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carpigirl    3

Ich, als Petrijüngling, frage mich aktuell, wie die Chancen beim Forellenangeln speziell auf Bachforelle sind. Von den Bedingungen her ist das Wetter eigentlich ziemlich gut oder?

Habe hier in der Nähe ein größeren und besonders klaren Bach. Vereinzelt habe ich schon mittelgroße Fische gesehen, bin mir aber nicht zu 100% sicher, ob das bachforellen waren. Jedenfalls will ich da mein Glück versuchen und recherchiere nach effektiven Ködern. Welche Köder könnte ich der Forelle, neben Maden, noch anbieten?

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Gumpenkoenig    1'038

Oh bitte KEINE Maden.... :blind: 

Damit verangelst du haufenweise kleine Forellen, das ist wirklich absolut keine gute Methode!

Aktuell ist Maifliegenzeit, da ist nichts naheliegender als mit einer entsprechenden Maifliegen-Imitation zu fischen. Ohnehin gibt es an kleinen Bächen meiner Meinung nach keine schönere Methode Forellen zu fangen als mit der Fliegenrute. 

Und es ist auch nicht so schwierig zu lernen wie alle immer meinen...! 

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tom66    42

Carpigirl

Beachte den Wasserstand, bei Sonnenschein und Hochdruckwetterlagen macht es meiner Meinung nach nur Sinn entweder bei angetrübtem Wasser oder dann frühmorgens oder spätabends zu fischen.

In meinem Hausbach gehe ich nur angeln, wenn obige Bedingungen zutreffen. Ich angle grundsätzlich nur mit Kunstköder, Wobbler und Spinner. Da bei mir aufgrund von Niedrig und Klarwasser momentan nur der Kindergarten der Forellen beissen würde, lasse ich es ganz sein.

LG

Tom

bearbeitet von tom66
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barsch horst    214

@carpigirl Nimm einen Mepps-Spinner in Grösse 2-3. Diese sind für Einsteiger gut zu führen, günstig bei allfälligem Verlust und ziemlich fängig. Montiere Einzelhaken und ab die Post (damit fängst du evtl. auch die anderen mittelgrossen Fische falls Alet oder Barben).

Wünsche nice try

Horst

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Forelle1958    400

@carpigirlFliegenfischen ist auch meine bevorzugte Technik, allerdings gibt es kleine Bäche wo man mit der Fliegenrute nicht sehr weit kommt. Naturköder wie Würmer oder Maden sind tatsächlich sehr fängig. Wenn man diese Art der Fischerei nicht zu 100% beherrscht und mit feinem Tackle jeden kleinsten Zupfer sofort quittiert, sind die Folgen für die gierigen Kleinen (wie bereits geschrieben) verheerend.

Kunstköder wie Wobbler und Spinner sind mit Sicherheit eine gute Option und der altgediente Mepps eine Bank, aber wie von Barsch Horst erwähnt mit Einzelhaken. Zur Not kannst du auch einfach 2 Haken an den Drillingen mit einer Zange entfernen statt umzurüsten.

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WASABI    845

@carpigirl da hast du nun schon sehr gute Tips von den besten Forellenangler erhalten. :sunglasses: Ist der Angler druck an dem besagten Bach hoch oder eher ein Pachtgewässer? Ansonsten kannst du auch mit einem Jighaken und kleinen Gummifisch auf die Bachforellen fischen.Kommst schnell auf Tiefe und die fische schlucken den Haken auch nicht. Kleiner Bafo's bleiben selten hängen. 

Wie Martin schon sagte, für das Naturköder fischen musst du auch das Gespür und Erfahrung haben damit die Maden oder Würmer nicht voll eingezogen werden. Pro Natur und Fisch !

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tom66    42

Nachdem ich nun schon seit Wochen auf einen erhöhten Wasserstand in der Gürbe warte, kam mir der gestrige Wolkenbruch über Belp wie ein Segen vor und innerlich freute ich mich, endlich wieder mal ideale Wasserstände vorzufinden um mit dem Wobbler zu fischen. Heute Morgen den Wasserstand gecheckt und ich war sowas von frustriert. Mickrige 2.1 Kubik Wasser führt die Gürbe nach den gestrigen Wassermassen von oben???  Da kann doch etwas nicht stimmen? Nach solchen Wolkenbrücken führte die Gürbe in früheren Zeiten meistens einen Tag lang Hochwasser. Wird da irgendwo Wasser abgezapft?

Es ist halt schon nicht mehr wie früher und zwar auf der ganzen Ebene....

LG

Tom

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carpigirl    3

Erstmal danke für eure Antworten :)

@Forelle1958 Es geht. Einige Angler sieht man ab und an schon, aber es nicht überfüllt oder so.

@Gumpenkoenig Wenn ich an Maifliege denke, denke ich direkt ans Fliegenfischen :blind: Gibt es Imitate, die sich zum Spinnfischen eignen?

Also halte ich fest: Lieber Kunstköder anstatt Naturköder?

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nicithefisher    752
Am 28.5.2018 um 11:01 schrieb carpigirl:

Ich habe jetzt einen Wobbler gefunden, der sich von der bEschreibung her ziemlich gut eignen würde -> https://www.angel-domaene.de/spro-trout-master-camola-bienenmadenimitation-red-black--16516.html

Eine imitierte Bienenmade, die sich beim Einholen dreht. Kennt dir jemand von euch und hatte mit diesem Wobbler erfolg?

Hallo Carpigirl

Was du dir da herausgesucht hast, ist eher speziell. :smile: Wobbler sollen normalerweise Beutefischchen imitieren, keine Maden. ;) Es gibt dutzende Wobbler, die sich bewährt haben auf Bachforellen. Die richtige Wahl hängt noch davon ab, wie du sie führen möchtest: Hart gegen die Strömung (also von oben her gefischt) oder seitlich zu starker Strömung gefischt, haben die meisten Wobbler Mühe, stabil zu bleiben. Hier sind die versch. grossen Modelle aus der Duo Spearhead Ryuki S Serie und der Smith D-Contact die Gewinner. Mit der Strömung gefischt oder – wenn die Strömung nicht all zu stark ist – gerne auch seitlich oder gegen die Strömung, eignet sich hingegen fast jeder schlanke Wobbler von ca. 5-8cm... die Liste bewährter Modelle ist lang! LC Pointer, Illex Squirrel, Zip Baits Rigge, Duo Ryuki mdf oder natürlich die Klassiker von Rapala.

Wobbler machen Sinn in flächeren Gewässern mit genügend grossen Pools oder langen "Läufen", um fächermässig Flächen abzusuchen oder um den Wobbler entlang von unterspülten Ufern oder änlichen Verstecken zu zupfen (typisch für Mittellandbäche oder nicht steile Bergbäche). Sind die Spots aber zu klein, um den Wobbler überhaupt vernünftig durchziehen zu können und der Bach besteht vor allem aus vielen kleinen, dafür verhältnismässig tiefen Pools (typisch für kleine oder steile Bergbäche), dann macht der Wobbler weniger Sinn bzw. ist kaum noch fischbar. Hier trumpft der Gummifisch am Jig-Kopf oder am Cheburashka-Jigkopf präsentiert. Damit kommst du auch auf engstem Raum und in kleinsten Pools schnell auf Tiefe und kannst Spot für Spot quasi "abtippen".

Gerade für einen Anfänger ist auch der gute alte Mepps Spinner immer zu empfehlen. Der ist und bleibt immer fängig und ist viel einfacher in der Führung (dafür halt auch langweiliger ;)). Damit kriegst du schnell ein Gefühl dafür, wie das Gewässer zu lesen ist, wo die Forellen hocken, wie man die Würfe richtig platziert, usw. Wenn du mal diese Basic Erfahrungen gesammelt hast, wird dir der Einstieg ins Spinnfischen mit anspruchsvolleren Ködern wie Wobblern oder Gummifisch viel leichter fallen.

PS: Der Nachhaltigkeit zu Liebe, in kleinen Bächen oder wenn häufig kleine Forellen vorkommen, bitte die Drillinge gegen Einzelhaken austauschen :)

Ich und mein Kollege Ändu haben auf unserer Homepage viel Wissen, Tipps und Tricks nieder geschrieben. Insbesondere für Anfänger sicherlich sehr hilfreich. Da steckt eine Menge Arbeit drin! Vielleicht hilft dir das ja. :$ Unter diesem Link findest du alles zum Wobblern am Bach: https://www.thetrouthunters.ch/infothek/spinnfischen/spinnfischen-bach/  Hier alles zum Fischen mit Gummifisch am Bach: https://www.thetrouthunters.ch/infothek/finessetechniken/finesse-am-bergbach/ und hier Tipps, um das Ökosystem Bach besser zu lesen und zu verstehen: https://www.thetrouthunters.ch/infothek/gewässer-lesen-verstehen/verhalten-am-bach/

Liebe Grüsse

Nicola

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chanderbutz    91
Am ‎05‎.‎06‎.‎2018 um 02:11 schrieb nicithefisher:

Gerade für einen Anfänger ist auch der gute alte Mepps Spinner immer zu empfehlen. Der ist und bleibt immer fängig und ist viel einfacher in der Führung (dafür halt auch langweiliger ;)). Damit kriegst du schnell ein Gefühl dafür, wie das Gewässer zu lesen ist, wo die Forellen hocken, wie man die Würfe richtig platziert, usw. Wenn du mal diese Basic Erfahrungen gesammelt hast, wird dir der Einstieg ins Spinnfischen mit anspruchsvolleren Ködern wie Wobblern oder Gummifisch viel leichter fallen.

PS: Der Nachhaltigkeit zu Liebe, in kleinen Bächen oder wenn häufig kleine Forellen vorkommen, bitte die Drillinge gegen Einzelhaken austauschen :)

Der Mepps ist auch für alte Hasen zu empfehlen. o:)

Ich frage mich, warum der Spinner immer wieder als "einfach" oder "langweilig" bezeichnet wird. Was ist denn anspruchsvoller am Wobbler- oder Gummifischen? Sind es die Bewegungen mit der Rutenspitze oder die Stopps? Ist es die variantenreichere Führung oder die variable Geschwindigkeit? Ich will hier in keinster Weise eine Grundsatzdiskussion führen. Ich finde einfach, dass jede Art des Angelns - ob nun mit Wurm, Köderfisch, Blech, Plastik oder Fliege - ihren ganz besonderen Reiz hat und bei demjenigen, der sie beherrscht, faszinierend ist.

Zurück zum Thema: Wenn du zwei Köder - eben den 3er Mepps (den Comet mag ich am liebsten, weil er etwas weniger wuchtig ist als der Aglia) und einen anständigen fingerlangen, schlanken Wobbler (ja, die Ryuki-Teils von Duo sind unverschämt fängig) in der Box hast, kannst du fast jedem Bach Forellen entlocken. Viel Erfolg auf jeden Fall!

Am ‎05‎.‎06‎.‎2018 um 02:11 schrieb nicithefisher:

PS: Der Nachhaltigkeit zu Liebe, in kleinen Bächen oder wenn häufig kleine Forellen vorkommen, bitte die Drillinge gegen Einzelhaken austauschen :)

... und da stimme ich dem geschätzten Kollegen Nicola wieder zu 100 Prozent zu! :D

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