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Stan Barsh

Welche Eigenschaften suche ich?

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Stan Barsh    2

Sali zäme,
nach jahrelanger Abstinenz bin ich erst seit letztem Jahr wieder am Fischen.
Jetzt suche ich eine Rute zum ultraleichten Spinnfischen, bin aber nach dem Lesen von diversen Seiten und Beiträgen bezüglich der Eigenschaften und deren Benennung einigermassen verunsichert.

Einerseits lese ich zum Bsp. dass eine schnelle  Aktion/fast taper eine leichte  Aufladung der Rute ermöglichen um einen leichten Köder weit werfen zu können, an anderer Stelle steht geschrieben dass es eine weiche Rute mit parabolischer (langsamer) Aktion/slow taper sein muss damit sie sich leicht auflädt. Ja wie denn nun? Oder bring ich da was mit den Begriffen durcheinander?

Eine schnelle Aktion ermögliche  eine sensible Bisserkennung (guter Kontakt zum Köder) und bringt den Anhieb gut durch.
Eine langsame Aktion wiederum dient als Puffer um heftige Fluchten abzufangen, gibt aber dann weniger Rückmeldung vom Köder.
Das klingt für mich einigermassen plausibel. Habe ich das soweit richtig verstanden?

Ich möchte hauptsächlich mit kleinem Gummizeugs, Winzlingswobblern und sehr kleinen Spinnern (Mepps 0-1) sowie Insektenimitationen (1-2g) in kleinen Flüssen/Bächen und im Uferbereich von Seen Eglis und deren Familienmitgliedern, Forellen vielleicht auch Alets nachstellen.
 

Welche Eigenschaften sollte eine Rute mit obengenanntem Einsatzzweck euer Meinung nach mitbringen? Ach ja, Solid Tip oder eher nicht?

Grüsse

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Gumpenkoenig    1'046

Da werden im Netz leider immer wieder verschiedene Dinge durcheinander gebracht. 

Der Begriff "parabolisch" bezieht sich auf die Biegekurve und hat eigentlich nichts mit der "Aktion" zu tun. Eine parabolische Rute lädt tief und wirft deshalb weit. 

Eine schnelle Rute kehrt einfach sehr schnell in die Ausgangsposition zurück und schwabbelt nicht 100 mal über die "Ruheposition" hinweg. Man hat also einen sehr direkten Kontakt zum Köder. 

Nun ist es aber leider so dass eine schnelle, parabolische Rute die ich persönlich als Idealfall empfinde sehr teuer ist weil der Blank allein schon ein Vermögen kostet. Solche Ruten sind deutlich schwieriger zu produzieren als eine langsame parabolische Rute oder eine schnelle Tipflex.

Tict und Deps haben da sicher ein paar Ruten die deine Anforderungen erfüllen, aber ob du soviel ausgeben möchtest musst du selbst entscheiden. 

bearbeitet von Gumpenkoenig
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Putzli    1

Schau dir mal die Kuiyng Ruten an,hab mir eine SAS und eine conqueror gekauft,Kosten belaufen sich um die 160.- für die sas,und die conqueror sind um 200.-

wie ich finde günstig und vollkommen ausreichend.Tict  find ich natürlich top,sind mir aber zu teuer,als Hobbyfischer 

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Michael    390
vor 5 Stunden schrieb Stan Barsh:

Eine schnelle Aktion ermögliche  eine sensible Bisserkennung (guter Kontakt zum Köder) und bringt den Anhieb gut durch.
Eine langsame Aktion wiederum dient als Puffer um heftige Fluchten abzufangen, gibt aber dann weniger Rückmeldung vom Köder.
Das klingt für mich einigermassen plausibel. Habe ich das soweit richtig verstanden?

Das ist so, allerdings ist bei einer schnellen oder sehr schnellen (Fast-Taper) Aktion der Nachteil da, das die Schläge des Fisches nicht so gut abgefangen werden.

vor 5 Stunden schrieb Stan Barsh:

Ach ja, Solid Tip oder eher nicht?

Ich würde eine Rute mit Solid-Tip nehmen, ich meine dadurch hast du ganz viele Vorteile bei der UL-Fischerei. Von besseren Wurfweiten, über längere Köderpräsentation an Position X bis hin zu weniger Fehlbissen wegen der weichen Spitze, wenn die Räuber zu schnell einsaugen und abdüsen.

Passend zum Thema:

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Stefan    252

Was bezeichnest du denn als Ultralight, Stan Barsh? UL ist um 0,5-3,5g und 1-5g. Für dieses Wurfgewicht verursachen Mepps 0 bis 1 viel zuviel Widerstand im Bach und Flüsschen. Für den 1er Mepps würde ich mindestens 2-12g verwenden. Vermutlich eher 6-18g oder sogar 7-21g. Ich selber verwende für den 2er Mepps schon eine 10-30g Rute.

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Gumpenkoenig    1'046

Da der Begriff "Aktion" für verschiedene Dinge gebraucht wird und grosses Durcheinander herrscht was die Begriffe angeht sollte man vielleicht lieber von Biegekurve bzw Taper und von Rückstellgeschwindigkeit sprechen, dann ist es eindeutiger. 

Auch dein Lexikoneintrag @Michael ist da nicht ganz präzise weil parabolische Ruten eben nicht zwangsläufig schwabbelig sind, siehe hochwertige Fliegenruten. 

bearbeitet von Gumpenkoenig
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Tobi    196

Mit direkten Empfehlungen halte uch mich mal zurück, da ich nicht unabhängig bin. Für wirklich leichte Sachen kann ein Solid Tip durchaus Sinn machen, mein Fall ist es jedoch nicht. Ich fische für kleine Meppsli auch 3-12g. 7-21 finde ich ein wenig viel, aber in der starken Strömung kanns wirklich sinn machen etwas höher zu gehen. Da hat der @Stefan recht. Bei mir "ziehts" halt nicht so :D bzgl. Aktion und Biegekurve halte ich mich auch mal zurück, da meine Pause jetzt zu Ende ist:joy:

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Stan Barsh    2

Sali zäme,

vielen Dank für eure Antworten.  Im Moment geht es mir darum, herauszufinden welche Eigenschaften für meine  Absichten geeignet sind. Bei den Nachforschungen dazu kamen dann die Unklarheiten auf. Zum Teil eben auch, weil die Aussagen dazu widersprüchlich sind.
Beim Stöbern in diversen Herstellerseiten und Onlineshops fiel mir auf, dass viele lediglich Angaben wie zum Beispiel: „Spitzen Aktion“  oder „parabolische Aktion“  machen. Wenn ich euch jetzt richtig verstehe, beschreibt das dann die Biegekurve. Somit weiss ich dann noch nichts über die Rückstellgeschwindigkeit, wobei allgemein gesagt eine „Spitzen Aktion“ eher schnell rückstellt, und eine „parabolische Aktion“  eben eher langsamer, respektive „schwabbelt“.
Ausnahmen gibt es dann im höherwertigen Bereich mit entsprechenden Konstruktionen.

Kann man das so stehen lassen?

Demnach würde ich eventuell gut fahren, wenn ich Ausschau halte nach einer Rute die
beispielsweise mit „regular“ / “medium fast taper“  angegeben ist, da ich davon ausgehen kann dass diese Rute eher schnell rückstellt, deren Biegekurve aber schon in Richtung Semiparabolik geht.
So eine Art Kompromiss, wenn man nicht sehr viel Geld in die Hand nehmen will.

@Stefan:
Ich bezeichne als UL wie es mir die Marketingabteilungen vorgeben ;)
Spass beiseite, ich denke dabei Ruten mit einem max. Wurfgewicht von 0-8g.
Ich möchte das auch gar nicht an den kleinen Spinnern festmachen, ein Mepps 1 fliegt an meiner (günstigen) 4-18g Flitsche ausreichend weit. Beim Heuschreckenimitat ca. 1.5g geht aber nichts. Ein weightless Easy Shiner 3“  ist auch nicht so das Wahre.

Grüsse

PS: Ich antworte manchmal erst mit einiger Verzögerung, da ich nicht immer einen Rechner in der Nähe habe bzw. beschäftigt bin.

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Michael    390
vor 10 Stunden schrieb Gumpenkoenig:

Auch dein Lexikoneintrag @Michael ist da nicht ganz präzise weil parabolische Ruten eben nicht zwangsläufig schwabbelig sind, siehe hochwertige Fliegenruten. 

Habs korrigiert, danke!

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