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Diablo

Mal so ne Frage

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Diablo    25
Hallo Freunde der Wedelruten

Dereinst war ich an der Aare in Interlaken, am bekannten Ort unterhalb der Holzbrücke. Da ich die Fische steigen sah. Angelte ich mit der Trockenfliege. Das Wasser nahe bei mir floss schneller als weiter draussen, wo die Fische stiegen. Ich legte die Fliege ab und musste dann die Schnur menden damit mir die Fliege nicht begann zu Dreggen. Nun war ich immer zu spät mit dem Anhieb, weil ich immer zuerst Leine einholen musste bevor ich den Anhieb setzen konnte. Ich habe versucht weniger zu menden, was aber wieder im Dreggen endete. Genauer anwerfen war nicht möglich wegen der Ufervegetation. Rollwurf auf diese Distanz, na ja, so gut bin ich mit der Fliege noch nicht. Gibt es eine Lösung für mein Problem?

Danke schon im Voraus

Diablo

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Gast   
Gast
Versuch, die steigenden Fische so viel wie möglich von unten anzuwerfen. Überwirf sie und lass die Fliege über ihre Köpfe treiben :D Du musst halt mit der Hand schnell genug die Flyline nachziehen, um immer einen satten Schnurkontakt zu halten. So kannst du sehr schnelle und sichere Anhiebe setzen und hast ausserdem auch eine bessere Kontrolle über die Fliege, als seitlich zur Strömung ;) Aber das Ganze geht halt natürlich nur dann, wenn du auch wirklich weit genug hineinwaten kannst.

Je seitlicher du stehst, desto mühsamer ist dein Problem. Da genügen schon kleine Unterschiede in der Strömung und deine Line ist nie gerade genug für einen schnellen Anhieb. Das kenne ich nur zu gut ;( Manchmal geht es nicht anders, man kann nicht immer hineinwaten.

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newray    71
@Diabolo
Hast du Wathosen? Es hört sich für mich etwas so an, als ob du vom Ufer aus fischen musstest?!
Ohne dürfte es schwierig werden, Nicolas gute Tipps um zusetzten.

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zuma    63
Hoi Diablo,

Ich schlage Dir zwei Lösungsansätze vor:

1. Bogenwurf! Dieser muss ja in Deiner beschriebenen Situation nach rechts gemacht werden. Dies erreichst Du, indem Du den Wurf seitwärts ausführst und "verhungern" lässt. Damit gewinnst Du 1 bis 2 Meter mehr dreggfreie Drift.
2. In Kombination mit dem Bogenwurf möglichst am idealen Punkt präsentieren. Dabei gilt es die "Bahn" wo die Aesche steht und deren Standtiefe zu berücksichtigen. Die Fliege sollte soviel oberhalb der Aesche präsentiert werden, wie diese tief steht.
3. Verlängere Dein Vorfach! Gerade "Micro-dragging" lässt sich eigentlich nur über die Vorfachlänge korrigieren. Ich persönlich verwende Vorfächer in der Länge von 4.5 bis 5.0 m.

Niemals würde ich die Aeschen direkt überwerfen! Nach meiner persönlichen Erfahrung goutieren dies die besseren Aeschen nicht!
Probiers aus - bei mir funzt's...
Viel Erfolg und beste Grüsse
Kurt

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Steve    19
Diabolo, je nach dem wie Du deinen Standort wählst, resp. wählen musst, kommen andere Arten von Würfe zum Einsatz.

Nicola's Tip von unterhalb die Fische anzuwerfen ist DIE klassische Vorgehensweise. Die klassische Art, die in England damals wie zum Teil auch heute noch, an vielen englischen Kreideflüssen (Tagespatente bis £ 250.00) die einzig ERLAUBTE Art ist die Forellen anzuwerfen, ist aber beileibe nicht die einzige Lösung, denn dieser Approach birgt die Gefahr die Forelle/Aesche zu sehr zu überwerfen und den Fisch mit einer ins Sichtfenster geratenden Flugschnur zu vergrämen.

Deshalb wo immer es geht, mache ich es unklassisch und versuche von oberhalb die steigenden Fische mit dem Parachute Wurf anzugehen um so zurerst die Fliege in das Sichtfenster der Fische treiben zu lassen. Dabei ist zu achten, dass du den Fischen nicht direkt vor die Nase stehst und genügend Abstand hälst. Der Parachutewurf funktioniert übrigens auch gut wenn Du quer über den Fluss auf die andere Seite werfen musst, weil die Fliege für einen Moment der alles bedeuten kann, wie auf dem Präsentierteller da liegt bevor die Strömung die lose Schnur aufgebraucht hat und die Fliege zu dreggen beginnt.

Alles klar? Falls nicht empfehle ich den Parachute-Wurf zu googlen, es gibt bestimmt ein Youtube Film darüber.

Tight-lines
Steve

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Diablo    25
Hallo Leute

Danke für eure Tipps. Es ist tatsächlich so, dass ich zwar Wathosen habe, aber eben trotzdem nicht genug weit hinaus kam. Den Parachute kenne ich und mache ihn auch oft unfreiwillig :D. Den Bogenwurf kenn ich nicht, werde also mal in meiner Literatur schauen oder Onkel google fragen.
Das Problem war für mich der Winkel. Ich war so nahe am Ufer, dass ich schräg nach oben (Flussaufwärts) werfen musste. Und weil eben das Wasser nahe bei mir schneller floss, hatzte ich immer das Problem mit der Drift.
Nun denn, üben üben üben...

Vielen Dank für eure Tipps

Gruss

Diablo

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flyfi    0
Wenn es mit den Bogenwürfen und menden nicht klappt, kannst du versuchen den Anschlag über die Schnur zu machen, das kann klappen (Ruten nicht heben). Das wird häufig beim Nymphenfischen gemmacht, solange die Schnur auf dem Wasser liegt, wird der Anschlag übertragen.

Wie Kurt schon sagt: Ja nicht überwerfen, ausserd du willst nur die dummen kleinen fangen....

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Diablo    25
Hallo flyfi

Wie muss ich mir das vorstellen? Sprich wie mache ich den Anschlag über die Schnur? Muss ich da ordentlich reissen oder nur dezent?

Gruss

Diablo

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Gast   
Gast
Ordentlich reissen bis du Widerstand spürst, dann die Rute leicht anheben und nicht mehr reissen nur noch kontakt halten (so würd ich das zumindest machen - ich üerwerfe aber auch äschen und hab sowieso nicht viel Ahnung vom Fliegenfischen - fange aber trotzdem ab und zu was :D)

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Gast   
Gast
Wenn ich mir das richtig überlege würde ich eine Kombination von beidem machen - denn je schneller der Anhieb desto Äsch ist meine Erfahrung...

Man kann das auch nicht wirklich mit dem Streamer (Nymphen fische ich nicht) vergleichen, da man beim Streamer immer eine straffe Schnur hat und die Rutenspitze zum Wasser zeigt...

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Gast   
Gast
Hallo Diabolo, versuch es mal so, beim Wurf, während die Schnur zum Wasser sinkt, führtst du die Rute mit einer schnellen Bewegung, stromauf und gleich wieder, etwas zarter stromab. Dadurch entsteht ein Schnurbogen gegen die Strömung.
Von der Heftigkeit deiner Stromaufbewegubung, hängt die Größe des Schnurbogens ab, der dir nun Zeit gibt, bis er aufgebraucht ist. Du musst es so hinbekommen, dass der Schnurbogen in dem schnellen Zug zu liegen kommt. Machst du das richtig, so driftet die Fliege ohne zu dreggen, so dass der Fisch Zeit hat die Fliege zu nehmen. Während der Schnurdrift senkst du die Rute bis fast aufs Wasser und gehst mit ihr, in der Strömungsgeschwindigkeit mit. In dem Moment, wo die Äsche die Fliege nimmt führst du die Rute kräftig zur Seite, notfalls mit Zugunterstützung. Da die Fliegenschnur kaum Dehnung hat, wird dein Anschlag direkt auf die Fliege übertragen. Hast du jedoch die Rutenspitze Oben, schluckt der Durchhang den Anschlag und er kommt zu spät.
Viel Glück und fleißig üben.

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Diablo    25
Hallo Flyfisher

Danke für die Hilfe. Das werd ich doch versuchen. Klingt einfach, ist es aber bestimmt nicht.

Gruss

Diablo

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