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Peter_H

Erfahrung mit Tenkara?

Empfohlene Beiträge

Peter_H    205
Hallo Leute

Da ich mich via Netz etwas schlau gemacht habe zum Tenkara-Fischen möchte ich das gerne mal ausprobieren. Es scheint ja eine gute Möglichkeit zu sein (wenn man es beherrscht) kleine Bäche mit wenig Equipment zu befischen.

Hat hier jemand Erfahrung mit dieser Technik?
Würde mich sehr interessieren!

Freundliche Grüsse
Peter

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zuma    63
Salü Peter,

Tenkara ist eine uralte Methode, Fische zu fangen. Dieselbe Methode wird ebenfalls im Val Sesia in Italien seit altersher angewendet.
Auch wir fischten vor 30 - 40 Jahren noch so, jedoch mit dem Naturköder Heuschrecke.
Die Methode ist sehr effizient und richtet sich v.a. an diejenigen, welche Mühe bekunden im Umgang mit dem eigentlichen Fliegengerät.
Beim Fliegenfischen an und für sich, handelt es sich eigentlich um eine ineffiziente Fischereimethode. Wenn man Fische fangen möchte, gibt es wesentlich einfachere Wege als Fliegenfischen. Der Fliegenfischer ist häufig derjenige, welcher bereits ein sehr erfahrener und erfolgreicher Fischer ist und sich die Sache bewusst schwerer machen möchte. Mir ist dies genauso ergangen. Ich bin in der Fischerei aufgewachsen und lernte von meinem Vater und Grossvater die Fischerei mit Naturködern. Einziger Reizpunkt bei dieser Methode war für mich möglichst viele, möglichst grosse Fische zu fangen. Dieser Reiz ist mir allerdings im Alter von gut 20 Jahren abhanden gekommen und ich war glücklich (und bin es immer noch) in der Fliegenfischerei eine neue Herausforderung gefunden zu haben. Als äusserst reizvoll empfinde ich das Werfen mit der Fliegenrute, das Präsentieren einer Trockenfliege unter widrigsten Umständen, das Fangen (auch eines nicht kapitalen) Fisches an einer schier unmöglichen Stelle usw.
Die Tenkara-Fischerei bietet mir persönlich hier zu wenig. Tenkara-Fischen bedeutet für mich ein erweitertes Tippfischen mit Kunstködern. Sicher immer noch um Welten besser als die reine Naturköder-Tippfischerei (dank den Kunstködern werden wie beim eigentlichen Fliegenfischen auch, kaum Fische verangelt), aber einfach zu wenig Herausforderung.

Ein weiser Mann hat einmal folgenden "Lebensweg" eines Fischers beschrieben:

- Am Anfang eines Fischerlebens (häufig im Kindesalter) möchte man einfach Fische fangen. Wie man an diese Fische kommt, ist eigentlich egal - Hauptsache Fische fangen.
- Etwas weiter Fortgeschritten im Fischerleben, möchte man soviele Fische fangen wie möglich - Methode ist immer noch egal.
- Noch weiter Forgeschritten, möchte man nur noch kapitale Fische fangen - Methode ist immer noch egal.
- Gegen ende des Fischerlebens möchte man nur noch die schwierigsten Fische fangen und ganz am Ende des Fischerlebens, kommt dann auch noch die Frage, mit welcher Methode man es sich extra noch schwieriger macht, einen schwierig zu fangenden Fisch zu überlisten.

Jeder von uns steckt in irgend einer Phase dieses Fischerlebens - manche stecken ihr Leben lang in derselben Phase und sind glücklich dabei - so unterschiedlich sind wir Menschen und so Unterschiedlich verläuft auch die Evolution....

In diesem Sinne wünsche ich jedem, dass er nach seiner Facon glücklich wird - hoffe aber trotzdem auf die Evolution (auch beim Fischen) :D
Herzlichst
Kurt

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Gumpenkoenig    1'003
Sehe das mit dem Tenkara auch als fortgeschrittenes Tippfischen oder Stippen. Warum nicht einfach noch ne Rolle mit auf den Berg nehmen, dann hat man auch alle Möglichkeiten, falls doch ein kleiner See daherkommt. Und Fliegenruten gibts ja auch als transportable Versionen, die sind dann auch nicht länger als eine Tenkara-Teleskoprute.

Zu Kurts "Evolution" muss ich dann noch kurz ganz ketzerisch fragen, warum die Fliegenfischer, die sichs ja offensichtlich absichtlich schwer machen wollen, so sehr auf "fly only"-Strecken pochen, also ganz bewusst "dumme" Forellen wollen?

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Gast   
Gast
Zitat:
Zu Kurts "Evolution" muss ich dann noch kurz ganz ketzerisch fragen, warum die Fliegenfischer, die sichs ja offensichtlich absichtlich schwer machen wollen, so sehr auf "fly only"-Strecken pochen, also ganz bewusst "dumme" Forellen wollen?


Gumpenkönig, darum geht's uns doch nicht :D Wir wollen einfach keine verangelten Fische und keine Fischer, die jedes massige 22er Forelleli herausnehmen (ja, dieses schockierend kleine Mass gibt es in unseren Bächen o_O). Es muss ja auch nicht unbedingt ein reines Fly Only Gewässer sein. Es wäre schon ein riesen Schritt, wenn es Strecken gäbe, an denen nur Kunstköder erlaubt sind, oder zumindest keine Würmer, Maden,...

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Peter_H    205
Hallo Kurt

Vielen Dank für Deine Gedanken! Das deckt sich ziemlich mit den meinen. Ich würde, mit dem was ich gelesen und gesehen habe das Tenkara zwischen Tipp-Fischen und Fliegenfischen ansiedeln (ich hoffe ich stehe mit dieser Aussage keinem Fliegenfischer auf die Füsse :unsure: )
Und genau das macht unter anderem den Reiz für mich aus. Ich habe ja dieses Jahr mit Fischen, eben Tippfischen angefangen und möchte das erweitern genau mit dem Gedanken vom Naturköder weg. Ich bin ein Mensch, der gerne etwas macht, was nicht die grosse Masse macht, dinge ausprobiert, die abseits vom mainstreem liegen, dies ein weiterer Reiz für mich.
Interessant scheint für mich als Anfänger auch die scheinbare Einfachheit und vor allem die kleine Ausrüstung von Volumen UND Kosten her. Je nachdem, wo man sich ausrüstet ist man mit Fr. 200.-- bis 350.-- mit einer kompletten Grundausrüstung dabei.

Dass ich später auf das Fliegenfischen erweitere schliesse ich absolut nicht aus, ja ich betrachte es auch als einfachen Einstieg.
Wir hatten ja schon im Nachbarforum Kontakt und ich werde mich auf jeden Fall (wenn das Angebot noch steht) im kommenden Frühling mit Dir in Verbindung setzen. Dieses Jahr ist die Saison ja kurz vor dem Ende und nächste Woche geniesse ich eine Woche Familienferien (ohne Angelausrüstung)

@ Nicola: Eure Seite ist der absolute Oberhammer!!! Ich habe mir da schon so einige Tipps und Tricks geholt, einfach klasse, vielen Dank!

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zuma    63
Danke Nici!
Genauso sehe ich das auch.
Dazu gibt es ja auch eine wissenschaftliche Studie an 1000 Regenbogenforellen:

Sterblichkeitsraten:

Naturköderfischen mit Widerhaken: 33 %
Naturköderfischen ohne Widerhaken: 20 %
Spinnfischen mit Widerhaken: 20 %
Spinnfischen ohne Widerhaken: 14 %
Fliegenfischen mit Widerhaken: 4 %
Fliegenfischen ohne Widerhaken: < 2 %

Wenn ich als Naturköderfischer im Bach unterwegs bin, muss ich bei der heutigen Gesetzeslage davon ausgehen, dass 20 % meiner Fänge nicht überleben werden. Möchte ich nun eine "Vollpackung" (was für ein xxx-Wort!) von 6 Forellen, so werde ich mit grosser Wahrscheinlichkeit viele Untermassige fangen. Wenn wir davon ausgehen, dass bei einem gesunden Fischbestand anfangs Saison jede 6. Forelle massig ist, kommt zu jeder massigen, entnommen Forelle noch eine, welche ich verangelt habe. Im total sind dann eben 12 Forellen tot.
Gegen ende der Saison wird die Rechnung noch abstruser, indem nicht mehr jede 6. Forelle massig sein dürfte (es haben ja Massfisch-Entnahmen während der Saison stattgefunden) und somit dürften auf 6 massige Forellen noch deren 12 verangelte Jungforellen dazu kommen, was dann eben 18 Forellen weniger bedeutet!

Diese Beispiele sind für mich Grund genug, in Bergbächen grundsätzlich nur mit der Trockenfliege zu fischen, denn meine Absicht ist ja nicht die Vernichtung des Fischbestandes.

Beste Grüsse
Kurt

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Gumpenkoenig    1'003
Danke Kurt für deine Ausführungen, beim Punkt mit der Sterblichkeit gehe ich mit, das geht in Ordnung, insbesondere bei den Bergbächen mit den relativ sensiblen Beständen (auch wenn ich die Pauschalisierung der Sterblichkeitsraten für schwierig halte - bei mir als Spinnfischer stirbt sicher nicht jede 5.-6. Forelle). Insofern mag das Fliegenfischen aber tatsächlich eine höhere "Wertigkeit" im Sinne des Releasens bekommen. Ich wehre mich jedoch dagegen, dass es als "schwieriger" und damit "besser" propagiert wird, denn man kann jede Disziplin auf unterschiedlichem Niveau betreiben und ausgewiesene Fly-Only-Strecken tragen eben nicht dazu bei, dass Fliegenfischen auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad betrieben wird. Evtl. muss man auch weiter zwischen Trockenfliegen- und Fliegenfischen im weiteren Sinne unterscheiden, denn den fischereitechnischen Unterschied zwischen Gummifisch und Streamer sehe ich nicht...

Vielleicht ist die Sache bei Euch in der Schweiz auch deshalb problematischer, weil aufgrund der Patentregelung theoretisch hunderte von Fischern an den selben kleinen Bach gehen können. Bei unseren Pachtgewässern hier in D ist diese Gefahr nicht gegeben, da ist klar geregelt, wieviele Tages- oder Jahreskarten ausgegeben werden dürfen. Das kann zuweilen aber auch nerven...

Gruß
Hannes

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zuma    63
Moin Hannes,

Kann Dir ebenfalls zustimmen! Auch ich sehe den Unterschied zwischen einem Streamer und einem Gummifisch nicht. So kommt man unweigerlich zur Frage: "Was ist Fliegenfischen"?
Selbstverständlich scheiden sich hier die Geister (v.a. auch unter den Fliegenfischern selber).
Meine persönliche Definition lautet:
Fliegenfischen wurde erfunden um Köder ohne Eigengewicht auf Distanz bringen zu können. Hat ein Köder genügend Eigengewicht, so sehe ich nicht ein, weshalb dieser nicht mit einer Spinnrute viel effektiver transportiert werden könnte und hat demzufolge (für mich) mit Fliegenfischen nichts zu tun.
Wesentliche Merkmale des Fliegenfischens (aus meiner persönlichen Sicht sind:
- Werfen eines unbeschwerten Köders mittels einer beschwerten Schnur
- Verwendung von künstlichen Nachbildungen

Daraus kann man (wenn man denn will) ableiten, dass nicht jeder der mit der Fliege fischt, auch ein Fliegenfischer ist.

Auch Deine Feststellung, dass das Patentsystem in der Schweiz gewisse Nachteile hat, ist aus meiner Sicht richtig. Gerade so kleine Gewässer wie die Junge Aare, der Urbach, der Reichenbach, der Fildrich, Kirel, Lombach usw. sollten aus meiner Sicht nicht über das Patentsystem bewirtschaftet werden. Eine nachhaltige Fischerei ist so kaum zu gewährleisten. Diese Gewässer sind allesamt tauglich für die Naturverlaichung, müssen jedoch aufgrund des Entnahmedrucks regelmässig im Bestand gestützt werden. Dies kann aus meiner bescheidenen Warte heraus betrachtet nicht die Lösung sein.

Bezüglich Deiner Aeusserung, dass bei Dir bestimmt nicht jeder 5./6. Fisch tot sei, schenke ich Dir Glauben! Vergiss dabei aber nicht, dass Du eine erfahrener Fischer bist und sich die Studie auch auf weniger bedarfte Fischer bezieht. Wir alle haben unser Lehrgeld bezahlt (oder waren es die Forellen, die für uns bezahlt haben?).

Beste Grüsse
Kurt

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Gast   
Gast
Zitat:
@ Nicola: Eure Seite ist der absolute Oberhammer!!! Ich habe mir da schon so einige Tipps und Tricks geholt, einfach klasse, vielen Dank!

Oh danke sehr, das höre ich immer gern :D:squint:

@kurt:
Zitat:
Gerade so kleine Gewässer wie die Junge Aare, der Urbach, der Reichenbach, der Fildrich, Kirel, Lombach usw. sollten aus meiner Sicht nicht über das Patentsystem bewirtschaftet werden. Eine nachhaltige Fischerei ist so kaum zu gewährleisten. Diese Gewässer sind allesamt tauglich für die Naturverlaichung, müssen jedoch aufgrund des Entnahmedrucks regelmässig im Bestand gestützt werden. Dies kann aus meiner bescheidenen Warte heraus betrachtet nicht die Lösung sein.

Da bin ich mit dir uneinig. Genau das sollten sie bleiben, um jeden Preis! ABER es sollten noch viel mehr Bäche sein, das wäre die Lösung.
Ich gebe dir Recht, so wenige Bäche wie es jetzt sind, auf so einen grossen Kanton mit sehr vielen Fischern, so geht das nicht. Aber auch noch das letzte Bächlein zu privatisieren kann es auch nicht sein. So wie es die Tessiner und Bündner handhaben, das wäre der richtige Weg! Die haben dermassen viele Bäche im Patent, dass du kaum den Überblick behalten kannst. Gerade die Bündner haben so viele Bäche im Patent, dass es wohl mehr sind als sie Bachfischer im Kanton haben. Denn die kennen (mit wenigen Ausnahmen) keine Privatgewässer! Das ist das Paradies. Da fährst du an irgendeinem schönen Bächlein vorbei und kannst fast sicher sein, das ist irgendeines der tausenden Bäche im Patent und du darfst dort fischen. Stell dir mal vor, wie sich das verteilt. Dann hast du nicht mehr 1000 Fischer, die 50 Bäche überrennen (wie bei uns), sondern 1000 Fischer, die 1000 Bäche befischen! Das wäre der richtige Weg. Und mal ehrlich, bei uns im Kanton hätten wir genauso viele Bäche, nur sind eben 99% davon privat :cursing:

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LeetCrew    0
Eure Meinungen teile ich alle samt zu ziemlich 100% Was die Sterblichkeitsrate angeht, möchte ich nur dazu sagen, dass es wohl bei denmeisten C&R-Todesfällen nicht auf Technik (Ausser natürlich Ansitz, Buldo und all den Sch.... ) ankommt sondern wir man (Fischer) mit dem Fische welcher man zurücksetzen will umgeht! Und viele können das nicht... leider

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Peter_H    205
Hallo Jungs

Eure Diskussion ist hochinteressant und ich lerne sehr viel!
Leider befürchte ich aber, dass dadurch meine ursprüngliche Frage zum Tenkara unter geht:whistling:

LG
Peter;)

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zuma    63
Moin Nici,

Zitat:
Da bin ich mit dir uneinig. Genau das sollten sie bleiben, um jeden Preis!


Diesen Preis (oder Quittung) sehe ich seit über 30 Jahren beim Laichfischfang in den entsprechenden Gewässern. Ende Saison sind kaum noch Laichtiere vorhanden. Diese holt man dann aus privaten Pachtgewässern, damit die öffentlichen wieder besetzt werden können.....
Ich weiss schon, wie Du dein Posting meinst, jedoch habe ich keinen Glauben daran, dass dies funktionieren würde.
Wir haben 7'500 potentielle Jahreskarten-Fischer, welche man auf die Gewässer des Kantons Bern "loslassen" würde. Hinzu kommen in den letzten Jahren tausende von Tageskarten-Fischern, welche zudem (auch im Bergbach) keinen SANA benötigen. Nach meinem dafürhalten würde es max. 2 Saisons dauern und wir hätten flächendeckend dasselbe Bild.
Hinzu kommt, dass es eine höhere Kompetenz beim Fischer braucht, um nachhaltig in solchen Gewässern fischen zu dürfen!
Jeder von uns sagt: Ich verhalte mich vernünftig, habe nur 2 Forellen entnommen und dann aufgehört zu fischen. Wie weiss ich, ob ich diese 2 Forellen überhaupt noch mit gutem Gewissen habe entnehmen können, wenn ich diesen Bach nicht sehr gut kenne? Vielleicht haben ja 2 andere "vernünftige Fischerkollegen" vor mir in demselben Teilstück des Baches bereits je 2 Fische entnommen? Weiss ich das? Nein!
Ganz anders im Pachtgewässer - ich bin selbst Pachter und kann deshalb beurteilen, was legal entnommen worden ist. Dies ist in einem Patentsystem unmöglich.
Auch in Bezug auf die Beispiele Graubunden und Tessin stellt sich die Frage nach "Stützungsbesatz" und dieser ist in beiden Kantonen nicht klein!
Im Weiteren musst Du beachten, dass man heute viel mobiler ist als füher - dazu ein kleines Beispiel:

Ich bin in Meiringen aufgewachsen und wir hatten kein Auto. Ein- bis zweimal pro Saison sind wir mit dem Postauto von Meiringen nach Gadmen gefahren und haben das Gadmerwasser befischt. Das war jedes mal ein Tagesausflug! Wohlverstanden Meiringen bis Gadmen sind lediglich 16 km!
Wenn heute jemand bei Dir in Thun um 16.00 Uhr Feierabend hat, kann er locker noch eine bis zwei Stunden im Gadmerwasser fischen gehen. Dieser Umstand (die erhöhte Mobilität) führt zu einer enormen Steigerung des Befischungsdrucks. Es ist ausserdem eine Tatsache, dass die Bachforellen im Unterland je länger je mehr verschwinden. Was macht nun derjenige, welcher gerne Bachforellen fangen möchte? Logisch - er weicht aus auf diejenigen Gewässer, welche noch Bachforellen haben.

Selber bin ich ein sehr sozial denkender Mensch und ich würde gerne mit allen teilen. Die Produktivität unserer Gebirgsgewässer ist aber so beschränkt, dass es eben leider nicht für alle reicht.

Beste Grüsse
Kurt

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zuma    63
Ou - sorry Peter!
Das wollte ich wirklich nicht!
Bitte weiter zum Thema Tenkara....
@Mods: Auch hier sorry, verbunden mit der Bitte um Abtrennung der Beiträge - danke!

Beste Grüsse
Kurt

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