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gloryhazel

Bedingungen für Bachforelle

Empfohlene Beiträge

gloryhazel    4

Hallo liebe Community

Da ich noch sehr unerfahren bin, versuche ich momentan herauszufinden, welches die besten Bedingungen (Tageszeit, Wetter, Wasserstand und Temperatur) sowie geografische Gegebenheiten sind, um in den Bergbächen des Berner Oberlands auf Forellenjagd zu gehen. Mal abgesehen von den Schontagen natürlich. 

Vielleicht könnt ihr mir hilfreiche Tips liefern, damit ich auch von erfahrenen Anglern lernen kann.
Zur Info: In der Methodik bin ich momentan ein bisschen am Switchen. Ich wechsle zwischen Wobbler, Blinker, aber auch mal mit Gummifischchen.

Vielen Dank:)

Mike

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Andreas    165

Hallo Mike

Ein paar Gedanken meinerseits.

Deine Fragen kann man so die meisten nicht einfach beantworten, da es doch recht variert im Verlauf  des Jahres oder aber auch bei verschiedener Witterung.

Grundsätzlich würde ich aber sagen für die Bachforelle:

-Wassertemperatur unter ca. 4-5 Grad, Stoffwechsel sehr reduziert Fische zerren von der Reserve und halten sich in den Unterständen.

Fische kaum aktiv. Köder muss sehr nah präsentiert werden.

-ca. 5 bis 10 Grad mal so mal so, Fische eher noch auf Sparflamme, können aber sehr gute Zeiten erwischt werden. Je nach Tageszeit, Wetter und Nahrungsangebot im Wasser .

-Wassertemperatur ca. 10-17 Grad mMn beste Voraussetzungen, Fische sehr aktiv .

-Darüber wird es dann je länger je schwerer für die Bachforellen. Dann stehen sie wieder in Unterständen resp. jetzt in sauerstoffreichen "Unterständen".

Daraus ergibt sich auch zu welchen Jahreszeiten die besten Tageszeiten sein können. Und zum Teil auch das Wetter zu verschiedenen Jahreszeiten.

Der Wasserstand in dem Sinn finde ich nicht so ausschlaggebend, eher was er mit sich bringt. Schlamm, Geschiebe, Gletscherschliff oder kristallklares Wasser ist schwierig aus verschiedenen Gründen.

Dann gibt es noch Unterschiede von den Unterschiedlichen Gewässer aufgrund der vorherschenden Verhältnisse, Imj einen Gewässer müssen die Fische Bedingungen nutzen die im anderen gut vermieden werden können.

Gruss

Andreas

bearbeitet von Andreas
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vor 12 Stunden schrieb Andreas:

Hallo Mike

Ein paar Gedanken meinerseits.

Deine Fragen kann man so die meisten nicht einfach beantworten, da es doch recht variert im Verlauf  des Jahres oder aber auch bei verschiedener Witterung.

Grundsätzlich würde ich aber sagen für die Bachforelle:

-Wassertemperatur unter ca. 4-5 Grad, Stoffwechsel sehr reduziert Fische zerren von der Reserve und halten sich in den Unterständen.

Fische kaum aktiv. Köder muss sehr nah präsentiert werden.

-ca. 5 bis 10 Grad mal so mal so, Fische eher noch auf Sparflamme, können aber sehr gute Zeiten erwischt werden. Je nach Tageszeit, Wetter und Nahrungsangebot im Wasser .

-Wassertemperatur ca. 10-17 Grad mMn beste Voraussetzungen, Fische sehr aktiv .

-Darüber wird es dann je länger je schwerer für die Bachforellen. Dann stehen sie wieder in Unterständen resp. jetzt in sauerstoffreichen "Unterständen".

Daraus ergibt sich auch zu welchen Jahreszeiten die besten Tageszeiten sein können. Und zum Teil auch das Wetter zu verschiedenen Jahreszeiten.

Der Wasserstand in dem Sinn finde ich nicht so ausschlaggebend, eher was er mit sich bringt. Schlamm, Geschiebe, Gletscherschliff oder kristallklares Wasser ist schwierig aus verschiedenen Gründen.

Dann gibt es noch Unterschiede von den Unterschiedlichen Gewässer aufgrund der vorherschenden Verhältnisse, Imj einen Gewässer müssen die Fische Bedingungen nutzen die im anderen gut vermieden werden können.

Gruss

Andreas

:clap:

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gloryhazel    4
vor 15 Stunden schrieb Andreas:

Hallo Mike

Ein paar Gedanken meinerseits.

Deine Fragen kann man so die meisten nicht einfach beantworten, da es doch recht variert im Verlauf  des Jahres oder aber auch bei verschiedener Witterung.

Grundsätzlich würde ich aber sagen für die Bachforelle:

-Wassertemperatur unter ca. 4-5 Grad, Stoffwechsel sehr reduziert Fische zerren von der Reserve und halten sich in den Unterständen.

Fische kaum aktiv. Köder muss sehr nah präsentiert werden.

-ca. 5 bis 10 Grad mal so mal so, Fische eher noch auf Sparflamme, können aber sehr gute Zeiten erwischt werden. Je nach Tageszeit, Wetter und Nahrungsangebot im Wasser .

-Wassertemperatur ca. 10-17 Grad mMn beste Voraussetzungen, Fische sehr aktiv .

-Darüber wird es dann je länger je schwerer für die Bachforellen. Dann stehen sie wieder in Unterständen resp. jetzt in sauerstoffreichen "Unterständen".

Daraus ergibt sich auch zu welchen Jahreszeiten die besten Tageszeiten sein können. Und zum Teil auch das Wetter zu verschiedenen Jahreszeiten.

Der Wasserstand in dem Sinn finde ich nicht so ausschlaggebend, eher was er mit sich bringt. Schlamm, Geschiebe, Gletscherschliff oder kristallklares Wasser ist schwierig aus verschiedenen Gründen.

Dann gibt es noch Unterschiede von den Unterschiedlichen Gewässer aufgrund der vorherschenden Verhältnisse, Imj einen Gewässer müssen die Fische Bedingungen nutzen die im anderen gut vermieden werden können.

Gruss

Andreas

Vielen Dank Andreas für deine hilfreiche Antwort.

Dass es keine allgemein gültige Antwort gibt, ist mir natürlich bewusst. Es geht mir vielmehr darum, die Zusammenhänge zu verstehen, wobei deine Gedanken natürlich sehr hilfreich sind.

Ich bin momentan in den Bergen und will natürlich so oft ich Zeit finde an die Bergbäche, weiss aber jeweils nicht um welche Uhrzeit ich losziehen soll. So wie ich deine Antwort interpretiere, macht es also keinen Sinn, wenn ich in aller Hergottsfrühe losziehe, wenn die Temperaturen frühmorgens eisig kalt sind? Lieber warte ich also bis die Sonne das Wasser ein wenig aufzuwärmen vermag? 
 

nochmals danke für deine Tipps.

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Der Bayer    54
Am 4/4/2020 um 12:57 schrieb gloryhazel:

Vielen Dank Andreas für deine hilfreiche Antwort.

Dass es keine allgemein gültige Antwort gibt, ist mir natürlich bewusst. Es geht mir vielmehr darum, die Zusammenhänge zu verstehen, wobei deine Gedanken natürlich sehr hilfreich sind.

Ich bin momentan in den Bergen und will natürlich so oft ich Zeit finde an die Bergbäche, weiss aber jeweils nicht um welche Uhrzeit ich losziehen soll. So wie ich deine Antwort interpretiere, macht es also keinen Sinn, wenn ich in aller Hergottsfrühe losziehe, wenn die Temperaturen frühmorgens eisig kalt sind? Lieber warte ich also bis die Sonne das Wasser ein wenig aufzuwärmen vermag? 
 

nochmals danke für deine Tipps.

Das ist- meines Wissens/ Erfahrung nach auch nicht so pauschal zu beantworten. Wie in obiger Antwort sehr gut beschrieben gibt es viel Faktoren, welche das beiß verhalten der Forelle beeinflusst (wir gehen davon aus dass es keine Zuchtforellen sind)... Licht, resp Helligkeit sind ebenfalls ein Faktor.. wird es zu hell, dann zupfen sich die Fische auch meist wieder in ihre Unterstände. Die beste Zeit ist daher oft an den Grenzen zwischen Tag und Nacht... also früh morgens, resp später am Abend... bei bewölktem, oder stark bewölkten Wetter, kann’s auch mal tagsüber gut laufen (wie gestern bei einem Kolleg von mir)...
Wie gesagt- mag durchaus sein dass andere Fischer hier andere Erfahrungen gemacht haben. 
BG

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