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Gumpenkoenig

Schluss mit dem China-Schrott...

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Gumpenkoenig    1'036
...ich hab so langsam wirklich die Schnauze voll von dem Billigzeug. Wobei billig relativ ist, ich hab schon wieder ne Rolle innerhalb eines Jahres verschlissen, und die kostete auch etwa 70€. So gings mir jetzt mehrfach, große Namen, salzwasserfest, blabla, nachher springt der Bügel nicht mehr sauber rum, die Feder ist ausgeleiert, alles Nachstellen und Schmieren hilft nix... oder es fällt irgendein Teil am Gehäuse weg. Mir reichts!
Bei den Ruten ist es ähnlich, Lackierfehler bei 100€-Ruten, der Kork besteht fast nur aus Spachtelmasse, Ringe nicht sauber in einer Linie, ich muss kotzen!
So langsam ziehe ich nun meine Konsequenzen, die Rute von Sportex ist hervorragend, bei der Schnur fische ich mit climax, meine Köder baue ich fast alle selber, bei der Angeltasche hatte ich aber ehrlich Probleme was Anständiges zu finden. Die Brady- und Chapmantaschen sind zwar top Qualität, aber vom Design her nicht mein Fall - zu altbacken! Hardy produziert sehr ähliche Taschen mit Kunstlederapplikationen übrigens in China (wo ist der Kotzen-Smiley?). Nachdem nun die dritte Angeltasche in Folge recht schnell den Geist aufgegeben hat, zuletzt eine Rapala-Sportsmen-Tasche, hab ich mir ne frostriver-Tasche bestellt, in der Hoffnung, dass die mich eine Weile begleiten wird.

Mein größtes Problem, und da brauch ich eure Hilfe: Welcher Hersteller produziert seine Rollen (Stationärrollen) noch in Europa oder den USA?
- Stellt Stucki noch in der Schweiz her?
- Gibts von Abu noch "Made in Sweden"-Stationärrollen? Und wenn ja, was ist da wirklich aus Schweden? Die Verpackung?
- Wie stehts mit Fin-Nor, SPRO, PENN usw.?

Im Internet ist kaum herauszukriegen, wo die produzieren,aber selbst Edelrollen wie Van Staal werden inzwischen in China hergestellt. Denn meistens läufts ja so: ein gutes Produkt ist erfolgreich, die Absatzzahlen steigen. Der Hersteller kommt kaum hinterher oder will seinen Profit steigern, die Prduktion wird nach China verlegt. So geschehen z.B. erst kürzlich bei den Zalt-Wobblern. Die Qualität ist nicht mehr die alte, auch wenn sie vielleicht noch gleich gut fangen... aber sie sehen "schlampig" lackiert aus!

Okay, zur Not gibts natürlich durchaus asiatische Hersteller mit einem guten Ruf, speziell die Japaner wie z.B. Ryobi.
Falls es aber Rollen aus Europa oder den USA gäbe, würde ich die vorziehen, auch wegen der Arbeitsbedingungen... Kann mir da jemand weiterhelfen?

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Gast   
Gast
Hey Gumpenkönig,

95% aller Angelgeräte werden produziert in China.
90% der CN-Hersteller (vor allem kleine) stellen keine Qualität, sondern Quantität her.

Die übrigen 10% China Ware sind Namen wie Daiwa, PENN, Ryobi (ürigens auch aus China), etc. Top Produkte mit höchster Güteklasse!

Egal ob nun Chinaware oder nicht, gewisse Marken lassen sich nicht lumpen und produzieren bei modernsten Chinesischen Firmen!
Das know-how ist schon lange von den Japanern rübergewachsen. So sind z.B. fast sämtliche Rutenproduzier-Anlagen in China, made in Japan. CNC-Fräs- und Drehzentren von besten Marken z.B. Mazak, Takisawa, Okuma. Dazu kommt sehr gut ausgebildetes Fachpersonal etc...von den richtig guten Chinesischen Firmen kann sich noch mancher Schweizer-Betrieb eine Scheibe abschneiden.

Eine Rolle wie deine für 70Euro/VK kostet in der Herstellung keine $10, Rute für 100Euro kostet keine $20. Wo soll da gutes Material verbaut werden bei den Herstellungspreisen? Keine Chance!
Gutes Gerät dass hält, kostet etwas mehr und dass sollte es auch.

Die Anstellungsbedingungen in vielen Chinesischen Firmen ist um einiges besser wie mancher glaubt! Fortschrittlich, Zertifiziert,
modern und sehr gut ausgerüstet der Zeit ensprechend. Klar gibt es schwarze Schafe. Um die nicht zu unterstützen gibt es ein einfaches Mittel. Man kaufe keine billigen Ruten/Rollen oder Zubehör, fertig!!!

Als Schlusswort: Nicht alles aus CN ist Schrott!!!

Gruss Fipu

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Gumpenkoenig    1'036
Richtig, nicht alles aus China ist Schrott, und nicht alles was anderswo herkommt ist gut, dennoch gibts leider diese Tendenz.
Und was die von dir genannten TOP-Hersteller angeht: Die Penn-Rollen sind okay, aber auch da muss ich sagen, dass ich von der Lackierarbeit an einer Slammer echt enttäuscht bin, von den Penn-Ruten mal ganz zu schweigen. Die "Penn Overseas"-Rute, die ich besitze, ist eine Frechheit. Ich hab sie von einem Bekannten geschenkt bekommen, sonst hätte ich sie wohl ins Geschäft zurückgetragen. Die Penn-Rollen sind aber okay, wie gesagt...
Bei ner Rolle von Daiwa hatte ein Kumpel von mir ebenfalls große Probleme, ich will das jetzt nicht auslatschen, die 70€-Rolle ist übrigens ne Mitchell Advanced BigMouth, also ebenfalls nicht das Billigsegment - obwohl es natürlich deutlich teurere Rollen gibt, kriegt man bei Ryobi für diesen Preis schon was besseres (Zauber).
Allein weil es teuer ist, muss es also nicht gut sein, genauso wie billiges nicht schlecht sein muss.

Egal, welches sind die 5% der Angelgerätehersteller, die nicht in China produzieren, insbesondere Rollen interessieren mich?
Okay bei Ryobi hab ich mich getäuscht, aber Tica ist doch japanisch, oder?
Gibts nichts in der "westlichen Welt"?

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Gumpenkoenig    1'036
Lorenzo, du als Händler kannst mir doch bestimmt sagen ob es eine bezahlbare Rolle gibt (bis ca. 150€), die nicht aus China kommt? Die Qualitätsdiskussion jetzt mal kurz aussen vor gelassen...

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Gast   
Gast
Mach einen grösseren Sprung, so wie ich dich kenne wirst du dein Leben lang angeln, bist keine 18 mehr und du weisst was Du brauchst (Grösse, Schnurfassung etc.)

Shimano Stella?

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Gumpenkoenig    1'036
Ja, Haba, ich befürchte auch, dass ich nicht drum herumkomme mal richtig tief in die Tasche zu greifen...
Wenn ich mal zusammenrechne, was ich in den letzten 5 Jahren fürs angeln ausgegeben habe, könnte ich mir ne Rolle von nem Goldschmied machen lassen...
Das Problem ist einfach, dass ich bisher dachte (man entschuldige meine Naivität) die Rollen für 300 Euro sind einfach hübscher als die für 100€. Beim Wein schmecke ich ab 10€ auch keine "Verbesserung" mehr...
Egal, ich will ne Rolle fürs Leben, du hast schon recht, ich fange mal das Sparen an.

Trotzdem nochmal kurz in die Runde gefragt, produziert irgendein Rollen-Hersteller nicht in Fernost?

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Für 150 Euro kriegt man mit viel Glück vielleicht ne gute Occasion. Aber wenn ich dich wär würd ich mindestens 350 Euro in die Hand nehmen. Ich weiss das hört sich nach viel an aber wie fiel Geld hast du schon für billigen Schrott in den Sand gesteckt????

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Gumpenkoenig    1'036
Obwohl es durchaus nachvollziehbar ist, dass eine gute Mechanik auch Geld kostet, finde ich es erschreckend, dass plötzlich alles Schrott sein soll, was üblicherweise promoted wird. Penn Sargus, Battle, Slammer, Spinfisher... alles Schrott? Mitchell Avocet Gold... alles im Bereich bis 150€... und das taugt alles nix? Wie kann das ein Händler guten Gewissens anbieten?
Penn hat eine einzige Stationärrolle im Bereich >300€ im Programm, das ist die TRQ, Abu vielleicht zwei oder drei Rollen, bei Daiwa bin ich nicht so informiert, Shimano hat seine Stella.
DAM, Mitchell, Greys Prodigy, Shakespeare, Cormoran usw. liegen selbst mit dem Top-Modell weit darunter, soweit ich das sehe...
Find ich echt krass, aber okay, ich lass mich belehren. Meine bisherigen Erfahrungen bestätigen dies ja, ich bin nur schockiert, dass man Kunden sowas andreht, OHNE drauf hinzuweisen, das die Rolle ein Einsteiger/Amateur-Gerät ist, das eher früher als später seinen Geist aufgibt.

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Forelle1958    400
Wir befinden uns tatsächlich in einer sehr kurzlebigen Zeit und das betrifft unsere ganze Konsumgesellschaft;(. ich bin auch ein Bestandteil dieser komischen Zeiterscheinung.

Im Trend liegen derzeit viele (auch teure) sehr leichte Rollen und Ruten, bspw. im Ultralight-Bereich, die mit Sicherheit nicht für einen Einsatz auf Lebzeiten gebaut wurden, aber trotzem sehr viel Vergnügen bei der Ausübung unserer Leidenschaft bereiten:D

Top Qualität von in Europa produzierten Rollen und Ruten gibt es kaum mehr (lasse mich aber gerne eines besseren belehren):unsure:

Trotzdem fische ich sehr gerne mit Neuheiten, auch wenn diese in China oder Malaysia produziert wurden bin mir aber bewusst, dass diese (Rollen) ein Verfalldatum haben;(

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Gast   
Gast
Ist es nicht so dass die meisten Angler Geräte kaufen mit der Überzeugung durch Werbung? Oder was hald verfügbar in unseren Detailgeschäften angepriesen wird , sich schnell zufrieden gibt? Viele high-end Artikel schlagen in der Schweiz kaum Wellen.
Es wird nicht gekauft, da es günstigers gibt welches aus ausreicht. Das geht irgendwann kaputt bei oderntlichem Gebrauch.

Ich gebe selten weniger wie 1500.- für ein kombi Rute/Rolle/Schnur aus.
Kein Problem mit solchem Gerät kann auch mal ruppiger umgegangen werden, ohne dass es kaputt geht.

Es gibt hardware welche nahezu unkapputtbar ist. Sofern Das Gerät nicht exterem überbelastet wird.

Gruss Fipu

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Forelle1958    400
Zitat:
Ich gebe selten weniger wie 1500.- für ein kombi Rute/Rolle/Schnur aus.


Aufwachen Fipu:P. Hier gibt es viele Fischer die mit einem normalen Budget oder gar mit dem Taschengeld am Wasser sind und trotzdem eine vernünftige Qualität für wenig Geld erwarten:)

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Jungs nicht das ihr mich falsch versteht die Preisgünstigeren Rollen sind auch topp. :D Aber es kann sein muss aber nicht das der Verschleiss an solch einer Rolle schneller ist. Was auch ein wichtiger Punkt ist wie man mit seinem Material um geht und wie oft man es pflegt. Beispiel ich öl einmal im Monat all meine Rollen.

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Gumpenkoenig    1'036
Martin hat natürlich einen wichtigen Punkt angesprochen: Durch das Verkaufsargument Gewicht, haben viele Produkte an Lebensdauer eingebüsst. Das mag schon ein paar Vorteile haben, ist aber auch gut für die Hersteller, da die leichteren Materialien oft auch die billigeren sind, bzw. billiger zu verarbeiten. Da wird also mit der Gewichtsreduktion eines "ABS-Kunststoff" geworben, oder eines "Graphit-Verbundmaterials", aber ehrlich gesagt hab ich lieber 50g mehr, und dafür hält die Rolle auch zehnmal so lang. Auf den höheren Verschleiß oder die Schlaganfälligkeit bei Karbon-Werkstoffen bin ich auch noch NIE von einem Händler hingewiesen worden.

Ich hab von meinem Vater ein paar alte Rollen geerbt: Shakespeare made in England, DAM made in Germany... die Rollen sind alle Vollmetall und laufen nach über 30 Jahren immernoch. Und diese Rollen haben vielleicht 50 Mark gekostet... ich glaube, wir werden ziemlich verarscht! Es läuft doch heute in der Produktion fast alles vollautomatisch, die Maschinen haben eine nie dagewesene Präzision, die meisten Fertigungswege sind permanent effektiver und kostengünstiger geworden, aber für ne Angelrolle soll ich jetzt 300 Eulen hinblättern? Okay, ich werds testen, aber wenn die Rolle genausoschnell krepiert wie alle bisherigen, hau ich sie dem Händler um die Ohren...

Das mit dem Ölen ist übrigens auch so ne Sache. Während man die alten Rollen noch vollständig demontieren konnte, jedes Teil einzeln säubern und ölen, ist heute alles vernietet und verklebt - keine Chance da irgendwo sinnvoll Öl reinzukriegen. Ein paar BC haben extra Öl-Ventile, aber ich fische halt leider mit Stationärrollen. Ohnehin sieht bei den BC vieles anders aus, da gibts sogar noch Hersteller in den USA, z.B. Ardent Reels.

Sorry Leute, das ist jetzt mein Auskotz-Thread, nehmts mir nicht übel...
...und Fipu, 1500€ für Rute + Rolle, halleluja!
Gruß
Hannes

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Gast   
Gast
Man muss nicht unbedingt 1500 für Rute Rolle und Schnur ausgeben..;)
Eines muss man sich bewusst sein beim Kauf billiger Rollen... sie halten nicht ewig. Da kommt es schon mal vor das die Bremse nicht mehr greift... oder die Kurbel spiel bekommt....die Spule wackelt....oder sogar der Bügel klappt nicht mehr um.
Bei den so genanten Graphit Rollen wird das Rollengehäuse sprich der Rollenfuß weicher bei starker Beanspruchung selbst auch wenn die Rolle den ganzen Tag auf den Rutenständer liegt und das bei praller Sonne kommt der Biss auf den man so lange gewartet hat kann es bei den billigen Modellen auch vorkommen das die Rolle hin und her biegt beim Drill eines 50er Karpfen. Mir schon passiert bei einer Balzer Rolle ebenso bei einer DAM.
Ich achte schon drauf das es ein festes Material ist ( Aluminium ).
Und da gibt es schon schöne und gute Rollen unter 100€
Man muss meiner Meinung nach auch nicht immer das neuste Modell haben/kaufen es kann doch ruhig schon 2 bis 3 Jahre älter sein, die werden meist auch schon günstiger als im Herstellungsjahr verkauft und sie erfüllen ebenso Ihren Zweck.
Ebenso gibt es schon einige Erfahrungswerte im Internet zu älteren Modellen.
Die Red Arc von Spro ist Top zu Ihren Preis.... die Shimano Nexave ist eine sehr günstige Rolle doch sie erfüllt Ihren Zweck vollkommen und in der 2500er Klasse gar nicht mal so schwer. Ich wahr drei Jahre mit Ihr am Wasser unterwegs und nie Probleme gehabt. Die Mitchel Avocet kostet um die 60€ und läuft tadellos. Wenn man sich das Material ein wenig anschaut die Rolle beim Händler auch mal an eine Rute schraubt und mal mit etwas Gefühl die ganze Rolle etwas versucht vor und zurück zu biegen wird merken ob die Rolle was taugt oder nicht. Biegt sich die Rolle vor oder zurück gleich wieder fortlegen ( Bruchgefahr) ..damit wird man kein Spaß haben! Oftmals bei DAM aus Graphit.
Zur Rollenpflege man muss sie nicht jeden Monat Ölen oder Fetten einmal zum Winter hin reicht aus oder es sei denn sie ist mal ins Wasser gefallen.
Ich schraube meine Rollen immer auf und Fette sie nach mit speziellen Rollenfett. Öl kommt bei mir nicht zum Einsatz denn da läuft es irgendwann schwarz aus der Rolle. Auch schon erlebt!
Da wo die Bügelfeder steckt sollte auch hin und wieder mal gereinigt werden und ein bissel Fett ran dann brechen sie auch nicht so schnell. In der Pflege steckt das Detail, man kann auch mit günstigen Rollen fischen gehen und lange Spaß haben.


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Yoshich    0
Es lohnt sich manchmal an einen Flohmarkt zu gehen, mit ein bisschen Glück findet man noch gut erhaltenes Gerät dass noch in Europa produziert wurde. Mit ein wenig WD-40 kann man wieder einiges optimieren, oder man muss nur die alte Schnur wegschmeissen und eigene daraufspülen weil der Vorbesitzer gar nicht so viel Zeit zum Angeln hatte.

Was ich bei Chinesen und allgemein bei deren Billigmarken bemerkt habe: Die ersten Serien sind gut, sie dienen dazu Kunden anzuködern, halten sehr lange und funktionieren bis auf wenige Ausnahmen gut. Bei späteren Serien geht es mit der Qualität abwärts, das Zeug wird eben China-Schrott. Hier ein Beispiel: 2 DVD-Player, gleiche Marke (Vivax), gleicher Preis, aber im Abstand von ca 9 Monaten gekauft, das erste hielt mehrere Jahre, das zweite verabschiedete sich kurz nach dem Ablauf der Garantie.

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Dural    813
Die Konsumenten kaufen ja nur noch nach dem Preis. Den meisten ist es komplett egal wenn sie das Teil nach der Garantiezeit Wegwerfen können. Sie jammern höchstens sobald etwas kaputt ist und kommen mit Sprüchen wie "Der Vorgänger hat 3x so lange gehalten" es wird aber mit keinem Satz erwähnt das der Vorgänger in der Regel deutlich teurer war...
Mir hat mal eine Kundin gesagt das ihr 5 Jahre Lebensdauer (anstelle von 10-20) genug sei, da kann sie wieder was neues kaufen... o_O

Zb. wird durchschnittlich alle 4-5 Jahre ein neuer LCD TV gekauft, vor 20 Jahren hatte man einen TV wie lange noch mal??? :whistling: was kostet heute ein TV? Und was vor 20 Jahren? :unsure:

Also hört mir auf von wegen Qualität, die ist heute von den Konsumenten aus gar nicht mehr gefragt! Früher hat man nach Qualität gekauft, heute kauft man nach dem Preis. Gerade bei den jüngeren Menschen unter 40 merkt man dies deutlich.

Und ich habe es hier schon mal gesagt, gerade der Aktuelle Preis Wahn Fördert dies auch noch. Den die meisten Vergessen dabei, dass nicht nur die Händler immer weniger verdienen, sondern erst recht auch die Lieferanten und Hersteller. Was der Hersteller bei immer weniger Marge macht dürfte eigentlich jedem bekannt sein. Ich kenne jemanden der in der Entwicklung arbeitet, da werden einzelne Teile nicht nach der Qualität ausgesucht, sondern es wird einfach das genommen wo billiger ist, egal wie viel billiger, schon weniger als einen Rappen (!!!) reicht aus.



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WASABI    842
Hi Zäme.

Da hat Dural nicht mal unrecht. Ich muss gestehen, das ich auch schon so einkaufe. Zb. kaufen wir bewusst in IKEA ein, weil es billig ist und wenn es kaputt geht, kaufen wir halt wieder etwas neues. So ergibt sich Abwechslung und man trauert dem Teil nicht nach. Wie oft habe ich schon sogenannte Qualitätsware gekauft und just nach der Garantiezeit hat es den Geist aufgegeben?
Ich meine damit echte Markenartikel usw.

Für mich sind Markenware hauptsächlich Prestige. Ich fahre auch lieber Porsch GT 3 als mit einem Opel Corsa der getunt ist und eigentlich schneller wäre als der Porsche. Es ist und bleibt halt doch nur eine Opel :-O

Aber was heisst heute noch Markenartikel? Die meiste Ware wir eh in Billiglohnländer produziert. Wenn ihr wirklich Qualität wollt, so müsst ihr die Produktion überwachen oder selber produzieren. Der Fernseher ist noch ein gutes Beispiel. Wieso sollte ich einen Fernseher kaufen der 20ig Jahr hält? Die Entwicklung und Technik geht so schnell vorwärts, das der Fernseher schon nach 6monten alte ist und die neuen Fernseher viel genauer, schärfer und noch grösser sind zum gleichen Preis oder gar günstiger.

Ich habe im 2008 mit meiner Provision einen Plasma TV von Panasonic geleistet. Der Burner damals und habe diesen auch nur übers Internet gekauft da dieser sonst 2'200 Fr mehr gekostet hättet. Habe dennoch um die 5'000 Fr bezahlt für den 127cm Plasma TV.
Heute müsste ich froh sein wenn mir einer noch 200.- Fr dafür gibt. Für 5'000 bekommt man heute 169cm und diese Dinger werden immer grösser o_O so das schon das Haus um den Fernseher geplant werden muss :-O

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Gumpenkoenig    1'036
Richtig, viele Kunden kaufen das Billigste, und nehmen Qualitäts-Abstriche in Kauf. Allerdings scheint es mit eben so, dass
1. Diejenigen, die Qualität haben wollen, sie im Prinzip übernicht mehr bekommen können (sind Stella, TRQ, Luvias etc. ihren Preis wert?)
2. In Zeitschriften, Katalogen etc. falsche Tatsachen vorgegaukelt werden, da wird ne Fin-Nor Inshore im Test als "edles Gerät" bezeichnet, was mir suggeriert, dass ich hier Qualität kaufe. Effektiv hält die Rolle auch nicht länger als eine halb so teure z.B. von DAM oder Mitchell oder sonst nem Zweitliga-Hersteller.

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doeg    0
Ja, das Geld für eine Stella lohnt sich. Sagt zumindest jeder Stella-Besitzer den ich kenn..
Kannst es ja z.B. wie ich machen und ein nicht ganz aktuelles Modell gebraucht kaufen. Mit der Variante gibts viel Qualität für rund 300.-- bis 400.-- CHF/EUR

Ich hab meine erste von hier (Modell FW, hat akutell auch eine im Angebot)
http://www.north-one.jp/used-reels/used-spinning-reels/shimano-stella.html?p=1

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Gast   
Gast
Zitat:
Man muss nicht unbedingt 1500 für Rute Rolle und Schnur ausgeben..


Aber wenn man es getan hat, hat man:

1. Nie Probleme (und da meine ich nie)
2. Top Funktionalität (das Wasser kommt aus den Augen raus, das Gewehr fällt ab)
3. Top Leichtigkeit (z.B. 60g schwerer Blank, hält einfach mal ein 5m Boot im Po an)
4. Ewig Ruhe ohne wieder Geld auszugeben. (kein summierender Kombi-Einkauf)
5. Eine eigene Hotline :cool:

Jetz sagt der eine, dies sei es nicht Wert, da in einigen Jahren wieder besseres Material auf dem Markt ist...
Kaum vorstellbar dass es eine Rute oder Rolle geben soll, welche das aktuelle Top Material welches auf dem Markt erhältlich ist schlägt. Irgendow ist die Grenze erreicht, und solches Material exisitert bereits.

Geiz ist geil? Billiges geht kaputt, macht nicht unbedingt viel Freude beim Angeln und wenn schon ein lebenlang Angeln dass eine Hobby sein soll, fährt sicher jeder besser mit teurem Gerät über die Jahre hinweg. Oder dem Angler ist es egal wenn die Rolle unwucht hat, die Schnur kringelt, der Wobbler nicht fliegt, die guides verbiegen und die Rute im Drill bricht....

Am besten fährt, wer was dafür bezahlt! Als Beispiel:
Meine Funkbissanzeiger kosteten im Komplettset ~1400.- (4 Geräte + Sounderbox)
Jetz sagt der eine: Ist doch komplett daneben?!
In Südfrankreich beim Karpfenfischen hatte ich Probleme mit einem dieser Geräte.
Hotline angerufen, neues Gerät war innert 3 Tagen bei einem Kumpel in Südfrankreich im Briefkasten. Franko, gratis pronto!!

Alles Billige zeug(95% der erhältlichen Ware), wäre in meinen Augen nur Geldverschwendung, da es eines Tages ersetzt werden muss!

Saltiga - Exist - Morethan - Stella / der Preis der draufsteht ist es wert!

Etwas darunter steht Luvias, Caldia...dafür würde ich nichts ausgeben...alles kaputt gegangen!!!
Preis Leistung stimmen höre ichs von Takledealern...da stimmt rein gar nichts wenn eine Rolle für über 400.- nach einer Saison den Geist aufgibt!!!

Richtiges Material welches nicht so einfach kaputt geht (meine immer super leuft) kostet das doppelte!

Gruss Fipu

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WASABI    842
Salut Fipu.

Du nennst da Marken wie Saltiga - Exist - Morethan - Stella
Ausser Stella habe ich von den anderen noch nie was gehört o_O

Entweder machen die keine Werbung oder sind Insider Hersteller.

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Gast   
Gast
Hey Andreas,

Saltiga, Exist, Morethan ist von Daiwa.

Kennst Du Zenaq? http://www.zenaq.com/ Weltweit die besten Ruten behaupte ich jetz mal.

Gruss Fipu

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