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raketo

Tiroler zieht 41-Kilo-Karpfen aus Baggersee

Empfohlene Beiträge

raketo    3
Zitat:
Der Tiroler hat den 1,33 Meter langen Fang bereits Mitte Juni gemacht. Danach setzte er den "Giganten" wieder zurück ins Wasser

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1423212/

Besonders süffisant:
Zitat:
"Der Karpfen zog in der ersten Flucht über 60 Meter Schnur von der Spule und ich hatte keine Chance, ihn zu stoppen, ohne mit der auf 20 Kilogramm Tragkraft ausgelegten Angelschnur einen Abriss zu riskieren", schilderte Margreiter.


Der Drill hat sicher Spass gemacht :D

Gruss
Reto

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Gast   
Gast
Petri dem Fänger, das war sicher der Drill seines Lebens. Und weil der Fänger klug und weise ist, setzte er in zurück und verrät auch das Gewässer nicht. Ansonsten kommen die Kochtopfangler und schlagen diesen Fisch tot.

Übrigens "Mary" ein 40kg schwerer Karpfen ist tot aufgefunden worden ;(

http://www.carpzilla.de/news/szene-news/mary-ist-tot-1902.html

Gruss Robert

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Zitat:
Geilo, was ist denn das bitte für ein Karpfen?
Der ist in Östereich doch nicht heimisch?


Ist ein Silberkarpfen.

Wie auch der Graskarpfen, der Marmorkarpfen und der normale Karpfen sind dies eingebürgerte Fische, die ursprünglich nicht in Europa vorkamen, sondern aus Asien eingeführt wurden.

In einigen anderen Ländern wurden sie schon zur Plage erklärt, wie zum Beispiel in Amerika, dort bedrohen sie einstweilen schon die heimische Flora und Fauna, da natürliche Feinde gänzlich fehlen.
Kleinere werden evtl noch vom Waller bewältigt, im Jungfischstadium evtl auch vom Hecht verspeist, ansonsten fehlen Feinde komplett, ein Besatz mit solchen Fischen ist zudem auch nicht immer ratsam, Gründe die gegen einen Besatz sprechen gibt es gerade genug.

Es gibt aber auch genügend andere Fischarten, welche früher nicht in Europa heimisch waren, darunter auch der Namaycush, die Regenbogenforelle, der Bachsaibling, der Graskarpfen, der Marmorkarpfen und einige andere.

Zitat:
Übrigens "Mary" ein 40kg schwerer Karpfen ist tot aufgefunden worden


Endlich hat es die Boilieverkaufsmaschine von Herrn M.P. hinter sich!
Sie diente ihm nur als Werbe- und Verkaufsstrategie!

Schade um den Fisch, der konnte nichts dafür!

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Gast   
Gast
Hallo zusammen,

Den Silberkarpfen in einige Gewässer aussetzen ist nur von Vorteil. Gerade bei Problemgewässern welche im Hochsommer mit Sauerstoffmangel kämpfen. Z.B. dem Inkwilersee täts gut!

Der Silberkarpfen und auch der Amur sind Spezies welche sich zu einem grossen Teil von der Seidenalge(Fadenalge) ernähren. Sie können diese Kiloweise wegputzen ohne Probleme.
Diese Algenart enzieht ungeheurlich viel Sauerstoff bei der Vegetierung und setzt den ph-wert enorm hoch. Trübt ein Gewässer und ist fast nicht aufzuhalten. Es sei den die richtige Spezies wird besetzt!

Silberkarpfen u. Amurkarpfen vermehren sich kaum in unseren Breitengraden. Sie benötigen Wasser welches über mehrere Wochen ~32° hält um ins Laichstadium überzugehen.

Gruss Fipu

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romawe    0
Hey Fipu

ich muss dir da ein bisschen entgegenhalten... deine Theorie ist umstritten...

Um ein Gewässer tatsächlich von Algen zu befreien, bräuchte es eine sehr grosse Zahl an diesen Fischen. Diese würden aber auch wieder Schaden anrichten, da ihr Kotausstoss wiederum zu einer Überdüngung des Gewässers führen würde...
Nur ein entfernen der Algen würde wirklich etwas bringen.... Fische fressen zwar die Algen, verdauen sie, stossen aber 90% der Stoffe wieder aus..... ein Kreislauf.....

Wir haben hier viele Seen mit den beiden Arten... zum einen den Novak, der sich über alles Grünzeug hermacht, und zum anderen den Fitofag, der als Filtrierer nur die Schwebalgen frisst.... Trotzdem sind unsere Seen im Sommer sauerstoffarm und grün.....

Ein wirklicher Kampf gegen Algen ist nur der Nährstoffentzug.... und der ist mit Fischen nicht möglich, oder zumindest nicht in gewünschtem Masse...

Gruss Tinu

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Gast   
Gast
Hallo Tinu,

Das beste Beispiel für die hervorragende Gewässer-Regulierung durch den Graskarpfen ist der Moossee in Bern.
Früher jedes Jahr Probleme mit dem Sauerstoff und nun nach einigen Besatz-amuren über einige Jahre nun Top in Form.

Dies ist auf den einen Fisch zurückzuführen, das Wasser stammt aus einer Quelle und ist nicht veränderbar.
Der Kotausstoss der Amuren ist bekanntlich enorm. Man sollte sicher auf das Verhältniss Gewässer-grösse und Besatz achten. Welcher in unseren Breitengraden kontrolliert ist da keine nat. Vermehrung stattfinden kann.

Ein Amur kann pro Tag locker das doppente an Algen verzehren wie sein Eigengewicht misst.

Für mich hat sich diese Theorie mit dem praxis-Beispiel Moossee bestätigt.

Gruss Fipu

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romawe    0
Im Moossee haben wir schon vor 30 Jahren versucht, die riesigen Graskarpfen zu schränzen... ;)
Schwärme von hunderten Graskarpfen um 80cm + haben damals den See filtriert....
Das Sauerstoffproblem war damals trotzdem ein Thema...

Die Quelle des Moossee ist ein Bach, die Urtene, welche auch aus Grundwasser der umliegenden, sehr intensiv genutzten Landwirtschaft gespeist wird (oder wurde)... Mit dem Bau des Golfplatzes ist eine sehr grosse Landwirtschaftsfläche verschwunden... und damit auch eine Überdüngung..... 1+1 = 3

Die paar Karpfen und die reduzierte Überdüngung haben das ihre getan....

Gruss Tinu

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Zitat:
Silberkarpfen u. Amurkarpfen vermehren sich kaum in unseren Breitengraden. Sie benötigen Wasser welches über mehrere Wochen ~32° hält um ins Laichstadium überzugehen.


Zum Glück!

Allerdings ist die von dir angegebene Temparatur laut Aussage eines befreundeten Fischzüchters nicht richtig, sie benötigen eine Wassertemparatur von 22-24° Grad in fließendem Wasser, was aber in europäischen Gefilden nicht oder nur selten erreicht wird, mit Ausnahme an Kühlwassereinläufen der Atommeiler.
Der Amurkarpfen(Graskarpfen) benötigt eine etwas höhere Temperatur(bis 26° Grad) des Wassers.

Zudem gibt es eine Kreuzung aus beiden Fischen (Silber- und Marmorkarpfen) , welche unfruchtbar , aber nur schwer von beiden Fischen zu unterscheiden ist, dies ist anscheinend meist nur im Labor möglich.

Allgemein gelangten diese Fische vielmehr durch falsche und unbedachte Besatzpolitik in die Gewässer, was meist in den 1960er bis 1980er Jahre geschah, die Bekämpfung diverser Wasserpflanzen durch diese Fische stand erst später im Vordergrund, heute wird dies meist anders gehandhabt, durch effektivere Methoden.

Da es sich um keine einheimische Fischart handelt, haben sie meiner Meinung nach auch nichts in unseren Gewässern verloren, Schutzstatus durch Schonzeiten oder Schonmaße ist ebenfalls überflüssig.

Ein Besatz mit solchen Fischen sollte nur durch Genehmigung der Fischereibehörden möglich sein, zum Beispiel bei diversen Pflanzen- oder Algenbefall, dies allerdings nur in begrenzter Stückzahl und mehr oder weniger auf Zeit, welche dem Gewässer nützen kann.

In einigen Großgewässern müssen vorallem nach strengen Wintern viele verendete Fische geborgen werden, woran dies letztendlich liegt hat verschiedene Ursachen, komisch allerdings nur, daß es oft Gras-, Silber- und Marmorkarpfen sind.

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