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bachwobbler

Nachläufer verhaften

Empfohlene Beiträge

bachwobbler    69
Mit den steigenden Temperaturen zeigen sich die Fische vermehrt aktiv und neugierig. An verschiedenen Gewässern und meist bei relativ klarem Wasser gab es nebst einigen Durchschnittsfängen auch schöne Nachläufer. Am meisten konnte ich bisher Forellen und auch 2 Hechte beobachten, welche meinen Löffel verfolgten, aber zuwenig interessant zum Fressen fanden. Habe jeweils etwas Tempo rausgenommen um ihnen Zeit zum anbeissen zu geben. Jedoch ohne erwünschte Wirkung.

Welche Erfahrungen macht ihr bezüglich Nachläufer verhaften? Tempo, Pause, 2. Anlauf, Köderwechsel?

Petri und Gruss

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Gast   
Gast
Versetzt dich mal in die Lage des Köderfisches. Was würde dieser machen, wenn ein Raubfisch ihn verfolgt und ihn fressen will.
Würde er Tempo rausnehmen? Höchstens das Tempo-Taschentuch, zum zu Weinen, weils jetzt zu Ende geht :D
Also ich gebe dann Gas und kurble schneller, irgendwann bist du mit dem Köder vor deinen Füssen... dann machst du noch eine Piruette mit dem Köder.
Sollte der Fisch den Schwindel erkannt, oder dich gesehen haben, verschwindet er und dann wirds eher schwierig.

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Gast   
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Das ist der Vorteil vom Wobbler oder Gummi gegenüber Löffeln: Die kannst du selbst vor den Füssen noch verführerisch zupfen, dass der Fisch eben doch noch zupackt. Beim Löffel kann ich mir nur schwer vorstellen, wie das gehen soll... :unsure:
Ungefähr jeden vierten meiner Hechte kann ich erst vor meinen Füssen doch noch überzeugen, schätze ich jetzt mal. Ich habe jedenfalls auch oft Nachläufer, insbesondere von Hechten. Aber oft kann man halt nichts machen, wenn sie nicht wollen, dann wollen sie nicht. Um ehrlich zu sein, ziehe ich in den meisten Fällen den kürzeren. ;( Aber spinnstops, kurze Twitches oder fluchtartiges Beschleunigen können doch noch einen Beissreflex auslösen, probieren lohnt sich also immer!

Gruss

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Stefan    223
Hechte verhaften mit "Figure 8": http://www.youtube.com/watch?v=bUb6gcvOpYU



Wenn ich einen Nachläufer auf 19cm Savage Gear 4 Play Soft habe, wechsle ich auf einen Lucky Craft Bevy Shad 50SP in NC Bora. Hat schon 2 mal funktioniert. Aber selbstverständlich nur, wenn der Hecht das Schonmass überschritten hat.

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Dali    82
Hechte verhaften mit figure 8 wird schwer. Hab noch nie gehört das es klappte bei hechten. Musky ist ne andere geschichte

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Gast   
Gast
geiles Video :D

Ja die Muskies sind doch um einiges dümmer oder sagen wir instinktgesteuerter als unsere Hechte ;) Wär geil wenn wir mit solchen Hechten gesegnet wären :-O

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Dural    813
weiter gehen und ca. 15min später mit dem selben köder noch mal probiere aber die köderführung je nach dem was gefragt ist anpassen. wenn man glück hat ist er noch im selben gebiet und er wird sich ziemlich sicher noch mal für den köder interessieren, wenn er noch nichts besseres gefunden hat ;)

von köder wechsel und gleich wieder anwerfen halte ich rein gar nichts. wenn dich der hecht sieht und das wird er wenn er bis ans ufer kommt flüchtet er natürlich gleich, und ich habe zweifel ob ein tier bei der flucht noch ans essen denkt ;) anders sieht es eventuell aus wenn er dich nicht gesehen hat.

meinen letzten hecht habe ich exakt wie oben beschrieben gefangen, beim zweiten versuch aber langsamer und mit spinnstops ca. 1-2sek gefischt, und sieh da kurz nach dem zweiten stop hat er in genommen. beim langsamen fischen ist aber ein sofortiger anschlag wichtig, sonst fassen die haken nicht richtig, genau in diesem bereich sprich langsamens fischen und spinnstops habe ich auch die meisten fehlbisse, anschlagen halt auch mal verpennt...

gerade grosse hechte mögen eine langsame köderführung mit spinnstops, 80% der fischer fischen meiner meinung nach zu schnell.

aber ja, es gibt zeiten da sind sie auch auf eine sehr agressive köderführung zu fangen.

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Stefan    223
Ich mache die Köderführung nach Köderwechsel auch ultralangsam und mit ganz vielen Stopps. Deshalb muss der Köder supsending sein.

Ich sage eh immer: Je kleiner der Köder, desto weniger misstraurisch sind die Fische. Das ist bei Forellen im Bergsee so, das ist beim Egli so und wird bei Hechten auch so sein.

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Gumpenkoenig    1'036
Die Stelle am Ufer mit einem Stock oder Stein markieren und 15min später aus ner anderen Richtung anwerfen, vorzugsweise von hinten. Das funktioniert an Bach und Fluss auf Forelle manchmal. Sonntag Abend bin ich aber auch verzweifelt, da half garnix, kein Köderwechsel, kein Tempowechsel, kein Platzwechsel, die Forellen waren zu vorsichtig. Manchmal hilft es auch, den Köder wirklich zum Boden sinken zu lassen, habe es mehrfach erlebt, dass die Forellen ihn dann da weggezupft haben. Ein Fisch flüchtet nämlich im Fließgewässer nicht ins Freiwasser, sondern nach UNTEN zwischen die Steine!

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Rassler    78
Dazu konnte ich am Wochenende an zwei verschiedenen Orten lehrreiche Entdeckungen machen.

Ich habe ein „neues“ Gewässer erforscht und mich durch das Dickicht gekämpft und gelang in eine Sackgasse da ein weiteres Bächlein einlief. Wow… 4 grosse Forellen im Schneidepunkt der zwei Bäche, 1 Meter vor meinen Füssen! Trotz des Adrenalin-Schubs versuchte ich ruhig zu bleiben. Naturköder angehakt und ihn zwischen den Ästen langsam ins Wasser gelassen. 20 cm vor der grössten Forelle… nichts…. etwas Schnur, 10 cm…5…4…3…2…komm schon…. Bäääm! Anschlag! Fight! Die Forelle schüttelte zweimal den Kopf und der leere Haken schoss mir entgegen. Weg!;(
Mein Rute wohl zu lang oder die Forelle zu nah. Nur: der Schlaumeier versteckte sich nicht etwa sondern setzte sich zwei Meter neben mir in die Strömung. In meinem Stolz angekratzt versuchte ich noch alles, stromaufwärts anwerfen aufgrund der Gegebenheiten war sehr schwierig. Bei jeder neuen Methode konnte ich sie etwas verleiten, der hakende Biss blieb aber aus. Stunden vergingen im Flug. Bei Dunkelheit verliess ich wie ein abgeschlagener Schulbube mit einer fetten 2 auf dem Rücken das Feld. :cursing: Aber an einer grossen Portion Erfahrung reicher.

Nächster Tag, neues Gewässer und Sonnenschein. Bin ich auf dem Damm an das Flüsschen herangetreten und konnte die in einem Abschnitt rund 15 Forellen durch die Poolbrille entdecken. Wo komm ich hinunter? wo kann ich gut landen?….2 Schritte, ups….Aufgeflogen! Und dann ging es los und ich fühlte mich wie der Wolf im Hause der 7 Geisslein. Jede Forelle suchte sich möglichst schnell unter einem Stein sein Versteck. War es besetzt ging es zum Nächsten, sie flitzten hin und her usw. Nach rund 10 Sekunden war der Spuk vorbei und keine Forelle war mehr zu sehen. Herrlich zum Beobachten, ärgerlich für den Jäger. Obwohl ich es eigentlich wusste wollte ich die Bestätigung mit zwei Würfen: Die Forellen konnten dem vorbeiziehenden Köder widerstehen. Umweg gehen und das Flüsschen von unten her anpirschen. 20 Minuten später an der gleichen Stelle angelangt... es hat geklappt!:squint:
Fischen die Dich sehen beissen nicht…. (oder keine Regel ohne Ausnahme?)

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Gast   
Gast
Das kommt etwas auf den Fisch an - die ach so scheuen Äschen steigen manchmal 30cm neben meinen Wathosen nach Insekten, wenn die mich nicht sehen würden, wären sie blind! Und ich hab dann jeweils das Problem, dass ich die Fliege so nah gar nicht anbieten kann. :D

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bachwobbler    69
Hey, danke für die ausführlichen Antworten und das Teilen euer Erfahrungen.

Ist natürlich ne Grundsatzfrage ob ich nen Löffel oder nen Susp-Wobbler an der Leine habe. Gemäss euren Schilderungen bringt der Wobbler für Nachläufer sicherlich starke Vorteile. Hingegen fische ich zwischendurch auch wirklich gerne mit Mozzis, mit welchen ich besser in der Tiefe "arbeiten" kann.

Die Ansätze von Dural und Gumpenkönig finde ich sehr erfolgsversprechend und werde ich bei nächster Gelegenheit anwenden. Ich habe es bisher immer anders gemacht: 5x Köder wechseln und den Spot min. noch 20 min befischen... o_O

Die Technik mit der 8 sieht zwar sehr interessant und in diesem Fall auch überzeugend aus. Ob sich Forellen und die misstrauischen Hechte davon beeindrucken lassen wage ich zu bezweifeln :whistling:.

Petri und Gruss

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Figure8 klappt schon auf Hecht!
Besser aber bei angetrübtem Wasser, bei klarem Wasser sieht der Hecht uns Angler vermutlich eher und zieht Leine...Und wohl leider auch nicht so gut wie in dem Video auf Muskie;(
Hab auch in "meinem" Forellenbach eine der grössten Bafos aus dem Gewässer erwischt. Allerdings war damals das Wasser eine richtige Milchbrühe wegen Baggerarbeiten irgendwo weiter oberhalb. War dann quasi eine Verzweiflungstat, dass ich meinen grossen Spinner in 8ern hin und hergezogen hab. Dafür hat's mich auch fast meine Kombom gekostet, weil die dicke 45er mir beim "Einschlag" fast die Rute aus der Hand gerissen hato_O

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zuma    80
Hallo zusammen,

Es ist für mich ein Unterschied, ob man vom Hecht oder von der Forelle spricht.
Die beiden haben ein grundsätzlich unterschiedliches Jagdverhalten.
Der Hecht ist ein "Lauerjäger", welcher auf eine gewisse Distanz jagt. Meist nimmt er den Köder von der Seite, weil der Köder in seiner Angriffsdistanz ist und pfeilschnell angegriffen werden kann. Der Hecht ist eine äusserst effiziente und reine Fressmaschine.
Nicht so die Forelle!
Die Forelle ist vergleichbar mit einer jungen Katze beim spielen.
Es wäre interessant zu wissen, wieviele Nachläufer ein Schleppfischer hat, ohne dass die Forelle nimmt. Ich denke es sind sehr viele, welche dem Köder über eine gewisse Distanz folgen.
Gerade bei den Schleppfischer hört man oft, dass sie einen Biss hatten, als sie ein Ausweich- oder Wendemanöver machten. Oder die Aussage, dass bei Wellengang bessere Fänge getätigt werden. Diese Aussagen lassen den Schluss zu, dass die Forellen in einem Moment gebissen haben, wo der Köder unregelmässig lief. Ein monoton laufender Köder wird wohl verfolgt, jedoch ist nicht sicher, ob er genommen wird. Es ist genau so, wie bereits geschrieben wurde: "Was macht ein kleiner Fisch, wenn er vom Räuber verfolgt wird?"
Zum Vergleich mit der jungen Katze:
Spielt man mit der Katze monoton das Wollfadenspiel, verliert sie nach einer gewissen Zeit das Interesse. Weicht man dann von dieser Monotonie ab, wird der Wollfaden plötzlich wieder interessant. Genauso reagiert auch die Forelle.
Petri
Kurt

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Gast   
Gast
Hechte sind Reflexbeißer sind sie hungrig oder genervt beißen sie auf alles was sich bewegt. Bei zweiteren (genervt) ist es meist nur ein versuch etwas zu verjagen. Oftmals ist das nur ein fort stupsen des Köders habe ich schon oft erlebt... dabei wird nicht einmal das Maul aufgerissen sondern er stößt den köder seitlich nur an und dreht wieder ab. Doch wenn ich so eine Situation habe das ein Hecht hinterher schwimmt und vor den Füßen abdreht... nicht aufgeben sondern den Hecht ein wenig Zeit geben... meist lauert er dennoch in der Nähe... meist bekommt man Ihn dennoch. Grade mit Spinnern kann man eigentlich fast jeden Hecht reizen und doch noch zum Biss überreden. Im Freiwasser kann man den Spinner ruhig mit Spinnstops etwas absinken lassen die Bisse kommen meist beim absinken dann... meist sofern der druck im Wasser nachlässt und er anfängt abwärts zu taumeln. Das funktioniert übrigens auch bei Hechten die den Köder verfolgen... ändert der Spinner seine Richtung und taumelt abwärts schnappt er sicher zu weil es eine leichte Beute ist. Am Rand oder knapp vor den Füßen kann man auch mit dem Spinner noch fangen ich lasse den Spinner meist langsam laufen am Rand und für den Füßen auch mal taumeln da habe ich auch schon Bisse bekommen... was natürlich bei einer feinen Rute nicht so ratsam ist denn wenn es ein großer Hecht ist kann es zum Rutenbruch führen. Es ist was anderes einen noch nicht ausgepowerten Hecht direkt vor den Füßen mit 3 oder 4 Meter Leine zu drillen als wie wenn er 20 Meter draußen beißt.

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Gast   
Gast
@Kurt
Sehr schöner Vergleich mit den jungen Katzen :D - werd auch ich nicht mehr vergessen :cool:

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bachwobbler    69
Mit den Hechten hatte ich in der Zwischenzeit kein Rendez-vous. Aber eine Forelle liess sich nach mehrmeligen umkreisen des Suspender-Wobblers vor meinen Füssen trotzdem noch zum Biss verleiten. Ich liess ihn einfach stehen und zupfte ihn nach etwa 5 Sek noch einmal minim, dann hing sie. Sehr spannend so ein Biss auf Sicht, nur fühlte ich mich mit nur gerade etwa 3m Leine etwas unwohl im "Drill" :unsure:

Petri und Gruss

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Dural    813
Irgend was mache ich falsch, den wen ich normal am Uferstehe sehen mich die Hechte zum teil schon von ca. 10m Entfernung und drehen blitzartig ab. Hab es bei grösseren Hechten (70+) bis jetzt noch nie anders erlebt und kann die Kommentare deswegen hier nicht so recht nachvollziehen, liegt eventuell daran das ich an orte fische zb. Bielersee wo halt sehr viel gefischt wird. Kleinere Hechte sind "dümmer" das ist schon so, die kann man vor den Füssen fangen, aber auch nicht immer.

jedoch muss ich sagen das ich beim Hecht fischen auch selten Nachläufer habe.

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bachwobbler    69
Heute erfolgte ein erneuter Praxistest und ich wurde um einige Erfahrungen reicher ;).

Bei bedecktem Himmel und leichtem Regen begab ich mich ans Wasser. Ich hatte nicht viel Zeit und so entschied ich mich, diese Spots zu befischen, an welchen bei den letzten Sessions Aktivität und auch schöne Nachläufer auszumachen waren. Kaum angekommen montierte ich den neu erstandenen Smith D-Contact. Einige Würfe später bereits die erste schöne Forelle, welche sich den Wobbler etwas genauer anschaute und ihm bis an der Rand folgte, zwei Mal umkreiste und wieder verschwand. Ich legte eine kuirze Denkpause ein und überlegte mir, was ich tun würde, wenn diese nochmals auftaucht. Ich versuchte den Wobbler, obwohl nicht "suspending" am strömungsarmen Rand auf engstem Raum vor den Füssen spielen zu lassen. Dies funktionierte mit dem D-Contact erstaunlich gut. Nach einigen "Trockenübungen" ohne weites Auswerfen, erfolgte erneut der hoffnungsvolle Wurf in die Flussmitte - Nix. Wurf, Kurbeln, Nix. Innerlich kam schon fast leichter Ärger darüber auf, dass ich die 1. Chance nicht genutzt hatte. Beim dritten Wurf, aber plötzlich eine dunkler, grosser Schatten, welcher meinem Wobbler aus sicherer Distanz folgte. Am Rand angekommen liess ich meinen Wobbler vor den Füssen spielen, die Forelle schaute dem Spiel nicht lange zu und schoss auf den Wobbler. Dann ging die Post ab!...
...und ich hatte unter beträchtlichem Adrenalineinfluss schon das nächste Problem. Zittrige Hände, knapp 3m Schur von Rutenspitze bis zum Wobbler und eine gute 40er am Haken, welche die tollkühnsten Luftsprünge vor meinen Füssen aufführte. Bremse justieren, unter Widerstand Schnur geben, den Fisch etwas ziehen lassen, Kescher bereitlegen, Vorfreude, krumme Rute, gefühlvolles Einkurbeln und.... poff. Mit einem Moment zappelte die Schnur nicht mehr und wurde schlaff. In diesem Moment fühlte ich mich wie ein chilenischer Fussballer nach dem gestrigen Spiel. So nah am Erfolg... Sieg für die Forelle im Penaltyschiessen;(

Nach einer kurzen Ärgerpause, machte ich mich auf an den nächsten Spot und schon bald konnte ich meine "Den-Wobbler-vor-den-Füssen-tanzen-lassen-Kompetenzen" wieder unter Beweis stellen. Obwohl ein deutlich kleineres Exemplar, war die Freude gross, als sich auch diese Forelle auf kürzeste Distanz und Sichtweite zum Biss überreden liess. So überwog am Schluss des Morgens doch die Freude darüber, dass ich zwei Nachläufer überlisten konnte, als dass ich der verlorenen Forelle nachtrauerte.

https://haken.ch/archuploads/img69430_19252.jpg

Petri und Gruss

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