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Hitze und Forellen

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Hoi Zäme

So langsam mache ich mir Sorgen um die Fischbestände in unseren Bächen aufgrund der herrschende Hitze.

Beispiel Gürbe: Heute hat die Gürbe noch einen Abfluss von 0.054 Kubik pro Sekunde, sprich 54 lächerliche Liter und die Wassertemperatur beträgt 26.1 Grad, ich denke, dass bei solchen Bedingungen sich ein Salmonide wohl kaum mehr erholen kann, was ist Eure Meinung dazu?

LG

Tom66

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Gumpenkoenig    1'046

Ja, eine Temperatur von 26 Grad ist für einen Brütling schon zuviel, insofern nicht irgendwo unterirdische Quellen sind die lokal die Temperatur drücken, dürfte der diesjährige Jahrgang hinüber sein. Große Forellen über ca. 30cm halten das eine kurze Zeit durch (ein paar Wochen). Ganz prinzipiell ist die Forelle ab 22 Grad unter Stress, sie stellt die Nahrungsaufnahme ein und "baut ab"....

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Gast   
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Hi Leute,

 

hier sieht es nicht viel besser aus, die Bachforellen stehen apathisch im Wasser, Interesse an NAhrung fehlt, ebenso Fluchtreflexe und so weiter.

 

Die Regenbogner sind etwas unempfindlicher, nehmen noch Nahrung auf, egal ob Kunstköder oder angebotene Köder auf Grund., klar, aber auch hier weniger wie normal.

 

Saiblinge waren seit Beginn der Hitzewelle nur Nachts oder mal früh Morgendsa dabei.

 

Auch andere Fische haben ihre Aktivität ziemlich eingeschränkt, kleinere Gewässer drohen bereits zu Kippen, da durch Badegäste unnötige Unruhe, Fremdstoffe wie Sonnencreme, Insektizide und andere Dinge ins Wasser gelangen, von etwaigen körperflüssigkeiten ganz zu Schweigen.

Größere Gewässer können dies noch besser ab, aber Gewässer unter 5-10Ha Wasserfläche , die zudem noch recht flach sind, stehen kurz vor dem Exodus, ist aber auch kein wunder, selbst mein Jahreskartengewässeer hat zur Zeit kaum Strömung und gut 50cm unter Normalwasserstand, wenn nicht noch mehr.

Da bleibt nur zu Hoffen, daß demnächst Regen und Wind kommen und die Gewässer mal "umgewälzt" werden.

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Gumpenkoenig    1'046

Mit Voranschreiten der Klimaerwärmung wird sich das Problem in den kommenden Jahren immer weiter zuspitzen. Für Bäche und Flüsse ist die einzige Chance für mehr Beschattung durch Büsche und Bäume zu sorgen. Die gehören sowieso an den Gewässerrand und wurden meist vom Menschen entfernt, insbesondere Landwirte! Die haben leider selten ein Verständnis für Ökologie...

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brooktrout    182

Beispiel Gürbe: Heute hat die Gürbe noch einen Abfluss von 0.054 Kubik pro Sekunde, sprich 54 lächerliche Liter und die Wassertemperatur beträgt 26.1 Grad

Oh je das ist ja katastrophal. Da kann ich mich mit meinen Hausbächen im Emmental ja noch glücklich schätzen mit "nur" ein wenig über 20° :/. Steigen und fressen tun sie am späten Abend jedenfalls noch.

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thefisher99    66

Also die Gürbe ist ja mein Hausgewässer, hier kann man im Moment nicht ans Fischen denken. Erstens es beissen, wenn überhaupt, nur sehr kleine Fische, zweitens ist das für die Bachforellen unnötiger Stress und von dem haben sie im Moment definitiv genug. Ich hoffe heute oder morgen kommt es regnen sonst sieht es nächste Woche bei den gemeldeten Temperaturen schlecht aus...

Sobald es mal ordentlich regnet und mehr Wasser kommt, werden die aber wohl richtig reinhauen.

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