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Hecht anlanden

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Liebe Foris

Ich bin ein absoluter Noob in Sachen Hecht und habe noch nie einen gefangen, resp. gelandet.
Kürzlich hatte ich an einem Egli-Spot an dem ich 0.00 Sekunden mit einem Hecht gerechnet hatte (im nachhinein sehr naiv von mir) mit einem Gubblerlöffeli, Einzelhaken mit Keitech Swingimpact Kontakt mit Mr. Esox.

Dachte zuerst an einen Hänger an einem grossen versunkenen Ast, doch der Ast bewegte sich komisch in der Strömung. Konnte das Ding mit sehr vorsichtigem Drill an die Oberfläche dirigieren, ich staunte nicht schlecht als ich den Hecht von geschätzen 90 -100cm erblickte. Leider hielt mein Vorfach dem ersten richtigen Kopfschlag (oder der Zähne) nicht Stand.

Ich will es nun aber richtig machen bei der jagt auf Mr. Esox, Titan Vorfach habe ich ja bereits bei Nicola bestellt.

Nun zu meiner Frage: wie lande ich einen Hecht der zu klein ist oder nicht mein Zielfisch am schonensten?

Lip-Grip: da gehen Pro und Kontra auseinander, wenn Lip-Grip dann mit schwenkbarem Kopf oder ohne?

Kescher: soviel ich gelesen und gehört habe ist dies für den Hecht sehr schädlich da er schnell einen Pilz kriegt. Stimmt das?

Kiemengriff das braucht Übung und für einen Noob wie mich für den Anfang nicht das Optimale

im Wasser abhaken: wann immer möglich mache ich das sowieso, nur es gibt Situationen wo das unmöglich ist.

Was empfehlt ihr mir?
Wie sind eure Erfahrungen?

Besten Dank im voraus für eure Tipps
(und steinigt mich nicht zu extrem wegen dem vernagelten Hecht :( )

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Tobi    195
Also bei kleinen Hechten kannst du sie auch am Nacken packen und/oder wemm er grösser ist mit der 2 Hand an der Schwanzwurzel halten. Natürlich nur mit nassen Händen ;)

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Wie tobi schon sagte, die kleineren (Ich sag jetzt mal bis 60cm geht tiptop) packst du am besten einfach im Nacken. Wichtig ist, dass du sie wirklich fest hältst und auch nicht loslässt, wenn der Hecht kurz zappelt.

Für Grössere gibts nur den Kiemengriff, doch den musst du beim Hecht gut üben, als Anfänger endet dieser oft mit einer blutigen Hand wegen den Kiemendornen, die der Hecht leider besitzt. Keschern ist natürlich auch gut, aber man hat ja nicht immer ein Netz dabei.

Vom Lip Grip halte ich nichts, zumindest nicht wenn du den Hecht freilassen willst. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass so ein Ding nicht schädlich ist. Wenn du bei einem Hecht jedoch sicher bist, dass du ihn mitnehmen willst, ist der Lipgrip natürlich eine Option.

Gruss und bin gespannt über deine Erfahrungen mit dem Titan!
Nicola

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Also mal ganz ehrlich Jungs einen Griff in den Nacken und fest zupacken geht schon mal gar nicht.
In die Kiemen fassen und aus dem Wasser heben ist auch nicht das Wahre. Lip Grip habe ich einmal gemacht und nie wieder.
Wenn eine Handlandung dann immer mit Unterstützung der zweiten Hand. Das beste für den Fisch ist ein Gummierter Kescher. Und ein Normaler Kescher macht meines Erachtens weniger schaden an der Schleimhaut als wie ein fester Griff in Nacken Kiemen oder gar mit dem Lip Grip. Wichtig ist das der Hecht nicht eine Ewigkeit auf dem Netz liegen bleibt...sondern schnell verarztet wird und wieder zurück kommt.

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Ich nehm natürlich auch die zweite Hand dazu! Nur dass ich die kleineren dabei im Nacken halte, während die grösseren Hechte per Kiemengriff gehalten werden. Bei kleineren Hechten wäre es brutal, um jeden Preis einen Kiemengriff zu machen, der Nackengriff ist da weitaus schonender!
Die zweite Hand ist natürlich bei beiden Varianten dabei, das ist eigentlich logisch. Und zwar stützend im hinteren Drittel des Hechtes. Dies zum schonenden Anheben, sei es zum Hakenlösen oder zum Fotografieren.

Zum release nehme ich dann die zweite Hand weiter nach hinten an die Schwanzwurzel und löse die vordere langsam vom Nacken bzw. aus dem Kiemendeckel, bis ich ihn nur noch mit der hinteren Hand halte. Dies mache ich, bis er fit genug ist, um wieder davon zu schwimmen. Beim Hecht in der Regel sowieso kein Problem, der schwimmt sowieso immer gleich davon, meist befreit er sich schon vorher mit Gewalt, als man den perfekten Release machen könnte :squint:

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newray    71
Also 1. ohne Widerhaken fische! So kannst du von den kleinen praktisch alle im Wasser lösen, oder aber du lässt die Schnur locker und die Hechte können sich selber lösen.
Ich bin persönlich der Meinung, dass die Hechte auch sonst immer wenn möglich im Wasser abgehakt werden sollten und nur für ein kurzes Foto aus dem Wasser gehoben werden. Das Problem ist, dass für die Tiere nach einem Drill der Sauerstoffbedarf automatisch höher ist, wenn dann der Fisch aus dem Wasser genommen wird ist dies kontraproduktiv!
Wird der Hecht entnommen mit dem Kescher landen.
Ach ja, wenn Boga Grip dann nur zum "fixieren" IM Wasser.

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drurner    0
ich habe immer ein parr arbeits Handschuhe und den lip grip da beim beim hecht fischen ichbe bei meinem ersten hecht wo massig war mit hilfe eines pasanten ihn in einen waht kescher rein mosten können er war 90cm und das gimg tipp topp zum glück aber wenss nicht anderst geht würde ich auch blutige Hände in kauf nehemn für den fisch des lebends naja die Hand kann mann immer nähen aber der fish des lebends ist nur ein mal am haken

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Hallo

Ich habe zwar noch nicht so grosse Erfahrung im Hechte landen, aber eines habe ich gelernt, mann muss gut vorbereitet sein, egal für welche Technik man sich entscheidet.
Man muss sich schon davor entscheiden und alles schön bereit und in Griff nähe haben, es nützt nichts wenn der Kescher oder Grip 2m daneben liegt, denn wenn man zum ersten mal einen Hecht am Haken hat, hat man keine Zeit mehr um im Rucksack nach dem Grip zu suchen oder den Kescher zu holen.

Die kleinen gehen bei mir fast ausnahmslos von alleine ab wenn die Schnur gelockert wird, ansonsten packe ich sie auch am Nacken und helfe mit der freien Hand nach um ihm vom Haken zu lösen. Dies alles ohne den Fisch aus dem Wasser zu heben.
Die grösseren lande ich mit dem Kescher und löse ihn gleich darin vom Haken ohne ihn aus dem Wasser zu heben.

Handlandung hatte ich einmal versucht, der Hecht hatte das Maul so schön sperrangelweit offen und bewegte sich absolut nicht mehr dass ich dachte ich könnte es, zögerte kurz vor dem zugreifen und schon war er mit einem kurzen Kopfschlag weg :whistling:

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Hier die perfekten Hechtlandungen:

https://www.youtube.com/watch?v=615T9lWb9Xo

https://www.youtube.com/watch?v=9ZwNBHrrCOA

:D

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Danke Fories für Eure Antworten!
@Robert, genau sowas will ich nicht, davor habe ich Respekt ;)

Also den Lip-Grip würde ich schon nur fürs "Fixieren" im Wasser verwenden, denke mit drehbarem Kopf ist die richtige Wahl.
Aus dem Wasser kommen bei mir nur Fische die entnommen werden oder im Wasser nicht abgehakt werden können.

Ich bin überzeugter Uferfischer und verwende in Fliessgewässern nie Wiederhaken.
Fotografiert werden von mir nur entnommene, ausgeblutete Fische. Aber das soll jeder so handhaben wir er es verantworten kann.

Bei Forellen im Fliessgewässer weiss ich bereits nach den ersten 2-5 Sekunden nach dem Biss ob der Fisch die Entnahmegrösse hat/hätte, kleinen wird sofort die Chance gegeben auszusteigen ;), wenn das beim Hecht auch funktioniert ist mir ja schon extrem geholfen :D

Dank euren Feedbacks werde ich also wohl wie folgt starten:
Lip-Grip für die Fixierung grösserer NICHT Zielfische und Untermässige im Wasser.
Kescher für alle massigen Zielfische die entnommen werden.
Sobald eine gewisse Erfahrung vorhanden ist, lass ich dann den Lip-Grip zu Hause :D:D

Nochmals danke von einem Esox-Noob an euch :cool:

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Gast   
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Wenn ich auf Hecht fische hab ich immer:

- Nasse Plane bereit
- Zange und Rachensperre, Seitenschneider in Griffnähe
- Landehandschuhe auf der Plane
- Massband und Fotoapparat / Handy bereit
- Kescher mit gummiertem Netz griffbereit.

Lande die Hechte je nach Uferbeschaffenheit mit Kescher oder von Hand mit Kiemengriff. Kleine Exemplare werden auch
im Wasser abgehakt.

Vor allem wenn ich alleine unterwegs bin, muss alles bereit sein. Dann muss es sehr schnell gehen.
In 30 Sekunden muss der "Auftrag" erfüllt sein.
Zu Zweit ist alles viel leichter, dann kann der Andere während dem Drillen alles Richten.

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WASABI    838
Also ich mach das ganz einfach.

Ich Fotografiere nur noch Fische die noch im Wasser sind oder die ich entnehme und schon in den ewigen Jagdgründe sind.
Alle anderen werden direkt im Wasser abgehakt mit einer Zange oder ich gebe einfach Schnur und der Fisch befreit sich meistens selber danke der Widerhakenlosen Haken. Sehr selten habe die gefangen Fische die den Wobbler oder Drilling tief im Maul haben und können ohne Probleme im Wasser abgehakt werden.

Für mich ist nach wie vor unverständlich, das untermässige Fische oder Fischer die eh C&R betreiben den Fang fotografiert müssen. Ist für mich reine Selbstdarstellung des Fischers. Einerseits schreien gegen Naturköderverbot oder grosse Theorien wie nachhaltig gefischt werdne soll, aber dann dann jeden Fisch in die Hände nehme und Fotos machen? Es kann jeder sich selber die Antwort geben o_O

Daher sind auch selten Fotos von mir und Fische zu sehen :P oder fange ich so selten Fisch? Hmmm :whistling:

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Wasabi der Titel heißt nicht Foto oder nicht Foto oder auch nicht C&R .... sondern "Hecht anlanden". Und das zwar wie den Hecht anlanden.
Die C&R Frage wurde schon so oft bearbeitet in Foren auch hier haben wir schon oft drüber geschrieben.
Allgemein sollte jedem Angler klar sein, das wir Angeln gehen um auch Fische zu fangen sie auch zu verwerten.
Das Fotos machen gehört mittlerweile genauso mit zum fischen gehen wie das C&R oder der Kescher ;)

Allgemein zum Hecht landen:
Egal wie man drüber schreibt und diskutiert, es läuft am Wasser eh alles anders. Jede Situation ist verschieden und bedarf immer eine eigene Entscheidung des Anglers.
Zum einen würde ich mich nie in Gefahr bringen und nur an den stellen eine Handlandung tätigen die es auch sicher zulassen. Ich gehe ohne Kescher nicht aus den Haus und bin so immer auf der sicheren Seite.
Aber ich würde auch nie sagen "ich gehe fischen" und bin mir im Vorfeld schon bewusst das ich keinen Fisch entnehmen würde.
Sprich ein reines C&R kommt für mich persönlich nicht in Frage, dann hätte ich ganz und gar das falsche Hobby ausgewählt.
Fische anfassen gehört genauso zum angeln wie der Haken am Köder... und wenn ich nicht den Fisch anfassen mag weil die Schleimhaut verletzt werden könnte, dann ist es genauso scheinheilig wie das reine C&R-fischen. Denn ich verletze den Fischen b schon bewusst mit dem Angelhaken um Ihn überhaupt zu fangen... und da spielt es keine Rolle ob mit oder ohne wiederhaken.
Wer Angeln geht muss sich im klaren sein das ein Fisch dabei auch verletzt wird, wer das nicht will muss nicht fischen gehen.
Wäre genauso wenn der Jäger mit Gummigeschossen auf die Jagd geht!
Angeln ist ebenso eine Jagd.

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Forelle1958    387
Haha Mic, das Video ist echt lehrreich:D. Das ist die einzige wahre Methode einen Hecht zu landen, alle anderen beschriebenen "Techniken" sind doch nur für Warmduscher:P

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Hi Pesche,

Hechte werden bei mir entweder im Wasser abgehakt und entlassen, wenn sie zu klein sind, oder von Hand gelandet und anschließend vom Haken befreit.

Hechte, welche entnommen werden sollen, werden ausnahmslos gekeschert, ebenso große Hechte, wenn sie released werden sollen, gummierte Netze haben ihnen dabei bisher keinen Schaden zugefügt, feuchte Unterlagen, wie von Robert beschrieben, leisten dabei gute Dienste, beim Wanderangeln dient mir hierbei ein Müllsack als Unterlage, eine Mulde im Uferbereich oder im Gras unterstützt einem dabei sehr gut.

Auf Kiemengriff-, Lip-Grip- und Gafflandungen verzichte ich zum Wohle der Fische!

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Gumpenkoenig    1'031
Ich hab immer einen sehr großen gummierten Kescher dabei (70x70er Netz), der hängt zusammengeklappt über meiner Schulter und lässt sich einhändig aufklappen - so stört er mich nicht beim Fischen, ist aber immer einsatzbereit (http://fettefische.com/2013/07/optimaler-kescher/). Selbst Meterhechte lassen sich damit Keschern... Bei Fischen die ich releasen möchte, hebe ich den Kescher nicht ganz aus dem Wasser, sondern nur so weit, dass Sie nicht mehr rumzappeln können (siehe Bild). Dann hat man Zeit, mit der Aterienklemme oder dem Hakenlöser den Fisch zu befreien...
Hängt der Haken ganz vorne, kann man ihn natürlich auch einfach kurz mit der Zange festhalten und herausdrehen ohne den Fisch zu berühren. Auch das geht bei einem Hecht aber einfacher wenn er im Kescher "fixiert" ist.
https://haken.ch/archuploads/img54746_15741.jpg

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