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brooktrout    182

Am Mittwoch machte ich zur Abwechslung mit meinen zwei Brüdern einen Ausflug an den Engstlensee. So etwas nach 6 Uhr konnten wir bereits mit dem Fischen beginnen. Von letztem Jahr her wussten wir, dass die Fische am Morgen wahrscheinlich ganz hinten steigen werden. Zuhinterst angekommen bestätigte sich unsere Vermutung, denn die Forellen begannen langsam aber sicher mit steigen. Also gabs für mich in dem Moment grad nur die Fliegenrute, was sich ein wenig später als richtig herausstellte. Schon bald konnte ich mehrere Bisse auf eine 18er Midge verzeichnen. Jedoch hatte ich meine liebe Mühe damit die Fische auch zu haken. Es war zum verzweifeln, denn von ungefähr 10-15 Bissen konnte ich gerade mal drei verwerten und von diesen dreien blieb kein einziger hängen :S. Irgendwie hatte ich nach einem Anschlag ins Leere immer das Gefühl die Fische hätten die Fliege gar  nicht richtig genommen. Vielleicht habe ich auch zu früh angeschlagen, kann ja vorkommen, aber bei so vielen Bissen alle zu früh angeschlagen? Ich weiss nicht genau wo das Problem lag, am wahrscheinlichsten ist aber, dass die Fliege wohl ein wenig klein war. Aber nichts desto trotz, ein Regenbögler konnte ich jedoch noch landen bevor am Mittag der Wind auffrischte und ein Fischen mit der Fliege verunmöglichte. In der Zwischenzeit konnte auch mein Bruder auf eine braune Sedge ein Kanadier und ein Regenbögler landen.

Und natürlich mit dabei, die Fliegenrolle Marke unbekannt :D

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Hinten am See waren bereits am Morgen einige Fischer anwesend, welche alle möglichen Methoden durchprobierten. Interessant war jedoch, dass den ganzen Morgen lang einzig und allein auf die Fliege Bisse zu verzeichnen waren. Für einmal wurden die Fliegenfischer richtig belohnt :P.

Später, am Nachmittag lief praktisch nichts mehr, allein unsere "Nachbarn" konnten noch zwei Kanadier auf Grund mit dem Buzzli fangen. Ansonsten blieb es was die Fänge anging sehr ruhig, der See hatte vom Wind recht starke Wellen.

Also hofften wir auf einen zünftigen Abendsprung. Doch dieses Kapitel ist schnell erklärt. Obwohl wir fischten bis wir nichts mehr sahen, stiegen die Fische die ganze Zeit äusserst verhalten und nur unerreichbar weit aussen. Einzig ganz sporadisch stieg ein Fisch in Wurfweite jedoch leider nicht auf unsere Fliegen :/.

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Somit blieb es bei den drei Fischen vom Morgen und alles in allem wars ein wunderbarer wenn auch nicht sehr fischreicher Tag. Aber das ist ja nicht die Hauptsache.... :P

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Peter_H    206

Auch wenn es mir für Euch leid tut, dass nicht so viel lief, es beruhigt mich ungemein, dass ich nicht der einzige bin, der sich dieses Jahr mit dem Engstlensee schwer tut.

Von vier Versuchen gab es einen einzigen Fisch bisher bei mir....

 

Danke für den schönen Bericht!

LG

Peter

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brooktrout    182

Der Engstlensee lässt mich einfach nicht in Ruhe ;). Deshalb gings vorletzte Woche nur mit meinem kleinen Bruder noch einmal dorthin. Weil am Nachmittag aufziehende Gewitter gemeldet waren, waren wir um 6 Uhr bereits fleissig am Werfen. Natürlich mit der Fliege, versteht sich ja von selbst…  :D

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Die Fliege war wohl auch das einzige mit Fangerfolg an diesem Morgen, die Buldoler und Spinnfischer in unserer Umgebung fingen jedenfalls trotz aktiver Fische nichts.

Anders als an unserem letzten Engstlenseebesuch waren die Fische m.M.n aber deutlich wählerischer. Obwohl ich mein halbes Fliegensortiment ans Vorfach knüpfte (natürlich nicht alle miteinander :D) konnte ich leider zu oft beobachten wie die Forellen die Fliege teils gar ignorierten oder zumindest davor wieder abdrehten. Doch mit ein wenig Ausdauer konnten wir doch noch einige Fische zum Biss verleiten und wenn auch nicht alle, ein paar davon sicher ans Ufer drillen.

 

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Die gefangenen Regenbögler waren nicht gross, aber nun wirklich makellos, mit langen Brustflossen und Schwanzflossen ohne jegliche kleinste Lücke (nur sieht man das auf dem Foto ein wenig schlecht). So machts noch gleich mindestens doppelten Spass, da hab ich lieber nur wenige und kleine Fänge dafür perfekt, als hässliche Puffforellen.

Nachdem der Wind uns relativ früh die Suppe versalzte machten wir uns trotz noch anhaltendem, schönem Wetter nach dem Mittag wieder auf die Socken.

bearbeitet von brooktrout
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