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Widerhaken, ja oder nein?  

47 Stimmen

  1. 1. Findet ihr die Verwendung von Widerhaken sinnvoll oder nicht?

    • Ja - Widerhaken sollten immer erlaubt sein
    • Teilweise - Widerhaken sollten in manchen Situationen erlaubt sein
    • Nein - Widerhaken gehören gänzlich verboten


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Neptune    10

Wer für Teilweise gestimmt hat, schreibt doch kurz dazu, warum teilweise?

Bei mir teilweise wegen Karpfenfischen und selbsthaken ...

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Fisherman94    53

Ich bin für das Verbot. Dann hätte man eine schonende, einheitliche und unkomplizierte Lösung.:) Und ist ja egal wenn ein Fisch entkommt, die müssen ja auch eine Chance haben sonst ist das ganze ja nicht interessant. :DIch möchte nicht wissen wievielen (untermassigen) Fischen jährlich ein Wiederhaken zum Verhängnis wird...

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Diablo    25

Habe für Nein abgestimmt. Fische seit Jahren ohne Widerhaken.

Bin mir durchaus bewusst, dass die Wels- und Karpfenfischerei aber massiv erschwert würde damit. Somit bin ich halt auch wieder für eine Ausnahme (auch wenn ich mit diesen beiden Arten der Fischerei aber so gar nichts am Hut habe).

 

Gruss

 

Diablo

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HansDampf    248

Wenn man fischen kann spielts keine rolle ob ohne Widerhaken geangelt wird, ist halt ne super ausrede wen man nen Fisch verliert....

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Michael    376

Ich habe für teilweise abgestimmt.

Ich finde es gehört verboten und zwar für typische Salmonidengewässer (Bergseen, etc.), dadurch werden die untermassigen Salmoniden ganz klar geschont.

Aber gerade in grossen Seen bei der Karpfenfischerei ohne Widerhaken wird es übel. Karpfen sind nicht doof, die spucken die Haken mit Sicherheit wieder aus o.O

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Hecht87    15

Ich finde bei der Schleppfischerei sollten Widerhaken erlaubt sein. Bei dieser Fischerei ist man ohne ganz toll aufgeschmissen. Bei typischen salmonidengewässer gehört er aber verboten. Ausnahme würde ich da bei Bergseen machen die regelmässig besetzt werden. Da bringt es nichts die fische mehrfach zu haken, gefangen werden sie fast alle so oder so.

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Patrizio    7

Ich bin ganz klar zu 100 % für Schonhaken.

Es ist für mich persönlich viel interessanter da gehakt noch lange nicht gelandet ist und es  auch ein zurücksetzten  des Fisches so schonend wie möglich macht.

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Loon    70

Ich habe für "teilweise" gestimmt. Ganz klar, bei Salmonidengewässern finde ich das Verbot sehr sinnvoll. Es gehen ja doch auch öfters mal untermassige an den Haken und Salmoniden sind da ja eher heikel. Ein Wels oder Karpfen wird das eher verkraften.

Da ich mich eher zu den Kochtopfanglern zähle, gibt es aber auch Situationen, in denen ich ,wenn erlaubt, mit Widerhaken fische. Vorraussetzung ist natürlich, dass nicht mit vielen untermassigen oder unerwünschten Beifängen zu rechnen ist.

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brooktrout    182

Bin auch gegen den Widerhaken und finde die Aussage von Ändu (Fisherman94) entspricht eigentlich grad meiner Einstellung.

Kommt aber vielleicht auch ein wenig daher, dass ich fast nur auf Salmoniden und oft mit der Fliege fische. Und da finde ich, ist es fast wichtiger dass der Haken am richtigen Ort sitzt, als dass ein Widerhaken verwendet wird, vor allem beim Müggelen. Aber eben ist nur meine Meinung :P.

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Markus    16

Bin auch klar gegen Widerhaken.

Erhöht meines Erachtens die Chancen erheblich den Fisch gesund zurückzusetzen, insbesondere bei untermassigen Jünglingen.

Ohne Widerhaken verlier ich vielleicht halt mal den einen oder anderen Fisch mehr und reg mich drüber auf dass er entwischt ist. Gehört doch dazu irgendwie?

Wüsst ich von Anfang an, dass ich jeden Fisch sowieso ins Netz krieg wär doch auch die Nervosität, das Glücksgefühl wenns geklappt hat und der Adrenalinschub nicht derselbe.

 

Gruss Markus

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Toro11    358

Beim Schleppfischen oder z.B. beim Grundfischen auf Trüschen sollte der WH erlaubt sein.
In Fliessgewässer sollte man m.M.n. nur mit Schonhaken fischen.

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Markus    16

Bin wahrlich nicht der Schlepper-König hab aber doch auch schon hin und wieder geschleppt (auf Hecht).

Wär mir aber nicht aufgefallen, dass ich da ohne Widerhaken mehr Aussteiger gehabt hätt.

Können mich die Schlepper-Experten aufklären wo beim Schleppen mit Widerhaken der grosse Vorteil liegt?

Scheint ja doch vermehrt die Meinung zu sein, dass beim Schleppen der Widerhaken erlaubt sein sollte.

 

Gruss Markus

bearbeitet von Markus
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Loon    70

Grundfischen auf Tüschen wäre so ein Beispiel, bei dem ich für die Verwendung von Widerhaken bin. Insbesondere wenn in Tiefen gefischt wird, in denen ein Fisch durch den Druckunterschied nicht zurückgesetzt werden kann. Verliert man so einen Fisch nahe der oberfläche, stirbt er qualvoll. Genauso auch beim Tiefseeschleppen.

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Markus    16

Ok, Druckunterschied ist ein Argument. Lass ich gelten. :)

Aber für den Mittelwasserschlepper (=Warmduscher?) wie mich seh ich keinen Bedarf für Widerhaken.

bearbeitet von Markus

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HansDampf    248

Das mit dem Schleppen würde mich auch interessieren. Kenne so manchen Schleppfischer auf dem Bielersee der mit kleinen 120er Hardbaits schleppt und mit diesen den kleinen Hechten das ganze Maul verreisst>:(

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nemo    154

Bin wahrlich nicht der Schlepper-König hab aber doch auch schon hin und wieder geschleppt (auf Hecht).

Wär mir aber nicht aufgefallen, dass ich da ohne Widerhaken mehr Aussteiger gehabt hätt.

Können mich die Schlepper-Experten aufklären wo beim Schleppen mit Widerhaken der grosse Vorteil liegt?

Scheint ja doch vermehrt die Meinung zu sein, dass beim Schleppen der Widerhaken von erlaubt sein sollte.

 

Gruss Markus

Ich habe habe als Schlepp-, Spinn-, Tipp-, Zapfen- und Fliegenfischer auf "teilweise" angeklickt. Die meisten pros und kontras wurden ja schon erläutert. In Fliessgewässern, besonders in Salmonidengewässern, bin ich für ein konsequentes WH-Verbot.

Beim gelegentlichen Schleppen und dem Fang durchschnittlicher Hechte fällt einem tatsächlich kein grosser Unterschied auf, jedoch sobald es um grössere Kaliber geht macht der WH deutlich weniger Aussteiger. Wer beim Schleppen regelmässig  grosse Hechte und insbesondere grössere Seeforellen anleint, welche im Drill an sehr langer Leine (70 m+) mehrmals springen, geht mit mir einig, dass es ohne WH viel mehr Aussteiger gibt (insbesondere mit grösseren schwereren Ködern, welche dann durch Ihre Masse oft noch vom Fisch wegschwingen in der Luft), wie eigene und Erfahrungen von eingefleischten Schlepper-Kollegen zeigen.

Sodann sehe ich auch nicht ein, weshalb man in Gewässern mit Puff-Fischen auf den WH verzichten sollte, da macht das überhaupt keinen Sinn, es gibt da keine zu releasenden Untermassigen zu schonen... Ebenso bei Trüschen, die aus 20 Meter Tiefe und mehr hochkommen.

 

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Stefan    223

Habe auch für teilweise gestimmt. Solange "passiv" gefischt werden darf, wo man die Rute nicht in der Hand hält (Trüschen, Welsansitz, Karpfen, Schleppen), sind Ausnahmen bei der Fischerei in Seen sinnvoll.

Toro11: In Fliessgewässern ist doch der Widerhaken bereits verboten? Dachte, dass die Widerhakenregelung, die vorletzten Winter in Kraft getreten ist, für die ganze Schweiz gilt?

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Hecht87    15

Ich kann nemo was Schleppfischerei angeht nur zustimmen. Ein weiterer Punkt ist auch noch wenn traditionell mit Seehund und Zügel oder Unterwasserseehunden geschleppt wird. Da in diesem fall der Fisch nicht direkt auf der Rute hängt ist es ohne WH fast unmöglich eine grössere Seeforelle zu landen. Habe selber versuche ohne WH gemacht und festgestellt dass auf 10 Forellen 8-9 aussteigen. Versteht mich richtig ich bin alles andere als ein Fleischfischer, aber wenn fieleicht alle 2 jahre ein grosses Kalieber beisst möchte ich auch reale chancen haben sie zu landen. Ich finde es sinnvoller sehr grosse Köder auf Seeforelle und noch grössere auf Hecht einzusetzen. Mit diesen fange ich höchstens 2-3 untermassige Seeforellen im Jahr und sehr selten Hechte unter 60cm. Beim Spinnfischen was meine zweite grosse Leidenschaft ist fische ich auch ausschliesslich ohne WH. Auch bei der Trüschenfischerei bevorzuge ich den WH. Nicht selten fange ich diese auf 30-50meter Tiefe. Habe oft von Kollegen gehört die Trüschen 10m unter dem Boot verloren haben was für den Fisch verherende Auswirkungen hat.

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Jon    295

Schleppfischen auf Seefos ohne Widerhaken wird dann schon zäh, da wird man wohl die knapp gehakten meist verlieren.

Wenn man Widerhaken komplett verbieten möchte, sollte man mMn auch die Drillinge verbieten.

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WASABI    842

Ich versuche das ganze mal anders zu betrachten, daher stimme ich wohl als einziger für Widerhaken. Wie einige wissen Fische ich auch des öfteren im Ausland und dort wird nie ein Gedanke darüber verschwendet ob mit oder ohne Widerhaken. Der Fischbestand wird aber genauso gehegt und gepflegt. Ist sogar hervorragend.

Die Frage ist für mich eher, wer fischt freiwillig zb. ohne Widerhaken auf Seeforelle vom Ufer aus? Gibt nicht viele, seit dem es wieder erlaubt ist. Ich war bisher zu faul wieder um zurüsten. Was wäre wenn der Widerhaken erlaubt ist aber die Hakengrösse fix auf Grösse 1 - 2 eingehalten werden muss? Schadet das den Fischen mehr? Jedenfalls würden sicher keine oder sehr selten Untermässige Fische hängen bleiben. Ich habe die Erfahrung gemacht das man den Fisch genauso sorgfältig zurücksetzen kann ob mit Widerhaken oder ohne. Ich behaupte mal sogar, das einige Fischer entspannter den Fisch drillen würden und der Fisch weniger lang gedrillt wird mit Widerhaken als ohne. Was ist besser, mit einem 10er Haken ohne Widerhaken auf Forellen zu Fischen und alles zu vernageln oder schlucken lassen was beisst oder einen grossen Haken mit Widerhaken und dafür wenig Fische fangen zu können?

Ist es nicht wichtiger zu überlegen was das eigentlich Ziel ist beim Fischen. Was wähle ich um alles möglichst einfach und effinzient zum erfolg zu kommen. Wer dem Fisch keinen schmerz zu fügen will soll ein andere Hobby suchen. 
 
So, jetzte hab ich mich mal so richtig in die Brennnesslen gesetzt :D:D
 
 
 
 
bearbeitet von WASABI
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Stefan    223

Ich ging davon aus, dass man Fischen nur dann den Mund zunagelt, wenn man mit Drillingen fischt und je ein Haken in der Ober- und Unterlippe hängenblieb. Da wäre es also per Definition kaum möglich, mit Einzelhaken etwas zu vernageln? Wer das anders sieht, bitte melden ;)

 

Drillinge verbieten zu wollen, geht nach meinem Gusto zu weit. Es gibt genug Köder (vor allem kurze und runde), oder auch sehr lange), wo man ohne Drilling oder Angstdrilling kaum noch Fische haken könnte.

 

Ich habe mal ein komplettes Sortiment an hochwertigen Einzelhaken gekauft, um Wobbler auf Einzelhaken umrüsten zu können. Als ich dann von der Problematik gelesen habe, dass es mit Einzelhaken und weil man eben diese 1-2 Nummern grösser fischt als die Drillinge, von innen die Augen der Fische verletzen kann. Dazu kommt noch, dass wenn 2 Haken des Drillings in einer Lippe gehakt haben, sich der Druck mit etwas Glück verteilen kann, womit der Drilling ev. ein kleineres Loch ins Fischmaul reisst als ein Einzelhaken. Deshalb habe ich das Umrüsten auf Einzelhaken komplett begraben und habe im Keller ein Minigrip voll Owner  Einzelhaken :D 

 

Edit: Ändu, andere Länder haben in ihren Gewässern einen niedrigeren Befischungsdruck als die Schweiz, da sie weniger Einwohner pro Fläche und grössere unbewohnte Gebiete haben. In der Schweiz kannst du in jedem Kaff 3min aufs Fahrrad steigen und bist schon im nächsten Kaff oder Städtchen.

bearbeitet von Stefan

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WASABI    842

hi Stefan, du kannst eine Fisch auch mit einem einzelhaken zunageln ;) zunageln heisst nicht gleich einen drilling durch ober unterkiefer. Meine damit das der Fisch den Haken schluckt, wenns dum geht gleich mehrer Haken dann im Maul hat, alles schon gesehen in der Emme zb.  Ist halt ansichtsache was einer darunter versteht. Ich rede auch nicht von Schweden oder ähnliche Länder. Nachbarschaft genügt, hat auch dort jede Menge Angler, wenn nicht noch mehr. Befischungsdruck ist auch dort sehr hoch.

 

bearbeitet von WASABI

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Michael    376

Ich behaupte mal sogar, das einige Fischer entspannter den Fisch drillen würden und der Fisch weniger lang gedrillt wird mit Widerhaken als ohne.

Also bei mir ist es genau umgekehrt, mit Wiederhaken geb ich dem Fisch mehr Freiheit, ohne Wiederhaken wird knallhart gedrillt.

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WASABI    842

Also bei mir ist es genau umgekehrt, mit Wiederhaken geb ich dem Fisch mehr Freiheit, ohne Wiederhaken wird knallhart gedrillt.

:D Karpfenfischer halt...

Ich habe schon viele Fischer erlebt die richtig in Stress kommen sobald ein Fisch an dem Haken ist (eben weil kein WIderhaken) und deswegen hemmungslos drillen. Daher meine ich ist das für den Fisch besser? Ich drille den Fisch gleich egal ob ein Widerhaken oder nicht. Ziel ist es den Fisch so schnell wie möglich und so sanft wie nötig zu landen. 

Wäre also sogar gesünder für den Fischer und das Herzinfarkt Risko vermindert? Käme der Krankenkasse Prämie auch zugute :D 2016 wird es eine klausel geben extra für Fischer :D :D

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