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Forelle1958    350

Aus Eigeninteresse, d.h. in Zusammenhang mit der Ferienplanung 2018 bin ich auch auf ein Äschen-Video aus Schwedisch Lappland nahe am Polarkreis gestossen, das mich ziemlich fasziniert. Beim Betrachten dieser Äschen die dort auch auf grosse Hechtstreamer knallen, habe ich mich allerdings auch gefragt inwieweit diese noch mit den europäischen "Arten" verwandt sind. 

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WASABI    769

@Forelle1958 hab schon gesehen das einer eine Aesche einen Gummiköder reinpfiff. Du warst damals auch dort, wenn du dich erinnerst. Hab schon gesehen wie Aesche auch auf Blinker los sind. Ebenso hat ein anderer Kolege in Kanada mit dem Kneubühlerlöffel Aeschen gefangen als er am Bafo'sfischte. Also wohl nicht sooo besonderes wenn Aesche auf Straemer losgehen. Sicher super wenn man das mal erleben kann. Schon gebucht die Reise?

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nicithefisher    688

Wirklich ein unglaubliches Video mit eindrücklichen Äschen. Aber es sind Europäische Äschen. Die Mundspalte geht bei den Arktischen Äschen nicht so weit nach hinten. Auf den ersten Blick jedoch könnte man sie glatt für Arktische Äschen halten, insbesondere wegen der riesigen Rückenflosse, die man so in den beiden südlicheren Europäischen Clades nicht findet. Sehr schöne Fische!

Habe schon oft gehört, dass die Äschen im hohen Norden grundsätzlich aggressiver und räuberischer sind, auch die Europäischen. Liegt wohl auch an der Nahrungsknappheit bzw. dass sie dann im Sommer einfach jede Chance nutzen müssen. Ich vermute aber auch, dass das damit zu tun hat, dass dort keine Forellen oder Saiblinge vorkommen, sodass die Äsche sämtliche Nischen nutzen kann. Ansonsten hätten sie auch kaum so eine grosse Mundspalte entwickelt, wenn Fischchen nicht regelmässig zum Menuplan gehören würden. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Äschen bei gemischtem Vorkommen mit anderen Salmoniden den Forellen das Jagen überlassen... In Lappland gibt es ja auch genügend Gewässersysteme, wo Äschen zusammen mit Forellen und/oder Arctic Char vorkommen; wäre spannend zu sehen ob sie sich dort mehr auf eine Nische konzentrieren und/oder kleine Mäuler haben ähnlich wie die bei uns...

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Gumpenkoenig    932

@nicithefisher unsere Donauäschen sind ab einer Grösse von ca. 40cm ebenfalls räuberisch unterwegs, du hast das ja selbst schon erlebt... Habe jahrelang mit Gummifisch Äschen gefangen, der Killerköder war bei mir immer ein weiß/glitter Molix Virago in 2inch, die ich mal von Räffu bekommen habe. Auf den fing ich auch meine langjährige PB von 53cm. Erst dieses Jahr knackte ich diese Marke dann mit Nymphe. Andere Angler sind auch mit Wobbler und Spinner erfolgreich. Bei uns ist das absolut nichts Ungewöhnliches! Insbesondere im Frühjahr habe ich auch Äschen als Beifang auf Wooly Bugger. 

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Dural    602

Sehr viele Fischarten können auch räuberisch sein: Weissfische, Barben, Felchen etc.
Ich glaube es ist einfach ein natürliches Verhalten und die Anpassung der Fische an ihre Umgebung und das Nahrungsangebot. Jedoch gibt es auch Stimmen die sagen dass die Fische auf die Nährstoffe angewiesen sind und deswegen schon für sich aus auch mal räuberisch aktiv sind, dies kann ich aber nicht beurteilen.

Diesen Spätsommer konnte ich selber einen Weissfisch auf einen aktiv geführten 3" Gummifisch fangen! Ich habe davon zwar kein Foto gemacht, aber der Fisch hat den Gummi richtig reingezogen und hing schön an der Oberlippe :thumbup: Die Egli stellen sich manchmal etwas schwieriger an obwohl sie dafür gemacht sind :joy:

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Forelle1958    350

Danke euch für die interessanten Informationen und Ausführungen :thumbup:

vor 20 Stunden schrieb WASABI:

Du warst damals auch dort, wenn du dich erinnerst. Hab schon gesehen wie Aesche auch auf Blinker los sind. Ebenso hat ein anderer Kolege in Kanada mit dem Kneubühlerlöffel Aeschen gefangen als er am Bafo'sfischte. Also wohl nicht sooo besonderes wenn Aesche auf Straemer losgehen. Sicher super wenn man das mal erleben kann. Schon gebucht die Reise?

Auch wenn ich schon steinalt bin, klar kann ich mich noch erinnern:D. Ich habe vor vielen Jahren in Alaska auch schon erlebt, dass die Äschen auf einen 5er-Mepps geknallt sind. Definitiv gebucht haben wir noch nicht, aber die Offerte liegt auf dem Tisch und in wenigen Tagen werden wir wohl definitiv bestätigen.

vor 18 Stunden schrieb nicithefisher:

Liegt wohl auch an der Nahrungsknappheit bzw. dass sie dann im Sommer einfach jede Chance nutzen müssen. Ich vermute aber auch, dass das damit zu tun hat, dass dort keine Forellen oder Saiblinge vorkommen, sodass die Äsche sämtliche Nischen nutzen kann.

Die Aufnahmen sind nahe dem Polarkreis in Schwedisch Lappland. Allerdings gibt es dort, d.h. im Kaitumälven River (genannt Kaitum)  sehr wohl einen gemischten Fischbestand, d.h. auch ganz stattliche Bach- und Seeforellen, allerdings keine Saiblinge (dafür in den umliegenden Seen ziemlich viele Hechte). Die Vermutung, dass die Äschen sich wegen der Nahrungsknappheit, insbesondere in der langen Winterzeit sehr räuberisch verhalten, scheint mir sehr plausibel. Im kurzen Sommer haben sie wohl einen wahren Fressrausch. Wie auch immer, ich werde es herausfinden :D

Ich bin gespannt auf die 10 Tage in diesem abgelegenen Gebiet und sollte es wider Erwarten ein Reinfall sein, gehe ich halt danach an die Aare oder besuche endlich wieder einmal Hannes :D

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Seebarsch    3
vor 12 Stunden schrieb Forelle1958:

Ich bin gespannt auf die 10 Tage in diesem abgelegenen Gebiet und sollte es wider Erwarten ein Reinfall sein, gehe ich halt danach an die Aare oder besuche endlich wieder einmal Hannes :D

Gehst du im Sommer nach Tjuonajokk? Ich war letzten Winter mit den Schlittenhunden 2 Tage im Camp, wirklich traumhaft, auch im Winter (dann hat es keine Mücken ;D)

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Forelle1958    350

@SeebarschGenau;  es geht für 10 Tage nach Tjuonajokk und ich freue mich sehr, nicht nur auf das Fischen sondern auch auf die, soweit ich es aufgrund der Bilder beurteilen kann, besondere Landschaft :D

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Seebarsch    3
vor 11 Stunden schrieb Forelle1958:

@SeebarschGenau;  es geht für 10 Tage nach Tjuonajokk und ich freue mich sehr, nicht nur auf das Fischen sondern auch auf die, soweit ich es aufgrund der Bilder beurteilen kann, besondere Landschaft :D

Dann wünsche ich dir ganz schöne Ferien dort, die Landschaft ist atemberaubend und die abgeschiedenheit traumhaft, nur mit dem Helikopter erreichbar :D das essen ist auch super lecker, und die Sauna schön gross :D Bring aber genügend Mückenmittel mit

Ich werde im Sommer auch mind. 4 Wochen im Lappland sein.

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WASABI    769
vor 18 Stunden schrieb Forelle1958:

@SeebarschGenau;  es geht für 10 Tage nach Tjuonajokk und ich freue mich sehr, nicht nur auf das Fischen sondern auch auf die, soweit ich es aufgrund der Bilder beurteilen kann, besondere Landschaft :D

Wünsche dir ne gute Fischreiche Zeit und wenig Mücken :grimacing: Das ist einer der Hauptgründe die mich davon abhalten in den Norden Fischen zu gehen, diese sch... Mückenschwärme muss ich nicht haben. Im Video sieht man die Viecher auch schon überall rumschwirren...

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Forelle1958    350

Gestern war es mit der Trockenfliege entgegen unseren Erwartungen ziemlich zäh auf die Äschen, aber die spontane Pirsch mit den guten Hakianer-Kumpels Nicola, Flavio und dem kurzen Treffen mit Aendu und Rolf hat bei diesem frühlingshaftem Wetter trotzdem viel Spass gemacht :).

Obwohl wir kaum steigende Äschen ausmachen konnten, schnappten sich einige wenige die Fliege an der Oberfläche und gestaunt habe ich auch über die gelungenen Würfe von Rolf, aka Barsch Horst der erst kürzlich mit dem Fliegenfischen begonnen hat. Chapeau, das kommt gut :strong::thumbup:

Hier noch einige Impressionen

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barsch horst    156
Am 24. November 2017 um 19:38 schrieb Forelle1958:

...viel Spass gemacht :).

Obwohl wir kaum steigende Äschen ausmachen konnten, schnappten sich einige wenige die Fliege an der Oberfläche und gestaunt habe ich auch über die gelungenen Würfe von Rolf... ...das kommt gut :strong::thumbup:

Merci für das Lob, Martin. Es ist tatsächlich so, dass mich das Rumwedeln mit der Fliege gerade ziemlich glücklich macht. Hoffentlich gibt's bis Weihnachten noch ein paar solche Tage, an welchen wir uns uns auf einen Schwatz am Wasser treffen können... Petri!

P.S: Dann kann ich euch noch den einen oder anderen Trick abluchsen. Ich fand grossartig, als ich aufgrund fehlender Wurfweite, mangelnder Technik und/oder entsprechendem Selbstvertrauen erfolglos einen steigenden Fisch anzuwerfen versuchte. Du dann auf der anderen Seite des Flusses auf relativ wenig Raum, unter den Bäumen und mit dem Steilufer im Rücken, für deine Fliege einen Weg an die Stelle gefunden hast.  

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Steve    18

In unserem Revier ist das Waten vom 1. Nov. glücklicherweise die ganze Äschensaison über verboten um das Zertrampeln der Forellen-Laichplätze zu vermeiden.
Dies hat zudem den Vorteil, dass ich meine Äschen nur wenige Meter vom Ufer in teils nur 50 cm tiefen Läufen fangen kann, da die Fische auch nahe am Ufer nicht
durch watende Fischer gestört werden. Allerdings sehe ich auch, dass einige Gewässer ohne erlaubtes Waten, nur schlecht oder gar nicht befischt werden könnten.

Nun beginnt die kalte Äschenzeit, die flauschigen Angeltage wie im Oktober und November sind nun wohl endgültig vorbei!

Tight-lines
Steve

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bearbeitet von Steve
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Steve    18

Der Samstag war vom Wetterdienst nominell mit 0-2 Grad gar nicht wirklich kalt prognostiziert, doch mit dieser lausigen Bise fühlte es sich wie 6 Grad Minus an. Zudem verhinderte der Wind eine optimale Köder Führung, da man nur schwierig den direkten Kontakt zum Zapfen herstellen konnte. So kam es, dass die wenigen Fischer die morgens früh noch am Wasser anzutreffen waren, schon nach wenigen Stunden wärmere Aufenthaltsorte aufgesucht hatten. Den freien Platz nutzte ich um die Mittagszeit zu dieser schönen Vollpackung! Die Einweihung meiner neuen Sportex Exclusive Trout 390 cm (Modell 2017), die ich wegen den extra grossen Ringen und dem extrem niedrigen Rutengewicht speziell für Fischertage im Minusgradbereich gekauft hatte, war gelungen!

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Tight-lines
Steve

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