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Jan10

C&R Alternative

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Jan10    0
Als ich vor kurzem Fotos aus dem 2008 und 2013/14 angeschaut habe (Auf irgendeiner Seite bei der man seine Fänge schicken konnte) ist mir aufgefallen, dass alle Hechte aus dem Jahr 2008 über 110cm waren, der Durchschnitt lag dort ca. bei 115cm, mehrere waren sogar über 130cm.
Der Grösste aus den Jahren 13/14 war knapp über 120cm, der zweitgrösste unter 110cm und der Schnitt etwa bei 75cm. (Alle Angaben betreffen nur die entsprechende Seite)

Ich denke, dass man mit härteren Schonmassen/Zeiten bis heute noch solche grossen Hechte regelmässiger fängt.
Was denkt ihr, wie würde sich der Einfluss folgender Regeln auf den Bestand der Hechte auswirken:

- Schonzeit verlängern oder verschieben (Sah auch im Mai noch viele Hechte mit Laich, leider alle abgeschlachtet von den Fischern)
- Mindest Mass und Maximalmass (Schmeckt ein Hecht noch über 90? Ich denke nicht, hat doch sicher zu viel Fett)

Gibt sicher eine spannende Diskussion.

Freundliche Grüsse

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Zitat:
Schonzeit verlängern oder verschieben


Gewässerspezifisch bestimmt schon, allgemein würde es nicht viel bringen, da nicht jedes Gewässer gleich ist.

Dieses Jahr brachte der ziemlich warme und schneelose Winter auch die Tierwelt sehr ins Straucheln.

Zitat:
Mindest Mass und Maximalmass


In Deutschland ist dies Ländersache, heißt in Bayern hat der Hecht ein gesetzliches Schonmaß von 50cm, Vereine stellen dies über Anträge über die Fischereibehörde auf 55-65cm hoch.

Auf Grund der Hegepflicht hat niemand was gegen das Releasen.

An manchen Gewässern besteht jedoch Entnahmepflicht für Hechte, an die sollte man sich ausnahmslos halten.

Zitat:
Schmeckt ein Hecht noch über 90? Ich denke nicht, hat doch sicher zu viel Fett


Schmeckt sehr gut, die Gräten lassen sich auf Grund ihrer Größe besser entfernen.

Fett?

Beim Hecht?o_O

Dem mußt du Fett zufügen, damit er nicht zu trocken wird, der Hecht gehört zu den fettarmen Süßwasserfischen!


Man sollte die tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche Entnahme pro Angler regulieren, das würde mehr bringen, wie alles andere, zumindest bei bestimmten Fischen.

Küchenfenster dürfte/sollte jeder vernünftige Angler selbst haben.

Ich finde die Rechte der Angler sind schon genug beschnitten, noch mehr Einschränkungen, verbote oder anderes benötigen wir wirklich nicht, zumindest hier in Deutschland, wie es mit den Gesetzen aktuell in der Schweiz aussieht ist mir nicht wirklich bekannt, fische dort nie, bzw zu selten.


Solche Statistiken würde ich allerdings nie zu Änderungen oder sonstigen heranziehen, denn Aussagekraft haben solche "Sammlungen" meist nicht wirklich, viele Angler vermeiden solche Meldungen, ich gehöre einstweilen auch dazu , dies nicht ohne Grund.

Nicht jeder Angler möchte in irgendwelchen Listen auftauchen oder seine Gewässer preisgeben.

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Jan10    0
Zitat:
Gewässerspezifisch bestimmt schon, allgemein würde es nicht viel bringen, da nicht jedes Gewässer gleich ist.

Dieses Jahr brachte der ziemlich warme und schneelose Winter auch die Tierwelt sehr ins Straucheln.


Stimmt, wäre aber sicherlich möglich dies anzupassen, da ja jeder der ein Patent hat auch registrietrt ist. 4 Mal Jährlich ein Mail an alle mit den angepassten Schonzeiten oder auf der Webseite veröffentlichen. Fände ich sehr sinvoll.


Zitat:
Fett?

Beim Hecht?


Habe noch nie selbst einer gegessen über 60cm, aber habe einmal von einem Kollegen gehört, er habe einen 1.2m Hecht getöted, um zu essen, dies aber sein erster und letzer grosser Hecht für die Küche gewesen sei, da sie nichts essen konnten, weil er sozusagen nur aus Fett bestand.
Ein zweiter Kollege (Koch) hatte auch gesagt ab einer betsimmten Grösse seien sie ungeniessbar.


Zitat:
Man sollte die tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche Entnahme pro Angler regulieren, das würde mehr bringen, wie alles andere, zumindest bei bestimmten Fischen.


Fände ich auch gut, aber ich denke das ist nochmals eine Stufe schwieriger zu kontrollieren als bisherige Regeln.


Zitat:
Solche Statistiken würde ich allerdings nie zu Änderungen oder sonstigen heranziehen, denn Aussagekraft haben solche "Sammlungen" meist nicht wirklich, viele Angler vermeiden solche Meldungen, ich gehöre einstweilen auch dazu , dies nicht ohne Grund.


Stimm ich dir auch zu, aber man hört ja von vielen älteren Leuten "Als ich noch jung war... blablabla"

Vorallem ein Erlebnis macht mich heute noch wütend:

Es war etwa der 10. Mai, ich kam am Gewässer an und von weitem hat mir schon ein 70 jähriger Mann zugerufen "Schau was ich gefangen hab."
Ich ging zu ihm und sah ein Hecht voll mit Laich. Ich fragte ihn wieso er ihn getötet hatte, und er sagte mir: "Wenn nicht ich dann hätte ihn der nächste getöted." Bevor ich ihm antworten kopnnte kam schon der nächste Satz: "Vor 20 Jahren musste ich fünf mal Angeln, um so einen Hecht zu fangen, heute 100Mal. (Dann noch gefühlte 87 Fluchwörter wie Scheisse es heutzutage ist) Und als er fertig war mit motzen sagte ich, das mich das nicht erstaunt, wenn jeder so gierig wäre wie er, und ich sagte auch, dass andere Angler den Fisch nicht getöted hätten. Aber er beschwerte sich weiter wie scheisse es heute sei usw. und ich versuchte im klar zu machen, dass man Fische mit Laich zurücksetzen sollte, aber es ging an ihm vorbei. Später wurde es mir zu bunt und ich ging.

Sollten nicht genau solche älteren Leute Vorbilder sein?
Und wenn ich die Fischerei hier mit dem Ausland vergleiche(Nenne extra kein Land, gibt keine CR Regelung) stelle ich folgendes fest:

Dort:
- (Fast) jeder Fischer fischt nur soviel wie er Essen kann
- (Fast) jeder Fischer weiss zu schätzen was er mit der Natur hat, sprich sie setzen zu kleine Fische( Auch wenn sie Schonmasse hätten) oder zu grosse zurück und denken auch an andere Leute nich nur für sich.
Beispiel: Mein Nachbar war am Fischen und sagte, dass er sehr viele gefangen hatte(Er kam aber nur mit paar wenigen zurück), dann fragte ich ihn wieso er dann nur soviele dabei hat und er sagte, dass auch ich noch in ein paar Jahre noch Fische fangen sollte. Zudem geht er erst wieder Fischen, wenn er alle gegessen hat.
Habe das dort so ähnlich nicht nur von ihm gehört, hier in der Schweiz noch von Niemandem.


Hier:
- Viele Fischer nehmen jeden Fisch mit den sie fangen.
Beispiel: Am Zürichsee gibt es viele Fischer die mit 30 Eglis zwischen 20-35cm nachhause gehen, am nächsten Tag wieder kommen, sie wieder mitnehmen usw. Was will man mit schlussendlich 200 Eglis im Tiefgefrierer? Irgendwann kann man die doch nicht mehr schmecken.. Bin mir fast sicher, dass einige Fischer nicht alles essen was sie fangen.

Vileicht hat es auch etwas mit dem Wohlstand zu tun. Wir Schweizer sind verwöhnt und wissen nicht mehr zu schätzen was wir haben, anders in anderen Ländern. Ich habe das Gefühl wir sind einfach gierig und nehmen einfach damit genommen ist.






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Gast   
Gast
Zitat:
- Viele Fischer nehmen jeden Fisch mit den sie fangen.
Beispiel: Am Zürichsee gibt es viele Fischer die mit 30 Eglis zwischen 20-35cm nachhause gehen, am nächsten Tag wieder kommen, sie wieder mitnehmen usw. Was will man mit schlussendlich 200 Eglis im Tiefgefrierer? Irgendwann kann man die doch nicht mehr schmecken.. Bin mir fast sicher, dass einige Fischer nicht alles essen was sie fangen.


Sehe das auch so warum so viele fisch abschlachten?
Ich nehme meistens auch 2-5 mit dafür etwas grössere,(unter 25 nehme ich keine ist ja nichts dran!:D)warum so viele (kleine) Eglis?
Da kommen die immer mit ihren Knusperli: Die sind lecker und ich mag sie ja auch, aber sind z.B 30 Eglis à 2 Filet nicht ein wenig viel?
Irgendwann reich es ja auch mit Eglis!:D
Übrigens sind wir Sportfischer und nicht Berufsfischer.
Als Sportfischer sollte man nicht für ein ganzes Bankett und dies mehrmals jährlich Fische fangen.

ANGELN IST NICHT NUR FISCHE FANGEN!!!!!!!!

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Zitat:
Habe noch nie selbst einer gegessen über 60cm, aber habe einmal von einem Kollegen gehört, er habe einen 1.2m Hecht getöted, um zu essen, dies aber sein erster und letzer grosser Hecht für die Küche gewesen sei, da sie nichts essen konnten, weil er sozusagen nur aus Fett bestand.
Ein zweiter Kollege (Koch) hatte auch gesagt ab einer betsimmten Grösse seien sie ungeniessbar.


Ich schon, geschmeckt hat er auch nicht anders, wie ein kleinerer.

Auch ich bin gelernter Koch, kenne so also genügend Zubereitungsmöglichkeiten.

Ab einer bestimmten Größe werden sie vom Fleisch her trocken, wenn man gewisse Dinge nicht beachtet.

Zitat:
Fände ich auch gut, aber ich denke das ist nochmals eine Stufe schwieriger zu kontrollieren als bisherige Regeln.


Die Vereine, die dies bei uns hier praktizieren, haben damit keine Probleme, diese Fische müssen sofort nach dem Fang, dem Versorgen und dem erneuten Auswerfen in die Papiere eingetragen werden.
Deweiteren gibt es genügend Fischereiaufseher, die dies auch kontrollieren.


Zitat:
Stimm ich dir auch zu, aber man hört ja von vielen älteren Leuten "Als ich noch jung war... blablabla"


Genau, kenne ich auch, beobachte diese älteren Angler eine Weile, dann ist es wirklich nur Blabla und nichts dahinter!
Als mir vor kurzem auch einer entgegnete :"Als ich noch jung war..." , vollendete ich:".. hast du auch nichts gefangen!" und lies ihn stehen.

Mit der Entnahme ist es bei älteren Anglern( älter als 70/75Jahre)meist noch mit der Kriegs-/Nachkriegszeit verbunden, glaube dieses Trauma bekommt man nie wieder los, deshalb oft das unbedachte abschlagen.

Zitat:
Ich habe das Gefühl wir sind einfach gierig und nehmen einfach damit genommen ist.


Das schlimme ist, daß es Gier überall auf der Welt, in jedem Land und in jeder Bevölkerungsschicht gibt!

Was bei vielen anderen Anglern noch dazukommt ist Mißgunst und (Fang-)Neid!

Mir kann man keine der drei ankreiden.


Zitat:
Übrigens sind wir Sportfischer


Angeln sehe ich nicht als Sport, denn Sport bedeutet Wettkampf, sich mit anderen messen/vergleichen, was wieder in Gier, Neid und Mißgunst enden kann.


Angeln ist eine Lebenseinstellung oder auch eine Philosophie , die gelegentlich satt macht !
Dabei steht bei mir nicht der Fang im Vordergrund , sondern die Entspannung und Erholung in der Natur !




Mit der übertriebenen Entnahme und Gefriertruhenmentalität kann man natürlich einiges kaputtmachen, zum Glück sind solche Angler hier selten.

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Gast   
Gast
Mit Sportfischer meine ich, dass wir nicht auf Ertrag fischen sondern mehr zum Spass oder für das Adrenalin.
Es geht ja nicht ums Überleben.:D

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Gast   
Gast
Zitat:
Mit Sportfischer meine ich, dass wir nicht auf Ertrag fischen sondern mehr zum Spass oder für das Adrenalin.


Ich habe gedacht, das Sportfischer, diese sind, die nebenbei auch noch Sport betreiben :D

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newray    71
Zitat:
Sollten nicht genau solche älteren Leute Vorbilder sein?
Und wenn ich die Fischerei hier mit dem Ausland vergleiche(Nenne extra kein Land, gibt keine CR Regelung) stelle ich folgendes fest:

Dort:
- (Fast) jeder Fischer fischt nur soviel wie er Essen kann
- (Fast) jeder Fischer weiss zu schätzen was er mit der Natur hat, sprich sie setzen zu kleine Fische( Auch wenn sie Schonmasse hätten) oder zu grosse zurück und denken auch an andere Leute nich nur für sich.
Beispiel: Mein Nachbar war am Fischen und sagte, dass er sehr viele gefangen hatte(Er kam aber nur mit paar wenigen zurück), dann fragte ich ihn wieso er dann nur soviele dabei hat und er sagte, dass auch ich noch in ein paar Jahre noch Fische fangen sollte. Zudem geht er erst wieder Fischen, wenn er alle gegessen hat.
Habe das dort so ähnlich nicht nur von ihm gehört, hier in der Schweiz noch von Niemandem.


Doch benenne es ruhig! Interessiert mich jetzt.

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Dural    686
immer das selbe Theater, geht einfach weniger fischen! und nein C&R ist auch nicht die alleinige Lösung.

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Gast   
Gast
Richtig Dural... C&R ist keine Lösung...zumal es viel wichtigere Sachen gibt wie Gewässer sauberhalten oder die Wasserverschmutzungen ( Chemikalien und Abwasser) oder die Wasserkraft die den Fischen viel mehr zusetzen als wie wir ganzen Angler zusammen.
Meiner Meinung nach bringt es auch nichts ein Höchstmaß festzulegen oder die gesetzlichen Mindestmaße bei gewissen Arten höher zusetzten. Ich denke auch mal das es nicht immer Sinnvoll ist jeden Fisch zurückzusetzen. Auch wenn viele das nicht hören mögen. C&R ist und bleibt ein verstoß gegen das Tierschutzgesetz es sei denn es ist an einem Gewässer ausdrücklich vorgeschrieben für eine gewisse Art. Ebenso sehe ich das mit der Entnahme von Fischen es muss nicht zwingend jeder Fisch entnommen werden doch sollte man da schon genau wissen wie man vorzugehen hat, wenn man einen Fisch zurücksetzt weil man Ihn nicht verwerten mag.
Ich sehe immer wieder mal Angler die Ihren Fang lange verarzten und dann einfach aus dem Stand wieder ins Wasser werfen... das diese Fische dann nur wenig Überlebenschance haben kann man sich an 2 Fingern abzählen.
Eine Entnahme solcher Fische wäre sicher sinnvoller.
Also egal wie wir es drehen C&R ist und wird nie die Lösung sein.
Wichtiger ist es wirkliche Probleme in Angriff zu nehmen.
Ich habe das Glück in unserem Verband in sehr vielen Gewässern fischen zu können und es gibt viele Gewässer die sehr gut von Anglern besucht sind, wo dementsprechend viele Fische gefangen und entnommen werden. Für solche Gewässer gibt es in meinen Augen nur eine Lösung und zwar die das man das Gewässer auch mal in Ruhe lässt und an ein anderes zum fischen geht. Also wäre es doch sinnvoll solche Kleingewässer auch mal über ein zwei Jahre fürs angeln zu sperren. Damit sich der Bestand auch mal erholen kann. Bei Fließgewässern sicher nicht umsetzbar aber für stehende Kleingewässer sicher Sinnvoller als wie C&R.

Es gibt sicher nie die richtige Lösung zu diesem Thema.

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Gast   
Gast
Meine Vorschläge, die je nach Gewässer und Fischarten eingesetzt werden können:

Erhöhung des Schonmasses.
Fangfenster
Verlängerung der Schonzeiten
Fangbeschränkungen pro Tag / Jahr.
Fischereiverbot für gewisse Zeit nach Besatz
Sperrung gewisser Zonen während der Laichzeit.
Intensivere Ausbildung und strengere Prüfungen
Häufigere und strengere Kontrollen mit härteren Strafen.

Folgende Verstösse wurden beobachtet:
Nach dem Besatz von Karpfen wurden diese systematisch abgefischt, 40 Karpfen pro Mann entnommen.
Mit Kescher wurden die Besatzkarpfen gefangen.
Die laichenden Karpfen mit Kescher gefangen
Zander von den Nestern weggefangen.
Verwechslung von Fischarten ( Schleie / Karpfen, Brachsmen / Karpfen, Trüsche / Wels, Seeforelle / Regenbogenforelle.
Missachtung des Nachtfischereiverbotes.
Fischen mit Lebendköder, wo nicht erlaubt.
Missachten der Schonzeit und des Schonmasses.
Fischen ohne Bewilligung.

Da muss man sich nicht wundern, wenn das Gewässer leergefischt ist.

Das sind keine Einzelfälle sondern schon fast eher die Regel.

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Ändu    1
Viele schöne, wünschenswerte und sinnvolle Vorschläge hier in diesem Thread. Einiges davon würde ich sofort unterschreiben ... z.B. Fangzahlen, Kontrollen, Ausbildung inkl. schärferer Prüfung (die ja jetzt wirklich ein Witz ist!) und einiges mehr.

Das ganze scheitert einfach wieder mal an den nicht vorhandenen (oder anders eingesetzten) finanziellen Mitteln. Ich weiss nicht was die Patente in anderen Kantonen kosten und kann hier nur meine Ansicht zum Kt. Bern kund tun ... 200 Fränkli für diese wunderbaren und zahlreichen Bäche, Flüsse und Seen ist ein Witz. Meiner Ansicht nach könnte man den Preis für dieses Jahrespatent verfünffachen. Ich fände das einen angemessenen Preis für das Angebot in unserem Kanton und wäre bereit dies zu zahlen.

Würde dieses Geld dann auch wirklich für die Bewirtschaftung des Fischbestandes, der Gewässer, in Kontrollen und Ausbildung investiert, könnte man sich solche Diskussionen sparen.

Bis dahin (wenn es denn mal soweit kommen sollte) kann man nur an den gesunden Menschenverstand appellieren ... aber damit ist es ja oftmals leider nicht sehr weit her :unsure: .

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Dural    686
Funktioniert doch alles nicht, bei einem Patent Preis von 1000.- würden doch die Bezüge in den Keller fallen und somit wohl möglich sogar weniger Geld in der Kasse landen.

Und überhaupt, wie so sollte ein Hobby Fischer fast so viel Bezahlen wie ein Berufsfischer der pro Jahr Tonnen von Fisch fängt?

Und ja ich hätte bei 1000.- auch kein Problem, würde mir sogar passen da quasi alle Fleischfischer wegfallen würden (oder noch extremer werden...)


Das ganze ist halt nicht so einfach. Es gibt leider keine schnelle Lösung. Auch längere Schonzeiten und andere Schonmasse würden, denke ich mir kaum einen Einfluss auf den Bestand haben. Bin so wie so der Meinung das die Mehrzahl der zurückgesetzten Fische verenden, ich selber habe auch schon Fische zurückgesetzt wo ich mir ziemlich sicher war das er nicht durchhält, den Fisch zu töten und zurück zu werfen ist für mich aber keine Option.



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Ändu    1
Niemand sagt dass es einfach ist ... das ist es überhaupt nicht.

Und ja, die Patentbezüge würden sicher etwas einbrechen, aber mit jedem Patent das nicht gelöst wird bleiben die Fische im Wasser, die Gewässer weniger belastet und der Aufwand zur Bewirtschaftung verkleinert.

Btw ... betreffend den einbrechenden Patenten ... wenn ich sehe wieviel Geld für Fischereiequipment ausgegeben wird würden die 1000 Fr. bei vielen, sehr vielen Fischern locker drin liegen ;) ... mich eingeschlossen ;)

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newray    71
@Silurohunter
alles steht und fällt damit :
Zitat:
Häufigere und strengere Kontrollen mit härteren Strafen.


Da nützten die besten Vorschläge nicht viel, wenn dies nicht endlich umgesetzt wird. Leider fehlt das Geld um das dazu notwendige Personal zu bezahlen.
Oder man geht weg vom Patent-System und verpachtet die Gewässer an Vereine?

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Stefan    221
Also wenn hier im Kanton BE das Patent 1000.- kosten würde, gäbe es sicher viel mehr Interesse daran, freiwilliger Fischereiaufseher zu werden, da diese ja ihr Patent gratis bekommen :D

Die Schwarzfischerei würde sich vervielfachen. Das wäre dann die Kehrseite. Und wer schon schwarz fischt, weil er keine 1000 Stutz fürs Patent ausgeben will, der wird dann keine Mindestmasse und Entnahmemengen mehr beachten. Wie häufig man kontrolliert, ist dann eine andere Frage. In diesem Jahrtausend wurde ich bis auf etwa 3 Ausnahmen (2 davon am Engstlen/Arnen) nie ausserhalb von der Forelleneröffnung kontrolliert.

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aede2k    0
Ich angle schon seit ich denken kann (hauptsächlich an Seen in der ZH-Region) und wurde in der Schweiz wirklich noch kein einziges mal kontrolliert. Einmal hat mich jemand angesprochen und ein wenig übers Fischen gesprochen, vermutlich war es ein Aufseher, ich musste mich aber nicht Ausweisen. Ich wurde in Italien schon weit öfters konntrolliert, obwohl ich nur Ferienhalber dort war.
Ich würde es begrüssen, wären mehr Aufseher unterwegs...


Gruss Adi

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Gast   
Gast
Ich denke auch mit höheren Beiträgen würde man das Problem nicht in den Griff bekommen.
Es bleibt halt nur der klare Menschenverstand übrig. Das heißt, nicht immer am selben Gewässer zu fischen .... von Anglern überlaufende Gewässer zu meiden .... ebenso Gewässer wo man viele Untermassige Fische fängt zu verlassen und an ein anderes wechseln .... nur dann fischen zu gehen wenn man auch gewählt ist einen Fisch zu entnehmen .... und wenn man seinen Fisch gefangen hat dann das fischen einzustellen .... und vor allem nicht nur zum reinen Spaß Angeln gehen und wahllos zurücksetzen. Denn das letzte hat mit dem Angel nichts mehr zu tun!

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