Jump to content
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Jon

Auf was muss man bei der Landung achten,wenn man einen Fisch anschliessend releast?

Empfohlene Beiträge

Jon    295
Hier könnt ihr eure Meinungen/Tipps schreiben, damit möglichst alle Angler möglichst oft die Fische sorgfälltig landen, so dass sie danach eine reelle Überlebenschance haben.

So sehe ich das:
Das heikelste bei Fischen scheinen mir die Kiemen und die Schleimhaut. Wobei ich denke, dass die Schleimhaut bei Salmoniden anfälliger als z.B. bei Hechten ist. Deshalb muss man möglichst gut auf das aufpassen.
Einen Forelle, die ich zurücksetzen will, hake ich im Wasser ab, wenn ich sie in die Hand nehmen muss, dann mit nassen Händen (keinesfalls umklammern). Ich lege sie auf keinen Fall auf den Boden, einen Steg oder auch ins nasse Gras. Ich finde auch Feumer äusserst schädlich,denn wenn sie sich dort drin drehen, ist wohl nix mehr von der Schleimhaut da. Gummikescher kenne ich nicht.
Wenn man nun doch noch ein Erinnerungsfoto machen will,sollte man keinesfalls mit den Fingern unter den Kiemendeckel (vielleicht bei Fischen ab 60cm nicht mehr so heikel) oder ins Maul. Am besten,man hält den müden Fisch in der offenen Hand.

Bei anderen Fischen wie z.B. einem Hecht handhabe ich das gleich, jedoch lande ich die meist mit dem Kiemengriff,löse dann den Haken und dann gibt es gelegentlich auch ein Erinnerungsfoto (keine Zeit verlieren!).

Beim Zurücksetzen der Fische sollte man schauen, dass sie sich wieder erholt haben und sie im Wasser leicht halten,bis sie von alleine egschwimmen.

Bei den Egli sollte man mit dem "Bass-Griff" vorsichtig sein. Falls man sie dann nicht mit dem Schwanz nach unten hält,sollte man sie mit der zweiten Hand am Bauch stützen.

LipGrips wende ich nur selten an und wenn nur bei Hechten oder bösen Meeresfischen.

Ganz wichtig finde ich jeweils auch, dass man die Fische auch wirklich zurücksetzt, wenn man es schon schreibt/sagt;)!

So mache ich es,lerne aber auch gerne noch dazu!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast
Ich trau mich mal :D

Wenn ein Fisch releast werden muss/soll ist folgendes zu beachten:

- Fische wenn möglich nicht aus dem Wasser heben
- Fische die nicht im Wasser abgehakt werden können vorsichtig anlanden
.(Vorsicht nicht jeder Fisch erträgt den Feumer! zB Hecht
- anlanden nur mit feuchten Händen, Feumer (wo geeignet)
- beim anlanden per Hand unbedingt beachten, dass Bauchseite = Handfläche, nur sanften Druck ausüben
- grössere Fische auf Abhakmatte (angefeuchtet)
- Köder vorsichtlig lösen, ACHTUNG keine Operationen! Ein blutender Fisch hat kaum Überlebenschancen!
.(Salmoniden sehr anfällig, Hechte vertragen mehr)
- Fisch vorsichtig zurücksetzen, bei Atemnot oder zu starker Erschöpfung per Hand stabilisieren bis Fisch von selber davonschwimmt.
- Barschartige Fische aus Fangtiefen über 20 Meter zu releasen

Absolute No-Go:
- Fische an der Schnur aus dem Wasser hieven
- Fische mit trockenen Händen oder Tüchern berühren
- Fische auf trockenen Untergrund legen
- Fotoshooting ausserhalb des Wassers!
- Fische mit tief verschluckten Haken zu "operieren" (Vorfach so kurz wie möglich trennen und zurücksetzen).
- Fische mit 0% Überlebenschance releasen, Tierquälerei! (Betäuben, Kiemenschnitt und sofern Untermassig zurücksetzen)
- An einem Standort zu fischen wo nur die Kinderstube jagt

Wenn ich auf die Schnelle etwas vergessen habe bitte melden, werde es dann ergänzen :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast
@Pit65

Also die "Abhackmatte" dürfte wohl nicht zum Abhacken, sondern zum Abhaken gedacht sein. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast
@ Pit
Ich stimme Dir zu lieber dem Fisch eine OP ersparen. Und wenn der Fisch schon blutet lieber erlösen als wie zurücksetzen, ich setze auch keine Fische zurück die den Haken tief im Rachen hängen haben die verenden meist auch weil sie ihn nicht einfach wieder los werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast
Ein Hecht hat genauso wie jeder andere Fisch eine Schleimhaut die sehr anfällig ist. Wenn Du jetzt einen schweren Hecht in einem Nylonkescher aus dem Wasser hebst drückt das Netz auch durch die Schleimhaut und dieses kann im schlechtesten Fall zu Infektionen führen. Die schonenste Methode ist die Handlandung mit nassen Händen meiner Meinung nach. So ein Fish Grip habe ich einmal verwendet nie wieder.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ingo    39
Der Pitt hackt seine Fische auch im Wasser ab, macht ja auch Sinn wegen dem ganzen Blut;)

Willkommen auf Hacken.ch:cool:

Sascha in der Schweiz sagt man zum Haken auch gerne Angel.

Pitt deine Ausführungen finde ich im groben und ganzen gut, es gibt natürlich Fische die mehr oder weniger vertragen. Hecht zum Beispiel macht es nicht viel wenn der ein wenig blutet, Forelle mag das gar nicht.

Auch kann man noch sagen das man auf Barschartige nicht in tiefen mit über 20 Meter fischen sollte, wenn man Releasen will

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast
Danke an alle Schreibfehler Detektive, muss dazu jedoch folgendes sagen:
"Schreibfehler sind so gewollt und dienen der allgemeinen Belustigung. Wer welche findet darf diese behalten".

Spassmodus off
Danke, der alte Tick hat wieder zugeschlagen. @Sascha; die Angel kommt von "Angeli" und bedeutet auf Deutsch HAKEN. :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast
Na das ist für mich was neues und wieder habe ich was dazu gelernt! :D Man lernt nie aus!!!
Und ich dachte Du schmeißt die Angel ins Wasser.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast
Sascha habe zwar erst letzte Saison wieder begonnen zu angeln, aber trotzdem bin ich über dem Stadium wo ich die Angel schmeisse und den Haken halte:cool:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Forelle1958    396
Sehr viele gute Tipps die hoffentlich die meisten von uns kennen, aber wohl nicht in jedem Fall beherzigen (dazu zähle ich mich auch;().

Vielleicht noch eine kleine Anmerkung. Manchmal erscheint es mir unerlässlich eine kleine Bafo in einem Gewässer mit starker Strömung kurz aus dem Wasser zu heben, damit ich die entkräftete Forelle beispielsweise ein bis zehn Meter entfernt in eher ruhigem Wasser wieder aussetzen kann (natürlich mit nassen Händen).

Falls der Haken etwas tiefer sitzt (natürlich nicht in den Kiemen) hebe ich die Forelle auch lieber aus dem Wasser da ich diesen dann meist sehr schnell oder besser gesagt viel schneller als im Wasser entfernen kann.

Einen Feumer/Kescher verwende ich bei der Bafo-Pirsch nicht, bei der Jagd auf Hechte oder andere grössere Fischarten je nach Gewässer aber selbstverständlich schon.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
raketo    3
Zitat:
Und wenn der Fisch schon blutet lieber erlösen als wie zurücksetzen,

In der Schweiz müssen nicht überlebensfähige Fische die nicht den Schonvorschriften entsprechen, auch zurückgesetzt werden (sog. Gnadentod).
Gruss
Reto

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast
@Reto
Bei nicht erreichen des Schonmasses, wenn Schonmass erreicht aber nicht Zielfisch, wenn er blutet dann halt doch entnehmen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dural    786
was ich bis jetzt nie gemacht habe, ich möchte nicht entscheiden ob ein fisch überlebungsfähig ist oder nicht.

hatte letztes jahr ein kleiner hecht, auch nach dem zweiten mal nachmessen war er nur 43cm gross, ganze 2cm die fehlten ;( wenn er die gehabt hätte, hätte ich ihn sofort mitgenommen. so hab ich in halt weiter schwimmen lassen.

ob er überlebt hat? keine ahnung, der grosse drilling war so extrem im maul verkanntet das es gefühlte stunden dauerte bis ich in drausen hatte... :|

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ingo    39
Dural bei sowas hilft ein Bolzenschneider, die Ha(c)ken so kurz wie möglich abschneiden fertig

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dural    786
hmm auch damit wäre es ein ziemliches gemurks gewessen, das maul ging gar nicht mehr auf, alle drei haken tief im maul drin, zwei davon unter der zahnreihe richtig fest drin. :(

danach habe ich den köder auf einer haken umgebaut, leider läuft er damit überhaupt nicht gut...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
raketo    3
Zitat:
Bei nicht erreichen des Schonmasses, wenn Schonmass erreicht aber nicht Zielfisch, wenn er blutet dann halt doch entnehmen.

Ja klar, ob Zielfisch oder nicht, spielt vor dem Gesetz keine Rolle. Entscheidend ist das Schonmass. Das bedeutet, dass man die Schonmasse aller Fische kennen muss, die man in einem Gewässer mit dem eingesetzten Köder potenziell fangen kann.
Viele Angler glauben, wenn der gefangene Fische untermassig ist, kann man im eine Verletzung zufügen um dann einen Vorwand zu haben, ihn mitnehmen zu dürfen. Untermassige Fische müssen immer zurückgesetzt werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
WASABI    842
Hi Zäme.

Zu all den Tips, Handhabe ich es zusätzlich so.

Kurze Drills, hatte noch nie länger als 2-3 Minuten für einen drill, egal wie gross der Fisch war ;)
Sobald ich merke das es ein untermässiger oder sogenannter Beifang ist, gebe ich Schnur und in 95% der Fälle löst sich der Fisch von selber.
Immer im Wasser den Haken lösen und auf Fotos verzichten, deshalb auch sehr selten Fotos von mir :D mit Fisch

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×