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Primus

Seefeldsee, Obwalden

Empfohlene Beiträge

Primus    95

Heute Nacht beginnt die Eröffnung Seefeldsee.

Freue mich schon wie ein kleines Kind!

Diesmal halt mit toten Elritzen und Spinnrute.

 

Gruss und Petri 

Manu

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Primus    95

Die Eröffnung lief gut oder eher sehr gut

Meine durchschnittlichen Saibel. Das Foto ist grenzwärtigimage.thumb.jpg.7bd54ef0532f5cdb083e9fd7

Und mein Kollege hat ein wunderschönen Namay gefangen image.thumb.jpg.4bb7ea0c376b14c9aa012e76

Gruss und Petri 

Manu

  • Daumen hoch 2

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Primus    95

Auf Zapfen und Grund 

am Morgen waren sie eher oben Aktiv und dann so gegen 10uhr nur noch Grund nah

Gruss und Petri 

Manu

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brooktrout    182

Moin zusammen, melde mich nun definitiv auch online wieder von den Ferien zurück. Deshalb wird’s innert nützlicher Frist dann ein paar Berichtchen geben von mir. Insgesamt waren die Ferien ein richtiger Bergseesprint im BEO und ein wenig Obwalden. Da am Seefeldsee am erfolgreichsten und am häufigsten, beginne ich mal dort.

 

 

Seefeldsee zum 1.    (20.07.)

 

Schon sehr früh am Morgen machten wir uns auf zu den schönen Ufern des wunderbar gelegenen Bergsees, allezeit in der Hoffnung, die Forellen würden sich an der Oberflächennahrung gütlich tun, wobei das Fliegentackle wieder einmal ein Einsatz erwartete  ;). Von Oberflächenaktivität war aber erst einmal grad gar nichts zu sehen, so hofften wir auf die ersten Sonnenstrahlen, doch auch diese beschäftigten die Fische nur herzlich wenig. Den ganzen Tag über konnten wir leider nur ein seeeeehr sporadisches Steigen ausmachen :/.

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Trotzdem konnte mein Kollege bereits am Morgen zwei Regenbögler zu einem Landgang überreden, einige weitere verloren wir im Drill. Komischerweise konnten wir nur Bisse verzeichnen wenn wir die Köder (vorzüglich der Wander  :x) lange absinken liessen, dann kurze Einzugsphasen mit anschliessenden Pausen. Dieses Verhalten kannte ich bisher nur von den Kanadiern oder Saiblingen, nicht aber von Regenböglern. Wie sich aber später herausstellte, waren praktisch alle Fische, wahrscheinlich aufgrund der grossen Hitze fast am Grund. Plötzlich, im Laufe des Morgens war mit Spinnfischen, was immer wir auch ausprobierten, nichts mehr zu machen. Blöde Situation für mich: Fliege geht nicht, Spinnfischen funzt auch nicht mehr, hmmm… 

Grundfischen? Nicht grad optimal, da ich nur noch sehr mangelhaft mit solchem Material ausgerüstet bin  :S.

Bienenmaden? Führe ich schon lange nicht mehr in meinem Sortiment.

Also schnell mal ein paar Buzzen fischen, eine mangelhafte Ausrüstung fürs Grundfischen brachten wir noch grad zusammen, dann mal ran an die grossen Saiblinge, welche es ja im Seefeldsee gibt. Tatsächlich konnte ich anschliessend noch zwei Saiblinge auf Grund mit dem Elritzchen verhaften.

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Zum Schluss machte sich sogar noch ein Regenbögler hinter meinen Buzz und konnte so auch noch gelandet werden. Ihr glaubt aber gar nicht wie lange diese Forelle an dem Buzz rumzupfte, bis sie ihn endlich richtig fressen konnte. War wohl doch ein wenig gross….

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Hat sicher nicht grad optimal ausgesehen mit der 2.10m  Spinnrute (Wg. -12g) beim Grundfischen mit nem 15gr. Blei  :P, ich war aber erstaunt, wie gut ich mit der geflochtenen Schnur so noch auswerfen konnte. Nämlich so gut, dass ich mir für meine Grundrute, welche von nun an als Reserve wieder an Bergseen mitkommt, auch grad ne günstige aber geschmeidige geflochtene gekauft hab.

 

 

Seefeldsee zum 2.      (28.07.)

 

Bereits von Beginn an nicht auf steigfreudige Fische eingestellt, stiegen die Regenbögler an diesem Morgen jedoch wunderbar. Sofort die Fliegenruten bereitgestellt, die bewährte kleine schwarze Midge ans Vorfach und raus damit. Dritter Wurf, erster Biss, wunderbar verwertet und somit erster Fisch. Das ist die Bilanz der ersten 10 Minuten am See :).

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Doch so wie es angefangen hat ging es nicht ganz weiter. Die weiteren Fische liessen ein wenig auf sich warten. Als mit der Fliege aufgrund des stärker werdenden Windes nichts mehr zu machen war, rüstete ich die nächste Rute, um ein wenig auf Tiefe und an die erhofften, vielleicht auch etwas grösseren Saiblinge zu kommen  :).

So bis zum Mittag lief beim Kollegen noch ein wenig was auf den schon sehr oft bewährten Mozzi, jedoch nur auf Regenbögler, und diese waren an diesem Tag nicht meine Zielfische, ausser mit der Fliege.

Alle verteilt um den See, fischten wir zu zweit an der gleichen Stelle mit zwei Montagen auf Grund. Mein kleinster Bruder hatte als einziger einen Bissanzeiger installiert. Da keine Freilaufrolle monitert war, hängte er in eine Schlaufe als kleine Schnurreserve einen Löffel ein. Erstmals nicht weiter interessant, jedoch plötzlich pasierte es. Der Bissanzeiger gab zuerst nur einen schwachen Piepser von sich. Dann aber piepste er auf einmal wie Wild, die vorgelegte Schnurreserve raste durch die Ringe, der Löffel flog in hohem Bogen davon und die Rute biegte sich wie ich es noch selten gesehen hab. Nach ca. 5 Sekunden vollem Zug, die Rute hatte er noch nicht in der Hand, da alles so schnell ging, die Schnur plötzlich Schlaff. Nach dem Einziehen wurde klar, die Bremse war zu stark eingestellt, der wohl kapitale Fisch hatte das Vorfach verschrissen :(.

Ein wenig später gabs bei mir einen starken Ruck in der aufgestellten Rute. Nach dem Anschlag bemerkte ich sofort den etwas stärkeren Zug und lockerte sofort die Bremse ein wenig um nichts zu riskieren. Recht unspektakulär und zügig konnte ich den Fisch ans Ufer drillen.

Zum Vorschein kam ein prächtiger 53er Namaycush, zwar eher ein schmaler, aber dafür mit breitem Rücken und mit einer zünftigen Schwanzflosse im Vergleich zur Körpergrösse. Ein richtiges Padel eben ;). Ist wohl eine Kreuzung aus Saibling und Namaycush, so den roten Flossen an.

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Wenn auch nicht ein Riese ist dies nun endlich mein erster etwas grösserer Kanadier meiner noch junger Fischerkarriere und somit grad neuer PB  :D:P:).

Wie wenn das nicht schon genug wäre konnte ich mit der gleichen Methode noch ein weiterer m.M.n perfekt und wunderbar gezeichneter Namaycush mit 42cm überlisten.

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Später folgte noch ein schöner 39er Saibling um die Artenvielfalt noch ein wenig zu ergänzen.

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Fehlte nur noch die Bachforelle an diesem für mich total gelungenen und erfolgreichen Tag. Denn auch die Trüschen bissen ab dem späteren Nachmittag regelmässig, jedoch durften diese wieder weiterschwimmen.

 

 

Seefeldsee zum 3.      (30.07.)

 

Angestichelt vom Erfolg des Vorvortages und mit dem Ehrgeiz nach den richtig Kapitalen im Seefeldsee, unternahmen wir noch einmal das selbe wie schon zweimal in diesem Sommer.

Das Wetter spielte bis am Nachmittag aber überhaupt nicht mit, sondern stockdichter Nebel und teils bissiger Wind machten sich richtig breit und zwar fast ohne Unterbruch o.O. Aber die Hoffnung auf Besserung starb nicht, wenn nur die Saiblinge wollten…..

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Aber da war grad mal nichts. Auf die relativ frisch eingesetzten Regenbögler an der Oberfläche liefs bei unseren Nachbarn gar nicht mal so schlecht, aber das waren nun mal nicht meine Zielfische und mit dem Buldo zu fischen kommt für mich sowieso nicht infrage.

Einige Bisse und gabs für mich, auch ein paar Fische blieben hängen, jedoch "nur" Trüschen.

Interessant war, dass wir durch die relativ häufigen Bisse des letzten Seefeldseetages, immer bereits beim ersten Zupfer am Köder voraussagen konnten, ob eine Trüsche oder ein Saibling am knabbern ist. Denn die "Beissart" ist total verschieden sodass dies anhand der Rutenspitze deutlich zu erkennen ist. Wir machten uns dann den Spass daraus jeweils vorauszusagen was am anderen Ende der Schnur knabbert. Jedoch folgte nicht immer der Beweis, da wir viele Fehlbisse verzeichnen mussten und die Saiblinge wollte an diesem Tag irgendwie nicht recht, zwar bissen sie sporadisch, blieben aber leider nicht hängen. Dafür gabs einige Trüschen von denen wir zwei mitnahmen.

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Am Abend fingen die Regenbögler an zu steigen, jedoch die meisten ausser Reichweite der Fliegenrute. Ich konnte zwar ein paar Bisse verzeichnen, konnte sie aber nicht verwerten. Aufgrund der Distanz war jedoch mein kleiner Bruder mit dem schwimmenden Spirolino und der Fliege dran noch erfolgreich.

 

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Ich nahms lieber noch ein wenig gemütlich und genoss nicht fischend den Rest des für mich gelungenen Tages, auch ohne Kapitale Saiblinge…..

bearbeitet von brooktrout
  • Daumen hoch 5

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