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barsch horst

Grischa- Bern- Connection 2020

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barsch horst    319

Liebes Grischa- Bern- Connection Tagebuch

Die Grischa-Bern-Connection startet heuer in die sechste Runde und auch in diesem Jahr werden wir dir ausgewählte Aktivitäten anvertrauen. Das 2020 ist ja von Beginn weg dabei, ein ganz besonderer Jahrgang zu werden. Steht doch dieses Schaltjahr unter einem etwas denkwürdigen Stern. Oder wollen wir sagen, dass dem Jahr bereits früh die Krone aufgesetzt wurde? Dass es dabei eine Krönung erfuhr, die niemand wollte? Jedenfalls gestaltet es sich schwieriger als auch schon, gemeinsam ans Wasser zu kommen...

Dabei hat es doch so hoffnungsvoll gestartet... Am ersten WE des Lockdowns, ein Tag vor der Heiligen Forelleneröffnung, standen Grischafario und ich auf einer Wiese eines Stadtberner Parks und liessen uns von einem gewissen Christopher Rownes unsere Wurfkünste schleifen. Dies natürlich mit dem Ziel, in diesem Jahr mit der Fliege präziser und flexibler agieren zu können. Herr C. R. seines Zeichens, übrigens begnadeter Ballettänzer, ist bekannt für seine Spey-Casts, Snake-Rolls und wie sie alle heissen. Davon wollten wir uns natürlich was abgucken... Es war ernüchternd. Hab mir die letzten Jahre am Wasser wohl einiges an "Ticks" bzw. Eigenheiten angeeignet. Nach ein zwei persönlichen Instruktionen wurde ich "back to basic" geschickt. So stand ich dann auf der Wiese und wedelte wieder ähnliche Übungen durch wie meinem ersten Wurfkurs. Seither soll ich mit der Flitsche vermehrt auf der Wiese gesehen worden sein... Zumindest bringe ich jetzt die Fliege auch mit Rollies gezielt unter die Berberitze oder den Holunder neben unserem Gartensitzplatz. 

Die "Forelleneröffnung" am 16. März fand dann auf dem Bielersee statt. Auch dort konnte mit Nymphe den Fettflossen nachgestellt werden...

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Mit dem Lockdown fiel unser Trip nach Deutschland ins Wasser. Wie ein Leuchtturm standen die drei Tage Fischen mit @grischafario seit Monaten farbig gekennzeichnet im Terminchaos meiner Agenda. Nun wurde also nichts daraus. Kein Zwiefalter mit @Gumpenkoenig, kein Bierautomat im Gästehaus, kein deftiger Albfood, kein LKW, keine HRH-Videos bis zum Einschlafen... Das muss man erst mal verkraften!

Zum Glück durfte ich ein paar Tage ein Häuschen im BEO benutzen und konnte immerhin konzentriert fischen gehen. Halt ohne Cousin D. und auch ohne grossen Erfolg. Mit der Fliege habe ich zwei Tage lang hoffnungslos jeden Fisch frühzeitig "released" (einzig eine Forelle von ca. 18cm konnte ich landen). Dafür gab's einen unvergesslichen Vollmond (Merci F. für Bilder und Kompanie). Und als ich schlussendlich dann wobblerwaschend am See stand, hatte meine vermeintlich erste Seeforelle so verdächtige Streifen...

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Soweit so gut, liebes Tagebuch. Halte dich fortan auch 2020 wieder auf dem Laufenden.

Petri & tbc.

dein Horst

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barsch horst    319

Der 10-Minuten-Moment & Ändus Nymphe Nr. 2

Heute Morgen hatte ich einen dieser 10-Minuten-Momente. Das sind diese Augenblicke, wenn man realisiert, dass sich unverhofft ein Fenster zum Fischen auftut. Dann muss man sie am Schopf packen und gehen! So geschehen heute beim Frühstück... Muss nachmittags eh noch Richtung Oberland und mit etwas Forcieren schauen ein paar Stunden Fliegenfischen für mich raus. Kurz ein Telefon an @Andreas, dass ich seine Heimstrecke aufsuche, ab in den Keller, packen, los.

Am Gewässer dann der Schock. Mein gesamtes Köder- und Kleinteilsortiment fehlt. Hab ich's etwa beim Einladen auf das Autodach gelegt? Böse Bilder schiessen mir durch den Kopf. Anruf zuhause, Frau sieht nichts auf dem Parkplatz rumliegen und die Bilder werden noch dunkler, zudem sehe ich meinen Kontostand schwinden. Zum Glück hat Andreas heute Zeit und rollt auch gleich an. Mit grosser Freude darf ich mich in seinem noch weitgehend jungfräulichen Sortiment bedienen. Ich wähle eine Goldkopf-Nymphe in Rot-Braun mit Kupferwicklung und eine struppige Rehhaarfliege als Indikator, binde mir mit seinem Faden eine Montage und fasse den inneren Vorsatz, diese Montage erfolgreich durch zu angeln und nicht der Botanik zu opfern.   

Das Wasser hatte eine fast perfekte Färbung, leicht angetrübt aber sichtig. Der Wasserstand vom Regen der Vortage eher etwas hoch aber gut fischbar. Langsam fischten wir uns ein, liefen diskutierend von Stelle zu Stelle, stellten einander unsere Taktiken vor und argumentierten dabei mit Anekdoten aus vergangenen Erlebnissen. Dabei stellte sich heraus, dass ich im selben Gewässer zu dieser Jahreszeit eher auf tiefe Gumpen und Läufe setzte, während A. den Rauschen und Strömungskanten seine erhöhte Aufmerksamkeit schenkte. Spannend, haben wir doch beide dieses Gewässer bereits mehrmals, mit verschiedenen Techniken und während der ganzen Saison befischt. Dabei waren wir zumindest beide nicht komplett erfolglos. Aber weder noch.

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Wir probieren beide beide Taktiken, Biss null. Natürlich geben wir den frischen Stiefelspuren am Ufer zumindest eine Mitschuld. So fischen wir uns Stelle für Stelle den Bach hoch, beobachten einzelne Eintagsfliegen und hoffen darauf, dass mit Schlupf etwas Leben in die Bude kommt. Aber nichts geschieht, trotz aller Gründlichkeit. Irgendwann, kurz vor Schluss der Session werfe ich eine kaum knietiefe strömungsberuhigte Stelle im Uferbereich an und endlich geht ein Ruck durch die Line. Fisch on. Was hab ich mich gefreut. 

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Auch unterhalb des Schonmass' kann ich mich an diesem Fisch grossartig freuen. Zudem darf Andreas jetzt seinen selbstgebundenen "Erfolgsnymphen" in der Vitrine ein Exemplar mehr hinzufügen. Dieser Umstand macht diesen Fisch für mich persönlich umso wertvoller... Schliesslich ist es auch Ehrensache, dass man eine solch private Leihware zum Fisch bringt. So schaue ich mich des weitern nach unscheinbaren Stellen um und siehe da. Gleich wieder Biss. Leider nicht verwertet und aufhören müssen wir auch. Die Schwiegermutter ruft. 

Was für ein Resümee, am Schluss des Tages rausfinden zu müssen, dass die Fische sich aus der Strömung in die flachen Randbereiche des Baches verzogen haben. An Stellen, welchen ich normalerweise kaum Aufmerksamkeit schenke. Es war eine Freude, dieses Gewässer aus mehreren neuen Sichten kennen zu lernen. Merci Andreas. Welche Ironie, dass weder Plan R. noch Plan A. schlussendlich zum Fisch führten, sondern sich ein Plan herauskristallisieren musste, welcher zu Beginn eher nicht auf dem Radar war. Habe wieder viel gelernt. Danke. Und will ich dieses Erlebnis rekonstruieren, bin ich mir eins sicher: Das nächste Mal wird wieder alles anders. Wetten?

Euer Horst

P.S: Und was fand ich im Keller, als ich meine Ausrüstung versorgen wollte? (So einfach geht Sparen...) 

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bearbeitet von barsch horst
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Andreas    164

Danke Rolf @barsch horst

Für den spontanen Anruf, die gemeinsamen Stunden, das zum Erfolg führen der Nymphe, die vielen kleinen Tipps und nicht zuletzt für die passende, amüsante Zusammenfassung von unserem Kurzausflug.

Ich konnte für mich einiges rausnehmen, sei es auf der handwerklichen Seite (Material, Knoten, Wurftechnik, Schnurmanagement) oder eben wie gut beschrieben, in der Gewässerkunde.

Der Ausflug wäre wohl (erfolgsmässig) anders verlaufen hätten wir Anfangs gewusst was wir, dann am Ende wussten. Wobei an einem schönen Tag (na gut, gegen Ende hat die Biese dann schon ordentlich in die Schnur gedrückt) an einem schönen Gewässer zu stehen, ist in meinen Augen immer ein Erfolg.

Ich werde auf jedenfall die nächsten Flyfi-Ausflüge versuchen weniger auf die vermeintlichen Erfahrungen zu hören und versuchen auch ganz andere Teile des Gewässers in Betracht zu ziehen als angedacht.

Auf eine baldige nächste Tour

Ändu

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barsch horst    319

Schöne, schwierige Wasser

Endlich wieder raus, endlich wieder in die Berge, endlich wieder die Fliege schwingen. Ich konnte es kaum erwarten. Den Termin haben @Andreas und ich Wochen im Voraus festgesetzt und mit jedem Tag stieg die Vorfreude auf diese Auszeit und mir bis dato noch unbekannte Gewässer. «Pünktlich» auf den Vortag legte sich eine längere Regenphase und die Pegel der BEO-Gewässer begannen zu sinken. Der Tag selbst startete kühl, aber das Wasser hatte eine fast perfekte Trübung und ich konnte nicht glauben, welch schöne Ecken von Patentgewässern es noch zu entdecken gibt.

Vor uns lag ein wildes Bächlein, umwerfend in seinen Strukturen, eingebettet in ein Gemälde von einer Landschaft. Unweigerlich fühlte ich mich klein und demütig im Angesicht dieser Schönheit und augenblicklich packte mich die Neugierde, endlich die Bewohner dieses Baches kennen zu lernen.

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Dies stellte sich dann als echte Herausforderung dar. Mussten wir doch oft aus suboptimaler Position richtiggehend «Microstellen» befischen. Drum herum Strömung und auch die Botanik nicht ganz ohne. So wird man kreativ. Mal die Line über einen Stein oder das Ufer ablegen, mal die Nymphe mitten ins Weisswasser werfen, Stock hoch und von der Strömung an den Hotspot tragen lassen. So hat’s zumindest bei mir einmal geklappt. 

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Und A. durfte in einem ruhigen Zug seinen ersten Biss auf die Trockene erleben. Wir haben die Stelle erst in Ruhe gemeinsam betrachtet und eine Taktik diskutiert. Dann, etwa beim fünften Wurf, kam der «Schluntz». A. mit den Reflexen eines Spinnfischers gesegnet, liess den Fisch die Fliege nicht aufnehmen, schon wurde sie ihr wieder entrissen. Mir wäre es nach Stunden ohne Biss genau gleich ergangen… Diese innere Haltung aufrecht zu erhalten, um entspannt mit Verzögerung zu reagieren, bevor es im Drill dann abgeht, ist aus meiner Sicht eine grosse Herausforderung. Der vergeigte «Take» enttäuschte nicht, er motivierte. Zudem glaubte ich fortan in A.s Augen ein weiteres Glänzen zu erkennen. Dieses wich nicht mehr aus seinem Gesicht. 

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So verstrichen die Stunden und wir feilten Kreativität und Fähigkeiten. Ein Jeder auf seinem Niveau. Immer bereit, einander auf Beobachtungen aufmerksam zu machen oder ein Bild zu schiessen. Würden wir den Tag an der Menge Fisch messen, dann müsste man ihn unter ferner liefen in die Annalen unserer CVs ablegen. Messen wir ihn an der Schönheit der Natur und an der Kompagnie, dann ist er das, was er war: Ein bereichernder Tag zweier Fly-Fi-Buddies, vom Alltag ausgeklinkt und total «line-wired». Zwei Wochen Ferien für den Kopf. Eine Bestätigung für unser Tun und ein weiteres Argument dafür, dass Fischen eben mehr ist, als Fische fangen. Merci Aendu für alles, freu mich auf die Realisation von unserem nächsten Vorhaben.

bearbeitet von barsch horst
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Andreas    164

Danke Rolf

Wiedermal könnte man es besser nicht zusammenfassen. :thumbup:

Da gibt gibt es nichts aber auch gar nichts hinzuzufügen.

Ausser einen grossen Dank wiedermal für deine Zeit, deine Tipps und deine Fähigkeit ein Erlebnis welches mich doch teilweise sprachlos hinterlies in Worte zufassen.

Und mein Lieblingsbild von dir, auch wenn die Verschlusszeit für Rute und Schnur zu lang war.

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Wenn wir dir dann mal eine leuchtend pinke Schnur montiert haben wird auch das besser. :smiley:

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barsch horst    319

Gold-Nuggets schürfen

«Fischen ist mehr als Fische fangen»: Eine Konstante, wenn ich über meine Motivation fürs Fischen nachdenke. Gestern Abend «schlutzten» sich die Forellen aber ins Zentrum des Erlebnisses und somit auch der Bildauswahl… Einerseits aufgrund ihrer puren Schönheit und andererseits aufgrund ihrer verlorenen Zurückhaltung. Die Fische standen mit zunehmender Stunde draussen in der Strömung und stiegen dankbar nach Anflugnahrung. Und wir mischten zufrieden unsere Fliegen drunter und machten so unseren Tag. 

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Die Fische standen in der Strömung und nahmen aktiv Nahrung auf. Im zT. flachen Wasser und an der prallen Sonne, hatten Sie aufgrund ihrer Farbanpassung zT. ein goldenes Schuppenkleid in einer Farbintensität wie ich sie noch nicht kannte. Pures Gold! 

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Einer der Höhepunkte des Tages bildete ein dramatischer Doppeldrill an einer Rieselstrecke. Der Bach fliesst dort zweigeteilt über ein Kiesbett. Ich drillte im einen Arm, Kollege I. im andern. Dramatisch deshalb, weil seine Forelle die Trockenfliege so unglücklich in die Kiemen gekriegt hat, dass wir sie töten mussten. Nach dem «Gnadentot» haben wir den kleinen Fisch vermessen und mussten konsterniert feststellen, dass er das gesetzliche Mindestmass tatsächlich überschritten hat. Entsprechend wurde er von Kollege I. seiner Frau kredenzt anstelle als Fuchsfutter zu enden. 

Stunden später denke ich nochmals mit grosser Freude an Kompanie, Ort & Fisch zurück und stelle mir ein paar Fragen. Was nehme ich jetzt aus dem Tag mit? Was wird mich begleiten auf meinem weiteren Weg zum «kompletten Angler»? Was habe ich gelernt oder bestätigt gekriegt? Ein Auszug aus dem inneren Dialog:

  • «Ich werde mich in Zukunft intensiver mit schnell fliessenden Strecken auseinandersetzen»
  • «Der Entscheid, nur die Trockene zu Fischen, muss im richtigen Moment gefällt werden»
  • «Morgens kann getrost eingekauft werden. Fliegenfischen (mit der Trockenfliege) lässt sich gut mit Ausschlafen oder langen Wanderungen an den Spot kombinieren» 
  • «Mel Krieger soll mal gesagt haben, dass ein wilder Fisch zu wertvoll sei, um nur einmal gefangen zu werden. Er hatte recht. Grosser Mann»
  • «Bei den derzeitigen Bestimmungen ist es richtig, sich zu weigern Schonmasse und Entnahmemengen 1:1 umzusetzen. Das Gold unserer Bäche soll nicht in halb juvenilem Alter in der Bratbutter enden»

Kollege I. hat zudem wieder einmal bewiesen, dass auch der Fang von kleinen Fischen Mundwinkel breiter als das Schonmass ziehen können. Und zwar in Richtung Himmel.

Petri & tbc.

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barsch horst    319

Auf die guten folgen schlechte Tage...

Tage sind nunmal verschieden und so kommt es gelegentlich ganz anders, als gedacht. Hab mich aufgrund unterschiedlicher Meldungen über Beissinfernos auf einen spannenden und fischreichen Tag mit der Fliegengerte gefreut...  @Andreas Man, was haben wir abgeschneidert... das war episch! Danke für Bildmaterial und dafür, Motivation und Stimmung aufrecht zu erhalten! 

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Hatte wohl den falschen Hut auf...

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Und jetzt noch ein kleiner Insider. Ich zitiere mich selbst... 

Am 22.5.2020 um 14:43 schrieb barsch horst:

«Der Entscheid, nur die Trockene zu Fischen, muss im richtigen Moment gefällt werden»

Weise wie ein alter Esel ;-)

@zuma Immerhin habe ich mich an deine Überlangen Vorfächer herangewagt (Botztonner, konnte ich von Herzen fluchen) und mir somit immerhin eine wage Vorstellung der Möglichkeiten erarbeiten, welche sich dadurch eröffnen. Im Positiven, wie auch im Negativen. Echt schwierig im Handling. Lehrreich alleweil, kommt Zeit, kommt Fisch, wir bleiben dran!

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zuma    98

Vielen Dank für den (wie immer!) genialen Bericht! Du gehst nicht nur mit deiner Rute fischen, nein auch deinen Kopf hast du auch dabei, denn deine Überlegungen sind wertvoll und nachhaltig. Aus meiner Sicht ziehst du auch die richtigen Schlüsse.

Es freut mich sehr, dass du die langen Vorfächer einzusetzen beginnst - bleib dran! - der Erfolg, gerade im schnellen Wasser, wird sich sehr bald einstellen. Jedenfalls geniesse ich wie üblich jede deiner Zeilen und kann dich nur beglückwünschen!

Herzliche Grüsse

Kurt

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Andreas    164

@barsch horst

Ja was haben wir abgeschneidert, immerhin je ein Biss an dem Tag.

Nimms leicht das gehört dazu, du kennst eine neue Strecke und ich kenne eine Neue.

So gesehen bereits ein erfolgreicher Tag. Mich stört nicht abgeschneidert zu haben, mich stört eher nicht zu wissen warum Fische Auffahrt so mögen und Pfingsten nicht.

Habe viel darüber nachgedacht, klar Temperaturen waren etwas tiefer die Bise wehte flott. Kann es denn daran liegen?

Ja nu, vielleicht cha üs ja der @zuma

 oder en Andere erfahrene Berbachflöigeler daderzue no öpis schribe .

LG und bis bald

Ändu

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barsch horst    319
Am 5.6.2020 um 20:39 schrieb Andreas:

Nimms leicht das gehört dazu, du kennst eine neue Strecke und ich kenne eine Neue. 

So gesehen bereits ein erfolgreicher Tag. Mich stört nicht abgeschneidert zu haben, mich stört eher nicht zu wissen warum Fische Auffahrt so mögen und Pfingsten nicht.

Das ist genau der Punkt! Was lief an diesem Tag anders/falsch? Keinen Fisch zu fangen, das ist das eine. Aber welchem Faktor haben wir keine Beachtung geschenkt? Auffallend war ja, dass an diesem Tag kaum Insekten zu beobachten waren... Ich mag es, wenn ich beim Fischen Puzzleteile sammeln kann, welche mein Bild der Sachlage erweitern/ergänzen und mir neue Aspekte aufzeigen. Bezüglich Gewässer, Kompanie & Technik tiptop. Möchte aber schon wissen, weshalb sich die Fische nicht zum Anbeissen bewegen liessen... Wenn jemand weiss, wie bzw. weshalb sich Bise, Staubewölkung und eine um ca. 500m gesunkene Nullgradgrenze auf die Insektenaktivität bzw. das Beissverhalten von Forellen auswirkt, dann würde ich mir das schon gerne erklären lassen ;-)

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    • Von FischerLouis
      Hallo Zusammen
      Bin in letzter Zeit häufig am Zugersee unterwegs um den Hechten nachzustellen. Gefischt wird vom Ufer und mit Gummifisch an Jigkopf. Leider habe ich noch nichts landen können. Hat jemand Tipps bezüglich Platzwahl oder Tageszeiten? Und wie sieht es mit den Egli aus? 
      Vielen Dank und Grüsse 
    • Von barsch horst
      Chromatophor
       bei Tieren mit Farbstoff gefüllte Zelle, die eine Farbveränderung der Haut hervorrufen kann (Chamäleon)
       [< Chromato… + …phor2]
      Wie stark passen sich Fische in ihrer Farbe an ihre Umgebung an? Welche Schlüsse auf ihr Verhalten lassen sich daraus ziehen? Teilt hier eure Erfahrungen mit. Versucht diese Erfahrungen mit Bildern zu illustrieren. Danke für's Teilen.
    • Von Rönner
       
       
      Hi Zusammen
      ein Aufruf an die Meeres-Cracks und jene die Erfahrung mit der Jagd auf GT, Tuna, Barracuda, Schwertfisch etc... etc..
      ich bin an Überlegungen für einen Trip in für mich neue Gefilde und brauche daher euren Rat.
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      Hier geht es natürlich dann Richtig ans Eingemachte; an die Franken, aber Ja, ist dann halt so.
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      hier kommen ja vermutlich grosse Popper zur Anwendung.
      Welche Rolle?
      Welche Schnur?
      Welches Mono?
      Welche Wirbel
      etc.....
      Einfach Hinweise/Tips um ein ungefähres Gefühl für die kohlemässige Investition zu bekommen.
      Wie ich mir ja bewusst bin, kann ich mein Welstackle an die Wand stellen, das reicht hier nicht mehr aus.
      ich danke zum Voraus für eure Meldungen, bin schon sehr gespannt.
       
       
      Nachtrag;
      für Rollen habe ich bis jetzt mal die Stella angeschaut; SW5000, SW8000; ob die Grösse ausreicht, werdet ihr mir bestimmt sagen
      und noch die Daiwa Saltiga Expedition 5500 und 8000H
      Schnur würde ich gerne entsprechend gleich hochwertig fahren; auch Saltiga; sofern die Erfahrungen den Preis auch rechtfertigen....
       
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