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WASABI

Bielersee Zander

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WASABI    871

Bielersee Zander, es gibt sie und sie vermehren sich. :grin: Per Zufall sind wir beim Hechtfischen auf eine schöne Gruppe 5-7 Zandernester gestossen. Leider war das Wasser noch getrübt durch den Regen und daher nur ein kurzer Film. Tag vorher hatte ich die Kamera leider nicht dabei. Da war das Wasser viel klarer und man konnte die Zander sehr schön sehen. Auch wie Sie das Nest gegen einen Schwarm Brachsen verteidigten. Wenn ich nochmal Zeit habe und das Wasser klarer ist und die Zettis noch dort sind...gibt es nochmal einen Film.

Und nei, der Standort bleibt geheim....Bielersee reicht vollkommen :joy:

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Pesche    55

Danke Andreas!

Auch mit trübem Wasser schön anzusehen. Ja hoffe schwer dass diese Gruppe von keinem "nest-Plünderer" entdeckt wird, gibt es leider mehr wie man glaubt.

Freu mich schon jetzt auf Klarwasseraufnahmen ^^

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Dural    1'134

Eigentlich bin ich sehr dafür das man fische in ihrer laichzeit schützen muss, manche schonzeiten könnten sogar gerne erweitert werden.

Beim zander hab ich aber so gemischte gefühle, da der fisch in unseren gewässer natürlicherweise nichts zu suchen hat. 

Aber sehr schön das video!

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Gumpenkoenig    1'046
vor 1 Stunde schrieb Dural:

Eigentlich bin ich sehr dafür das man fische in ihrer laichzeit schützen muss, manche schonzeiten könnten sogar gerne erweitert werden.

Beim zander hab ich aber so gemischte gefühle, da der fisch in unseren gewässer natürlicherweise nichts zu suchen hat. 

Aber sehr schön das video!

Danke, dass das endlich mal jemand ausspricht! Zwar heisst es vom Zander, dass er ohne Konkurrenz mit anderen Raubfischen gemeinsam existieren kann, aber so ganz sicher bin ich mir da nicht... zumindest fehlt ja das, was er frisst, anderen Fischen.. und was er mit den Kleinfischarten anrichtet, ist schlichtweg nicht untersucht. Bei uns gibt es grade auch einen regelrechten "Zander-Hype"... da werden Vereinsgewässer von mehreren Hektar komplett abgelassen, um die Hechte zu entfernen, und dann ein kompletter Neustart mit einer Zanderpopulation gemacht. Finde ich sehr schade, ich mag den Hecht als heimischen Raubfisch. Dass dem Zander aber neuerdings der Vorzug gegeben wird, und der Hecht als "Schädling" abgestempelt wird, finde ich sehr ungut.

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WASABI    871

Das mit dem Vereinsgewässer ist ja äusserst stupid. Da würde ich sogar aus dem Verein austreten und der Peta melden. Wo bleibt da der eigentliche Sinn vom ganzen? Die Eigenverantwortung und pro Natur? Jedes Lebewesen hat ein recht zum Leben, es ist ja schon hart genug zu überleben.

vor 59 Minuten schrieb Gumpenkoenig:

Zwar heisst es vom Zander, dass er ohne Konkurrenz mit anderen Raubfischen gemeinsam existieren kann, aber so ganz sicher bin ich mir da nicht...

Also das glaub ich nun definitiv nicht. Der Zander ist sicher eine Konkurrenz zu den anderen Raubfischen wie Hecht, Seeforelle oder Egli. Frisst ja auch alle die Fische wie die anderen. Beim Wels ist das ja nochmal anders, als allesfresser. Auch wenn der Zander nun nicht Heimisch ist und eingewandert, eingeschleppt oder eingesetzt wurde sehe ich den Zander doch auch mehr und mehr als "heimische" Art. Er hat sich etabliert und vermehrt sich, ohne das nachgeholfen wird. Bei einigen Seen mit mehr bei anderen mit weniger Erfolg. Es müssen ja gewisse Bedingungen stimmen das sich der Zander wohl fühlt. Es findet eh ein Wandel statt wegen der Klimaerwärmung. Der Wels ist ja auch nicht Heimisch und es hat extrem viele in unsere Gewässer. Gleiche gilt zb.auch für den Kormoran. Statt alles abzuknallen oder umzubringen müssen wir uns Gedanken machen was man daraus machen kann...

Warum also versuchen ihn wieder zu entfernen und dafür alles zu erlauben? Sprich ihn vom Nest zu pflücken, was nichts mehr mit Fischen zu tun hat? Wo bleibt da der persönliche ergieß einen Fisch zu fangen? Für mich immer ein grosses Fragezeichen wenn es Fischer oder sogar Zeitschriften stolz berichte schreiben, wie "Jetzt ist die perfekte Zeit Zander mit dem Streamer zu fangen, da diese in Ufernähe stehen..." eeeehh Hallo?  Da kann man einen Gummistiefel reinwerfen und man fängt Zander...

Auch verständnislos wie jetzt gerade hier das Theater um den Hecht und was der Junge Mann erzählt. Noch dazu offen erzählt das seine Fänge im Restaurant verkauft.

 http://www.telebaern.tv/118-show-news/16059-episode-freitag-5-mai-2017/38524-segment-fischer-gelingt-fang-seines-lebens 

Klar darf er den Hecht entnehmen, für das geht man ja Fischen. Aber das Reglement und Eigenverantwortung muss auch sein.

Fängt jemand eine Seeforelle, ist er der Fischer ein Held , obwohl er eine gefährdete Art entnimmt. Da sagt niemand du Idiot usw...

Oder solche Helden die extra an Gewässer fahren als beispiel Ebro um Zander in massen zu fangen und in ihrem eigenen Heimatgewässer all diejenigen verteufeln die das in ihrer Heimat tun. Kurz gesagt, der Fischer ist nach wie vor das schlimmste Raubtier auf Erden. Wir jagen zum Spass. Nie weil wir Hunger haben.

Ich würde jede Wette eingehen und sagen, wenn ich den Spot preisgeben würde, die Zander wären am nächsten Tag weg und von den Nestern abgepflückt. Soviel zu nachhaltigen und so Umweltbewussten Fischer wie alle so gross schreiben. Es ist nur ein kleiner Prozentsatz der so ist. Das sieht man auch wie der Umgang mit dem Abfall ist, immer findet mann hier ein Briefchen von Vorfächer, da eine Colaflasche usw...

Ich weiss, es ist ein komplexes Thema, wir, die Fischer müssen umdenken, nicht die Tiere.

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barsch horst    331

Mir missfällt dieser Ton, von wegen der Zander gehört nicht hier hin usw. So simpel ist die Welt nun nicht. Wer damit sein persönliches Laichzander-Massaker begründen will, dem fehlt meines Erachtens der Horizont über den Gefrierschrank hinaus.

Der Mensch hat massivst eingegriffen in Flora & Fauna, nicht nur unserer Gewässer. Siehe zB. Sumpf- & Signalkrebse, Wasserpest usw. Dazu kommt, dass sich die Lebensräume durch menschliche Eingriffe & Klimawandel verändern. Heute überwintern zB. Vögel in der Schweiz, welche vor zehn Jahren im Herbst das Weite suchten und der Wels fühlt sich auch zunehmend wohler. Wie würde sich die Flora & Fauna wohl Verändern, wenn zB. der Rhein bei Basel nicht durch Staustufen von anderen Gewässersystemen abgetrennt wäre? Dann hätten wir die Schwarzmeergrundel in den Juraseen. Sollen wir jetzt deshalb nicht passierbare Staustufen gutheissen?

Mir gefällt die Idee, in der Nähe der Zandernester Bojen zu versenken, damit diese nicht so einfach angeworfen werden können. Wenn er schon da ist, dann soll er unsere Fauna, Fischerei & Speisepläne bereichern. Wenn er sich nämlich nicht einfügt, dann nimmt er entweder überhand, was er offensichtlich in den letzten Jahrzehnten nicht gemacht hat, oder verschwindet wieder, wie zB. die Regenbogenforelle, deren Besatz kaum natürlichen Bestand zur Folge hatte.

Just my 2 cents... und jetzt gehen wir fischen.

BH  

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Dural    1'134

Keiner weis welche auswirkung der zander auf den restlichen fischbestand hat. Und ich glaub das gerade du Barsch Horst sicherlich nicht unglücklich wärst eventuell eins zwei drei 40er egli mit deiner tict rute mehr zufangen. ;)

Und generell hinterlässt man einen völlig falschen eindruck nicht einheimische fisch arten zu schützen, oder wollt ihr das noch mehr fremde arten in unsere gewässer eingesetzt werden?!? Entfernen kann man den zander aus dem bielersee so wie so nicht mehr, da er wie schon gesagt wurde etabliert ist. Der schaden wurde somit schon lange angerichtet und ich finde es fatal dies noch gut zuheisen.

Übigens sieht es das amt genau so, es gibt weder schonmass noch ein fangmindestmass für den zander. Der wels gilt übrigens als einheimisch. Und nein ich rufe nicht zum masaker auf, aber mich stört es auch nicht sollte es fischer geben die es machen, und so aus erfahrung wird es diese zu 100% geben. 

Dann wünsche ich viel glück, ich bin noch nicht aus dem auto raus gekommen, ist mir zu nass ;)

bearbeitet von Dural

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Mötti    415

Ich bin betreffend des Zander hin und her gerissen. Einerseits konkurrieren Zander ganz sicher unsere heimischen Fische und ich finde es deshalb schon gut, dass er kein Schonmass hat. Aber ihn vom Nest weg zu fischen würde mir nicht machen und finde ich schlicht unsportlich. 

Gruss 

Mötti 

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Runabout    73

der zander selbst kann ja nichts dafür dass er jetzt hier ist - und fressen muss er halt auch was... aber bei deeeen weissfischbeständen im bielersee finde ich es objektiv gesehen kein problem - ist aber nur eine meinung von einem absolut unwissenden (und manchmal sind das die besten:-)

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WASABI    871
vor 5 Stunden schrieb Dural:

Übrigens sieht es das amt genau so, es gibt weder schonmass noch ein fangmindestmass für den zander. Der wels gilt übrigens als einheimisch.

Naja, die sehen noch vieles und auch nichts, :joy: Der Wels gilt denn seit wann als heimisch, hab da was anderes mal gelesen....eher eine Plage usw...

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Dural    1'134

Ob plage oder nicht, der wels gilt in den juraseen und im bodensee als heimisch. ;)

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Dural    1'134

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Nichts mit wels ;)

Und betreffend zander, ich glaube nicht das die zander bestände in unseren grossen gewässer durch hobby fischer gross beeinflusst werden, da sind äussere einflüsse wie klima, futter und die wasser trübung sicher entscheidender. 

bearbeitet von Dural
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Pesche    55

Heimisch? Also ich bin kein Fachmann, habe mal kurz im Web gelesen.

Zander ursprünglich aus Osteuropa, Wels Verbreitung - Unterschied?

Denke durch den Ausbau und Nutzung der Wasser-Strassen in Europa ist es halt schwierig zu sagen der Fisch ist nun heimisch oder nicht heimisch. Bedenklicher finde ich persönlich Kontinent fremde Spezies (Egal ob Fisch, Insekt, Nager, Nutztier, egal).

Was spricht gegen einen Fisch der auf dem gleichen Kontinent heimisch ist, der durch zuwandern oder "aussetzen" zu uns kam und sich erfolgreich behauptet obwohl gegen ihn gearbeitet wird?

Und was genau ist heimisch? Die Arten die wir in unserem Lebensabschnitt und unseren Vorahnen kennen? Oder die Arten welche eine Überlebenschance haben mit den aktuellen und künftigen Lebensbedingungen? Ich kann mich nicht so recht entscheiden...

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Dural    1'134

Die Zander wurden ausgesetzt, wie der Wels in die Schweiz kam weis wahrscheinlich keiner so recht, die Art ist aber seit mehreren hundert Jahren bei uns dokumentiert.

Schon mein Grossvatter und Vatter haben vor 50 Jahren Welse im Seeland gefangen, damals wurde aber nicht so ein Theater gemacht und alles mit min. 10 Gopros aufgenommen ;)
 

Edit:
https://www.nzz.ch/tanzende_riesenfische_in_der_rhone-1.13266680

Edit2:

https://www.unine.ch/files/live/sites/karch/files/Doc_a_telecharger/Schutz_kantonal/ang-001_1923_16_276_d.pdf
 

bearbeitet von Dural

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nemo    179

Der Wels gilt als einer der Beweise dafür, dass der Rhein nach der letzten (oder zwischen den beiden letzten Eiszeiten) kurz in die Donau entwässerte.

Sodann wurden meines Wissens auch Welsknochen in archäologischen Fundstellen im Seeland gefunden.

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