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Die Tragkräfte von Schnüren Wirbeln sowie Knoten wären für viele Plastik und Gummischmeisser ein gutes Thema.Dies Jahr hab ich mehrere grosse Hechte gesehen, die an Plastik Ködern verenden mussten.Vermehrt fangen wir auch kleinere Waller die abgerissene Kunst Köder von irgendwelchen Clowns mitschleppen. Keine Stahlvorfächer oder unterdimensionierte Hauptschnüre sind meiner Ansicht nach für solch vermeidbare Vorfälle verantwortlich.Aber auch der Schweizer Scherz Nachweis der als Prüfung gilt ist Mist, da auch nach bestandenem Test kein Praxiswissen vorhanden ist !

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Mötti    419

Hoi Janosh 

Finde ich eine Diskussion wert. Manche doch den Anfang und gib Deine Empfehlungen für Tragkraft Hauptschnur und Vorfach nach Fischarr, Gewässer und Methode durch. Da lässt sich ja nicht alles über einen Leisten brechen. 

Zur Zeit befasse ich mich altem englischen Tackle für Coars Fishing. Konkret Chapman Hunter und 550, sowie J W Young Rapidex und Trudex. Da angelt man mit extrem dehnbaren Schnüren (z.B. Maxima Chameleon). Da steht es um die Tragkraft plötzlich ganz anders. 

Gruss 

Mötti 

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Dickbait    190

Danke für diesen Input.

Ich habe heuer wiederum mehrere grosse Hechte gefangen mit Systemen im Mund oder geschluckten Gummifischen. Das ist sowohl für Fischer wie für den Fisch unangenehm und Letzterer verendet häufig langsam und qualvoll daran. Ich wage zu behaupten, dass bei grossen Hechten – und das sind ja meistens diese, die dann verloren gehen – die Mortalitätsrate bei abgerissenen Ködern (mit zwei Drillingen) zwischen 80 und 90 % liegt. Bei einem kleinen Gummifischchen mit Einzelhaken mag dies gehen, grosse Drillinge richten entweder im Mund- oder Kiemenbereich irreparablen Schaden an, oder aber spätestens im Darmtrakt.

Dass (moderne) Drillinge rosten und der Fisch diese ausarbeiten kann, gehört zusammen mit dem Samichlaus und der Unsichbarkeit von Fluorcarbon ins Märchenland. Daher finde ich, eine Sensibilisierung zu diesem Thema durchaus angebracht und wertvoll.

bearbeitet von Dickbait

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Dural    1'137

Ich habe schon einige Kunstköder im Wasser gefunden wo die Haken am auseinanderfallen waren. ;) Aber natürlich gibt es auch Haken die einiges vertragen, besonders die die für den Meeres Einsatz gedacht sind. Der einziger Fisch den ich je gefangen habe der "verangelt" war, war ein Hecht mit 83cm länge. Dieser hatte in der Flosse ein vergoldeter Hegen Haken drin, der Haken sah wie neu aus, alles andere fehlte aber.

Das mit den Welsen ist definitiv ein Problem, und wird auch immer wie öfter vorkommen. Aber was will man machen? 
 

bearbeitet von Dural

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Dickbait    190

Ich habe in diesem Jahr schon drei vernagelte Hechte gefangen, wovon zwei knapp über einem Meter, die ein "Magenband" hatten und völlig verkümmert waren - die hätten sowieso nicht mehr lange überlebt. Essen konnte man die übrigens nicht mehr, das Fleisch war irgendwie schon zersetzt und weiss. Der Dritte hatte ein kleineres System in den Kiemen wie der Wels auf dem ersten Bild und sah noch einigermassen ok aus - war wohl relativ frisch abgerissen. Fische übrigens im selben See wie du, allerdings nur vom Boot aus. Gut möglich, dass sich die verletzten Fische ins Freiwasser zurückziehen.

Und wie ich beschrieben habe, rede ich nicht von kleinen Jerkbaits, sondern von Schlepp-Gummifischen und Systemen. Wenn man durchgerostete Haken findet, liegen die wohl Wochen oder Monate im Wasser rum. Solange überlebt kein Fisch, wenn der Haken genug gross ist und am falschen Ort hängt.

bearbeitet von Dickbait

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Wer auf Hecht fischt sollte sein Gerät auch so vorbereitet haben,dass dieses auch einem grossen Exemplar stand hält.Also so das auch der Ausnahmefisch problemlos gedrillt und gelandet werden kann.Ich will keine Werbung für Schnurhersteller machen oder eine bestimmte Schnur in den Himmel heben.Mittlerweile gibt es genügend brauchbare Produkte auf dem Markt die tauglich sind.Aber wer  unterdimensionierten Monofaden ohne Stahlvorfach zum Spinnfischen auf Hecht verwendet, der sollte mal gründlich über die Bücher gehen.Ich find es einfach schade, wenn Fische durch Unwissenheit oder Blödheit mancher Angler kläglich verenden müssen. Jeder Fischershop oder in jedem Forum kann man sich über das geeignete Tackle beraten lassen oder andere Fischer um Rat fragen.

bearbeitet von Crank fishing Men

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Dural    1'137

Ich kenne Läden die ihren Kunden Hartmono für das Hecht fischen empfehlen ;)

Ich verwende beim Hecht fischen seit Jahren nur noch Titan, alles andere kommt nicht in frage. Und bin gerade dran auch meine Egli Montagen auf dünnes Titan umzustellen, aber leider habe ich die Befürchtung das man damit halt nicht so gut fängt, ich werde es aber nächste Woche sehen.

bearbeitet von Dural

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Das wenn ein grosser Wels auf für Hecht ausgelegtes Tackle schiesst, den Abriss fast immer zur Folge hat ist klar.Es geht mir hier aber nicht in erster Linie um Welse. Je nach Gewässer haben wir oft Hechte als Beifänge, selbst an einer Wallerrute können grössere Exemplare richtig toben und für kurze Zeit recht beeindruckend kämpfen. Da es nicht der Ziel Fisch ist und es meistens grössere Exemplare sind setzten wir diese zurück.Zum einen sind es gute Laichtiere und zum andern kann sich ein Hechtfischer, der geziehlt darauf fischt daran erfreuen.Wenn ich selbst, wenn auch eher selten den Hechten nachstelle, geht nichts unter einer 0,20er geflochtenen Schnur mit Stahlvorfach.

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Stahl oder Mono ist immer wieder ein Thema, selber würde ich ganz klar sagen, dass Stahlvorfächer die bessere Wahl sind. Bei Beifängen beim Wallerfischen sind meine 1mm Monos durch die Hechtzähne alle so beschädigt, dass sie kein zweites mal eingesetzt werden können. An leichterem Gerät wo nicht soviel Druck gegeben werden kann und ein Drill etwas länger dauert würde ich sogar davon abraten. Titan Vorfächer kosten etwas mehr aber sie sind es sicher wert und es ist nicht am falschen Ort gespart.

bearbeitet von Crank fishing Men

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Stefan    252

Wenn ich gezielt auf Hecht fische, egal mit welcher Rute, dann verwende ich 33lb 8-Braid und 11.5kg Flexonit, das mit Quetschhülsen real um 12kg trägt.

Beim Schleppen ist die Schwachstelle theoretisch das 20kg Flexonit. Davor ist als Puffer 50lb Fluorocarbon (0.62mm), 75lb Braid als Zwischenschnur und Hauptschnur je nach Rolle entweder 80lb oder 108lb.

Auf Egli fische ich meistens mit sehr kleinen Ködern (50er Wobbler, 2" Gummi usw) und ohne Widerhaken, auch wenn ich am See Widerhaken verwenden könnte.

Auf Zander fische ich eigentlich nie gezielt. Aber dort würde ich, im Gegensatz zu meinem Tackle auf Hecht und Egli, ein gewisses Problempotenzial sehen. Was meint ihr dazu? Ich würde auf Zander mit 4-5" Gummi jiggen und am 25lb 8-Braid wäre 16lb Fluorocarbon (0.33mm)?

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WASABI    875
vor einer Stunde schrieb Dural:

Und bin gerade dran auch meine Egli Montagen auf dünnes Titan umzustellen, aber leider habe ich die Befürchtung das man damit halt nicht so gut fängt, ich werde es aber nächste Woche sehen.

Hi Fäbu, das sind wir zur Zeit am austesten. Ich habe eines aber noch nicht dazu gekommen damit zu fischen. Kollege hat aber schon getestet, keinen biss mehr gehabt seit er das Titan verwendet beim Eglifischen. Anscheinend sehen die Egli das doch schon...

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Dural    1'137

Das habe ich schon vermutet, ich glaube es geht nicht mal so sehr um das sehen, sondern um das Metall für sich.

Aber irgend wie fängt man sicher ein paar Egli ;) 

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Lutra    118

Ersetz mal dein Titan durch 3kg Flexonit, in Zürich beissen die Egli auch damit noch aber merklich weniger.

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Dural    1'137

Ein gutes dünnes 7x7 liegt noch hier rum, weis nur nicht wo ;) Aber ich werde es jetzt mit dem 1x7 Titan versuchen.

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Mötti    419

Meinerseits sind folgende Schnüre auf Hecht in Verwendung:

leichtes Spinnfischen (2500er Stationär-Rolle / 10-30g WG Carbonrute mit 2.40m) und mittelschweres Spinnfischen (3000er Stationär-Rolle / 15-60g WG Carbonrute mit 2.70m) = Hauptschnur 4x geflochten 13kg; Vorfach Stahl 11,5kg

schweres Spinnfischen (mini Big-Pit Rolle mit QR Bremse / 50-150g WG Carbonrute) = Hauptschnur 8x geflochten 15kg; Vorfach Stahl 11,5kg

toter Köderfisch (mini Big-Pit Rolle mit Freilauf / 3.00lb Carbonrute mit 3.66m) = Hauptschnur 4x geflochten 15kg; Vorfach Stahl 13,6kg an einem Up-Trace Monofil 45kg

Haken, Splittringe, Snaps und Schnurverbinder müssen selbstverständlich auch genügend stark ausgelegt werden.

Mit dem bin ich soweit zufrieden, wenn auch mich das leichte Hechtspinnen langsam angurkt, weil lauter untermässige Hechte, sowie ab und zu Egli einsteigen.

Ich bin aber wie gesagt davon überzeugt, dass Schnur und Vorfach nicht losgelöst von Rute und Rolle betrachten werden darf. Das muss auf einander abgestimmt sein.

Gruss

Mötti

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BergseeNamay    15

Ein ähnliches Problem wie ihr bei den grossen Raubfischen im Unterland beschreibt, kenne ich auch bei uns in hochgelegenen Bergseen.

Die meisten Fischer benutzen dort Silch mit einer Tragkraft von etwa 3-4,5 kg. Das Vorfach am 8er, 6er, 4er und 2er Haken liegt bei den (meisten benutzten) VMC und Mustad Haken etwa bei 18-22 und hält fast nichts. Aus meiner Sicht reicht das einfach bei ganz kapitalen Fischen nicht. Selber benutze ich jeweils ein 5,5 kg Vorfach mit 7,7kg Hauptsilch. Ich bin auch überzeugt davon, dass die Silche sehr oft nicht ihre angeblichen 4kg aushalten. Oft reissen sie schon beim kleinsten Widerstand und wenn man mich fragt ist das von den Herstellern gewollt, damit sie mehr Umsatz machen können.

Das Hauptproblem, welches ich feststelle, ist aber nicht, dass zwischendurch mal ein kapitaler Fisch mit Haken abreist:

Das wirkliche Problem sind viel eher die vielen Haken, welche irgendwo an Steinen, Seegrass oder sonstwo hängen bleiben und dann abgerissen werden und im See verbleiben. Die Köder hängen oftmals noch am Haken und wenn ein Fisch vorbeischwimmt beisst er dann auf den Köder mit Haken und hängt selber an einem Stein fest oder schluckt den Köder und stirbt irgendwann am Haken im Bauch. Selber habe ich schon festgestellt, dass wenn man mit stabilerem Silch fischt, man mit etwas stärkerem Ziehen auch viele Haken noch lösen kann, welche sonst mit schwachem Silch einfach abgerissen werden würden. Das gilt speziell, wenn man nahe am Grund den Köder durchzieht und daher viele Hänger hat. Gerade beim letzten Mal fischen habe ich wieder einen grossen Namaycush gefangen, der sonst 100% verendet wäre mit Haken im Bauch/Maul.. und das war bei weitem nicht der Erste.

Würden alle Fischer mit stabilerem Vorfach fischen, würden sicher einige Fische weniger sinnlos kaputt gehen.

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Loon    72
vor 9 Stunden schrieb BergseeNamay:

Ich bin auch überzeugt davon, dass die Silche sehr oft nicht ihre angeblichen 4kg aushalten. Oft reissen sie schon beim kleinsten Widerstand und wenn man mich fragt ist das von den Herstellern gewollt, damit sie mehr Umsatz machen können.

Das wird wohl an den Prüfbedingungen unter denen die Tragkraft ermittelt worden ist liegen. Wenn man eine nagelneue Angelschnur in einer Zugmaschine einspannt und die Last langsam, liear erhöht wird man ein ganz anderes Ergebnis erhalten als mit einer dynamischeren Prüfung. Jeder Hersteller wird seine Angabe sicherlich mit ein paar Prüfprotokollen belegen können. Nur ob diese Ergebnisse der Realität im Einsatz am Gewässer entsprechen ist ein anderes Thema.
Dazu kommen am Wasser noch eine Menge weitere Faktoren, die die Tragkraft beeinflussen wie Alter, Lagerung, (unbemerkte) Beschädigungen, Kontakt mit Hindernissen unter Belastung usw..
Es gibt meines Wissens keine Norm, die Herstellern die Püfbedingungen von ihren Schnüren vorschreiben. Daher kann man die Tragkraft verschiedener Hersteller auch nicht immer direkt miteinander vergleichen.

Aber Schlussendlich finde ich diese Zahl auch garnicht so wichtig. Wenn man sein Gerät vernünftig zusammenstellt wird es keinen riesigen unterschied machen wenn die Schnur nur 4.2 kg statt der 4.7 kg nach der Herstellerangabe hält. Normalerweise ist ja auch die Rollenbremse nicht auf die äusserste Belastbarkeit der Schnur eingestellt.

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Abborre    165

@Dural
Wasabi und ich sind schon öfters gemeinsam auf die Eglis gegangen. Ich fische seit mehreren Jahren immer mit Kinky Titanvorfächern von 2.7 kg Tragkraft auf Eglis. Das Titan ist sehr dünn. Hier im Bielersee habe ich tatsächlich etwas weniger Bisse als Aendu. Jetzt war ich gerade etwas mehr als drei Wochen in Lappland. Dort interessierte es kein Egli, dass ein Titanvorfach dran war. Eventuell haben die Eglis hier einen Erfahrungswert, der sie vorsichtiger werden lässt. Vermute ich jetzt einfach mal aufgrund dem unterschiedlichen Beissverhalten von Schweden zum Bielersee?! Dafür hat das Titanvorfach in Lappland 100e von kleinen Hechten (50er bis 70er) ausgehalten, die sich den Egliköder einverleibt hatten. Während den drei Wochen in Lappland, musste ich nur ein Titanvorfach aufgrund einer Beschädigung auswechseln. 
Abborre

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Gumpenkoenig    1'046
vor 10 Minuten schrieb Abborre:

@Dural
Eventuell haben die Eglis hier einen Erfahrungswert, der sie vorsichtiger werden lässt. 

Obwohl Fische definitiv dazulernen, kann das auch andere Ursachen haben, z.B. die Färbung des Wassers in Lappland, bei der ein Vorfach evtl. weniger auffällt. Auch die Sonneneinstrahlung (Winkel, Bewölkung usw), kann Einfluss darauf haben. Und natürlich der Bestand an sich: Barsche sind große Futterneider, umso mehr Barsche da sind, desto weniger interessiert Köder, Vorfach usw., weil sie einfach VOR DEM ANDEREN am potentiellen Futter sein wollen... 

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Abborre    165

@Gumpenkoenig
Das mit der Wasserfärbung ist sicher eine Möglichkeit. Das Wasser dort ist kupferfarben, also ähnlich dem Titanvorfach.
Die Fische waren sehr aggressiv. Auch wenn ein Barsch (..und auch die Hechte) mal in einem Drill ausgestiegen ist, so setzte er in Regel sofort nach und Biss nochmals zu. Das spricht auch für deine Theorie vom Futterneid. 

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Mötti    419

@Abborre, knotest Du das Not2kinky an Snap und Schnurverbinder oder wie machst Du das? So wie ich Dich verstehe siehst Du dem Titan Vorfach an, wenn es nicht mehr gut ist. Ich habe an diversen Stellen im Netz gelesen, dass genau dies bei Titan problematisch sei, es könne hinüber sein wenn es noch gut aussehe. Ich habe auch ein Päckli für Egli gekauft, aber erst selten eingesetzt. Mich haben diese Posts etwas verunsichert. 

Gruss 

Mötti 

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Abborre    165

@Mötti
Ich habe am Anfang ein paar geknotet und ein Tropfen Nagellack zur Sicherung drauf gemacht. Der Knoten wird mir persönlich aber zu gross. Deshalb arbeite ich mit Klemmhülsen und führe den Draht einfach dreimal hindurch. Jetzt hatte das Titan eine sichtbare Beschädigung bei der Klemmhülse und deshalb habe ich es ausgewechselt. Vor einem Jahr hatte ich in Schweden einen Bruch des Titans beim Auswerfen. Der Schnurbügel schloss noch während dem Auswerfen und der kleine Wobbler flog alleine weiter. Das war meine einzige schlechte Erfahrung mit Titan. Ich habe auch schon viel schlechtes von Titan gehört, resp. gelesen. Ansonsten hatte ich noch nie Probleme damit und das Material wird jeweils in Schweden gut beansprucht (Beissfrequenz). Ich mache das, weil man immer auch mit kleinen Hechten rechnen muss und mir der Verlust der Wobbler im Portemonnaie wehtut und ich nicht will, dass die Hechte mit meinen Wobbeln im Maul herumschwimmen und verenden.

bearbeitet von Abborre

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Gumpenkoenig    1'046

Habe auch durchweg positive Erfahrungen mit Titan gemacht, verwende selbst aber KEINE Klemmhülsen, weil ich es nicht geschafft habe das Material so vorsichtig zu klemmen, dass es nicht eine Sollbruchstelle gab. Der Knoten hält imho super und ist unauffällig und mit dem 8kg-Kinky hab ich auch beim Fliegenfischen auf Hecht super Erfahrung gemacht. Wichtig ist, dass man kein Möchtegern-Titan kauft, sondern wirklich das gute Zeug! Nicht alles wo Titan draufsteht hat auch Titan drin... 

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Dural    1'137

Also meine erfahrung von früher wo ich regelmässig auf hecht gefischt habe ist eindeutig, mit stahl oder titan fängt man weniger als mit hardmono oder fc. Die hechte kann man aber relativ einfach überreden zu zubeissen, von dem her ist es egal.

Der befischungsdruck, gerade bei uns im seeland ist halt sehr gross, da wird ständig irgend ein köder an den hechten vorbei gezogen ;)  und die hechte werden vorsichtiger, zudem haben wir halt auch relativ klares wasser.

Das dürfte auf die egli erst recht zutreffen, dazu habe ich aber zuwenig erfahrung, ich fische ja nicht wirklich intensiv auf egli und mache es quasi nur so.

bearbeitet von Dural

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