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michi-sz

Was macht Ihr für die Fische?

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michi-sz    44

Ich wollte hier mal ein etwas anderes Thema aufgreifen :)

Was macht Ihr für die Fische, wie z. Bsp. Lebensräume erstellen, Fischtreppen,...

Gibt es hier im forum Leute, welche auch so aktiv sind und "nicht nur" mit fischen. Mit einem Verein? Ich hoffe, hier ein paar Tipps und Anregungen zu finden, um auch was für die Fische zu tun. Vielleicht gibt es so auch ein Netzwerk und Informationsaustausch.

Danke vielmals schon jetzt für eure Ideen, Gedanken, Umsetzungen.

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Mötti    424

Hoi Michi 

Bis jetzt bin ich in keinem Verein. Aber wenn meine Bewerbung Anklang findet wird sich das nächstes Jahr ändern. 

Gruss 

Mötti 

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Pingu    58

Unser Revier liegt an einer sehr beliebten Spazierstrecke. Folglich sind wir öfters am Aufräumen: inner- und ausserhalb des Gewässers. Unglaublich, was da teilweise rumliegt. Früher hatten wir wunderschöne Kiesbänke, welche mittlerweile leider unter abgestorbenen Muscheln liegen. Vorletztes Jahr haben wir begonnen mit Steinen die Strömung durch betroffene Gebiete zu leiten und konnten bereits schöne Erfolge erzielen - dauert halt ein wenig. Ausserdem haben wir Baumstämme  verbaut, um ein wenig mehr Struktur zu schaffen.

Mir macht das teilweise fast mehr Spass, als das eigentliche Fischen..

Was ich persönlich noch optimieren möchte: Keine Fische mehr anzufassen. Sprich, der Fisch wird direkt im Wasser gelöst (beim Fliegenfischen geht das einhändig mit einer feinen Zange) und auch dort fotografiert.

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michi-sz    44
vor 10 Minuten schrieb Pingu:

Unser Revier liegt an einer sehr beliebten Spazierstrecke. Folglich sind wir öfters am Aufräumen: inner- und ausserhalb des Gewässers. Unglaublich, was da teilweise rumliegt. Früher hatten wir wunderschöne Kiesbänke, welche mittlerweile leider unter abgestorbenen Muscheln liegen. Vorletztes Jahr haben wir begonnen mit Steinen die Strömung durch betroffene Gebiete zu leiten und konnten bereits schöne Erfolge erzielen - dauert halt ein wenig. Ausserdem haben wir Baumstämme  verbaut, um ein wenig mehr Struktur zu schaffen.

Mir macht das teilweise fast mehr Spass, als das eigentliche Fischen..

Was ich persönlich noch optimieren möchte: Keine Fische mehr anzufassen. Sprich, der Fisch wird direkt im Wasser gelöst (beim Fliegenfischen geht das einhändig mit einer feinen Zange) und auch dort fotografiert.

Das klingt ja sehr toll, habt Ihr vielleicht auch vorher- nachher Bilder davon? Mich würde genau solche Arbeiten sehr interessieren mit Bäche "umleiten" und Struktur reinzubringen. Bei uns im Kanton gibt es aber keine Reviere, deshalb muss ich mich da mal schlau machen. Wie räumt Ihr innerhalb der Bäche auf, geht ihr da mit Gummistiefel rein? Oder hast Du sonst ein Tipp? Danke noch für deinen Beitrag.

Das mit dem Fisch nicht mehr anfassen finde ich super! Persönlich mache ich auch keine Foto's von Fischen, ausser sie landen bei mir in der Pfanne :)

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Pingu    58
vor 7 Stunden schrieb michi-sz:

Wie räumt Ihr innerhalb der Bäche auf, geht ihr da mit Gummistiefel rein? Oder hast Du sonst ein Tipp

Grundsätzlich gilt die Devise: So wenig Umstände (für die Fische) wie möglich und so natürlich wie möglich. Aus Sicherheitsgründen gehen wir in erster Linie nur bei tiefem Wasserstand rein - das hat ausserdem den Vorteil, dass sich die Fische auch eher in den tiefen Gräben befinden und ihre Ruhe haben. Ich persönliche mache es in Badehosen mit alten Sportschuhen und, das wichtigste, HANDSCHUHE! Geht natürlich auch mit Watthosen oder Hüftstiefel - ist mir aber zu umständlich und zu teuer.

Was wir mittlerweile sehr schätzen: Gesetzte Steinmauern und einzelne, grosse Steine kannst du mit wenig Aufwand um ein paar Grad / CM verschieben. Dadurch verändert sich teilweise der punktuelle Strömungsverlauf schon extrem. Das kannst du gut auch mal beim Fischen machen. Wichtig natürlich: Lass alles so natürlich wie möglich und gib den Fischen Zeit, die angepasste Umgebung zu akzeptieren. Wir haben Stellen, da brauchten die Fische ein paar Wochen. v.A. wenn es heiss ist, steht dir die Brut aber schon beim Schaufeln zwischen den Füssen.

Meine Faustregel: Der Spaziergänger sollte nicht merken, dass sich etwas verändert hat oder Mensch im Spiel ist.

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Da ich noch nicht die Zeit gefunden habe, mich aktiv um einen Verein zu kümmern, Räume ich immer den Müll anderer Fischer oder Badegäste weg..... insbesondere die Hinterlassenschaften mancher „Fischer“ regen mich auf...

für die Fische direkt - ich höre auf zu Fischen, wenn ich genug für mein Abendessen zusammen habe. Köderfische fange ich frisch. Dass kann auch mal echt Spass machen.

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loup    590

Ich mache nichts mehr für die Fische, ausser ich entnehme weniger, denn ich bin ein älterer Mann. Früher habe ich mit unserem Verein Tannli für das Laichgeschäft der Eglis gesetzt, habe mitgeholfen in den Aufzuchtsbächen Seeforellen zu entnehmen und in den See zu bringen, habe mitgeholfen Hechte aus dem Aufzuchtsweiher in den See einzusetzen (fand ich damals noch Sinnvoll). Nun sind jüngere Fischer dran, und wenn jeder jüngere Fischer dasselbe dazu beiträgt, ist das eine mögliche Hilfe für die Fische.

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barsch horst    356

Ich krieg ne Wolle... Hier mal nicht für, sondern gegen den Fisch, ein grosses Autsch: https://sfv-fsp.ch/home/aktuell/?load=927 

Das ist für unsere Kleingewässer eine Katastrophe und für die Zukunft der Energienutzung ein problematisches Zeichen. Zum demokratieunwürdigen Vorgehen gewisser Exponenten unseres Parlaments will ich mich gar nicht weiter äussern.  

@Mods: Sorry, aber soviel Politik muss sein dürfen... 

euer Horst aka. rolf

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loup    590

Der Nationalrat in Bundesbern auf derselben Ebene wie ein Chüngelizüchterverein. An der Spitze ein Kartoffelrösti und das Zünglein an der Waage eine CVP Frau.

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WASABI    875
vor 16 Stunden schrieb loup:

Der Nationalrat in Bundesbern auf derselben Ebene wie ein Chüngelizüchterverein. An der Spitze ein Kartoffelrösti und das Zünglein an der Waage eine CVP Frau.

Naja, das mit der "Rösti"  hat sich ja nun erledigt ;) aber was kann man schon erwarten von einem Parlament voll mit Bauern....o:)

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loup    590

Dural, ich habe sehr viel Achtung vor den Seeforellen. Alles was gegen diesen Fisch ist, ist für mich schlecht. Bevor ich mir ein hochgelobtes Elektroauto kaufe, frage ich mich, woher dieser Strom kommen wird in Zuunft.

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loup    590

Phippu
Wie das so läuft, das Spiel der Spiele. Politiker danken ab und ernten die Früchte für ihr Tun in Bundesbern, in Form lukrativer Posten in der Wirtschaft. Diese Interessen haben viele schon als Politiker vertreten.

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Seki    95
vor 4 Stunden schrieb loup:

Phippu
Wie das so läuft, das Spiel der Spiele. Politiker danken ab und ernten die Früchte für ihr Tun in Bundesbern, in Form lukrativer Posten in der Wirtschaft. Diese Interessen haben viele schon als Politiker vertreten.

Was Phippu meinte, war, dass Albert Rösti lediglich als Präsident der SVP zurücktritt. Er bleibt nach wie vor Nationalrat ;-)

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Dural    1'179

Heute kann jeder wählen von wo er den strom bezieht, es macht aber nur ein kleiner bruchteil davon gebrauch. Wir haben in der firma und zuhause wind, sonne und ein kleiner teil wasser.

Es braucht übrigens nicht viel mehr strom wenn von heute auf morgen alle pkw elektrisch fahren. Aus einem ganz einfachen grund, die förderung, produktion und verteilung von diesel und benzin ist sehr strom lastig, pro liter sind es je nach untersuchung 1,5 - 2,5kw. Dazu werden e-autos viel nachts geladen, wo oft viel strom auf dem markt ist.

Wenn praktisch alle haushalte um 18uhr das kochfeld mit bis zu 7kw (induktion bis zu 11kw) anschalten bricht das strom netz ja auch nicht zusammen!

Das problem ist das der strom zu billig ist, damit sind erneuerbareenergien nicht wirklich rentabel. Und der energie sektor hat traditionell eine sehr grosse lobby macht! Ein strom produzent hat in wahrheit null interesse das sich häuser selber versorgen können, dazu fällt noch viel steuergeld weg... Es geht, wie so immer nur ums geld!

Wir haben seit jahren die technologie für eine “grüne“ energie versorgung, es wird nur nichts gemacht. Wie so was ändern wenn die millionen besser gesagt die milliarden kräftig sprudeln?!?

Ich kann jedem nur anraten diese doku zuschauen, der wird verstehen wie korrupt der ganze energie sektor ist! Es sind 8 teile a 15min und die doku ist schon älter, heute weiss man zb. das wasserstoff im pkw nie sinn machen wird, und sie somit voll recht hatten mit der hinhaltetaktik.

Edit: die weiterleitung der einzelnen teile geht im forum nicht, am besten gleich auf youtube anschauen.

Edit2: beim obersten video sollte es jetzt gehen.

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michi-sz    44

Bin dieses Jahr dem Fischerverband aus meiner Umgebung beigetreten und schon etwas richtig tolles sehen dürfen!

Hier ein Link für die Aufwertungsmassnahmen zur Förderung der See- und Bachforelle

https://www.rundumnatur.ch/dokumente/brunnen/

Rund 3 Wochen später waren auch schon die ersten Fische vor Ort.

https://www.rundumnatur.ch/dokumente/musterstrecke-leewasser/

Das ist etwas was mich sehr erfreute und ich, sofern möglich, nächstes Jahr unbedingt mithelfen möchte.

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Terraformer    41

In erster Linie ist es der Staat der hier verkackt hat. Jajajaja...damals wollte man Sicherheit vor Hochwasser, Maximierung des Landwirtschaftslands, Minimierung des Platzes für die Gewässer, Strom usw.

Schützt dich und mich heute Unwissenheit? Nein!!!  Versteht mich recht: Ich mach mich nun einfach mal zum Advokat des Teufels, oder der Fische (...und es ist mir fast ein wenig peinlich: Ich hab auch einen PhD in Umweltwissenschaften...)  Ich finde es extrem wichtig dass wir Fischer uns direkt einsetzen, aber der Staat ist in der Bringschuld. Soll er mal ein paar Milliarden aufwerfen um tausende von Kilometern Betonufer oder Dammufer wieder wegzureissen, den Flüssen wieder ein paar tausend Hektar Land zur Ueberflutung anbieten, sprich Auenwälder, -  statt der Landwirtschaft Subventionen für "Buntbrache = schönes Unkraut" in den A**** zu stopfen. Das wird ein Beitrag dazu sein dass Fischer wieder natürlich ablaichen können was  viel besser ist als Kunstbesatz. Steilwehre raus, statt dessen Blockwürfe, Fischtreppen ohne wenn und aber an allen Kraftwerken. Wisst ihr dass in der Vergangenheit Lachse bis in die Kander, die Saane und die Lindt aufgestiegen sind?  Maifische (!!!) zu Zehntausenden  und  riesige Störe bis in den Hochrhein ? Nicht der Hobbyfischer hat das vermasselt sondern der Staat. Und wie gesagt, schützt Unwissenheit vor Bestrafung nicht. Aber ich bin kein "Lawyer" sondern Wissenschaftler. Nun gut, -  ich musste das einfach mal los werden. Denn was mich wirklich sauer macht ist wenn wir Sportfischer jetzt schikaniert werden als wären wir schuld an dem Disaster.

Gruss
Jo

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michi-sz    44

Find ich ein toller Text und finde auch der Staat - bzw wir alle - haben dies verschuldet. (Grösserer Stromverbrauch, mehr Konsum braucht auch mehr Platz - Angst vor Unwetter). ja, ich finde auch man sollte wieder zurück zur alten Situation und der Natur mehr Platz geben und die Freiheit lassen, sie so zu gestalten, wie sie es für richtig hält.

Die Leidtragenden werden wir alle sein, früher oder später. Da der Staat ja nichts macht - oder aber vieeel zu langsam - sollte man wenigstens als Mensch versuchen, etwas zu tun. Das können kleine Sachen sein wie ein Stein in einen Bach legen, schauen dass man die Natur am Gewässer nicht unnötig verletzt, seinen Abfall immer mitnehmen,... da gibt es ganz vieles. So lange der schöne grosse Bruder nichts unternimmt, muss man halt selber was machen.

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barsch horst    356
Am 26.1.2021 um 21:31 schrieb Terraformer:

...Schützt dich und mich heute Unwissenheit? Nein!!!  Versteht mich recht: Ich mach mich nun einfach mal zum Advokat des Teufels, oder der Fische (...und es ist mir fast ein wenig peinlich: Ich hab auch einen PhD in Umweltwissenschaften...)  Ich finde es extrem wichtig dass wir Fischer uns direkt einsetzen, aber der Staat ist in der Bringschuld. Soll er mal ein paar Milliarden aufwerfen um tausende von Kilometern Betonufer oder Dammufer wieder wegzureissen, den Flüssen wieder ein paar tausend Hektar Land zur Ueberflutung anbieten, sprich Auenwälder, -  statt der Landwirtschaft Subventionen für "Buntbrache = schönes Unkraut" in den A**** zu stopfen. ... usw.

Hallo Jo ( @Terraformer)
Was für ein "schöner", emotionaler, grundehrlicher Text! Danke für diesen!
Petri
Horst

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michi-sz    44

Möchte das Thema nochmal aufgreifen und wollte nachfragen, ob sich jemand mit den Gesetzen der Aufwertung auskennt - als Beispiel: Darf ich einen grösseren Stein in einen Bach legen, damit er dort Strömung und Deckung erzeugen kann? oder einen Baumstamm ans Ufer legen? 

Oder ist das wieder von Kanton zu Kanton unterschiedlich?

Ich frage aus folgendem Grund:

Ich würde gerne was für die Fische, Gewässer, Insekten, Tiere und alles was dazugehört unternehmen. Nur weiss ich weder wie, noch was ich darf. 

Und da kommen mir noch mehr Fragen in den Sinn:

- Gibt es gute Bücher über Renaturierung? 

- evtl. Workshops oder Vorträge? 

Und sagt jetzt bitte nicht, ich soll dem Fischereiverein in meiner Nähe beitreten :D Da läuft bis auf 1x jährlich fischen und Vereinsessen gar nichts. Habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, einen solchen Verein zu gründen (vielleicht gleich schweizweit, damit man sich gegenseitig unterstützen und helfen kann, Netzwerk aufbauen um so Kosten zu sparen oder evtl. Material günstiger zu erhalten, Tipps auszutauschen, usw. 

Was denkt Ihr, besteht hier handelsbedarf (da der Staat ja ziemlich schläft) und hätte jemand Interesse (oder kennt jemanden, der jemanden kennt ;) ) 

Danke schon jetzt für Eure Tipps und Hilfen

Grüsse

Michi

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