Jump to content
Stäfner

Hecht betäuben: Wo schlage ich hin?

Empfohlene Beiträge

Stäfner    43

Hi zusammen

Jetzt wo demnächst (noch 1x schlafen :smiley:) die Hechtsaison anfängt, und ich meinen ersten solchen an Land ziehen möchte, habe ich mich etwas mit dem Thema beschäftigt - u.a. Videos gesehen wo's einem graust, wenn jemand dem Hecht 18x über den Kopf "streichelt" und der Fisch immer noch nicht betäubt ist. Ich habe Respekt vor der Sache - kräftig zuschlagen kann ich problemlos, aber wohin genau?

Hinter den Augen in der Mitte des Kopfes, also im Bereich des roten Kreises beim Bild unten? Google spuckt leider nichts brauchbares aus, wenn man nach der genauen Anatomie eines Hechtkopfes sucht (wo ist das Gehirn etc.)

Danke schonmal :D

hechtkopf.png

bearbeitet von Stäfner
  • Daumen hoch 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Runabout    75

Der Hecht hat einen sehr massiven Schädel! Und ja - wenn's denn sein muss knallst Du ihm genau bei Deinem roten Kreis einen, besser zwei. Und dann sofort stechen, oder schneiden.

  • Daumen hoch 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gumpenkoenig    1'046

Das Lehrbuch sagt bei unserer Fischerprüfung hier in D, dass der Schlag auf den Schädel "über den Augen" treffen soll, also etwas weiter vorne als in deinem Bild. 

Unten ein Bild aus meinen Lehrbuchunterlagen.IMG_5954.thumb.JPG.043c886774266d3733583c17367623c7.JPG

bearbeitet von Gumpenkoenig
  • Daumen hoch 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dickbait    190

Denke auch, dass dies ziemlich gut hin kommt - eventuell etwas weiter vorne wie Gumpenkönig sagt. Zentral ist bei grossen Hechten das Gerät zum Betäuben: Mit einem warenüblichen Priest oder Fischtötet wird das nichts, da benötigt man etwas grösseres, beispielsweise ein Rundholz oder ein massiver Hammer- oder Beilstiel.

Viel Erfolg!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Mötti    419

Hätte jetzt auch gesagt etwas weiter vorne. Grosse Hechte sind zäh. Ich mach da drei feste Schläge mit einem verkürzten Schaufelstiel. 

Gruss 

Mötti 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gumpenkoenig    1'046

Habe noch nie mehr als einen Schlag gebraucht. Wichtig ist, dass man den Fisch vom Boden abhebt was bei grossen Fischen nicht immer einfach ist. Liegt der Kopf auf dem Boden auf, funktioniert das nicht richtig, da zermatscht man schlimmstenfalls den Kopf aber es tritt keine Betäubung ein. 

bearbeitet von Gumpenkoenig
  • Daumen hoch 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
rei    10
vor einer Stunde schrieb Gumpenkoenig:

Habe noch nie mehr als einen Schlag gebraucht. Wichtig ist, dass man den Fisch vom Boden abhebt was bei grossen Fischen nicht immer einfach ist. Liegt der Kopf auf dem Boden auf, funktioniert das nicht richtig, da zermatscht man schlimmstenfalls den Kopf aber es tritt keine Betäubung ein. 

Danke für das kleine aber feine Detail mit dem Abheben vom Boden. Hilft mir definitiv weiter, da es manchmal doch nicht ganz einfach ist, den Schlag richtig zu setzen. Vielfach sieht man ja wirklich unschöne Dinge beim Betäuben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Stäfner    43
vor 2 Stunden schrieb Gumpenkoenig:

Habe noch nie mehr als einen Schlag gebraucht. Wichtig ist, dass man den Fisch vom Boden abhebt was bei grossen Fischen nicht immer einfach ist. Liegt der Kopf auf dem Boden auf, funktioniert das nicht richtig, da zermatscht man schlimmstenfalls den Kopf aber es tritt keine Betäubung ein. 

Danke! Nur: Das verstehe ich nicht - eine harte Unterlage ist normalerweise hilfreich, damit der Einschlag nicht abgefedert wird. Warum genau klappt das nicht?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gumpenkoenig    1'046

Wenn du eine Unterlage hast, gibt es wie bei einem Amboss einen Gegenimpuls von unten. In der Mitte gibt es einen Bereich in dem sich beide Impulse quasi aufheben, eine Art neutrale Zone. Das führt dann dazu dass der Hechtkopf unten und oben "verformt" wird aber das Nervenzentrum in der Mitte nichts abkriegt. 

  • Daumen hoch 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Stefan    252

Sehr guter Input, danke Gumpenkoenig.

Als ich mal vor vielen Jahren einen 55er mit dem modifizierten Stiel (Nr. 3, 41.5cm und 207g. Ist aber ideal auf grössere Forellen) betäuben wollte, hatte es nicht wirklich geklappt. Vermutlich habe ich ihm auch ein wenig zu weit hinten draufgeschlagen. Deshalb habe ich extra für Hecht den Seapoint (von Askari, Nr. 2, 38.5cm und 316g) gekauft. Ich hatte mit diesem Probleme bei einem 63er. Da er  aus Holz, bzw. Vollmaterial ist, war er mir zu schwer und zu kurz. Das Verhältnis von Gewicht zur Länge war nicht optimal für mich. Deshalb habe ich den Mustad Fish Bonker (Nr. 1, Hohlmaterial Alu, 45.7cm und 285g) gekauft. Konnte ich heute verwenden. Da er im Kescher und der Kescher auf dem Gras lag, es also etwa 1-2cm Hohlraum unter ihm hatte, gab es keinen "Gegenimpuls" und schon beim ersten Schlag über den Augen war der Hecht im Land der Träume. Das sah ich sofort am leichten Zittern. Kann den Fish Bonker jedem empfehlen :D 

59077cb8436b3_Betubungsbewaffnung_big.jpg.316d9dc7797e97afbbd696362658a748.jpg

... und er würde sogar zur Selbstverteidigung taugen :joy:

  • Daumen hoch 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dickbait    190

Das sieht wirklich mehr nach Rechtsmedizin oder Forensik aus als nach Fischerutensilien. :)

Fish Bonker also, not bad not bad...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dural    1'137

Es ist schon nicht so einfach grosse Hechte und auch grosse Welse zu betäuben. Aber Guppenkoenig hat ja schon alles gesagt, wichtig ist einfach noch das man nach dem Betäuben sofort einen Kiemenschnitt / Herzstich macht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Loon    72

@Gumpenkoenig: Bei meiner Angelausbildung (2003) in NRW war der Kiemenschnitt garkein Thema. Da hiess es immer Herzstich, ausser natürlich bei Aal und Plattfischen. Finde noch interessant wie sich das regional unterscheidet. Ehrlich gesagt, was jetzt besser ist... keine Ahnung... Denke beides funktioniert.

@Stefan: Bei deinem Bild musste ich daran denken, dass grössere Heilbutt in Alaska öfters aussenbords erschossen werden. Konnte mir die Schusswaffe noch zu gut auf dem Bild vorstellen ;):joy:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gumpenkoenig    1'046

Ja Loon da hast du recht, da gibt es durchaus Unterschiede von Land zu Land aber natürlich funktioniert beides. Das Bild ist aus einem alten Lehrbuch aus Bayern. Angeblich blutet der Fisch beim Kiemenschnitt besser aus was kulinarisch anscheinend vorteilhaft ist.  

bearbeitet von Gumpenkoenig

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Stefan    252
Am 2.5.2017 um 07:16 schrieb miguelito:

Wollte etwas schreiben zu deinen 'Waffen', aber mir fehlen die Worte... 

Ich finde es komisch, dass manche Leute damit ein Problem haben. Nr.1 finde ich ideal für Hecht, Nr. 3 ideal für grosse Forellen, Nr.4 ideal für kleine Forellen und Nr. 5&6 sind super für Felchen und Egli. Nr. 2&7 wurden ausgemustert.

Das zeigt doch nichts anderes, als dass ich für jede Situation das richtige Werkzeug habe und zum Fischen mitnehme. Wer nur einen Betäuber für alle Fischarten und alle Fischgrössen benutzt, macht meiner Meinung nach einen grossen Fehler. Und wo ist das Problem mit dem Foto? Ein gebräuchliches "Werkzeug", das nun mal zur Fischerei dazu gehört, zu tabuisieren, nur weil es für manche Leute negativ behaftet ist, halte ich für falsch. Wenn ich ein Foto mit 4 Keschern posten würde (1 für Hecht, 1 für Felchen, 1 für Forellen und 1 Watkescher), wird auch keiner etwas sagen. Oder wenn ich ein Foto mit 4 Combos posten würde (1 für Hecht, 1 für SeeFo, 1 für Egli und 1 für Fliegenfischen), wird garantiert keiner sprachlos sein, oder?

  • Daumen hoch 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
miguelito    9

Kein Problem Stefan. Jedem das seine. Dann machen viele Angler, ich eingeschlossen, halt den Fehler, keinen Fishbonker zu besitzen. Aber ich für meinen Teil stehe zu meinen Fehlern.

  • Daumen hoch 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Loon    72

Nicht falsch verstehen, mein Post vorhin war eher humorvoll gemeint ;)

Ich gebe dir durchaus recht, es macht definitiv sinn das richtige Werkzeug dabei zu haben. Ich denke aber, dass man mit Nr. 7 schon eine enorme Wucht aufbauen kann. Ehrlich gesagt bin ich nichtmals sicher, ob die Kraft nicht sogar an 1 und 2 rankommt. Ausgehend von einhändiger Benutzung während man mit der anderen Hand den Fisch hält.

  • Daumen hoch 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Stefan    252

Nr.7 habe ich ausgemustert aus dem Grund, weil er für mich zu schwer und zu kurz im Verhältnis ist. Vielleicht liegt es auch an paar mehr oder wenigen traumatischen Erlebnissen aus meiner Jugendzeit, dass ich dem Thema "Betäuber" viel mehr Beachtung schenke. Wenn etwas zu schwer und zu kurz ist, dann funktioniert die Betäubung weniger gut. Ich habe mal jemandem zugeschaut, der keinen Knüppel hatte und seine Brasse mit dem erstbesten Gegenstand betäuben wollte, der in Griffweite war: einen Stein. Da die Betäubung nicht funktioniert hat und es keine abgerundeten Steine in Griffweite hatte, schlug er mehrmals mit dem kantigen Stein drauf und die Folge war, dass er der Brasse fast den Kopf abgetrennt hat. Kein Witz. Die hatte ein riesiges Loch im Nacken, Und bei meinem Priest (Nr. 7) war es so, dass es diverse Forellen gab, bei denen ich die Augen ausgeschlagen habe.

Wenn etwas schwer und langsam ist, weil man es nicht schnell genug beschleunigen kann, gibt es keine Betäubung, sondern eine Deformation. Wenn mich die Faust von einem Klitschko mit 30m/s am Kopf trifft, bin ich vermutlich KO. Wenn mich eine Lokomotive mit 3m/s trifft, dann vermutlich nicht, obwohl diese ein x-faches schwerer als ein Profiboxer ist. Es kommt immer auf das richtige Verhältnis aus Gewicht UND Geschwindigkeit drauf an. Ich hoffe, dass ich es gut genug erklären konnte, damit ihr versteht, dass ich euch lediglich davor bewahren möchte, bei Fischen mit ausgeschlagenen Augen und einem Knick auf dem Nacken den Kiemenschnitt zu machen, obwohl diese Fische noch bei vollem Bewusstsein sind. Und dass die Fische nach der Tötung halt noch als Fotomotiv taugen, weil sie von der Form her noch intakt sind. ;)

Wenn man immer den passenden Betäuber zur Hand hat, reicht in 70-80% der Fälle ein einziger Schlag und der Fisch ist betäubt, macht keine kontrollierte, langsame und kraftvolle Schlängelbewegungen mehr, sondern hat nur noch ein leichtes, schnelles Zittern. Ich interpretiere das halt als eine erfolgreiche Betäubung. Wenn dies falsch ist, bitte melden. Es tut mir weh, wenn ich vielen anderen Fischern zuschaue, die es sich angewöhnt haben, 5-8x auf einen Fisch zu schlagen, oft mit einem viel zu leichten Gegenstand wie dem Fischmass. Bei einer filigranen Felche unter 40cm geht es noch gut mit dem Fischmass, aber bei Forellen normaler Grösse funktioniert es nicht mehr mit einem Schlag. Schon die Tatsache, dass manche Fischer es sich angewöhnt haben, 5-8x in schneller Abfolge (während einer Zeitspanne von weniger als 3 Sekunden) zu schlagen, zeigt deutlich, dass der Fisch nach 1x fast nie richtig betäubt gewesen ist und sie genau deshalb immer mehrmals draufschlagen mussten und es sich auch abgewöhnt haben, nach jedem einzelnen Schlag die Situation, bzw. den Betäubungsgrad neu zu beurteilen. Falsch zu betäuben wird so zur Routine.

Sollte es bei einer Entnahme eines Küchenfisches nicht das Ziel aller Fischer sein, dem Fisch zuliebe, die Betäubung mit einem einzigen Schlag durchzuführen?

bearbeitet von Stefan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Stäfner    43
vor 6 Stunden schrieb Stefan:

Sollte es bei einer Entnahme eines Küchenfisches nicht das Ziel aller Fischer sein, dem Fisch zuliebe, die Betäubung mit einem einzigen Schlag durchzuführen?

100%

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
miguelito    9
Am 5.5.2017 um 17:23 schrieb Stefan:

Sollte es bei einer Entnahme eines Küchenfisches nicht das Ziel aller Fischer sein, dem Fisch zuliebe, die Betäubung mit einem einzigen Schlag durchzuführen?

Behaupte nichts anderes. Aber das bekomme ich mit der richtigen Technik und dem richtigen Gerät auch ohne Babe Ruth Gedenkprügel hin ;-)

bearbeitet von miguelito
  • Daumen hoch 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Jänu    21

Hallo Stäfner

Irgendwie habe ich das Gefühl das du noch etwas jünger bist und somit wohl auch dein Buget etwas beschränkt ist...

Billigste Variante, klappre zwei, drei Baustellen ab. Wenn du anständig fragst, bekommst bestimmt einen abgerochenen Pickel- oder Schaufelstiel um sonst. Dann sägst du dir 50-60 cm ab und voila, hält garantiert und kostet nichts...

Bin kein Fan viel Geld für nichts auszugeben...

Zudem liegt der auch einwandfrei in der Hand...

Und pass auf, wenn du zu schlägst, da brechen auch die Finger. Daher der Tipp mit einer Unterlage ist sicher nicht verkehrt, einfach Kopf überstehen lassen, dann kannst ihn auch weiter hinten sicher halten und die Wirkung ist garantiert.

Normalerweise hörst auch ein Knacken (Schädel und Genickbruch). Heute nennt man das Betäubung, früher war der Fisch tot...

Am besten nimmst dann den Fisch gleich aus, Blut ist dann weg und hast zuhause keine Schweinerei. Ansonsten Kiemenschnitt, Blutet sauberer aus als mit dem Herzstich...

Kleine Anmerkung noch, dass Herz wird noch einige Zeit zucken aber das ist ganz normal, auch wenn der Fisch schon lange ins siebte Wasser schwebt... ;)

Und nun, wünsch ich dir ein kräftiges Petri und hoffentlich bald guten Appetit... :)

bearbeitet von Jänu
  • Daumen hoch 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dickbait    190
Am 5.5.2017 um 15:57 schrieb Loon:

Nicht falsch verstehen, mein Post vorhin war eher humorvoll gemeint ;)

Ich gebe dir durchaus recht, es macht definitiv sinn das richtige Werkzeug dabei zu haben. Ich denke aber, dass man mit Nr. 7 schon eine enorme Wucht aufbauen kann. Ehrlich gesagt bin ich nichtmals sicher, ob die Kraft nicht sogar an 1 und 2 rankommt. Ausgehend von einhändiger Benutzung während man mit der anderen Hand den Fisch hält.

Sorry wenn ich hier nochmals nachhaken muss; aber das ist Humbug. Einen grossen Fisch – z.B. einen Hecht ab einem Meter oder einen grossen Zander – kannst du mit Nr. 7 niemals richtig betäuben. Auch wenn du ihn richtig hältst und alles richtig machst, da bricht dir viel eher der Stiel als dass du irgendwelchen Schaden an der Schädeldecke des Fischs anrichten kannst. Ist mir früher ein paar Mal passiert, und das ist sowohl für Fisch wie für Fischer äusserst unangenehm.

Die Idee von Jänu mit dem Pickel- oder Schaufelstiel finde ich prima.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


  • Gleiche Inhalte

    • Von Sitterläufer
      Hallo miteinander

      Bin neu in der Stadt und würde gerne mein Hobby fortsetzen (andere Aktivitäten sind ja noch mehr unterbunden). Ich hab früher in der Ostschweiz in eher trüben kleinen Gewässern geangelt. Nun, neu an einem Ort ist es immer ein wenig schwierig, wo anfangen mit Stellen/Techniken suchen? Ich wohne in der Stadt selber, und hab mal von den Spots an Tiefenbrunnen gedacht? Am liebsten angel ich aktiv auf Barsch/Zander/Hecht, deshalb die Frage:

      - Ab wann im Winter geht am Zürichsee etwas?
      - Was sind bewährte Methoden? Normales Jigging, oder eher Dropshot? Oder im Winter dann doch die Köderfische auf Grund?

      Bin früher mit jigs auf Zander/Hecht und Spinnern auf Egli einigermassen erfolgreich gewesen, wie ist das hier?

      Gruss und danke für jede Sorte hilfe
    • Von FischerLouis
      Hallo Zusammen
      Bin in letzter Zeit häufig am Zugersee unterwegs um den Hechten nachzustellen. Gefischt wird vom Ufer und mit Gummifisch an Jigkopf. Leider habe ich noch nichts landen können. Hat jemand Tipps bezüglich Platzwahl oder Tageszeiten? Und wie sieht es mit den Egli aus? 
      Vielen Dank und Grüsse 
    • Von barsch horst
      Liebes Grischa- Bern- Connection Tagebuch
      Die Grischa-Bern-Connection startet heuer in die sechste Runde und auch in diesem Jahr werden wir dir ausgewählte Aktivitäten anvertrauen. Das 2020 ist ja von Beginn weg dabei, ein ganz besonderer Jahrgang zu werden. Steht doch dieses Schaltjahr unter einem etwas denkwürdigen Stern. Oder wollen wir sagen, dass dem Jahr bereits früh die Krone aufgesetzt wurde? Dass es dabei eine Krönung erfuhr, die niemand wollte? Jedenfalls gestaltet es sich schwieriger als auch schon, gemeinsam ans Wasser zu kommen...
      Dabei hat es doch so hoffnungsvoll gestartet... Am ersten WE des Lockdowns, ein Tag vor der Heiligen Forelleneröffnung, standen Grischafario und ich auf einer Wiese eines Stadtberner Parks und liessen uns von einem gewissen Christopher Rownes unsere Wurfkünste schleifen. Dies natürlich mit dem Ziel, in diesem Jahr mit der Fliege präziser und flexibler agieren zu können. Herr C. R. seines Zeichens, übrigens begnadeter Ballettänzer, ist bekannt für seine Spey-Casts, Snake-Rolls und wie sie alle heissen. Davon wollten wir uns natürlich was abgucken... Es war ernüchternd. Hab mir die letzten Jahre am Wasser wohl einiges an "Ticks" bzw. Eigenheiten angeeignet. Nach ein zwei persönlichen Instruktionen wurde ich "back to basic" geschickt. So stand ich dann auf der Wiese und wedelte wieder ähnliche Übungen durch wie meinem ersten Wurfkurs. Seither soll ich mit der Flitsche vermehrt auf der Wiese gesehen worden sein... Zumindest bringe ich jetzt die Fliege auch mit Rollies gezielt unter die Berberitze oder den Holunder neben unserem Gartensitzplatz. 
      Die "Forelleneröffnung" am 16. März fand dann auf dem Bielersee statt. Auch dort konnte mit Nymphe den Fettflossen nachgestellt werden...

      Mit dem Lockdown fiel unser Trip nach Deutschland ins Wasser. Wie ein Leuchtturm standen die drei Tage Fischen mit @grischafario seit Monaten farbig gekennzeichnet im Terminchaos meiner Agenda. Nun wurde also nichts daraus. Kein Zwiefalter mit @Gumpenkoenig, kein Bierautomat im Gästehaus, kein deftiger Albfood, kein LKW, keine HRH-Videos bis zum Einschlafen... Das muss man erst mal verkraften!
      Zum Glück durfte ich ein paar Tage ein Häuschen im BEO benutzen und konnte immerhin konzentriert fischen gehen. Halt ohne Cousin D. und auch ohne grossen Erfolg. Mit der Fliege habe ich zwei Tage lang hoffnungslos jeden Fisch frühzeitig "released" (einzig eine Forelle von ca. 18cm konnte ich landen). Dafür gab's einen unvergesslichen Vollmond (Merci F. für Bilder und Kompanie). Und als ich schlussendlich dann wobblerwaschend am See stand, hatte meine vermeintlich erste Seeforelle so verdächtige Streifen...
                   
      Soweit so gut, liebes Tagebuch. Halte dich fortan auch 2020 wieder auf dem Laufenden.
      Petri & tbc.
      dein Horst
    • Von barsch horst
      Chromatophor
       bei Tieren mit Farbstoff gefüllte Zelle, die eine Farbveränderung der Haut hervorrufen kann (Chamäleon)
       [< Chromato… + …phor2]
      Wie stark passen sich Fische in ihrer Farbe an ihre Umgebung an? Welche Schlüsse auf ihr Verhalten lassen sich daraus ziehen? Teilt hier eure Erfahrungen mit. Versucht diese Erfahrungen mit Bildern zu illustrieren. Danke für's Teilen.
    • Von Ale
      Hallo zusammen,
      Ich habe geplant die nächsten Wochen einmal meine ersten Versuche am Lungernsee zu wagen. Nun wollte ich fragen wie es dort so aussieht mit Hecht und Egli. Kann man dort vom Boot aus Hecht und Egli fangen? Und gibt es bestimmte Hotspots?
      Vielen Dank im Voraus 
      Gruss Ale
×