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Dural    1'021

also ich bejuble dieses bild garantiert nicht, es zeigt doch leider eindrucksvoll was sache ist. aber wie ich auch schon gesagt habe halte ich mich da eigendlich raus. leider haben die zuständigen behörden nicht den mut auf veränderungen, eventuell auch wegen eigeninteresse...

nur zum klarstellen, das ist nicht auf den fänger oder auf eine einzelne person bezogen, sondern allgemein auf das ganze bezogen.

petri und vielen dank fürs zeigen.

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Dickbait    153

Insbesondere im Oberland leider traurige Realität, mittlerweile sieht jeder zweite bessere Fisch so aus. Was man dagegen machen kann - ausser die Fischerei zu verbieten, weiss ich nicht. Ev. WH mal untersagen, als erster Schritt...

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Petri82    24

Gründet doch ein Forum zum Thema Fischbeobachtungen und Fotographie von frei lebenden Fischen. Wäre sicher auch interessant und ich würde dieses Forum auch interessiert verfolgen. Aber hier heisst das Forum "Haken" und ja, Haken hinterlassen Spuren. Irgendwie tragisch, dass sich bis auf ein paar wenige praktisch alle rechtfertigen müssen, welche ein Fisch entnehmen und so dreist sind, auch noch ein Bild von diesem online zu stellen. Sorry dafür! Wird nicht mehr vorkommen. Echte Empörung kann ich verkraften das sind Überzeugungen und Ideologien und da muss man auch nicht immer gleicher Meinung sein. Kann man aber eigene Ideologien nicht an wirksameren Orten einbringen, um vielleicht sogar Änderungen in der Gesetzgebung zu erreichen, als in einem Fischerforum...? 

Also wundert euch nicht sterben diese Foren mehr und mehr aus, respektive gibt es kaum noch spanende Fang- oder Reiseberichte mit Fotos zu lesen. Diese waren für mich oft Inspiration (vor allem auch Reiseberichte) und habe ich sehr gerne gelesen und geträumt. Stattdessen zig Beiträge über teure neuen Ruten, Rollen und Köder - auch spannend. Mich faszinieren aber Erlebnisberichte von unserem Hobby viel stärker. In der Regel folgen aber nach ein paar Petris, Gratulationen oder Danksagungen für die schönen Bilder und den interessanten Berichte, die obligaten Diskussionen und der Verfasser muss sich im besten Fall auch noch rechtfertigen. Schade! Wer versteht den Verfasser von solchen Berichten nicht, wenn er es das nächste Mal sein lässt...?

Ich attestiere mir einen gesunden und vor allem respektvollen Umgang mit allen Fischarten an. Verarbeite die Fische und geniesse sie im vollen Bewusstsein als Delikatesse. Euer Bild könnt über mich könnt ihr euch selbst malen. Ob nun eine gezielte Entnahme bei einem weidmännischen Verhalten gegenüber dem Tier besser und legaler ist als reines Catch & Release, soll jeder für sich beurteilen. Ich betrieb v.A. im Ausland auch schon reine C&R-Fischerei und werde dies sicher auch wieder machen. Betrachte ich mein Verhalten in diesem Moment ganz nüchtern, muss ich mir eingestehen, dass dies nichts anderes ist als Tierquälerei auf Kosten von meinem eigenen Spass ist. Oder gibt es irgend einen Grund ein Tier fester oder weniger fest mit einem Haken zu verletzen, den Fisch in einem Drill unnötig extrem zu stressen und im besten Fall den Drill noch unnötig zu verlängern um das Handy hervor zu suchen und den ganzen Spass auf Video oder  Foto festzuhalten? 

Bitte nun nicht die schon 1000. Diskussion zum Thema C&R starten, wie gesagt geht es vielfach um Ideologien und die ändern sich auch durchs ständige Diskutieren eigentlich nie. Und sollte sie dennoch entstehen ich beteilige mich nicht daran. Viel mehr ziehe ich mich wieder vermehrt in die Rolle des stillen Mitlesers zurück und trage so, wie die meisten meinen Betrag dazu bei, dass dieses Forum aktiv und für alle unterschiedliche Ansichten attraktiv bleibt...

Mir ging es mit diesem Post viel mehr darum, dass sich alle wieder einmal ein paar Gedanken machen. Ganz nach dem Motto: "Leben und Leben lassen". Ist die eigene Meinung wirklich auf jeden Post gefragt? Kann man andere Ideologien und Ansichten nicht wenigsten versuchen zu akzeptieren? Oder muss man wirklich zu allem was einem nicht zu 100% passt seinen Senf dazu geben? Müssen Fischbilder, welche nicht dem eigenen Ideal entsprechen kritisiert werden? Oder ist es vielleicht nicht vernünftiger auch einmal einfach nichts zu sagen? 

In dem Sinne ein friedliches und tolerantes Miteinander! Geniesst die Stunden am Wasser ob mit oder ohne Haken und das wichtigste, bleibt alle gesund!

Petril-Heil

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Dickbait    153

Das ist dir jetzt in den falschen Hals geraten, sorry. Du hast überhaupt nichts falsch gemacht und ich gönne dir den Fisch sehr. Der abgebildeten Forelle fehlt aber - wie eben leider so vielen - die eine Mundplatte. Dies ist, weil sie früher schon einmal am Haken hing, da kannst du doch überhaupt nichts dafür. Ich habe bei Gott heuer auch wieder ordentlich zugelangt, es war seit der Eröffnung eben auch sehr erfolgreich. Trotzdem hatte ich beim Anblick dieser Bilder jeweils ein etwas schlechtes Gefühl. Bei den Laichabfischungen hat manchenorts ausnahmslos jede Forelle eine solche Hakenvernarbung, das ist einfach etwas fraglich. Ich frage mich aber, ob ein WH-Verbot da was bringen würde. Wahrscheinlich müssen wir (und vor allem: die Forellen) beim SF-Angeln einfach damit leben. 

Also: Petri zu deiner Forelle und sorry, wenn du das falsch verstanden hast. 

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Dural    1'021

Da fällt mir einiges ein:

-Max. Zügel einschränken
-Nur noch Einzel Haken mit vorgeschriebener max. Grösse für den Hakenschenkel
-Minimale Schlepptiefe Vorschreiben (Schwebe Forellen umgehen)
-Befischungsdruck reduzieren (Zb. über Fangzahlen)
-Ufer Fischer, wie ich es seit Jahren predige nur noch ohne WH

Ich bin mir mittlerweile ganz sicher das eine ziemlich grosse Anzahl von Seeforellen gar nicht mehr "Gross" werden. Jetzt kann man sagen ist halt so, aber ich möchte nur mal daran erinnern das sehr viele Fischer über den Seeforellen Bestand am Jammern sind.

@Petri82
Wie schon gesagt, das ist nicht auf dich bezogen, ich gönne dir den Fang jeder Seeforelle.
Aber es ist definitiv ein Problem, wo jeder Fischer auch seine Gedanken darüber tätigen soll/muss! Ich kenne unteranderem aus einigen Seen die Zahl der Aufsteiger die so oder ähnlich aussehen, genaue Zahlen sage ich hier nicht, aber es ist nicht mehr schön.

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loup    61

....und ich bleibe dabei. Es ist eins der besten Fangbilder welches ich seit langer Zeit gesehen habe. Echt ein sehr gutes Bild. Danke dafür.
Wenn einer nicht will, dass Fische leiden, soll er nicht fischen gehen. Meine grösste  Forelle die so ausgeschaut hat, war über 70 cm. Der Fisch war bei bester Gesundheit und sehr wohlgenährt. Die Verletzung war sicher schon sehr alt und voll verheilt.

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Dural    1'021

was anderes, ich bin seit rund 10 tagen jeden tag am wasser, die sefo sind unheimlich komisch drauf! habe ich so noch nie erlebt, aktiv sind sie aber definitiv.

spüren wahrscheinlich auch die corona panik ;)

mal schauen wie lange wir noch fischen dürfen, ich befürchte nicht mehr lange...

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Petri82    24
Zitat
vor 11 Stunden schrieb Dickbait:

Also: Petri zu deiner Forelle und sorry, wenn du das falsch verstanden hast. 

Kein Problem Dickbait, es geht auch nicht explizit um deinen Post. Es war vielleicht ein Auslöser, das eine Tröpfchen zu viel. Die einzige Anmerkung zu deinem Post, das nächste mal bei einer konstruktiven Kritik, klar und deutlich formulieren um was es geht, so können Missverständnisse verhindert werden

Dennoch stehe ich zu 100% hinter meinem Post. Es ging nicht nur um die beiden Kommentare zu meinem Bild, die aufgeführten persönlichen Ansichten und Fragen stelle ich mir schon lange. Ja, ich kann sogar sagen, viele unnötigen Diskussionen, welche entstanden und nichts mit dem Thema zu tun hatten, nervten mich gewaltig. Es kann keiner bestreiten, dass in allen Foren fesselnde Fangberichte mit Bildern, Reiseberichte etc. in der letzten Zeit extrem zurückgegangen sind und der Grund dafür liegt in meinen Augen auf der Hand. Und das finde ich schade! Durch das "aktiv" werden nach meiner langen Zeit des stillen Mitlesers, versuchte ich meinen Teil dazu beizutragen, dass sich etwas ändern könnte. 

Seit heute zum Nichtstun verdammt und deshalb ab Morgen wieder am Fischen - mit Haken aber ohne Bilder! ;)

Petri-Heil

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Dickbait    153

Verstehe ich natürlich - schade trotzdem. Ich handhabe es auch so, aus denselben Gründen. Manchmal wäre ein Daumen hoch oder ein einfaches Schweigen viel wert. Und Recht hast du, so werden auch noch die letzten Fotos aus den Foren verschwinden. 

Wünsche dir jedenfalls viel Erfolg und schöne Stunden bei diesem tollen Wetter. Ich komme leider erst am Wochenende wieder dazu, aber will mich nicht beschweren, andere trifft‘s leider viel härter. 

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Petri82    24

Danke dir! Ich denke unter dem Strich sind wir uns einig. :D

Das werde ich machen, danke!!! Wenn ich schon nicht mehr arbeiten darf, das Wetter so wunderbar ist und noch keine Ausgangssperre verhängt wurde, bleibt mir ja fast nichts anderes übrig... ;)

Petri-Heil

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Uwe    63
vor 18 Stunden schrieb loup:

....und ich bleibe dabei. Es ist eins der besten Fangbilder welches ich seit langer Zeit gesehen habe. Echt ein sehr gutes Bild. Danke dafür.
Wenn einer nicht will, dass Fische leiden, soll er nicht fischen gehen. Meine grösste  Forelle die so ausgeschaut hat, war über 70 cm. Der Fisch war bei bester Gesundheit und sehr wohlgenährt. Die Verletzung war sicher schon sehr alt und voll verheilt.

Peter, dem kann ich nur zustimmen. 

vor 23 Stunden schrieb Petri82:

Gründet doch ein Forum zum Thema Fischbeobachtungen und Fotographie von frei lebenden Fischen.

Passt :thumbup: 

Genau wegen dem stelle ich keinen Bericht und keine Bilder mehr in dieses Forum. 

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nemo    167

@Petri82 danke für deine Fangmeldung mit dem guten Fangpic. Bedauere deinen Entscheid sehr, uns mit Fangbildern zu verschonen. Kann aber deine sehr zutreffenden Ausführungen gut nachvollziehen und teile sie vollumfänglich.

Betreffend Angelhaken-Verletzungen sei allen, die noch mehr regulieren wollen, gesagt: Im nahen Ausland ist das Fehlen einer Maxillare in viel befischten C&R Gewässern ein (besonders) häufiges Bild. Selbst wenn nur mit der Fliege und ohne WH gefischt wird. Je öfter ein Fisch gefangen und wieder released wird bzw sich losreissen kann, desto häufiger sind eben solche Verletzungen. 

Wenn man das komplett vermeiden will, muss man mit dem Fischen aufhören.

Was die Berner Oberländer Seen anbelangt, sprechen die Fangzahlen seit 1989 gegen ein Gejammere und nach wie vor für überraschend stabile Bestände, die (noch) keine Überfischungstendenz anzeigen. Womit der angeblich starke Befischungsdruck bisher trotz allem eine nachhaltige Fischerei erlaubte. Wenn dem nicht so gewesen wäre, wären die Fänge nämlich schon lange eingebrochen.

Gerade bei der Seeforelle dürfte die ökologische Situation in den Laichgewässern sowieso eine viel entscheidendere Rolle spielen als die Fischerei. Was nützen z.B. viele Laichtiere, wenn die Naturverlaichung durch zunehmende Winterhochwasser beeinträchtigt wird? Aus diesen Gründen und nicht wegen der Fischerei befürchte ich für die Zukunft eher einen Bestandesrückgang. In dem Falle würden auch weitere Geräteeinschränkungen und weitere Schonbestimmungen wenig nützen und an den wirklichen Ursachen vorbei zielen (wie so oft...).

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Dural    1'021

Nicht eingebrochen? Da hört man am Wasser aber was ganz anderes... gerade letztes Woche Live erlebt wie ein Profi Schleppfischer sich zur aktuellen Situation geäussert hat... wenn das so weiter geht schlagen die sich dort oben bald die Köpfe ein :joy:

Das es eventuell nur darin liegt das sie nicht fischen können und sie schlicht nicht begreifen das sich die Fische am Klima, Nahrungsangebot und dem Befischungsdruck anpassen tut jetzt nichts zur sache ;)

Und natürlich hat die Entnahmemenge auch einen Einfluss wie viele Fische im Herbst in die Bäche einsteigen, das ist für mich klar und eigentlich auch logisch, auch wenn es Untersuchungen gibt die Nein dazu sagen. Wenn es noch 200 Laich bereite Sefo im See hat werden im Herbst nicht 200 aufsteigen und laichen, wenn es 1000 hat schon eher ;) Es kommt auch vor das Sefo aufsteigen aber ohne zu laichen wieder absteigen, weil irgendwas nicht gepasst hat. Was dann in den Bächen passiert ist eine andere Geschichte, ja ist so. Ich bin der Meinung dass wir möglichst viele Fische oben haben sollten, damit es auch eine möglichst gut Natürliche Auslesung gibt (Gen-Pool!) Von Besatz, ausser im äussersten Notfall halte ich rein gar nichts.

Müssen wir jetzt noch über die Durchschnitts-Grösse Diskutieren? In unseren Seen dürfte im Schnitt locker +20cm mehr drin liegen! Und nein, ein reines C&R ist sicher nicht die Lösung, aber eine Nachhaltige-Fischerei! Und jeder Fischer müsste ein Interesse daran haben, aber hat es auch wirklich jeder? Ich Bezweifle es.

Sorry aber ich kann die meisten (Schlepp)fischer nicht mehr ernst nehmen, wenn es läuft wird alles abgenüppelt und wenn nichts läuft geben sie allem anderem die Schuld. Betrifft natürlich auch die Spinnfischer, aber da wird aus Erfahrung weniger gejammert und von Natur aus weniger entnommen.

Alle wollen Sefo fangen, kann ich auch nachvollziehen. Fakt ist aber das es in den meisten Gewässer in der gewünschten Menge nicht genug für alle hat. Jeder Fischer ist meiner Meinung nach verpflichtet so nachhaltig wie möglich zu fischen!

Zu guter letzt noch was allgemeines, ein Diskussionsforum ist da zum... richtig diskutieren! Wenn man was reinstellt muss man damit rechnen, ich sehe das Problem nicht.

So ich gehe jetzt Felchen Fischen, das macht Spass! :smiley:

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hans    71

@nemo @Petri82 sehe das genau so. Und auch 2017/18 wurden ca. das doppelte gefangen als noch zwischen 1990-2000. Die Statistik kann ja jeder nachlesen, da der Kanton Bern ja alles veröffentlicht. https://www.vol.be.ch/vol/de/index/natur/fischerei/statistik.html  Bei den Bachforellen sieht die Statistik in vielen Gewässer leider etwas anders aus.

Ich fische fast nur auf Bachforellen und bin kein Profi beim Seeforellen angeln wie andere hier.....

Und ja, ich veröffentliche auch seit einiger Zeit keine Fangbilder mehr. (geht auch so manchem Kollegen von mir so. Und ist vielleicht desshalb das Forum hier fast Tot. Siehe z.B Show your Trouts) Man wird blöd angemacht, auch per PN weil man etwas oder eben viel fängt. Und nein, ich schlage nicht jede massige Forelle tot. Da ich aber sehr viel am Wasser bin, fange ich auch einiges. Bin in einem Angelfischerverein mit diversen privat Gewässer, bin Mitpächter eines Bachs und habe für zwei Kantone ein Patent. Beim fischen ist es wie fast überall, es gilt das Pareto Prinzip. 20% der Fischer fangen 80% der Fische. Und wenn ich sehe, wie sich so manch ein Fischer am Bach verhaltet, oder eben angelt, verwundert es mich nicht, dass die nichts fangen. Sorry ist jetzt etwas provokativ, nicht die Fische sind am Aussterben, sonder die Fischer welche noch fischen können.

Petri-Heil an alle

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Perch    37
vor 11 Minuten schrieb hans:

Und ja, ich veröffentliche auch seit einiger Zeit keine Fangbilder mehr. (geht auch so manchem Kollegen von mir so. Und ist vielleicht desshalb das Forum hier fast Tot. Siehe z.B Show your Trouts) 

Ich würde mich ja rüdig freuen wenn du dich am Thread beteiligen würdest. Verstehe jedoch deine Gründe.

Petri

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Dural    1'021

bei der fangstatistik wäre ich sehr sehr vorsichtig, den sie wiederspiegelt den aufwand und sonstige einflüsse nicht.

da verpasst du aber was, der see bei dir ist voll mit sefo... aber nicht 80% können es nicht, sondern eher 90%+ ;) 

wenn man als ufer fischer von schleppfischer mit dem feldstecker beobachtet wird und nette nachrichten auf das auto gezeichnet werden und ständig über mich herziehen zeigt das für mich eindeutig das sie nichts können. ich frage mich wie so die überhaupt noch fischen gehen, die würden ihre nussschalen lieber verschenken. 

bearbeitet von Dural
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hans    71

@Dural ja ist mir schon klar, glaube keiner Statistik die du nicht selber gefälschst hast. Aber das sind die Zahlen. Und wenn man bedenkt das früher fast doppelt so viele Patente bezogen wurden wie Heute. Ok ich weiss, man weiss nicht ob die Patentbezüger auf Seefos oder Bafos oder sonst was gefischt haben...Ich glaube auch, das die Seeforellen fischerei heute populärer ist als auch schon. Habe zwei drei Angler Kollegen ü 60 welche auch sagen, früher wars besser. (vor allem man hat grössere gefangen, nicht nur knapp Massige) Ich weiss es nicht, da kein Seefoprofi und war vor allem nicht dabei.

Und Dural, die Bäche bei dir sind voll Bafos, du weisst nicht was dir entgeht...

@Perch Ok, werde mich wieder mehr beteiligen. Habe leider keine Fotos gemacht von den eröffnungs Bafos von letztem Montag

Petri-Heil

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Dural    1'021

stimmt sogar, in der urtenen und den neben bäche der emme habe ich schon einige schöne bafos gesehen, obwohl auch hier 80% der fischer sagen das es keine mehr hat ;) aber ich weiss schon was du meinst.

das mit der durchschnittsgrösse stimmt, ich erwähne es ja auch immer wieder.

mir ist auch klar das es fischer gibt die fischen gehen um fische mit nach hause zunehmen, für mich ok wenn es im nachhaltigem rahmen bleibt. ich bin hier halt definitiv anders, und ja mir gefallen fische im wasser halt sehr gut und beobachte ich gerne, ich muss nicht alles anwerfen.

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hans    71
vor 1 Stunde schrieb Dural:

wenn man als ufer fischer von schleppfischer mit dem feldstecker beobachtet wird und nette nachrichten auf das auto gezeichnet werden und ständig über mich herziehen zeigt das für mich eindeutig das sie nichts können. am grössten sefo puff von zentral europa wohnen aber zu dämlich sein seine fische zu fangen... sind für mich versager und nichts anderes und ich frage mich wie so die überhaupt noch fischen gehen, die würden ihre nussschalen lieber verschenken. 

Dural kann dich seeeehr gut verstehen, aber genau solche Aussagen machen dich nicht nur sympatisch. Du bist ein Seefo Profi, aber es gibt unzählige Fischer die halt nicht die Erfahrung wie du sie hast haben. Ich nehme mal an, auch du hast von irgenjemandem gelehrnt wies geht. Kann nur von mir sprechen, habe alles von meinem Vater gelernt als Kind. Hatte schon eine Fischrutte in den Händen, konnte noch kaum laufen...

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hans    71
vor 23 Minuten schrieb Dural:

mir ist auch klar das es fischer gibt die fischen gehen um fische mit nach hause zunehmen, für mich ok wenn es im nachhaltigem rahmen bleibt. ich bin hier halt definitiv anders, und ja mir gefallen fische im wasser halt sehr gut und beobachte ich gerne, ich muss nicht alles anwerfen.

Und ja, ich gehe Fischen um Fische zu fangen, darum nennt sich das ja Fischer. Und ja ich nehme auch Fische mit nach Hause. Warum auch nicht. Jeder soll sich an die geltenten Gesetze halten. Ich will jetzt hier gar nicht anfangen zu erzählen was alles schief läuft in der Fischerei, sei es Seefo oder Bafo. Drillen bis zum geht nicht mehr, z.B jeder normale Fischer hätte den Fisch schon lang gefäumert oder Entnommen, Fisch anfassen ohne nasse Hände, Fotos von lebenden Fischen(am besten noch Untermassige) usw. Zum Thema C&R, sorry, ist für mich Tierqulärei.

Und sorry Dural, wenn mir Fische nur in Wasser gefallen, dann kauf ich mir ein Aquarium

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Dural    1'021

mein vatter ist sehr früh verstorben, und er konnte mir nicht viel beibringen. Aber ein satz werde ich mein leben lang nie vergessen: wo es kleine hat sind die grossen nicht weit.

ich habe mir zu 90% alles selber beigebracht, durch unzählige stunden am wasser. 

Ich habe in diesem jahr schon drei fischer mitgenommen, und alle drei konnten dank mir zumindest eine massige sefo zum anbiss überreden oder sogar fangen. beim drill muss hier und da noch geübt werden, aber wenn man rund 10 jahre keine rute mehr in der hand hielt ging es offensichtlich ein bisschen zu schnell ;)

bearbeitet von Dural

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hans    71

@Dural das mit deinem Vater tut mir leid. Ich find es aber geil das du deine Erfahrung auch anderen weitergibst. Mach ich auch, halt eben bei der Bach Fischerei.

bearbeitet von hans

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Rolf    9

Sehe das änlich wie Hans und auch petri82

Ich fische auch mit dem Ziel Fische zu fangen, und wenn man sich für Fangbilder noch fast rechfertigen muss, ja weiss auch nicht

Und sorry wenn ich hier mit dem Thema weiterfahre. Geht hier ja eigentlich um Seefos

Petri

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hans    71

Passt schon Rolf, wenn es hier keine Seefos zu sehen gibt, bleit wenigstens das Thema aktuell.

Sonst könnte ja ein Admin die ganze Sache welche nicht hier rein passt in eine separates Thema verschieben

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      Mache die Haustür auf, die Jüngste ist schon auf, läuft ohne ein Wort an mir vorbei. Ich bleibe stehen. Die obligate Frage hat gefehlt. Sie kommt wieder zurück, sieht die Schwanzflosse aus der Tasche gucken. «Papi, häsch än Fisch gfangä?» Ja, einen schönen Fisch. Die Kleine verkündet Schwester und Mutter die frohe Botschaft und holt sie aus den Federn. Ein grosser Fisch meint meine Frau. Wirklich schön ist der.

      Es gibt noch ein paar Fotos, dann auf die Waage. Gute zwei Kilo. Ich putze und filetiere die Forelle. Respektive so ähnlich. Schöne Filets sehen anders aus. «Schaust aber schon, dass es keine Gräten mehr drin hat». Ich gebe etwas unwirsch zurück, ich mache was ich kann und bin kein Metzger. Aber im Grunde hat sie schon recht und ich bin sauer mit mir selber. Nicht mal eine Forelle anständig filetieren. Mann Mötti, mach mal einen Kurs!
      Zum Znacht lade ich Vater und Bruder ein. Da die Kinder Papas Fische nicht essen wollen (aber Fischstäbli sind immer gut) reicht der Fisch gut für uns Erwachsenen. Die Meinung ist einhellig, der ist gut, wieder bringen. Mein Kinder wollen als es fast nichts mehr hat doch noch probieren. Die Kleine kaut sehr nachdenklich. Als sie dann noch etwas will, hat es nichts mehr. Sie will es nicht glauben und schaut selber in die Pfanne. Pech gehabt. Die Grosse fragt Opa, ob er wisse warum Papi fischen geht. Sie lässt ihn etwas raten und antwortet ganz stolz, weil Sie mal in den Ferien mit ihm angeln gehen wollte und Papa da seinen ersten Fisch gefangen habe. Sie hat recht, dank ihr habe ich den Virus.
      Ach ja, und meine Frau hat natürlich den Jackpot, das Stück Filet, das wirklich mehrere Gräten drin hat bekommen.
      Fazit:
      Eine Seeforelle vom Ufer ist durchaus machbar, aber wenn einem die Erfahrung fehlt muss man dies mit Ausdauer ausgleichen.
      Weshalb die Forelle so blutete ist mir auch am Folgetag nicht klar. Aber ganz offensichtlich sind diese wunderschönen Geschöpfe sehr empfindlich. Ich werde auf jeden Fall meinen billigen Watkescher durch einen besseren, gummierten ersetzten. Hätte ja durchaus ein untermässiger Fisch sein können.
      Nach etwas vergleichen im Internet komme ich zum Schluss, dass meine SeeFo gar nicht so toll war. Sie hatte mit 2kg etwas wenig Gewicht für 62cm. Ich frage mich, ob dies am Walensee liegt. Ich hatte schon andere Raubfische, die eher etwas schlank waren.
      Und jetzt, weiter auf Seeforelle oder schon bald der ersten Schleie nachstellen? Ich bin mir noch nicht sicher. Hauptsache fischen gehen.
      Noch kurz die technischen Eckdaten zu dem verwendeten Tackle.
      Rute: Hearty Rise Collector SE 892h
      Rolle: Daiwa Theory 3012HA (Modell 2016)
      Schnur: Daiwa Morethan 12x Braid 0,12mm / 10,2kg Tragkraft
      Vorfach: Stroft FC1 0,28mm / 6,4kg (mit verbessertem Albright verbunden)
      Snap: Wide Gap in genügender Stärke (mit verbessertem Clinch verbunden)
      Köder: Smith Troutin Surger 80 in Farbe #10 mit einem Einzelhaken (angedrückter WH)
      Für die kalten Tage habe ich eine Ersatzspule in Grösse 3000 für Mono. Auf der habe ich
      Stroft GTM 0,25mm und verwende dann kein Vorfach.
      An alle die Fischer welche mir auf dem Weg zur ersten Seeforelle den einen oder andern Tipp gegeben haben noch ein herzliches Danke.
      Gruss
      Mötti
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