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Dural

Seeforelle 2019/2020

Empfohlene Beiträge

Dural    972

Ist die nicht süss :heart_eyes:

Was bis jetzt auffällt, sehr viele kleine sefos von ca. 35-55cm und eher schlank. Über 60cm habe ich noch keine einzige gesehen, die grossen  kommen in der regel aber auch etwas später.

20191026_202313.thumb.jpg.d449876067c397f1f731ee36a3d34933.jpg

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Perch    21

Danke für die Bilder. Sobald ich von den Ferien nachhause kommen gehe ich auch wieder beobachten. Unfassbar spannende Tiere unsere Seeforellen.

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Dural    972

Habe ich am Zürichsee ja schon länger in frage gestellt, jetzt kommt das Fischereiverbot zwischen 01.12 - 31.01.

Wobei ich die 100m etwas wenig finde. Dazu dürfte in diesem Jahr im Dezember das meiste schon durch sein, je nach dem wie es jetzt halt weiter läuft.

https://www.amtsblatt.zh.ch/?fbclid=IwAR3S32sVsqF6VnhSxCyjrkG8IUO6JnGdo8hv6GbDnLq1kBpNHTg0FQ-CY50#!/search/publications/detail/5688741e-f310-4aac-86b1-b1121fb8c853

bearbeitet von Dural
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vor 5 Stunden schrieb Dural:

Habe ich am Zürichsee ja schon länger in frage gestellt, jetzt kommt das Fischereiverbot zwischen 01.12 - 31.01.

Wobei ich die 100m etwas wenig finde. Dazu dürfte in diesem Jahr im Dezember das meiste schon durch sein, je nach dem wie es jetzt halt weiter läuft.

https://www.amtsblatt.zh.ch/?fbclid=IwAR3S32sVsqF6VnhSxCyjrkG8IUO6JnGdo8hv6GbDnLq1kBpNHTg0FQ-CY50#!/search/publications/detail/5688741e-f310-4aac-86b1-b1121fb8c853

Danke für den Hinweis. Die 100 Meter Umkreis betreffen meine zwei Hauptspots in Horgen... dann muss ich mir neue Plätze hier in Horgen suchen.

grüsse

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Dural    972

Geh doch an den Walensee, ich kenne den See zwar überhaupt nicht, aber ich denke der wird oft massiv unterschätzt.

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Dural    972

Kleine Forelle im See, die dürfte vom letzten Winter sein, wobei ich bei dieser von einem Besatz Fisch ausgehe. Dazu habe ich noch 5 weitere am Ufer gesehen, alle so im ca. 8-14cm Bereich, ziemlich sicher aus Natürlicher Fortpflanzung. Und noch 3-5 weitere im Freiwasser, Grösse Unbekannt, wahrscheinlich die gleiche Grösse wie die andern.

Ich vermute schon länger das die Forellen immer wie früher absteigen, deswegen bin im Herbst auch am See unterwegs. Interessant finde ich das die kleinen jedes Jahr immer an der exakt selben Stelle stehen. :smile:

Zwischenablage01.jpg.8d22d9ddd53273537fe85056d7c9d87d.jpg

bearbeitet von Dural

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Pingu    54

Dural, gibt es einen (bezogen auf die Seeforellen) Grund, dass du vorwiegend Nachts unterwegs bist zum stalken?

Gruess

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Dural    972

Weil man nachts die Fische deutlich besser sieht.
Dazu Wandern die Laichtiere vor allem nachts, durch den Tag verstecken sie sich. Ich habe auch schon beobachtet dass sie erst gegen den Abend auf die Laichgrube gehen, da gibt es aber beide Varianten.
Ich bin immer wieder erstaunt wie gut sich Seeforellen verstecken können, selbst an Gewässer wo man denkt dass es gar nicht möglich ist, zum teil ist mir das echt ein Rätsel :smile:

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Dural    972

Es soll Fischer geben die Fibern schon seit 4 Jahren danach ;)
Wobei auch ich sagen muss das ich Niedrigwasser viel lieber habe als Hochwasser. Aber ich denke das ist eher eine Kopfsache.

Zitat

Thunersee wird wieder abgesenkt

Zwischen Januar und Februar 2020 wird im Thunersee die ausserordentliche Seeabsenkung durchgeführt. Der Wasserstand wird in dieser Zeit um 20 Zentimeter abnehmen.

https://www.bernerzeitung.ch/news/standard/thunersee-wird-wieder-abgesenkt/story/13863729

bearbeitet von Dural

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Dural    972

Mal so einen typischen Vergleich der Laichgewässer.

Seitenarm Areuse Oktober 2019. Die dürfte Mittlerweilen schon Tot sein, ob sie überhaupt abgelaicht hat weiss ich nicht, aber ich bezweifle es.
Zwischenablage01.jpg.93ecbe3dfcf24090153d1df644712b75.jpg

Bacheinlauf Neuenburgersee November 2019. Der Fisch ist nicht mehr auffindbar, ich denke sie ist zurück im See.
Zwischenablage02.jpg.6926d78db67378de74228f525d7909dc.jpg

 

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Dural    972

90+ Seeforelle, die beste bis jetzt die ich in diesem Jahr gesehen habe.
Jedes Jahr gibt es in diesem Bach eine richtig gute, und sie steht immer an derselben Stelle für ein paar Tage, danach ist sie nicht mehr auffindbar, schon interessant. Vor der grossen rechts unten noch eine kleine so als Grössen Vergleich. Foto leider nicht gut, aber die Grossen mögen das nicht also lasse ich sie lieber schnell in Ruhe und gehe weiter.

Dazu bin ich gerade an einem Bachdelta Laichgeschäft am Dokumentieren. Letztes Jahr wurde felsenfest behaupten das es am niedrig Wasser lag, die Ausrede kann man in diesem Jahr wohl kaum gelten lassen ;) Mir war aber schon damals klar dass es sicher nicht am Wasser lag, es scheint ihnen dort offensichtlich zu gefallen und die über 20 kleine Forellen die ich vor kurzem (Foto oben) dort zählen konnte scheint dies auch zu bestätigen. Ich kenne in meiner Region keine einzige zweite Stelle die so ist.

Zwischenablage01.jpg.ac47b63e284ebfdc59ab4a3197ba571b.jpg

bearbeitet von Dural
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Dural    972

Alles voll, egal ob BeO oder Seeland :thumbup:
Von ca. 5-14cm sieht man alle Grössen, das Laichgeschäft im letzten Winter war offensichtlich richtig gut, wobei die grösseren sicher auch schon im 2. Jahr sind.

Kleine Forelle im Neuenburgersee ca. 10cm.

IMG_8899.thumb.JPG.6ba4e803502d0f9a595a2a2b9d011096.JPG

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loup    30

Hast du das Gefühl, das sind Fische die aus den Flüssen abgestiegen sind, oder sind das Besatzfische?
Ich dachte immer Seeforellen steigen frühestens nach 2 Jahren ab.

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Dural    972

Ist beides möglich, genau sagen kann das halt keiner. Aus Erfahrung kenn ich aber den Zustand der Gewässer und weiss wo besetz wird und wo nicht. Daher kann ich es etwa abschätzen, aber halt ohne Sicherheit.

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loup    30

Wenn Forellen in so kleiner Grösse bereits im See sind,  passen sie auch gut in das Beuteschema der Kormorane (natürlich nicht nur). Die kleinen Forellen werden sich sicher nicht im Freiwasser aufhalten, wenn sie frisch abgestiegen sind.
Da wir in den Bretagneferien eine Wohnung direkt am Meer gemietet hatten, konnte ich immer 2 Kormorane beobachten, die jeden Tag den ganzen Strand abgesucht haben in Ufernähe nach Beute.  Das könnte man sicher an unseren Seen auch beobachten, wenn man genügend Zeit hätte.
 

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loup    30

Ich nicht, aber ein guter Kollege hat in einer Seeforelle so eine Markierung gefunden. Er hat mich angerufen und gefragt, wohin er die nun senden soll. Also ein verlässlicher Fund.

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Dural    972

OK, beim Wehr in der Areuse werden die Fische mit Chip erfasst, die werden ziemlich gute Daten haben und noch bekommen.

Ich glaube ich werde mich Fischereilich von den Sefos in der Zukunft zurück halten, irgend wie habe ich das Gefühl das immer wie weniger Aufsteigen :(
Das Berner Patent werde ich wahrscheinlich gar nicht mehr lösen, nur noch ein Trauerspiel gegen frühere Zeiten :(

Dafür kommt ein Gewässer wieder sehr gut, ist ja auch mal was :thumbup:

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    • Von Dural
      Schon bald ist es soweit, die Eröffnung am Lac de Joux und in der Ostschweiz steht vor der Türe.


      Die Eröffnung am Neuenburgersee wurde wie folgt festgelegt:


      Viel Spass und schöne Fänge wünsche ich euch.
    • Von Larzh
      Seit Anfang Mai ist die Bergsee Saison in mehreren Kantonen im vollen Gange! Ich war mittlerweilen schon unzählige Tage am Wasser und konnte viele Forellen bis 50cm fangen. Hier eine Auswahl der besten Bilder:
      Gruss und Petri
    • Von Dural
      Geht ja nicht mehr lange, ich wünsche allen viel Spass und schöne Fänge!
      Eröffnung Lac de Joux: Samstag den 16.12.2017

    • Von Larzh
      Hallo zusammen, 
      So langsam geht es auch in den höher gelegenen Gewässer los, deshalb wird es Zeit für einen neuen Bergsee Thread. Ich war dieses Wochenende im Tessin unterwegs, "Bergseen" unter 1200 m.ü.M sind da bereits seit mitte März für die Fischerei offen. Am Sonntag stand ein für mich neuer Stausee auf dem Programm, welcher unter anderem auch Kanadier beherbergen soll. Tatsächlich gab es bis am Mittag die ersten schönen Kanadier der Saison mit 40 und 39 cm. Zwar noch etwas schlank nach dem Winter aber trotzdem ein gute Portion zum Nachtessen für mich und meine Freundin 

      Freue mich jetzt schon auf viele schöne Berichte hier.
      Gruss und Petri
    • Von Mötti
      Am 2. April 2017 mach ich mich zu Fuss an meinen für heute vorgesehenen Spot. Ich beeile mich, will nicht die Dämmerung verpassen. Tags zuvor hatte ich es an meinem häufigsten Standort am Walensee versucht. Dort war nichts zu sehen gewesen von irgendwelchen Fischen und abgesehen von einem grandiosen Morgenrot gab es nichts als Schneider und Windkoten. Nun ja, bis hatte ich ja jedes Mal abgeschneidert wenn ich auf Seeforelle ging. Das höchste der Gefühle war ein Nachläufer im letzten Jahr und einen kurzen Biss vor einer Woche. Nicht gerade viel für die dritte Saison. Letztes Jahr machte ich meinen ersten Silberbaren zum Jahresziel, was voll in die Hosen ging.
      Gut, neuer Tag, neues Glück. Am Spot angekommen montiere meinen Weitwurfköder. Den, welchen ich so weit wie keinen anderen aus meinem Arsenal rausbringen kann. Auch seine Aktion gefällt mir. Er sinkt und zeigt dabei die Flanken. Auch beim Twitchen blitzt es schön auf. Beim Bacheinlauf wate ich etwas ins Wasser und werfe eins ums andere in alle Richtungen. Von Fisch ist nichts zu sehen. Ich lass den Köder tiefer sinken und beginne erst dann mit einziehen. Nach einer Weile laufe ich ein paar Meter den Strand zurück und versuche es wieder. Es ist hell geworden. Kein Wind, keine Wellen, Ententeich und kein Fisch weit und breit. Das ist nicht gerade was ich mir gewünscht habe, sieht nicht günstig aus. Ein paar Enten schwimmen heran und nehmen wieder reiss aus, als mein Stick Bait in ihrer Nähe in den See fällt. In den Gedanken bin ich bereits in den kommenden Herbstferien und bei den Fischen welche in Kreta auf mich warten und wie ich denen dann am Besten nachstelle. An Seeforellen-Glück am heutigen Tag glaube ich bereits nicht mehr. Ich gehe noch ein paar Schritte weiter und schiesse eins ums andere den gleichen Köder raus. Mal weit, mal sehr weit, es ist schon eine tolle Sache, das SeeFo fischen. Abgesehen vom Angeln am Meer, ist es eigentlich meine liebste Fischerei. Was ja erstaunlich ist, bei null Erfolg. Aber vielleicht macht gerade dies einen Teil der Faszination aus. Es ist ein Ziel, das man richtig fest erarbeiten muss. Durchbeissen und der Legende nachstellen. Irgendwie wie beim Märzellerling. Bevor mich Fischervirus befallen hat, da waren mir Pilze sehr wichtig. Ich büffelte Theorie und stellte immer und überall diesen Geschöpfen nach. Unter den Pilzverrückten gibt es so etwas wie den Mythos Seeforelle. Früher Marktpilz, heute selten, gut versteckt unter Laubhügeln auch wenn noch Schnee lieg, wächst ab ca. Februar der Märzellerling im Buchen/Weisstannenwald. Früher war ich mehrere Jahre um Weisstannen geschlichen, gefunden hatte ich nie einen…
      Aber was war das? War dies Fischbewegung? Ich werfe ein paar Mal in die Richtung. Vermutlich doch nicht, wäre ja zu schön. Doch dann, Zug auf der Rute, starker Zug. Fisch! Ich ziehe ein, es geht nur ein paar Meter, dann höre ich bei jeder Kurbel Umdrehung die Bremse. Ich stoppe, rechne mit einer Flucht. Aber die bleibt aus, nur stetiger Zug mit leichter Richtungsänderung. Ich ziehe wieder Schnur ein und höre dabei die Bremse, stoppe und warte. Keine Flucht, aber gleichbleibender Zug. Mache die Bremse etwas zu und nach ein paar Meter springt der Fisch. Was war es? Forelle, Hecht? Bin nicht sicher. Bei dem steten Zug wird es ein Hecht sein, oder? Ich zweifle, hole Leine ein. Der Fisch springt wieder. Ich glaube es ist eine Forelle. Habe zwar schon Hechte springen sehen, aber das ist wohl keiner. Der Einzelhaken am Köderende hält perfekt trotz den Sprüngen, ich bin mir sicher das kommt gut. Ich halte die Rute tiefer und hole ihn näher. Ja, es ist eine Forelle, ich sehe das Silber. Jetzt wird es knifflig. Mein erstes Mal einen Fisch mit dem Watkescher landen. Ich ziehe den Fisch nah heran, erster Versuch, klappt nicht, zweiter Versuch, fast aber nicht ganz und … ich habe ihn! Ist er mässig? Müsste er sein. Ich wate zurück, nehme ungefähr Mass, ja das reicht gut. Der Fisch blutet aus den Kiemen, obwohl ich ihn im Mund gehakt habe? Wie kann das sein, wegen der Anstrengung? Wegen dem Kescher? Ich wundere mich, versorge schnell die Seeforelle. Jetzt erst werde ich dem gewahr, was passiert ist. Meine erste Seeforelle. Freudenschrei. Ich schaue ihn genau an und nehme korrekt Mass. Schöner Fisch, 62cm - ein guter Fisch! Noch ein paar Fotos und ich pack zusammen.

      Mache die Haustür auf, die Jüngste ist schon auf, läuft ohne ein Wort an mir vorbei. Ich bleibe stehen. Die obligate Frage hat gefehlt. Sie kommt wieder zurück, sieht die Schwanzflosse aus der Tasche gucken. «Papi, häsch än Fisch gfangä?» Ja, einen schönen Fisch. Die Kleine verkündet Schwester und Mutter die frohe Botschaft und holt sie aus den Federn. Ein grosser Fisch meint meine Frau. Wirklich schön ist der.

      Es gibt noch ein paar Fotos, dann auf die Waage. Gute zwei Kilo. Ich putze und filetiere die Forelle. Respektive so ähnlich. Schöne Filets sehen anders aus. «Schaust aber schon, dass es keine Gräten mehr drin hat». Ich gebe etwas unwirsch zurück, ich mache was ich kann und bin kein Metzger. Aber im Grunde hat sie schon recht und ich bin sauer mit mir selber. Nicht mal eine Forelle anständig filetieren. Mann Mötti, mach mal einen Kurs!
      Zum Znacht lade ich Vater und Bruder ein. Da die Kinder Papas Fische nicht essen wollen (aber Fischstäbli sind immer gut) reicht der Fisch gut für uns Erwachsenen. Die Meinung ist einhellig, der ist gut, wieder bringen. Mein Kinder wollen als es fast nichts mehr hat doch noch probieren. Die Kleine kaut sehr nachdenklich. Als sie dann noch etwas will, hat es nichts mehr. Sie will es nicht glauben und schaut selber in die Pfanne. Pech gehabt. Die Grosse fragt Opa, ob er wisse warum Papi fischen geht. Sie lässt ihn etwas raten und antwortet ganz stolz, weil Sie mal in den Ferien mit ihm angeln gehen wollte und Papa da seinen ersten Fisch gefangen habe. Sie hat recht, dank ihr habe ich den Virus.
      Ach ja, und meine Frau hat natürlich den Jackpot, das Stück Filet, das wirklich mehrere Gräten drin hat bekommen.
      Fazit:
      Eine Seeforelle vom Ufer ist durchaus machbar, aber wenn einem die Erfahrung fehlt muss man dies mit Ausdauer ausgleichen.
      Weshalb die Forelle so blutete ist mir auch am Folgetag nicht klar. Aber ganz offensichtlich sind diese wunderschönen Geschöpfe sehr empfindlich. Ich werde auf jeden Fall meinen billigen Watkescher durch einen besseren, gummierten ersetzten. Hätte ja durchaus ein untermässiger Fisch sein können.
      Nach etwas vergleichen im Internet komme ich zum Schluss, dass meine SeeFo gar nicht so toll war. Sie hatte mit 2kg etwas wenig Gewicht für 62cm. Ich frage mich, ob dies am Walensee liegt. Ich hatte schon andere Raubfische, die eher etwas schlank waren.
      Und jetzt, weiter auf Seeforelle oder schon bald der ersten Schleie nachstellen? Ich bin mir noch nicht sicher. Hauptsache fischen gehen.
      Noch kurz die technischen Eckdaten zu dem verwendeten Tackle.
      Rute: Hearty Rise Collector SE 892h
      Rolle: Daiwa Theory 3012HA (Modell 2016)
      Schnur: Daiwa Morethan 12x Braid 0,12mm / 10,2kg Tragkraft
      Vorfach: Stroft FC1 0,28mm / 6,4kg (mit verbessertem Albright verbunden)
      Snap: Wide Gap in genügender Stärke (mit verbessertem Clinch verbunden)
      Köder: Smith Troutin Surger 80 in Farbe #10 mit einem Einzelhaken (angedrückter WH)
      Für die kalten Tage habe ich eine Ersatzspule in Grösse 3000 für Mono. Auf der habe ich
      Stroft GTM 0,25mm und verwende dann kein Vorfach.
      An alle die Fischer welche mir auf dem Weg zur ersten Seeforelle den einen oder andern Tipp gegeben haben noch ein herzliches Danke.
      Gruss
      Mötti
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