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Dural

Winterzeit = Trommel (sucht) Zeit

Empfohlene Beiträge

Dural    1'134

Aus aktuellem Anlass (...) Ich poste es jetzt mal hier rein, gilt für Zander, Egli und Trüsche!

http://www.vertikalangeln.com/Trommelsucht.htm
Edit:
Der Direktlink scheint nicht zu gehen, der Link findet ihr in diesem Text:
http://www.vertikalangeln.com/?p=351

bearbeitet von Dural

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Pingu    58
vor 49 Minuten schrieb Dural:

aktuellem Anlass

Freue mich bereits wieder auf die kalten Monate am Zürisee-Ufer: 10cm Egli aus 20m Tiefe mit gutem Gewissen wieder releasen, da sie noch ein wenig Wachsen sollen:blind:

Was ich jedoch im Text fragwürdig finde, ist die maximale Tiefe von 15m. Klar gibt es da Unterschiede von See zu See / Tag zu Tag. Aber 15m ist schon ziemlich tief. Meine persönliche "Grenze" ist bei 9-10m, was am Greifensee meistens auch gut passt.

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Dural    1'134

Die kritische Grenze ist variabel, welche Werte diese Grenze beeinflussen weis ich nicht genau, ich vermute das die jeweilige Standzeit des Fisches in einer bestimmten tiefe entscheidend sein kann.

Ich fische im Sommer ab und zu bis unter 20m Wassertiefe auf Egli, manche Egli aus 15m sehen Optisch OK aus, manche Egli die ich zb. auf der exakt gleichen Stelle gefangen habe waren hinüber.
Auch wenn man es dem Fisch nichts ansieht, kann er eingehen! Dies ist oft ein Irrglaube vieler Fische, viele meinen wenn man dem Fisch nichts ansieht ist alles OK.

Ich sage immer ab 10m kritisch und ab 20m Tot.

bearbeitet von Dural

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barsch horst    331
vor 19 Stunden schrieb Dural:

Die kritische Grenze ist variabel, welche Werte diese Grenze beeinflussen weis ich nicht genau, ich vermute das die jeweilige Standzeit des Fisches in einer bestimmten tiefe entscheidend sein kann.

Ich fische im Sommer ab und zu bis unter 20m Wassertiefe auf Egli, manche Egli aus 15m sehen Optisch OK aus, manche Egli die ich zb. auf der exakt gleichen Stelle gefangen habe waren hinüber.
Auch wenn man es dem Fisch nichts ansieht, kann er eingehen! Dies ist oft ein Irrglaube vieler Fische, viele meinen wenn man dem Fisch nichts ansieht ist alles OK.

Ich sage immer ab 10m kritisch und ab 20m Tot.

Also bei Barschen hatte ich bereits Fische auf 8-10M Wassertiefe welche, die mir die Luftblase entgegenstreckten. Nehme an, dass diese Fische von tiefer unten am Abhang nach oben zum Jagen gekommen sind. Jedenfalls hat es mir ordentlich die Lust verhagelt, weiterzuangeln.

Meine Meinung/Tipp bezüglich Barsche & Co angeln von 10m an abwärts: Entweder alles entnehmen oder sein lassen. Alles andere ist Tierquälerei.

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barsch horst    331
vor 23 Stunden schrieb Dural:

Es ist nicht die luftblase, sonder der magen der vorne raus kommt. :)

Danke Dural für die anatomische Richtigstellung. Schlussendlich ist mir aber egal, was da zum Mund raus quellt, der Fisch ist kaputt. An meiner Meinung ändert das keinen Furz. 

Petri

r.

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kds    883

Hhmm, ich habe mich nun durch so ziemlich alles im Netz durchgelesen, inklusive den kompetenten Beitrag von Johannes Dietel "Barotrauma bzw. Trommelsucht. Ein Appell!"

Für mich gilt ganz einfach: Wenn ich Egli tiefer als zehn Meter fange, dürfen sie mit zu mir nach Hause kommen und da weiterschwimmen. In der Bratpfanne, im Butter :D

In dem Sinne Petri & Gruess
Kurt

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SbiroBass    18

Ist ein wichtiges thema

Das was Vorne raus kommt ist schon der Magen, aber dahinter ist die Luftblase/Luft aus der geplatzten Luftblase. Berichtigt mich wenn es nicht so wäre

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nemo    179

Ich sehe den Sinn des Releasen von Egli in unseren grossen Seen sowieso nicht ein. Ist überhaupt nicht bestandesrelevant (ganz im Gegensatz etwa zur Forellenfischerei). Die Eglibestände regulieren sich weitgehend selbst, die Fischerei hat keinen messbaren Einfluss (vgl. inbesondere 2. Link unten auf S. 20: Die Anzahl der abgelegten Laichbänder korreliert überhaupt nicht mit der daraus entstehenden Jahrgangsstärke, also viele Laichbänder = kein starker Jahrgang...)

Infos dazu gibt es z.B. hier:

https://aln.zh.ch/content/dam/baudirektion/aln/fjv/Fischerei/Neuverpachtung 2018-2026/Bewirtschaftungskonzept_2018_2026.pdf

(S. 22 und 23).

https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/pages/user/access/frontPageTwo.jsf?callnumber=bel-383461&BITfw2Ctx=FUfwzxFhYJVNzyDL

S. 7-12 und insbesondere S. 20!

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kds    883

Früher als ich noch mit der Fliege vorwiegend hinter den Forellen und Äschen her war, war releasen für mich die Regel. Selten mal eine Entnahme. Bei den Egli ist das grad umgekehrt. Klar fällt mir im Sommer immer wieder mal ein Pommes Frites zurück ins Wasser. Aber wenn ich jetzt im Spätherbst, einen Fisch mit zweifelhaften Überlebenschancen habe, nehme ich ihn ganz klar mit. Schliesslich hat bei uns die ganze Familie gerne Eglifilet. :D

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Lutra    118

@Nemo

Das das Releasen keinen Einfluss auf den Eglibstand haben soll, stimmt so nicht. Es mag keinen Einfluss auf die Anzahl haben, jedoch ganz bestimmt auf die Grösse. Es dauert nun einmal ein paar Jahre bis ein Egli eine bestimmte Grösse erreicht.

Wenn gezielt auf Fische über 40cm gefischt wird, sieht man schnell einmal, dass es immer weniger von diesen gibt. Je grösser das Gewässer, desto weniger gross ist dieser Einfluss. Darum merkt man es bei Salmonieden auch viel schneller, da diese meisst in Fliessgewässern gefangen werden, die in der Regel viel kleiner als unsere Seen sind.

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Dural    1'134

Alle Raubfische die wir haben regulieren sich selber, übrigens auch Seeforellen.
Jedoch ist dieses Verhalten gerade bei den Egli (Allgemein Barschartigen) sehr ausgeprägt, dazu kommt die Problematik der "Trommelsucht" und die Berufsfischer die auch einige Egli fangen.

Ich glaube kaum das Anglerfischer bei einem grösseren See mit C&R einen Einfluss auf den Egli Bestand haben können, das gleiche gilt auch für den Zander. 

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nemo    179
vor 3 Stunden schrieb Lutra:

@Nemo  

Je grösser das Gewässer, desto weniger gross ist dieser Einfluss.

Deswegen habe ich ja auch geschrieben "in unseren grossen Seen"... ;)

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Dickbait    182

Meine Meinung! 

Man könnte sogar einen Schritt weitergehen: Wer seinen Pfannenfisch als Egli oder Felchen im See fängt, entlastet damit die Salmoniden in den Bächen/Flüssen. In punkto Nachhaltigkeit wäre dies wohl the way to go, auch wenn das teilweise im www auf taube (Grünschnabel)Ohren trifft.

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Dural    1'134

Das ist ein Punkt den ich auch schon länger vertrete, gerade der Kanton Bern könnte durch anpassen der Vorschriften andere Fischarten deutlich interessanter werden, ich denke da auch an die Karpfen, Trüsche und auch ein wenig an die Wels Fischerei.

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