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Dural

Winterzeit = Trommel (sucht) Zeit

Empfohlene Beiträge

Dural    853

Aus aktuellem Anlass (...) Ich poste es jetzt mal hier rein, gilt für Zander, Egli und Trüsche!

http://www.vertikalangeln.com/Trommelsucht.htm
Edit:
Der Direktlink scheint nicht zu gehen, der Link findet ihr in diesem Text:
http://www.vertikalangeln.com/?p=351

bearbeitet von Dural

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Pingu    51
vor 49 Minuten schrieb Dural:

aktuellem Anlass

Freue mich bereits wieder auf die kalten Monate am Zürisee-Ufer: 10cm Egli aus 20m Tiefe mit gutem Gewissen wieder releasen, da sie noch ein wenig Wachsen sollen:blind:

Was ich jedoch im Text fragwürdig finde, ist die maximale Tiefe von 15m. Klar gibt es da Unterschiede von See zu See / Tag zu Tag. Aber 15m ist schon ziemlich tief. Meine persönliche "Grenze" ist bei 9-10m, was am Greifensee meistens auch gut passt.

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Dural    853

Die kritische Grenze ist variabel, welche Werte diese Grenze beeinflussen weis ich nicht genau, ich vermute das die jeweilige Standzeit des Fisches in einer bestimmten tiefe entscheidend sein kann.

Ich fische im Sommer ab und zu bis unter 20m Wassertiefe auf Egli, manche Egli aus 15m sehen Optisch OK aus, manche Egli die ich zb. auf der exakt gleichen Stelle gefangen habe waren hinüber.
Auch wenn man es dem Fisch nichts ansieht, kann er eingehen! Dies ist oft ein Irrglaube vieler Fische, viele meinen wenn man dem Fisch nichts ansieht ist alles OK.

Ich sage immer ab 10m kritisch und ab 20m Tot.

bearbeitet von Dural

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barsch horst    217
vor 19 Stunden schrieb Dural:

Die kritische Grenze ist variabel, welche Werte diese Grenze beeinflussen weis ich nicht genau, ich vermute das die jeweilige Standzeit des Fisches in einer bestimmten tiefe entscheidend sein kann.

Ich fische im Sommer ab und zu bis unter 20m Wassertiefe auf Egli, manche Egli aus 15m sehen Optisch OK aus, manche Egli die ich zb. auf der exakt gleichen Stelle gefangen habe waren hinüber.
Auch wenn man es dem Fisch nichts ansieht, kann er eingehen! Dies ist oft ein Irrglaube vieler Fische, viele meinen wenn man dem Fisch nichts ansieht ist alles OK.

Ich sage immer ab 10m kritisch und ab 20m Tot.

Also bei Barschen hatte ich bereits Fische auf 8-10M Wassertiefe welche, die mir die Luftblase entgegenstreckten. Nehme an, dass diese Fische von tiefer unten am Abhang nach oben zum Jagen gekommen sind. Jedenfalls hat es mir ordentlich die Lust verhagelt, weiterzuangeln.

Meine Meinung/Tipp bezüglich Barsche & Co angeln von 10m an abwärts: Entweder alles entnehmen oder sein lassen. Alles andere ist Tierquälerei.

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barsch horst    217
vor 23 Stunden schrieb Dural:

Es ist nicht die luftblase, sonder der magen der vorne raus kommt. :)

Danke Dural für die anatomische Richtigstellung. Schlussendlich ist mir aber egal, was da zum Mund raus quellt, der Fisch ist kaputt. An meiner Meinung ändert das keinen Furz. 

Petri

r.

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kds    346

Hhmm, ich habe mich nun durch so ziemlich alles im Netz durchgelesen, inklusive den kompetenten Beitrag von Johannes Dietel "Barotrauma bzw. Trommelsucht. Ein Appell!"

Für mich gilt ganz einfach: Wenn ich Egli tiefer als zehn Meter fange, dürfen sie mit zu mir nach Hause kommen und da weiterschwimmen. In der Bratpfanne, im Butter :D

In dem Sinne Petri & Gruess
Kurt

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SbiroBass    18

Ist ein wichtiges thema

Das was Vorne raus kommt ist schon der Magen, aber dahinter ist die Luftblase/Luft aus der geplatzten Luftblase. Berichtigt mich wenn es nicht so wäre

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nemo    157

Ich sehe den Sinn des Releasen von Egli in unseren grossen Seen sowieso nicht ein. Ist überhaupt nicht bestandesrelevant (ganz im Gegensatz etwa zur Forellenfischerei). Die Eglibestände regulieren sich weitgehend selbst, die Fischerei hat keinen messbaren Einfluss (vgl. inbesondere 2. Link unten auf S. 20: Die Anzahl der abgelegten Laichbänder korreliert überhaupt nicht mit der daraus entstehenden Jahrgangsstärke, also viele Laichbänder = kein starker Jahrgang...)

Infos dazu gibt es z.B. hier:

https://aln.zh.ch/content/dam/baudirektion/aln/fjv/Fischerei/Neuverpachtung 2018-2026/Bewirtschaftungskonzept_2018_2026.pdf

(S. 22 und 23).

https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/pages/user/access/frontPageTwo.jsf?callnumber=bel-383461&BITfw2Ctx=FUfwzxFhYJVNzyDL

S. 7-12 und insbesondere S. 20!

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kds    346

Früher als ich noch mit der Fliege vorwiegend hinter den Forellen und Äschen her war, war releasen für mich die Regel. Selten mal eine Entnahme. Bei den Egli ist das grad umgekehrt. Klar fällt mir im Sommer immer wieder mal ein Pommes Frites zurück ins Wasser. Aber wenn ich jetzt im Spätherbst, einen Fisch mit zweifelhaften Überlebenschancen habe, nehme ich ihn ganz klar mit. Schliesslich hat bei uns die ganze Familie gerne Eglifilet. :D

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Lutra    100

@Nemo

Das das Releasen keinen Einfluss auf den Eglibstand haben soll, stimmt so nicht. Es mag keinen Einfluss auf die Anzahl haben, jedoch ganz bestimmt auf die Grösse. Es dauert nun einmal ein paar Jahre bis ein Egli eine bestimmte Grösse erreicht.

Wenn gezielt auf Fische über 40cm gefischt wird, sieht man schnell einmal, dass es immer weniger von diesen gibt. Je grösser das Gewässer, desto weniger gross ist dieser Einfluss. Darum merkt man es bei Salmonieden auch viel schneller, da diese meisst in Fliessgewässern gefangen werden, die in der Regel viel kleiner als unsere Seen sind.

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Dural    853

Alle Raubfische die wir haben regulieren sich selber, übrigens auch Seeforellen.
Jedoch ist dieses Verhalten gerade bei den Egli (Allgemein Barschartigen) sehr ausgeprägt, dazu kommt die Problematik der "Trommelsucht" und die Berufsfischer die auch einige Egli fangen.

Ich glaube kaum das Anglerfischer bei einem grösseren See mit C&R einen Einfluss auf den Egli Bestand haben können, das gleiche gilt auch für den Zander. 

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nemo    157
vor 3 Stunden schrieb Lutra:

@Nemo  

Je grösser das Gewässer, desto weniger gross ist dieser Einfluss.

Deswegen habe ich ja auch geschrieben "in unseren grossen Seen"... ;)

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Dickbait    124

Meine Meinung! 

Man könnte sogar einen Schritt weitergehen: Wer seinen Pfannenfisch als Egli oder Felchen im See fängt, entlastet damit die Salmoniden in den Bächen/Flüssen. In punkto Nachhaltigkeit wäre dies wohl the way to go, auch wenn das teilweise im www auf taube (Grünschnabel)Ohren trifft.

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Dural    853

Das ist ein Punkt den ich auch schon länger vertrete, gerade der Kanton Bern könnte durch anpassen der Vorschriften andere Fischarten deutlich interessanter werden, ich denke da auch an die Karpfen, Trüsche und auch ein wenig an die Wels Fischerei.

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      Nachmittags kam dann Flow auf und ich konnte kurz abdrücken! Meine Würfe wurden zuerst gewagter, dann präziser und… Bamm schraubte ich mit meinen ersten beiden Bafos auf Streamer die Latte auf 50+! Zitternd hielt ich diesen Fisch in meinen Händen und konnte es nicht glauben. Logischerweise fiel er mir aus den Fingern…

      Da nach der Entnahme eines Fisches an diesem Gewässer das Angeln einzustellen ist, liessen wir erst alle wieder schwimmen. Gegen Abend, als der Moment für eine Entnahme gekommen war, konnten wir dann alle nicht mehr viel und ich verlor meinen letzten Fisch des Tages, beim Keschern. Danach war finito mit Beissen. Dann halt wieder kein Fisch für den Koch, dafür gabs Bier, Wein & Siedfleisch an Meerretichsauce mit Bratkartoffeln. Eingeschlafen bin ich zur sonoren Stimme Hansruedi Hebeisens in einem alten Lernvideo mit dem Titel „Trickwürfe“ (oder so ähnlich).
      Für den Donnerstag hatten wir Karten für eine Fly-Only-Strecke an der Blau. Das Internet besagt, dass dort schon die eine oder andere Legende des mitteleuropäischen Flyfischens geschrieben wurde. Mit den wohlklingenden Namen der Flyfi-Heroes konnte ich vorerst genau gleich viel anfangen wie mit dem Gewässer. Nämlich nichts. Im Gegensatz zu unseren Fliessgewässern, konnte ich dort genau gar nichts rauslesen. Einzig die überhängenden Büsche gaben mir ansatzweise eine Vorstellung, wo sich der Fisch befinden könnte oder dann zumindest, wo ich meine Köder loswerden könnte.

      Wir beobachteten die Strömung und die Botanik und warfen da mal in eine verdammt tiefe Aussenkurve, verhängten Köder beim Versuch unter die Büsche zu kommen und von Fischkontakt keine Spur. Erst nach langer Betrachtung und ganz am Ende des Streckenabschnitts konnte ich dem Gewässer Infos über die Bodenbeschaffenheit abgewinnen. Dort hat’s auch gscheppert. Biss und ab in die Luft. Fitte wilde Regenbogenforellen sind grossartige Gegenüber am anderen Ende der Line.

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      H. ging es da etwas anders. Er kriegte doch den einen oder anderen Fisch ans Band und prägte uns dabei den Begriff „mittelgrosse“ Bachforelle für Bafos über 40cm ein. Gegen Abend erwischten Cousin D. und ich in einem langsam fliessenden Pool dann doch je einen Regenbock für die Pfanne. Diese sahen aber ganz anders aus, als die Jungfische unterhalb des Schonmasses… Die Fische machten etwas den Eindruck von „Besatzmaterial“. Flossen und Farbe i. O. nur diese Köpfe. Aber sie haben uns das Abendessen gerettet. Lecker, die Haut kross gebraten nach Müllerinnenart, dazu Salzkartoffeln & grüner Veltliner. Etwas spiessig, aber wie ich das genossen habe. Danke Koch.


       
      An diesem Abend verabschieden wir uns auch vom König. Es war echt toll,  soviele Tricks und Tipps (und Streamers) zu erhalten. 
      Freitags dann die Stunde der Wahrheit. Unser Zimmer und der Kofferraum sieht aus wie Chicago nach Kathrina (oder Trump nach Stormy Daniels). Wir stopfen unsere Sachen in die Taschen, bestücken unsere Mägen mit einem Leberkäse- Frühstück und machen uns auf den Weg, um dem schönen Wiesenbach Adieu zu sagen. Natürlich mit Rute. Die untere Grenze unseres Streckenabschnitts bildete ein Brücklein. Ich versuche zu unterwerfen, der dritte Wurf sitzt und Bamm… habe ich eine  Bachforelle am Band, wie ich sie bei uns selten zu Gesicht bekomme. H. würde dafür den Begriff „mittelgross“ verwenden.
      Keine zweihundert Meter weiter oben schepperts gleich nochmal, nachdem ich nahe am gegenüberliegenden Ufer, knapp stromaufwärts einer Weide, den Streamer ablege. Mein Gott, was für ein Start in den Tag. Ich könnte gleich einpacken. Cousin D. gerät durch diesen Start meinerseits etwas unter Zugzwang, was sich darin äussert, dass er heute der Dekorateur der Weiden ist. Mir gelingt es erstmals, den ganzen Morgen mit demselben Vorfach und Streamer durch zu wedeln. Cousin D. hat auch seinen Peak und kommt zu Fisch. In einer imposanten Steigerung von der Bafo um 20 über eine Schönheit um die 35 verliert er dann den Fisch des Tages beim Rumnesteln am Feumer…
      Irgendwann wird es dann garstig, der Wind dreht auf und es beginnt zu Regnen. Nach einem letzten Fehlbiss (laut Hebeisen soll mit Rollwurf anschlagen, wer den Köder Stromabwärts zu sich fischt) ist die Luft raus. Wir verdrücken uns unter eine Brücke, rauchen Zigaretten und verabschieden uns vom Bach. Bleib wie du bist, lass dich nicht unterkriegen, bleibe Produktiv und lass nicht jeden an dich ran. Dem Pächter legen wir ähnliche Worte in die Ohren. Denn eine solche Perle gehört fast geschützt oder zumindest wohl behütet.
      Danke Gumpenkönig für alles inkl. Infos, Karten, Material und Mentalcoaching. Danke Cousin D. für die zweistimmigen Schnarchkonzerte, den Sambaschritt und die Tipps (ich gehe beim Rückschwung immer noch etwas tief...). Danke den Trollen, Elfen, Geistern und Göttern aller Schwäbischen Fliessgewässer sowie der Deutschen Brauzunft und natürlich: Danke dem Koch! I’m lovin it deftig.
      Bis bald, euer Horst  
       

       
       
       
       
       

    • Von mauroblaise
      Hallo zusammen
      Wir fahren nächste Woche zu 3. nach Mequinenza um dort 5 Tage Angel-Urlaub zu machen. Wir werden hauptsächlich auf dem oberen Ebro-Stausee auf Zander und Barsche angeln und unser Ziel ist es, dass jeder seinen ersten Zander verhaften kann..
      Da wir in diesem Gewässer unerfahren sind und noch nie jmd von uns einen Zander gefangen hat, bitte ich euch um einige Tipps um unser Ziel zu erreichen.
      Folgende Kombos werde ich mitnehmen:
      Zander: Spro Boost Stick, 2.40m WG 15-60g mit einer Shimano Exage 3000 // Köder: Gummifische (z.B. Keitech Easy Shiner, Swim Impact 7-15cm) am Jig oder T/C-Rig sowie Krebsimitate
      Barsch: EX Skywater ULXF, 2.03m  WG 2-16g mit einer Shimano Catana 2500 // Köder:  Die selben in kleineren Ausführungen, hauptsächlich geführt am T/C-Rig
      Wie klingt das für euch? Über Verbesserungsvorschläge, Tipps oder Must-Have Baits an diesem Gewässer würde ich mich sehr freuen!!
      Danke im Voraus und liebe Grüsse,
      Mauro
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