfersee das Gleiche... mit KöFi vom Ufer aus- was sogar mit SaNa verboten ist- wird hier gern praktiziert... ich könnt noch ewig so weitermachen- Geschichten hätts genug... on top hat’s dann eben noch diese Renaturalisierungs-Massnahmen an Stellen, wo der Fisch eigentlich gute Bedingungen hätte... Am Canal du Rhône hat man beispielsweise vor 2 Jahren sowas gemacht mit dem Ergebnis, dass das « neue » Teilstück komplett versandet ist und den Forellen das passieren des Gebiets so gut wie unmöglich macht... Wie bereits schon mal erwähnt- ich würde die SaNa obligatorisch machen, auch und gerade für Tageskarten... die Prüfung ist im Vergleich zu unseren Nachbarländern eh recht easy... das würde zumindest mal etwas « selektieren » und ein gewisses Verständnis vermitteln...

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Dural    1'064

Bist du sicher das der Lebende Köfi im Genfersee Verboten ist? 

Was mich immer wieder erstaunt, entweder gibt es Gewässer wo man praktisch keine Fische sieht, wenn doch halt Alet. Oder es gibt Gewässer die einen relativ guten Bestand haben, Forellen aber zu einem sehr grossen Teil 10-20cm lang sind, also Untermassige. Was anderes kenne ich nicht, ausser in Pacht Gewässer.

Bin aber auch kein Bafo Fischer, vielleicht sehe ich die Forellen auch nicht. Was ich aber bezweifle, habe ich doch ein relativ gutes Auge und Gespür für die Fische.

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Der Bayer    55

@Dural

ja, bin ich... mit SaNa und vom Boot (Schlepp- Permi) aus darf man Köfi angeln. Vom Ufer aus mit der entsprechenden Permis darf man nicht... da darf man eigentlich nur mit fixem Zapfen oder Kunstköder Fischen ( Gambe 3e classe).. man braucht für diese glaub nur eine SaNa wenn man des Jahrespatent nimmt...

https://www.vd.ch/fileadmin/user_upload/themes/environnement/faune_nature/fichiers_pdf/peche/02_Comment_obtenir_un_permis_de_pêche/PRIX_PERMIS_PECHE_2020.pdf
 

Ja zum 2ten Punkt- deine Beobachtung deckt sich mit meiner... es hat zum einen sehr viel Besatz (mal bessere Qualität, mal unterirdisch)... viele wissen aber wo Besetzt wird und räumen dann binnen Tagen vieles raus. Wenn man eine Sauvage fängt dann idr um die 15-25cm... sobald massig, werden die gepflückt.. egal wie mager die sind... darum meinte ich ja auch im obigen Post, dass es hier total überfischt ist, gespart mit komplett rücksichtslosem befischem des Gewässers... ich nehm nie eine BaFo (keine Zucht) unter 40-45 mit... und dann auch nur, wenn die masstig ist.. der Rest geht direkt zurück (mit der Hoffnung dass sie der Biss etwas vorsichtiger macht für die Zukunft  und sie ablaichen können)... sicherlich geht sich in der Orbe, Venoge&Co ab und an auch mal was grösseres, aber das ist sehr, sehr selten geworden (find den Link der offiziellen Fangstatistik grad ned, kann den gern hier teilen dann). Beachtlich wie die Zahlen die letzten 10-15 Jahre eingebrochen sind (bezogen auch „wilde“ BaFos)... wenn dann noch fragliche Baumassnahmen seitens Kanton dazukommen, kann das so ein Ökosystem schnell mal an seine Grenzen bringen... Ich hab da auch keinen Masterplan, aber ich denk gewisse behördliche Eingriffe in Fangzahlen, Zugang zur Permis, Kontrollen, Schontage wären sicher mal ein kleiner Schritt in die richtige Richtung... Die Bündner zB machen das nicht so schlecht- hab ich den Eindruck... 

Und das traurige ist eigentlich dass hier in der Genfersee Region mit der Veveyse, Grand Eau, Venoge, Orbe usw, usw eigentlich ideale Verhältnisse für Salmoniden vorhanden sind

bearbeitet von Der Bayer

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Dural    1'064

Die zuflüsse genfersee kenne ich nicht so und die orbe leider auch nicht, ist von mir halt am weitestens weg. Der bach wo die naturverlaichung am besten funktioniert ist meiner meinung nach die arnon. Der bach ist voll mit forellen, ich kenne kein vergleichbares gewässer. Fischen würde ich dort aber auch nie, durchschitt wird sicher klar unter 20cm sein. Möchte ja nicht wissen wie das ausschauen würde wenn es kein patent gewässer wäre. Mittlerweilen sind auch dort verpilzte seeforellen die regel, und nicht die ausnahmen. Gerade letztes jahr war besonders schlimm, wie es in diesem jahr aussieht werden wir sehen. Wenn die seeforellen gefühlt 1000 schwellen überwinden müssen kann man wohl auch nichts anderes erwarten.

Areuse ist ja nur noch ein trauerspiel. Hatte vor zwei jahren oder so weiss es nicht mehr genau im neuenburgersee mal kontakt mit einem absteiger ziemlich sicher von der areuse, die fische die überleben sind in einem erbärmlichen zustand, so das man sich fragt ob er es im see überhaupt schafft.

Seit dem achte ich immer darauf was die schleppfischer so fangen, den man sieht es den sefo auch monate nach dem abstieg sofort an ob sie am laichgeschäft teilgenommen haben oder nicht. Da gibt es den gewässer wo man nach ein paar monaten gar nicht mehr sagen kann ob sie oben waren oder nicht.

Wie so immer hinter oder unten den steinen wenn man sich vor dem stein bei starker strömung auch hinstellen kann? ;) habe ich so noch nie gesehen, sah fast so aus als ob sie sich mit der schwanzflossen am stein abgestützt hat.

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loup    193

Dural
Kürzlich habe ich eine Pyramiden Statistik gesehen von einem Pacht Bach über den Forellenbestand. Ganz oben  fand man die Grossforellen, je weiter unten in der Breite wurden die Forellen immer zahlreicher und kleiner.
Durch die Naturverlaichung entsteht viel Nachwuchs. Auf dem Weg zu einer Grossforelle zu werden lauern viele Gefahren. Natürliche Sterberate, Fressfeinde wie Grossforellen und Vögel usw.
Nur ganz wenige und die stärksten Bachforellen werden Grossforellen und überleben den langen Weg bis dahin. Das auch in Gewässern wo wenig gefischt und entnommen wird.

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Dural    1'064

Ja das ist sicher so, aber man sollte ja trotzdem ab und zu mal eine 30-40cm+ Forelle sehen, die gibt es definitiv ist auch keine Frage. Aber wenn ich schaue wie oft ich solch eine Bafo sehe und das abwäge mit den hunderten wenn nicht sogar tausenden unter 30-20cm kann einfach was nicht stimmen.

Ich habe das ja schon letztes Jahr glaub hier geschrieben, aber ich finde es bemerkenswert das Fischer vor allem wegen den Kormoranen jammern, die nachweislich einen sehr grossen Teil Fische fressen die für die Fischerei eher weniger relevant sind. Die Kormorane sind Visuell halt deutlicher im Kopf der Fischer. Wenn ich aber schaue was die Gänsesäger direkt in den Bächen anrichten und fressen und das direkt im Forellen und Äschen Gebiet, sind die für die Fischerei definitiv das grössere Problem. Ein Gänsesäger alleine wird schätzungsweise jedes Jahr hunderte kleine Forellen fressen. Ein Kormoran habe ich übrigens in den Laichgewässer noch nie gesehen, Gänsesäger und Fischreiher sieht man praktisch immer.

Und Nein das ich kein Aufruf für die Gänsesäger Jagd, ich mag die sogar.

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Dural    1'064

Gibt übrigens selbst im Mittelland noch Gewässer wo grössere Bachforellen an alters schwäche oder durch Umwelteinflüsse hier wahrscheinlich durch das Hochwasser sterben. Was hat die 35-40cm?

Ist aber halt kein Patent Gewässer.

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Der Bayer    55

Ich hab den Eindruck, dass die Vögel und andere natürliche Räuber weniger das Problem sind. Die gibts seit Jahrtausenden und idr hält sich die Natur selbst das Gleichgewicht. Im Endeffekt gibts in dieser Kalkulation mehrerer Faktoren die in Abhängigkeit zueinander stehen. Vom Menschen gemachte Umwelteinflüsse (Düngemittel, Abwässer von Kläranlagen und Industrie, Begradigungen von Flüssen, Staudämme und Barragen (ganz böse- find ich- siehe auch den Artikel von michi-sz). Dann gibts die Fischerei durch den Menschen (auch bei uns gibts Berufsfischer die sich an SeFos erfreuen und überfischen). Dann noch den Schwund durch natürliche Fressfeinde und die invasiven Arten wie zB die Quagga Muschel (welche die Nahrungskette von unten her attackieren)... All diese sollten im schlechtesten Fall 0 ergeben- dh die Population bleibt gleich zum Vorjahr... schlägt einer dieser Faktoren nach oben aus, da zb ein Fluss 25 neue Staustufen auf 5km erhalten hat, dann geht das auf Kosten der Lebewesen im/ um das Gewässer. Zumindest wenn nicht ein anderer Faktor nach unten geht...

Ps.: deine Beobachtung, dass es kaum massige BaFos in nicht gepachteten Gewässern gibt kann ich teilen- das ist mir auch aufgefallen... ich denk dass das mit der Überfischung zusammenhängt... ich kenn einen Herren, die haben seit Jahrzehnten ein paar km Fluss im Kanton FR gepachtet. Die sind glaub zu 5 und vergeben so gut wie keine Patente und entnehmen selbst nur zum eigen Verzehr (was sicher nicht Tonnen sein werden). Da stehen viele sehr, sehr kapitale BaFos (50+) in deren Abschnitt plus sehr viele Jungfische. Schön das allein zu sehen- auch wenn ich am verhandeln bin dass er mich mal mitnimmt:smile:... Aber der ist leider recht zäh in diesem Punkt:smile:...

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Dural    1'064

Klar ist es Überfischung, aber das darf man ja nicht sagen. ;)

Auch das Thema Schonmass, es dürfte ja Mittlerweilen bekannt sein das ich von einem Mindestmass rein gar nichts halte. Das Resultat davon sieht man unteranderem in den Patent Bafo Gewässer! Aber es hat keinen Sinn, es gibt leider noch viel zu viele Fischer denen das nicht in den Kopf geht, oder es nicht lassen. Ich wurde dafür auch schon regelrecht angefeindet, aber ganz ehrlich mir ist es auch egal, den ich weiss mittlerweile das ich immer und zu jeder Jahreszeit zu meinem Fisch (Seeforelle) komme.

Ich wäre auch dafür das wichtige Laichgewässer oder zumindest Gebiete für die Fischerei komplett gesperrt werden, und zwar 365 Tage im Jahr. Aber als nicht Bach Fischer kann man das definitiv auch leicht sagen.

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