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Schon länger reifte die Idee von einem eigenen, kleinen Angelboot. Klar, ein Aluboot z.B. von LUND wäre das Maß der Dinge, aber es galt ein paar Dinge zu beachten, damit sich das Vorhaben auch in die Tat umsetzen lässt: So sollte das Boot

- mitsamt Trailer garagentauglich sein,

- sich allein gut händeln lassen,

- kippstabil sein

- für 1-2 Personen ausreichend Platz bieten,

- mit E-Motoren (Bug- und Heck) sowie Verbrenner ausstattbar und

- ausbaufähig sein.

Da ich bereits ein kleines Terhi 385 zusammen mit einem Freund als Wasserlieger besitze, fiel die Wahl schließlich auf ein Terhi 400, weil mich die Qualität dieser finnischen Marke überzeugte. Auch wenn das Terhi 400 von den Maßen nicht wesentlich größer als das 385 scheint, bietet es doch deutlich mehr Innenraum und schien mir aufgrund der anderen Rumpfform auch kippstabiler zu sein. Nachdem ich das Boot schon beim Händler in Augenschein genommen habe, entdeckte ich zufällig ein verlockendes Angebot in Schweden. Da ohnehin ein Angelurlaub nach Schweden anstand, reifte die Idee, das Boot dort zu kaufen und gleich 1 Woche einzusetzen :D. Nach einigen Mails und Telefonaten mit dem Händler (der auf dem Weg zum Urlaubsziel lag) war klar: So wird`s gemacht :strong:!

Also kaufte ich vorab einen passenden Trailer und meldete ihn an:20180901_114236.thumb.jpg.536fec0a1fb3073f6ede2ebef06447ab.jpg

Damit wir den leeren Trailer nicht 1.000 km hinter dem Bus herziehen und noch zusätzliche Kosten für Fähre und Brücke zahlen mussten, zerlegten wir den Trailer in seine Einzelteile und verstauten ihn im bzw. auf dem Bus. In Schweden angekommen, staunten diese morgens um 9:00 Uhr nicht schlecht, als wir den Trailer auf dem Parkplatz eines Supermarktes 50 km vor dem Ziel zusammenbauten :upsidedown:

Inked20180915_092757_LI.thumb.jpg.fd958dbe240f27d4f2b1dd96d971d2e9.jpg

Nach einem schwedischen Frückstück gings dann weiter zum Bootshändler, mit dem ich um 10 Uhr verabredet war. Mein Bedenken, ob das alles wie geplant funktioniert, waren unbegründet. Dort angekommen stand das Boot schon abholbereit in der Halle! :thumbup: Nun hieß es, das Boot von einem Trailer auf den anderen Trailer zu packen.

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Nachdem alles passend eingestellt war, folgte die Bezahlung ... ein paar Schuhe kaufen dauert bei mir länger ;)

Froh darüber, dass alles so reibungslos geklappt hat, fuhren wir die restlichen knapp 80 km weiter zum Urlaubsziel, dem Åsnen. Jetzt konnte ich 1 Woche ausgiebig testen, ob das Boot meinen Erwartungen entspricht. Lange Rede - kurzer Sinn: Meine Erwartung wurden sogar noch übertroffen! Alle Komponenten wurden erfüllt! Mit einem (geliehenen) 10 PS Honda erreichte ich 33 km/h ... bis 15 PS ist möglich. Selbst Wind und Wellen meisterte das Boot fabelhaft.

Also konnte ich mir in Ruhe überlegen, was es hinsichtlich der Innenausstattung noch zu optimieren galt. So sieht das Boot innen standardmäßig aus:

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Folgende Änderungen bzw. Erweiterungen sollten vorgenommen werden:

- Einbau bequemer Stühle

- Einbau einer Casting-Plattform

- Einbau eines Bodens

- Ausstattung der Einbauten mit Marineteppich bzw. Vinyl (Boden)

- Anbau einer Reling für die Rutenhalter (u.a.zum schleppen)

- Einbau einer Handlenzpumpe

- feste Fixierung des Echolots mittels einer RAM MOUNT- Halterung

- Festeinbau des Echolotgebers mittels Kunststoffplatte

- Einbau von Rutenaufnahmen (Transport)

Da ich mir die Möglichkeit offen halten wollte, das Boot jederzeit wieder in den Originalzustand zu versetzen habe ich beschlossen, alle maßgeblichen Teile auszubauen und durch entsprechende Siebdruckplatten zu ersetzen. Da es mein erster Ausbau war und die Gefahr bestand, dass etwas nicht passte etc. war mir dieser Gedanke lieber, als ggf. ein neues Boot zu verhunzen :grin:

Soweit zur Vorgeschichte ... to be continued.

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Teil 2:

Zurück in D habe ich mir erstmal eine Persenning beim Segelmacher meines Vertrauens anfertigen lassen. Auf dem Rückweg von Schweden, mit phasenweise Regen, ist jede Menge Straßendreck ins Boot gelangt. Ein Besuch in der Waschanlage war unausweichlich ...

Inked20181208_143045_LI.thumb.jpg.c450380b6af66c50bfda64eab1ac0fef.jpg

Vor dem eigentlichen Ausbau musste gemessen werden, um die notwendige Menge an Siebdruckplatten zu besorgen. Für die Aufnahme der Unterkonstruktion der Casting-Plattform boten sich die Ablaufschlitze unter dem Bugdeckel an. Ein Test mit Besenstielen zeigte, dass die Idee funktionierte. Mittig hat man für die Plattform ohnehin eine Auflagefäche, da dort vorher die Mittelbank angebracht war.

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Nachdem die zu ersetzenden Teile demontiert waren ging es daran, entsprechende Schablonen aus Pappe anzufertigen, die als Vorlage für die Siebdruckplatte dienen sollten. Ungünstig erwies sich die Befestigung der Scharniere mit Nieten, die erst aufgebohrt werden mussten. Zuerst war die Rückbank dran. Nach dem Sägen wurden die Kanten verrundet, damit für den vorgesehenen Teppich keine scharfen Kanten vorhanden waren.

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Original und Fälschung:

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Passt ...

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Die Casting-Plattform erwies sich als schwieriger in der Herstellung ...20190330_162000.thumb.jpg.5d553711533be84ec04d06b5ad7855fa.jpg20190413_131014.thumb.jpg.54408a4ec3c82ec300d3ec194812a4fe.jpg

Nach einigen Versuchen passte es dann aber auch hier. Zu beachten ist, dass man für den Teppich noch einen gewissen Spielraum einrechnen muss. Die Plattform liegt jetzt nur auf Besenstielen sowie in der Mitte auf dem Bootsrand. Die Besenstiele werden später noch durch entsprechende Aluprofile ersetzt, die fest mit der Plattform verschraubt werden. Durch den verschlossenen Deckel werden die Profile an Ort und Stelle gehalten. Die Einbuchtungen in der Mitte sorgen zusätzlich für Stabilität. Man kann sich selbst mit den nur eingelegten Besenstielen darauf bewegen, ohne dass etwas verrutscht oder wackelt.

Das ganze Konstrukt lässt sich später bei Bedarf auch entfernen ... to be continued.

bearbeitet von silversonic65
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So, nach einer längeren Pause geht`s nun weiter.

Bedingt dadurch, dass ich die Arbeiten primär nur samstagnachmittags durchführen kann und der Jahresurlaub dazwischen lag, hat sich die Angelegenheit doch ziemlich verzögert. Hinzu kam, dass die Ausschnitte für die Stühle in der Bugplatte nicht optimal positioniert waren, was sich nach einem Testlauf herausstellte. Ok, Lehrgeld bezahlt und eine neue Platte gekauft.

Weiter geht es mit Holzarbeiten.

Zunächst die Bodenplatte, die sich relativ problemlos umsetzen lies. Eine Bodenplatte war mir wichtig, weil ich die begehbaren Stellen im ganzen Boot gerne eben haben möchte (keine Stolperfallen etc.).

20190511_173912.thumb.jpg.3dc166b2bef38b096bcc60f478076076.jpg

Weiter geht`s mit dem Ausschnitt für das Akkufach, welches für den Akku des Bugmotors benötigt wird:

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Im Bug des Bootes sind beidseitig Fächer eingelassen. Backbord habe ich dort eine Modifizierung in Form einer kleinen Ablage vorgenommen. Hier soll zum Einen das Echolot Platz finden und zum Anderen der Richtungssensor des Bugmotors platziert werden. Das Fach unten drunter dient als Aufnahme für den Akku des Echolotes.

20190727_175910.thumb.jpg.8db252b6ecc9c3343b35a8024ece734e.jpg20190727_182044.thumb.jpg.b5082d954205961d83b4ee654c50a40a.jpg

Als größte Herausforderung erwies sich die Aufnahme für die Bugplatte. Sie musste so konstruiert werden, dass der Bugmotor montiert werden kann und der darunter liegende Deckel des Bugfaches sich noch öffnen lässt. Das Terhi hat vorgegebene Stellen, in denen Holzplatten für Befestigungen (Reling etc.) in der Doppelschale eingelassen sind (kleine Vertiefungen). Hier stehen insgesamt 4 im Bug zur Verfügung ... später mehr dazu.

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Da der Süllrand nach hinten abfällt, musste hier backbordseits noch unterfüttert werden.

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Die Holzarbeiten sind nun soweit abgeschlossen. Nachdem die Schnittkanten geschliffen waren, mussten sie noch mit Epoxyharz versiegelt werden, damit kein Wasser eindringt.

Keine Ahnung, warum mich das rechte Bild an die Bremer Stadtmusikanten erinnert ...

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Die meisten Holzteile sollten noch mit Belag in Form von Marineteppich und Vinyl (Boden) ausgestattet werden. Dies galt es nun mit einem Spezialkleber auf die entsprechenden Teilen anzubringen.

Der Boden vorher:

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Der Boden nachher (das Loch dient als Eingriff für die Lenzschraube und wird noch durch einen extra angefertigten Deckel verschlossen).

Die Rückbank wurde anschließend mit Marineteppich neu eingekleidet.

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to be continued ...

bearbeitet von silversonic65
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Weiter geht`s ... die Zeit drängt etwas, da es Anfang September nach Schweden geht und das Boot bis dahin fertig sein sollte.

Gestern habe ich die Bilgepumpe montiert ...

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... die Geberhalterung für`s Echolot angebracht ...

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... und die Reling angeschraubt.

20190814_200301.thumb.jpg.448266071c14a1ddbcea521529d33c31.jpg

to be continued ...

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Samstag war recht produktiv ... zunächst wurde die Bugplatte mit Marineteppich beklebt.

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Dann die spannende Frage, ob die Klappe für den Akku passt!?

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Damit kann ich leben :-) Das Deckelfach im Bug konnte ich mangels ausreichendem Kleber leider nicht fertigstellen.

Nachdem die Anschlüsse der Bilgepumpe verlegt waren, konnte die Bodenplatte eingelegt werden.

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Im Bereich der Auflageflächen der Scharniere musste der Teppich bis auf die Gummierung entfernt werden, da die Scharniere sonst aufgrund der zusätzlichen Höhe stauchen würden.

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Dann noch mal testweise die Rutenhalter montiert und der Tag war vorbei...

20190818_133211.thumb.jpg.ebb7902dd5b489aeb235b23e64096cb4.jpg to be continued ...

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Rouven    282

Ich liebe diese Berichte! Sehr interessant und freue mich schon das Endergebniss zu sehen!:thumbup: Ein vorher-nacher Vergleich wäre top.

Rouven

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Abborre    163

Sehr interessanter Einblick in deine Arbeit. Was bringt der Umbau an zusätzlichem Gewicht, insbesondere die Siebdruckplatten?

Abborre

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vor 2 Stunden schrieb Rouven:

Ich liebe diese Berichte! Sehr interessant und freue mich schon das Endergebniss zu sehen!:thumbup: Ein vorher-nacher Vergleich wäre top.

Rouven

Vielen Dank, Rouven!

Den ursprünglichen Zustand des Bootes kannst du am Beginn des Threads sehen. Wenn es fertig ist (hoffentlich bald), stelle ich natürlich noch Bilder ein.

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vor 2 Stunden schrieb Abborre:

Sehr interessanter Einblick in deine Arbeit. Was bringt der Umbau an zusätzlichem Gewicht, insbesondere die Siebdruckplatten?

Abborre

Danke! Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich das noch nicht definieren. Aber ich nehme das als Anregung und wiege die Teile mal.

Den Hauptteil macht die Bugplatte aus ... die wiegt schon einiges, ist gerade noch allein händelbar.

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Heute wurde der Kleber geliefert und da musste ich natürlich gleich noch die Bugklappe fertigstellen:

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Der Bugmotor wurde ebenfalls geliefert ... Samstag geht`s weiter:

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to be continued ...

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Heute war Spannung angesagt: Die Hochzeit mir dem Bugmotor stand an. Zunächst musste die dafür angefertigte Platte mit dem Boot verschraubt und verklebt werden.

Die Kennzeichnung in der Mitte dient als Anhaltspunkt für die Platzierung der Montageplatte des Bugmotors.

20190824_154604.thumb.jpg.ea85f085139d45fee5de11fcc0f4c969.jpg

Zusätzlich wurde das Ganze noch mit einem extra angefertigten Winkel verstärkt:

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Tataaa....

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Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden! Ehrlich gesagt hatte ich vor dieser Aktion im Hinblick auf die nötige Stabilität den meisten Bammel!

Aber das Konstrukt macht einen äußerst stabilen Eindruck. Da wackelt und klappert nichts.

Etwas Zeit blieb dann noch, um den Deckel für das Akkufach mit einem entsprechenden Scharnier zu verschrauben:

20190824_175351.thumb.jpg.7487589916e9b629499e6844318fe12c.jpg20190824_180042.thumb.jpg.7cfb973447f1f9d1a0002497698b1e16.jpg

to be continued ...

bearbeitet von silversonic65
Schreibfehler
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Abborre    163

Ein tolles kleines Boot. Da hast du mich gerade "glustig" gemacht. Das Boot ist klein, leicht und kann somit gut geslippt werden. Der Preis vom Boot mit einem 15 PS Aussenborder liegt auch noch im Rahmen. Die Fahrleistungen sind gut. Ich habe mir gerade überlegt, ob man die Aufbauten mit Aluminium auszuführen könnte, anstatt mit Siebdruckplatten? Das Gewicht von Alu und Siebdruckplatten verglichen und gemerkt, da gibt es bei gleicher Grösse von 21mm Siebdruckplatten zu 5mm Aluminiumbleich kein grosser Unterschied (Gewicht osteuropäische Siebdruckplatten 21 mm mit Birkenlagen = 15 kg/m2 zu Aluminiumblech 5 mm = 13.5 kg/m2). Du hast mir einen Floh ins Ohr gesetzt.

Abborre

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Freut mich, dass es dir gefällt!

Dazu muss ich erwähnen, dass die verwendeten Siebdruckplatten in 21mm nur die Bugplatte und die Rückbank betrifft. Den Boden habe ich in 15 mm gewählt und den Bugdeckel in 10 mm (war auch original so). Hinzu gekommen (an Holz) sind also nur der Boden und die Bugplatte abzgl. der Fläche der originalen Mittelbank. Wenn ich mal dran denke, wiege ich die zusätzlichen Aufbauten mal.

Alublech als Riffelausführung in der Stärke kostet rund das doppelte gegenüber Siebdruck. Bei der benötigte Menge wäre das aber vertretbar, zumal man ja die Kosten für den Teppich etc. spart. Alu ist natürlich pflegeleichter aber auch "lauter", wenn mal etwas runterfällt. Was ich nicht einschätzen kann ist die Stabilität. Man muss bedenken, dass die Bugplatte in der Mitte eine lichte Breite von rund 1,20m (ohne Auflagepunkte) hat. Ob Alublech in 5 mm so tragfähig ist, dass es sich in diesem Fall nicht durchbiegt, kann ich nicht einschätzen.

Ich bin ja in 2 Wochen in Schweden und da wird das Boot dem ersten Härtetest unterworfen. Da ich das Boot vor einem Jahr bereits 1 Woche im Originalzustand testen konnte wird der Vergleich "Original --> Umbau" besonders interessant.

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Abborre    163

Da bin ich auf deine Einschätzung gespannt (Original - Umbau). Übrigens bin ich ab Samstag ebenfalls in Schweden. Wir sind aber mit dem Wohnmobil und den Kajaks unterwegs. Unser erstes Ziel wird der Alkvettern, nord-westlich von Karlskoga, sein. Viel Spass und Petri Heil in Schweden.

Abborre

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Abborre    163

Viel Spass am Åsnen. Ich gehe davon aus, dass du nicht das erste Mal am Åsnen bist? Falls doch, dann lass dir einen Tipp geben. Pass auf den Propeller vom Motor auf. Regelmässig ragen einzelne Steinen fast bis zur Wasseroberfläche hoch. Die Steine siehst du in der Regel nicht, wenn es Wellen hat. Da wurden schon viele Motoren geschrottet.  Das Wasser ist kupferfarben. Silber/blau und Pink (Gummis von Keitech) läuft gut.

Abborre

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urs_ch    1

Danke für die schöne Doku über den Ausbau! Ich verfolge das besonders interessiert, da ich seit diesem Jahr ein Terhi 445 habe und oft auf dem Wasser bin. Meines ist innen nicht ausgebaut, aber es ist im Original auch schon sehr gut. Echolot und MinnKota Terrova habe ich aber ebenfalls... wirklich eine gute Sache, möchte ich nicht mehr ohne!

Petri mit dem neuen Boot :D

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Vielen Dank!

Stimmt, dass 445 ist in der Grundausstattung schon toll. Man könnte hier den Bugbereich auch durchgängig gestalten. Habe ich schon bei anderen gesehen.

Wie hast du den Terrova befestigt? An dem vorhandenem Brett im Bug?

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urs_ch    1

Ich habe so was ähnliches wie eine Plattform im Bugbereich,  habe mir im Zubehör die Liegefläche gegönnt, da hat man dann eine super Fläche für's Fischen, einfach ohne Teppich, funktioniert aber bestens. Und obendrein kann man die mit passenden Polstern belegen und kann auch mal gemütlich baden gehen ;)

Der Terrova wurde am vorhandenen Brett, resp. am Boot befestigt, mittels original Montageplattform... werde mal ein Foto machen bei Gelegenheit.

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Gestern habe ich die Teile zur Befestigung der Bugplatte erhalten und montiert. Dafür musste ich auf der Rückseite noch etwas vom Teppich entfernen, damit die Schraubfläche plan auf dem Holz aufliegt. Die überstehenden Rundstangen werden dabei einfach in die seitlichen Ablaufrinnen geschoben, die sich unter dem Deckelfach im Bug befinden. In der Mitte liegt die Bugplatte seitlich da auf, wo sich vorher die Mittelbank befunden hat.

Es galt, vorher die Dicke des Teppichs zu  berücksichtigen und die beim Holz entsprechend abzuziehen. Daher war es spannend, ob es nachher auch passt. Gerade im mittleren Bereich, wo sich die "Nasen" befinden, war es sehr diffizil. Meine Befürchtungen waren allerdings unbegründet; das Ganze ist sehr passgenau und hat keinerlei Spiel.

Der Vorteil an dieser Konstruktion ist, dass man die Platte jederzeit rausnehmen kann, wenn man das Boot z.B. mal säubern will.

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Nachdem nun auch der Korb für den Akku des Bugmotors fertiggestellt wurde, konnte ich diesen am Wochenende einbauen und testen, ob nun alles passt. Die Idee war es, den Korb unter den Deckel der Bugplatte zu montieren, um den Akku möglichst in der Nähe des Bugmotors zu platzieren. Zudem ist es von der Gewichtsverteilung und für das Fahrverhalten vorteilhaft, schwerere Gegenständen in der Nähe des Bugs zu packen. Der Korb selbst wurde aus Alulochblech hergestellt. Hier sieht man das Konstrukt von unten:20190901_112230.thumb.jpg.0f9f7928ff91d6ed926f2ab5d810940c.jpg

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Die Ansicht von oben (einmal leer und mit Akku):

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Die Kabelzuführung des Motors lässt sich praktischerweise verdeckt in der Ablaufrinne des Bugdeckels neben des Haltestabes unterbringen. Und wenn es fertig ist, sieht man eigentlich nichts mehr davon.

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Dann blieb noch Zeit um die bereits erstellte Heckablage fertig zu montieren. Diese dient zur Aufnahme des Echolotes, des Richtungsgebers des Bugmotors sowie der Köderhalterung. Darunter befindet sich in der Aussparung des Bootes der Akku für das Echolot.

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Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Stabilisator für den Bugmotor (für den Transportmodus) sowie die Verkabelung Akku --> Bugmotor mit Sicherungskasten.

Außerdem fehlen noch die Rutenhalterungen für den Transport. Die werde ich aber erst in Schweden montieren, weil ich noch nicht genau weiß, wo ich sie am sinnvollsten platzieren soll.

bearbeitet von silversonic65
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