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catch.the.cat

Karpfenfischen: Anfüttern

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hallo zusammen
möchte diese Saison mein Glück auf Karpfen probieren:)
da ich selbst auch noch nicht viel Erfahrung mit dem Karpfenfischen habe, möchte ich euch fragen wie ihr anfüttert.
Ich werde an einem kleinen See angeln(Aeschisee)
werde mit Vanille-Boilies angeln, vlt auch mit Frolic. Was habt ihr mit Frolic für Erfahrungen gemacht?
hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und einige gute Tipps geben:D

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Am Wichtigsten: Erst mal abklären, ob im betreffenden Gewässer Anfüttern überhaupt gestattet ist!
Hab früher, als ich noch in unseren Vereinsbaggerweihern auf Karpfen gefischt habe, u.a. Auch mit Frolic gefischt. Lief ganz gut, ist aber an Gewässern, an denen die Karpfen die Dinger (noch) nicht kennen, meist erst etwas zäh, erst wenn ihnen diese Art Nahrung bekannt ist nehmen sie sie meiner Erfahrung nach. Und wenn Anfüttern nicht geht, ist das nicht so einfach...
Hab aber immer lieber mit Dosenmais gefischt, da da hin und wieder auch schöne Schleien oder auch Grasskarpfen ( Weisser Amur) drauf gingen, oder mit Teig aus Paniermehl. War viel billiger, einfach zu beschaffen, und hat auch gut gefangen :D Aber ich wollte meine Fische ja ( meist) essen, daher war ich nicht unbedingt auf Riesen aus - was aber immer mal wieder den einen oder anderen Karpfen jenseits der 10 kg nicht vom Beissen abhielt:P
Aber die Hardcore-Karpfenfischer werden wohl eher zu Boilies raten, da damit die selektive Fischerei auf Karpfen, und da dann noch hauptsächlich die grossen, eher möglich ist.

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das Anfüttern ist erlaubt.
wenn ich also mit frolic anfüttere, ist er auch ein guter Köder?
Der Teig ist wohl eher nicht so geeignet, da ich mit der Grundmontage angle.

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Gast   
Gast
Ich greife gerne zu Frolic beim Grundfischen und fange damit Alet/Döbel, Karpfen, Barben und Brachsmen. Ein gezieltes Karpfenfischen ist aber wohl nicht möglich, da die anderen Fische den Köder fressen. Ich biete das Frolic immer am Haar mit Circlehook an. An einem Spot angefüttert geht es nicht lange, bis sich die Fische auf das Hundefutter stürzen, leider auch Kleinfische, die dann echt nerven.

Vorteile Frolic: Billig im Ankauf, gute Lockwirkung, keine lange Gewöhnfase.
Nachteile: Halten nicht sehr lange am Haken, kein selektives Fischen möglich

Vorteile Boilies: Selektives Fischen möglich, lange am Haken haltbar.
Nachteile : Eher teuer im Ankauf, sehr viele Geschmacksrichtungen, die man zuerst Testen muss. Es muss über einen längeren
Zeitraum regelmässig angefüttert werden.


Gruss Robert

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Gast   
Gast
Also bei uns fischen viele Russen mit Teig ... und der ist mit einer feinen Note gestreckt ... nämlich mit Karamel .... und ich kann nur sagen die fangen sehr gut damit Karpfen... auch in Gewässern wo die Karpfen nicht dran gewöhnt sind. Und da sind auch immer mal wieder Brummer dabei. Also Teig mit Note ist nicht zu unterschätzen... aber Frolic ist nicht verkehrt.

Ich werde mich dieses Jahr Gesundheit bedingt auch mal mehr oder weniger den Fischen widmen die einen Ansitz erfordern.
Vorzugsweise Schleie und Aal.... auf Wels verzichte ich gerne den Kampf würde ich verlieren.
Ich hoffe es gibt noch ein paar Tipps zwecks Futtermischungen.
Also in diesem Sinne viel Petri allen in diesem Jahr.

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Gast   
Gast
Das Anfüttern ist ein heikles Thema. Ich mag mich erinnern, als ich vor Jahren 3 Wochen lang einen schönen Platz angefüttert hatte.
Jeden 2. Tag fuhr ich mit Bike hin und fütterte diverse Köder an. (Mais, Frolic, Boilies, Partikel) Die Vorfreude war sehr gross, denn ich wusste, am Eröffnungstag würde ich dermassen viele Fischen aller Art fangen, dass mir vom Drillen die Arme schmerzen würden.

Leider kam es anders, ich fing keinen einzigen Fisch :wacko: Warum? Ich hatte die falsche Stelle angefüttert, wo gar keine Fische hinkommen. Also ist die Wahl des Futterplatzes sehr wichtig. Es müssen schon Fische vor Ort sein, bzw. ihre Futterstrecke muss an dem Platz vorbeiführen. Auch ein einmaliges Anfüttern bringt nichts, lieber jeden Tag, oder jeden 2. Tag ein wenig.

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WASABI    828
Salü.

Silurohnter hat es schön beschrieben. Boilies sind eine teure und meiner Meinung nach eine "Fischer" fangemethode :P
Ich habe auch eine Zeitlang mit Boilies geprobt, aber dann deswegen aufgehört. Da kannst gleich an eine Puffsee fischen gehen :D

Ich habe dann die Methode der CZ angewendet und siehe da das funzt auch. Ist ganz einfach, ich nehem alles aus der Küche was abgelaufen ist oder was Frau oder Freundin nicht mehr braucht, schmeisse alles in einen Kübel, je nachdem kommen noch Reste von irgendein Hunde.- oder Katzenfutter. Dann Wasser rein und das ganze über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag hast einen Teig den du gut durchkneten kannst. Dazu Honig, caramel oder Hanf (ist immer abhängig aus was du den Brei machst) Die Dichte vom Teig kannst du mit Wasser regulieren. Fertig ist das Zauber Futter. Anfüttern tue ich nie. Ich verwende immer einen Futterkorb und daran kommt ein Haken mit dem Köder. Mais, Made oder Wurm.

Wenn du aber an einem See kommst wo die Karpfen darauf konditioniert sind Boilies zu fressen, wird es schwieriger aber es geht auch dort.

Probier es aus, du wirst überrascht sein.

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Tobi    195
Noch einige Worte zur Futterplatzwahl: falls es bei dir möglich ist, nimm eine Polbrille und schau ins Wasser. Karpfen haben immer Fressrouten. Zwischendurch gint es Plätze an denen sie Gründeln und Nahrumg aufnehmen. Meistens wirbeln sie schlamm auf und diese Wolken kann man mit dee Polbrille sehen, falls die Suppe nicht all zu trüb ist. Bei mir funktionierts auf jedenfall so;) ausaerdem füttere ich immer Kontrollhäufchen an. Das heisst, ich füttere so, das ich es vom ufer aus sehen kann. Wkrd das Fitter gefressen, fiscje ich dort :)

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Jerk    0
Hmm... Andreas, verstehe ich das richtig? Du lebst mit deiner Frau UND Freundin zusammen in einem Haushalt? :D Wie kommen die beiden den miteinander aus? :P

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Jänu    16
Burgäschisee?
Da hast du dir ja was schönes ausgesucht... :D
Ich will dir jetzt nicht gleich die Lust nehmen aber zum Beginnen bist du da sicher nicht am leichtesten Gewässer gelandet.
Es gibt Karpfen aber das trifft es auch schon ziemlich genau, wenige und die meisten sehr gross.
Zudem hast du den See sicher auch schon im Sommer gesehen, meterhoch Kraut, wie man da vom Ufer aus einen Dreissigpfünder oder noch grösser Landen will, ist für mich ein Rätsel. Zumal die Gefahr des Ausschlitzens meines Wissens bei Karpfen sehr hoch ist. Nimm also unbedingt ein Schlauchboot mit, zum Landen oder Auslegen wird es durchaus toleriert.
Einfach keine Schlauchboottouren starten... ;-)
Wenn du Anfüttern möchtest, dann würde ich das auch mit dem Boot/Luftmatratze tun, da du sonst nicht siehst, ob du eine der wenigen Krautlücken triffst. Halt dich aber eher ans Ufer, +/- ein paar Meter reichen vollkommen, da kommen sie fressen, denn ab und an sieht man sie ganz gut, wenn man weiss wo sie sind, nachdem man ein paar Tage am See sass...
Ich persönlich würde das aber lassen, da du damit wohl eher einen Räuber anlockst und ob das fürs Karpfenfischen zuträglich ist, bezweifle ich.
Womit du aber sicher rechnen musst, sind einige Schneidertage bis was geht, an dem See sind schon "namhafte Karpfenprofis"
verzweifelt.
Ich werde bestimmt ab Mitte Mai auch ab und an wieder vor Ort sein, wenn du interessiert bist kannst dich ja mal per PN melden, dann kann ich dir den einen oder anderen Fressplatz zeigen...
Oder du versuchst es mal in der Aare, da gibts eigentlich bei allen Kraftwerken auch schöne Karpfen...



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