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Michael

Haken.ch Autoren-Contest: Mein erster Fisch

Empfohlene Beiträge

Michael    376
Ein neues Gewinnspiel bei Haken.ch gesponsert von Maggiore News Custom Pro Jigs.

https://haken.ch/archuploads/img37421_11157.jpg

Die Aufgabe

Könnt ihr euch noch an euren ersten selbst gefangenen Fisch erinnern?
Ja?
Toll, denn genau diese Geschichte wollen wir im Autoren-Contest lesen.
Erzähle uns in einem Aufsatz wie es bei dir war. Die, die sich nicht mehr genau erinnern, dürfen auch ein wenig erfinderisch sein.

Die Regeln sind einfach, postet eure Geschichte in diesem Sammelthread, der bis am 15 März 2013 läuft.
Die Geschichte sollte aus mindestens 150 Wörtern bestehen, und pro Beitrag ist maximal ein Foto erlaubt. Der Contest ist offen für alle registrierten Haken User.

Voting und Preise

Vom 16 bis zum 31 März läuft dann der Voting-Thread, wo alle eingestellten Geschichten von der Community bewertet werden. Die 3 am besten bewerteten Storys erhalten dann jeweils ein Jig Starterkit bestehend aus 4 Custom Pro Jigs (Grössen: 2/0 7 Gramm, 3/0 10 Gramm, 4/0 14 Gramm, 5/0 21 Gramm) mit passenden Trailern und Ersatztrailern von Keitech und Strike King dazu. Die Starterkits gibt es in den Farben, Green, Clear und Dark, der User mit der besten Bewertung wählt die gewünschte Farbe zuerst u.s.w.

https://haken.ch/archuploads/img37421_11158.jpg
https://haken.ch/archuploads/img37421_11159.jpg

Alles klar? Also haut in die Tasten.
Wir freuen uns auf die Geschichte von eurem ersten Fisch.
Euer Haken.ch Team

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Henry    0
Also mein erster wild gefangener fisch war eine Kanadische Seeforelle und war 31cm gross.Gefangen am Arnensse mit Sbirolino und Binnen Made.Ich war einfach Happy.
https://haken.ch/archuploads/img37473_11167.jpg

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Rouven    217
Mein erster Fisch war eine Makrele in Norwegen. Sie war sehr gross. Ich war damals 10 Jahre alt.Ich fing sie mit einem Pilker.
Ich wusste noch nicht wie man angelt und warf die Angel aus. Plötzlich hing ein grosser Fisch an der Angel, es war eine grosse Makrele.
Damals fing ich an zu angeln.:squint:



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Gast   
Gast
Leute... Die Geschichte sollte als Aufsatz von mind. 150 Wörtern geschrieben sein, nicht nur ein paar Sätze ;)

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Rouven    217
ok ich schreibe noch mehr als 30 Wörter dass ist jetzt die richtige Geschichte

Als ich in Nordnorwegen war hatte es dort viele Angler, ich kaufte mir eine Angelrute und ein Pilker und angelte los. Zuerst fing ich nichts, dann plötzlich ein hammerharten Biss. Ich drillte etwa fünf Minuten, dann fragte ich einen Mann , ob er Die Rute halten könnte. Der sagte Ja und ich holte mein Vater. Wir zogen den grossen Fisch 3 Meter hoch bis zu unserem Ferienhaus auf Stelzen, es war eine grosse Makrele. Die zabbelte und war sehr rutschig. Plötzlich (beim Hakenlösen) zabbelte sie so heftig dass die Schnur riss und die Makrele mit Pilker 3 Meter viel ins wasser Tauchte und Wegschwamm. Ich war sehr traurig und fischte weiter. Am Nachmittag gingen wir mit einem kleinen Mietbötchen raus und ich fischte 20 Minuten. Nach einer minute hatte ich den 2 Fisch meines Lebens an der Angel. Der war noch grösser und war sehr stark. nach 10 Minuten hatten wir ihn im Boot und Töteten ihn.Es war ein Prachtexemplar von einer Makrele.
Die nahmen wir in unser Miethaus und Gaben sie unserer Nachbarin. Die fütterte mit der Makrele ihre Krebse.:D


So dass ar meine Geschicht Nehmt die Alte nicht die ist zu kurz dass ist die ganze Geschichte.:whistling:

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Caspar    1
Hallo finde ich eine gute Idee:D
Also mein Bericht:
Mein erster Fisch mit der Rute gefangen: Meine Mutter und meine beiden Geschwister( mein Vater musste Prüfungen etc. korrigieren.) und ich gingen an einem schönen Samstag im August im Jahr 2009 an das Horn in Küsnacht/ZH am Zürichsee. Die Sonne schien, der See war still, man hörte das Gezwitscher der Vögel, einfach herrlich. Ich entschied mich zu Fischen, da ich viele Schwalen und Lauben sah und weil sie ihre schönen silbrig-blauen Flanken zeigten.
Ich fragte meine Eltern:" Dörf ich chli Brot" und natürlich sagten sie "Ja". Ich holte sofort meine Steckrute die meinem Bruder gehörte:D. Die Rolle stammte von der Firma Trabucco. Ich hatte irgendeinen 0.22 Silk drauf und dann kam das Problem, das Montieren. Ich wurde nervös, da ich immer die schönen Svchwalen und Läugeli sah.Ich fädelte den Silk durch die Ringe und bei dem Zapfen und den Bleien half dann mein Vater und auch beim knoten des Hakens. Danach drückte ich das Brot auf den Haken und warf aus, also weit kam ich nicht, aber es war auch nicht nötig da ich auf Sicht fischte. Immer warf ich die Montagen den Fischen nach da ich dachte sonst würden sie das Brot nicht sehen. Ich warf den Fischen weiter hin die Montage nach. Plötzlich tauchte der Zapfen ab und ich schrie:" Ich ha eini." Meine Mutter kam sofort und sagte:" Chani dir hälfä?" "Ja, gah de Chessel mit chaltem Wasser vom Bachgo fülle" erwiderte ich. Ich drillte den Fisch und lupfte in hinauf und da kam gerade meine Mutter und ich löste irgendwie den Haken und liess ihn in den Kessel. Ich war überglücklich. Meine Mutter und meine Geschwister freuten sich auch. Dann rief ich sofort meinem Vater an:" Ich ha e Schwale gfange, juhuuuuuuuuu öpa 20cm" er sagte:"Oh superrrr schön" Am späteren Nachmittag kam mein Vater und ich fischte den ganzen Tag noch und wir picknickten am Horn und ich hatte noch eine grössere Schwale verloren.
Ab diesem Tag bin ich ein megamega angefressener Fischer!!

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Jon    295
Als ich im Kindergarten war, wohnten wir für ein halbes Jahr in der Toskana, neben unserem Häuschen floss ein kleiner Bach durch das Gebüsche mit Forellen drin. Mich faszinierte dies so, dass ich meinen Vater überreden konnte, sich eine Angelrute zu kaufen. Er selbst hat keine Ahnung und besorgte sich eine 5m Stipprute. Also ging es los, jedoch verfing sich ständig die Schnur in den Büschen oder wir hatten Hänger im Bach. Irgendwann verlor mein Vater die Nerven und ging mit mir dort in ein Forellenpuff. Wir waren jedoch selbst dort zu doof, etwas zu fangen, so dass der Besitzer des Teiches Mitleid bekam und uns 2 Stück mit dem Feumer holte… Als ich etwa 9 Jahr alt war, campierten wir mit der Familie am Luganersee und am Morgen standen dort immer an die 10 Männer, die fischten. Also besorgte mir mein Vater ein Angelset, das dann einer dieser Angler zusammenbaute und mir die wichtigsten Dinge erklärte. Also Wurm dran, dann habe ich mich zwischen alle anderen Fischer gestellt und warf irgendwie aus. Einige Minuten später tauchte mein Schwimmer und alle schrien, ich solle anschlagen. Mittlerweile weiss ich, was man mit Anschlagen meint, damals natürlich nicht. Trotzdem blieb der Fisch am Haken, ein übermotivierter Angler riss mir aber die Angel aus der Hand und zog die Forelle raus. Es blieb der einzige Fisch an diesem Morgen und eigentlich war es auch nicht mein erster, den ich ganz alleine fing, da mir ja die Rute aus der Hand genommen wurde. Dann konnte ich wieder mehrere Jahre nicht fischen, da es damals in Graubünden in dem Alter nicht erlaubt war. Als ich 13 war, nahm mich dann einer an einen Pachtgewässer mit und zeigte mir einiges übers Fischen. Es ging jeden Tag auf Hecht, damals noch mit Schwimmer und lebendem Köderfisch. Am dritten Tag schwamm dann mein Schwimmer plötzlich etwas schneller davon, nach einigen Minuten schlug ich an und nochmals einige Minuten später hatte ich einen Hecht von 104 cm vor mir. Seit diesem Erlebnis bin ich krankhaft infiziert und mit Ausnahme von einigen Jahren Pause während meiner Sturm und Drang Phase ständig am Wasser!

https://haken.ch/archuploads/img37812_11208.jpg

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Bido    0
Hallo zusammen

Mein erster Fische fing ich im Sommer 1992 (6 Jahre alt).

An einem bewölkten Mittwoch gegen Abend ging ich mit meinem Grossvater an die Wyna zum fischen. Die Wyna ist ein Bach der mein Grossvater von ausgangs Menziken AG bis nach Zetzwil AG gepachtet hat.
https://haken.ch/archuploads/img37929_11220.jpg
https://haken.ch/archuploads/img37929_11222.jpg
Ich durfte mit einer 4 Meter langen Rute ohne Rolle, nur ein ca. 3.5 Meter langes Stück Silk mit einem Zapfen und Wurm als Köder fischen. Nach ca. 30 Minuten angeln im Bach hatte mein Grossvater bereits 2 Forellen landen können und ich bekam Zweifel, dass ich auch was fangen könnte. Wir kamen zu einem wurderschönen grossen "Gumpen" den ich alleine befischen durfte. Ich führte den Köder wie von meinem GV gezeigt naturnah in den Rücklauf dieses Gumpens; auf einmal merkte ich einen Wiederstand und versuchte meine Angel zu heben, was nicht ging. Ich schrie zu meinem Grossvater: Ich habe angehängt, kannst du mir helfen?". Er schaute rüber und meinte: "nein du hast einen dran, dein Zapfen fährt wie wild im Bach umher."
Ich versuchte nochmal mit aller Kraft die Rute zu heben und tatsächlich hing eine schöne Forelle am Haken. Noch nicht am Boden konnte sich dei Forelle lösen und rutschte den Hang Richtung Bach hinunter wo ich sie zum Glück mit meinen Füssen noch stoppen konnte, mein Grossvater kam zu Hilfe und töte die Forelle fachgerecht.
Ich war so nervös, dass ich danach nicht mehr richig fischen könnte.
Es kommt mir von als wäre es gestern gewesen.

Seht selbst, ist leider nur ein Foto von einem Foto:
https://haken.ch/archuploads/img37929_11221.jpg

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Anfänger    20
Sehr schöne Geschichten.
Mein erste Fisch war eine Bachforele, meine damalige Combo war aus einem haselnusstock. Den Silch habe ich immer Meier Grossmutter aus der Nähmaschine geklaut und als Haken habe ich die (ich weiss es nicht wie sie auf deutsch heissen ) Nadeln aus neue Hemden genommen, die zu recht gebogen und gebunden. :D

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Gast   
Gast
Da ich Berufsschreiber bin, starte ich hier ausser Konkurrenz. Ich will euch meine Geschichte aber nicht vorenthalten.

So war es bei mir:
Ich fische seit 2009. Vorher habe ich höchstens zwei Mal eine Fischerrute in den Händen gehalten.

https://haken.ch/archuploads/img38009_11237.jpg

https://haken.ch/archuploads/img38009_11238.jpg

hier dokumentiert: http://hungerpeitsche.ch/liebe-fische-meine-schonzeit-ist-vorbei/

Was soll ich sagen, es hat mir so richtig den Ärmel rein gezogen, als ich nach einem Monat des Frusts und zig verlorenen Ködern endlich meine erste Bachforelle fing. Sie mass 29 Zentimeter. Und das Grinsen in meinem Gesicht war mindestens gleich lang. Das Fischerfieber gepackt hatte mich, als ich meine zweite Bachforelle fing. Sie war stolze 39 Zentimeter lang. Und ich dachte, dass die nächste 49 Zentimeter haben wird.

https://haken.ch/archuploads/img38009_11239.jpg

So war es leider nicht. Fischen folgt keinen arithmetischen Regeln. Das wäre auch langweilig. Aber Fischer haben ein noch höheres Risiko, dem Aberglauben zu verfallen als Fussballer. Die 39er fing ich an einem 1. Mai. Das scheint so etwas wie mein Fischerglückstag zu sein. An diesem Tag habe ich bis jetzt jede Saison einen grossen Fisch gefangen.

https://haken.ch/archuploads/img38009_11240.jpg

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raketo    3
Ich erinnere mich sehr gerne an die Ferien als Kind bei meinen Grosseltern im Wallis. Mein Grossvater ging mit mir an den Lämmernsee oder ins Rhonetal zum Angeln. Er war wohl bei dem dortigen Fischerveriein der die Seen befischt, die durch die Begradigung der Rhone entstanden waren. Die Natur dort ist herrlich. Die Lärchen trällerten und wir war den ganzen Tag praktisch alleine. Aber es gab noch andere Vorzüge. Z. B. schwarzen Tee aus Opas Plastikflasche mit unglaublich viel Zucker drin oder Coca Cola. Das gab's zu Hause nie. Diese Tage habe ich die schönsten meiner Kindheit in Erinnerung. Und letztlich habe ich aufgrund dieser Erinnerung wieder mit dem Fischen angefangen.

Im Rhonetal habe ich auch meinen ersten Fisch gefangen. Ich war fünf oder sechs Jahre alt. Mein Grossvater nutzte nur eine Technik: ein rot/weisser Zapfen mit einer Feder darin, ein Blei vor dem Vorfach, Wurm oder Made - fertig (Blinker waren ihm bekannt, aber er war nicht davon überzeugt, dass man damit etwas fangen kann). Er machte mir eine Rute bereit, sie war für mich unglaublich lang und warf aus. Anschliessend nahm er die Video-Kamera meiner Mutter, die ihm meine Mutter wohl eingepackt hatte (ich glaube Super8) und wartete.

Nach kurzer Zeit hatte ich einen Biss. Natürlich war ich unheimlich aufgeregt und hatte überhaupt keine Ahnung,was zu tun ist. Ich kurbelte was das Zeug hielt. Als der Zapfen den obersten Ring der Rute erreicht hatte und es nichts mehr zu Kurbeln gab, wusste ich nicht mehr weiter. Ich war völlig ratlos und rief verzweifel: "Opa, Opa, hilf mir!" Aber mein Grossvater filmte in aller Ruhe weiter. Ich bin sicher, er hatte grossen Spass. Soweit ich weiss, ist es der einzige Film den mein Grossvater je drehte. Er war eigentlich ein richtiger Naturbursche. Das folgende Bild kommt aus der Filmaufnahme.

https://haken.ch/archuploads/img38084_11257.jpg

Ich habe den Fisch als riesig in Erinnerung und den Drill als unglaublich hart aber vermutlich war das relativ. Als ich letztes Jahr meine ersten Forellen der Neuzeit gefangen habe, war ich überrascht, wie wenig Widerstand sie im Vergleich zu damals leisteten.


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topgun    14
Da will ich auch mal Berichten wie ich dem Virus erlegen bin :D

1975 (wow erschrecke selber bei dem Gedanken...) musste ich alleine zu meiner Tante nach Rapperswil in die Sommerferien für eine Woche. Mein Bruder war krank und ich musste das alleine durchstehen :D

Sie hatte kurz vorher eine neue Wohnung gekauft, direkt am Zürichsee, Zugang zu einem schönen Steg und Bootsplatz. War natürlich cool zum Baden und herumtollen. Am ersten Abend bin ich noch an den Steg runter und da ist ein älterer Herr auf einem Camping Stuhl gesessen, auf dem Steg lag eine Rute und er hat ganz Interessiert auf den See hinaus geschaut. Ich bin da hin und er hat mich gefragt wer ich bin und woher ich komme, zu wem ich gehöre etc.. Er hat mir dann erzählt, das er auch in diesem Haus wohne und Herr Gallati heisse.

Ich habe Ihn dann mit Fragen gelöchert was er hier den mache. Geduldig hat er mir alles erklärt, hat den Zapfen eingezogen und mir im Flachwasser gezeigt wie der Zapfen stehen muss, warum es Blei braucht. Leider hat er nichts gefangen an diesem Abend. Irgendwann kam meine Tante weil Sie sich schon Sorgen gemacht hat wo ich bleibe. Wir haben uns dann verabschiedet und ich hatte natürlich den ganzen Abend nur ein Thema: Fischen und Herr Gallati... Für mich war ein neuer Held geboren :D:D

Am nächten Tag sind wir einkaufen gegangen. Natürlich hat meine Tante gemerkt wie fasziniert ich war. Im Laden haben wir dann ein Fischerset gesehen, ich glaube 10 Franken hat es gekostet. Es hatte alles drin, eine kurze Rute,Rolle,Zapfen,Silch, Blei und Haken, natürlich konnte meine Tante diesem Blick nicht wiederstehen:P

Gegen Abend bin ich immer wieder zum Steg runter bis ich Herr Gallati wieder angetroffen habe, voller Stolz habe ich Ihm meine Sachen präsentiert. Mit einem Lächeln hat er sich hingesetzt, die Sachen ausgepackt und hat mir die ganze Rute bereit gemacht. Zusammen haben wir den Zapfen richtig ausgelotet, Haken angeknüpft und das Auswerfen geübt. Dann hat er aus einem Becher ein Hörnli genommen und mir auf den Haken gesteckt. Auf meine Frage hin wieso ein Hörnchen hat er geantwortet das er fast jeden Tag Nudeln esse und die Nudeln die übrig bleiben werfe er in den See als Futter für die Fische und daher sei es gut auch mit Nudeln zu Fischen. Logisch eigentlich :cool:

Nach dem Auswerfen beider Hörnli sind wir einfacht dagesessen, haben die Zapfen betrachtet und uns einfacht verstanden. Er hat Geschichten vom Fischen erzählt, ich habe Ihn gelöchert mit Fragen, es war einfacht wunderschön. Langsam ging die Sonne unter, es hat richtig schön gespiegelt und geblendet, ich habe meinen Zapfen gesucht auf dem Wasser... Wo war er bloss nur... Ganz erschrocken habe ich gesagt mein Zapfen ist weg, er hat sofort gesagt ich solle die Rute nehmen und einen Anschlag machen so wie er mir es gesagt hat. Sofort spürte ich das etwas zieht. Ganz langsam habe ich den Fisch rein gezogen, er hat mir genau gesagt was ich machen muss. Ich war ganz nervös als ich den Fisch sah wie er näher kam, wow das ist ein Riese :D Mit einem Feumer hat Herr Gallati mir das Monster gekeschert. Mann war ich der König :cool: Der Wasserspiegel vom Zürichsee muss mindestens 10 cm gefallen sein als ich diese Monster Schwale von genau 30 cm aus Ihrem Element nahm :D:D

In dieser ganzen Woche konnte ich 6 Schwalen fangen, mehr als Herr Gallati. Im nächsten Jahr war leider der Stuhl nicht mehr auf dem Steg, er ist leider verstorben. Aber für mich ist er Unvergessen, denn er hat mir ein wunderschönes Hobby gezeigt das ich auch meine Kindern weitergegeben habe und bis zu meinem Ableben pflegen werde.

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romawe    0
Mein erster Fisch....? Ein Märtyrer, der sich geopfert hat, mich mit einem Virus anzustecken, den man nie mehr kurieren kann...

Es muss so um 1973 gewesen sein. Und alles begann in der Firma, in der mein Vater gearbeitet hatte... Fast täglich brauste pünktlich um halb sechs nach Arbeitsschluss der Henzi mit seiner Vespa vom Areal.... Eine Lederkappe, Fliegerbrille und eine Tabakpfeiffe bolzengerade in Fahrtrichtung... ein Bild wie aus dem Comic... und am Rücken ein Rucksack mit Ruten und sonstigem Material... Sein Ziel: der Moossee in der Nähe von Bern. Mein vater und sein Arbeitskollege nahmen ihn oft auf den Arm.. Sie waren beide Schlosser... harte Kerle, die den Hammer fester in den Händen hielten als jeder Bürogummi seinen Bleistift... Henzi war der Laborant... Ein Akademiker, ein verkappter Wissenschaftler.... und irgendwann schaffte er es, meinen Vater und dessen Kollegen zu einem gemeinsamen Fischen zu überreden...

So kam Daddy am späten Nachmittag nach Hause und verkündete ein sofortiges Aufbrechen Richtung Moossee... Das war Musik in meinen Ohren.... Zwar war dieser Henzi für mich so eine Art Alien unter uns... ich seh ihn noch heute mit seiner Lederkappe... aber meine Mutter war ja auch dabei und so sassen wir schon bald im alten Vauxhall... Quer durch die Stadt gings Richtung Schönbühl... Es kam mir unglaublich lange vor, doch wusste ich nicht, dass ab diesem Tag dieser Weg für mich zu meiner Jugend gehören würde...
Am See angekommen fanden wir schnell den Platz, wo Henzi stets seine Angeln auslegte... Er war bereits dort und die Riesenzapfen hüpften zwischen Weiden und Schilf umher... die Köderfische versuchten verzweifelt, die schützende Weide zu erreichen.... Die Weide, wo die Hechte sich darunter in Deckung brachten...
Ich interessierte mich in dem Moment mehr für die Frösche, die sich am Ufer sonnten und immer wieder in hohem Sprung sich vor mir retteten... Ich war schon damals mit der Natur liiert und konnte mich als Einzelkind stundenlang mit kleinsten Details in der Natur beschäftigen...

Irgend wann kam der Henzi zu mir und fragte, ob ich auch angeln wolle... meine Mutter gab mir Mut und so stand ich vor dem grossen, Pfeiffe rauchenden Mann und nickte vermutlich wortlos und etwas schüchtern... Ich bekam seine Köderfischrute und er spiesste einen Wurm auf den Haken.... ich erinnere mich noch heute wie ich ganz gebannt auf diesen zappelnden Wurm starrte... ich war ein Natur- und Tierfreund... nie hätte ich einer Fliege was zu Leide tun können, aber irgednwie verstand ich, dass es nun mal dazu gehört... das Aufspiessen...
Grosse Wurfkünste brauchte ich nicht zu lernen... die lange Rute reichte aus, um den Wurm zwischen versunkenen Weidenstämmen im moosigen Grüm des Wassers verschwinden zu lassen... es dauerte nur wenige Augenblicke, und der Zapfen begann kleine Ringe zu Formen.... ich war fasziniert . wie der Zapfen auf und ab hüpfte und auf der spiegelglatten Wasseroberfläche seine Muster formte.... und plötzlich war er ganz weg.... quer, wie ein Torpedo, tauchte er zwischen den Weiden und verschwand... ach so..... jetzt muss ich also reinziehen.... vorsichtig begann ich an der Kurbel zu drehen... ein paar Umdrehungen und schon schoss ein kleiner Fisch kreuz und quer knapp unter der Wasseroberfläche....

Die ganze Gruppe von Erwachsenen stand hinter mir und jeder gab mir Ratschläge.... dabei hatte ich längst gecheckt, dass dieser Fisch nun raus muss.... ein eleganter, aber trotzdem ein bisschen unbeholfener Schwung und das zappelnde Opfer lag im Gras.... Henzi erklärte mir nun, wie ich den Fisch halten muss und wie ich den Haken mit der Zange rausnehmen kann... Phuuu.... das ist ja ganz schön kompliziert, dachte ich mir und wollte schon aufgeben, als mich mein Vater anspornte, das Ding durch zu ziehen... Also wagte ich einen beherzten Griff und ...................... Schmerz lass nach!! Ein Egli............
Wie gemein!! Alle lachten und machten sich über mich lustig und ich stand da mit ein paar Stichen in der Handfläche... es gab sogar ein paar klitzelkleine Blutstropfen.... was aber damals niemand wusste..... genau in diesem Moment wurde ich mit dem Anglervirus infisziert.... intramuskulär und ohne Betäubung..... volle Dosis!! Gnadenlos und verseucht auf Lebzeiten!!

Gruss Tinu

P.S. Fotos gibt es aus dieser Zeit keine mehr..... Die sind meiner "don't look back" Mentalität zum Opfer gefallen...

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Micelodeon    0
Nicht nur du Saif....;(
Ich war damals ca. 6 Jahre alt und weiss noch das es ein Egli war den ich mit der Zapfenmontage und Wurm gefangen hab. Aber an die genauen Umstände kann ich mich leider auch nicht mehr erinnern.

Aber tolle Geschichten.

Grüsse

Mic

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Pingu    51
Diese Geschichte ist eine der Erinnerungen, welche ich noch von meiner frühen Kindheit habe (3-4 Jahre alt), daher wird wohl nicht alles zu 100% der Wahrheit entsprechen. Jedoch sind mir die "wichtigen" Punkte noch sehr gut in Erinnerung :squint:

Es war an einem eher kühlen Samstagmorgen im noch jungen Juni 1995. Die aufgehende Sonne spiegelte sich noch im Raureif, welcher sich über die Nacht angesetzt hatte, als ich von dem typischen "Aufstehen Kleiner" meines Vaters geweckt wurde. Auf einen Schlag war ich hellwach: SEE!

Mein Vater nahm mich seit meiner Geburt regelmässig an das Wasser mit. Meine Hauptinteressen galten damals aber noch eher dem Sand als den Fischen (; Also verbrachte ich meine Zeit mit Sandburgen bauen & Plantschen, während mein Vater seinem Hobby nachging. Was ich an diesem Morgen noch nicht wusste: Dies ist der letzte Tag, an dem ich mit der Vorfreude aufs "Sändele" an den See ging!

Als wir die Angeln meines Vaters, unsere Picknickdecke, das Mittagessen und meine schwangere Mutter im Auto verstaut haben, ging es auf direktem Weg Richtung Greifensee. Als wir dann bei der Jugendherberge Fällanden ankamen begann das übliche Szenario: Freier Platz suchen. Da wird aber schon anhand des überfüllten Parkplatzes erkannten, dass wir wohl nicht die Einzigen am Wasser sind, liessen wir uns neben einer anderen Familie, mit einem ca. 7-Jährigen Sohn, nieder.

Da diese Besuche bereits eine Art Routine meiner Familie war, lief der Tag nach einem ähnlichen Muster wie die Üblichen ab: AUfstellen unseres "Lagers", Übermüttiges herumplantschen vom Nachwuchs, motzender Vater, da ich ja alle Fische verscheuchte & eine sonnende Mutter, welche sich über das gemütliche Zusammensein freute.

Als es mir dann langsam langweilig wurde, fragte mich mein Vater ob ich nicht auch mal Fischen wollte. Er bastelte mir mit einem Ast und Silch eine Stippe, mit welcher ich seine Köderfische zu fangen versuchte. Leider aber ohne Erfolg. Entweder fielen mir die Maden ab, ich sah etwas Interessanteres oder ich zappelte selbst wie der gewünschte Fisch. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich nicht wirklich lange durchgehalten habe :D Also legte ich meine unbeköderte Rute hin & wollte mich wieder meinen üblichen Beschäftigungen widmen. Als ich mich jedoch erhob, sah ich plötzlich etwas Silbernes aufblitzen! Da hat sich doch tatsächlich eine "Mini-Schwale" meinen blanken Haken geschnappt! Ich war natürlich ausser mir vor Freude! Der liebenswürdige Junge, welcher ebenfalls auf dem Steg war, nahm mir meinen Stock ab & warf das Fischchen zurück in sein Element.

Nun ja.. Meine Freude verschwand genau so schnell, wie sie kam.. Und beim Abendessen gab es nur noch ein Thema: ICH WILL FISCHEN GEHEN!


So, tut mir leid, ist ein bisschen ausführlicher ausgefallen :D Ich hoffe jedoch, dass sich die Geschichte trotzdem angenehm lesen lässt :D

Liebe Grüsse & Gute Nacht,
Wizzle

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Pingu    51
naja wie mans nimmt niki. Dies war der Auslöser meiner grossen Leidenschaft. Finde das ist doch ziemlich positiv :D

gruss

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Hi Leute,


den ersten selbstgefangenen Fisch gabs bei mir im Alter von 5 Jahren, aber dazu gleich mehr.


Mein Vater hatte sich im Herbst/Winter 1979/1980 zum Fischerkurs angemeldet und Anfang März 1980 hatte er dann die Prüfung, welche er bestand, von da an begann auch die Anglerei mich zu fesseln.

Aufgewachsen bin ich in Bad Birnbach, dort hatte eine bekannte Familie den Mühlbach, welcher vom Stauwehr der Rott wegging im Familienbesitz und gab dort auch Karten aus, Hauptfische waren neben allen möglichen Weißfischen auch Hechte, Zander, Barsche und Aale, selten gingen mal Salmoniden oder Welse an den Haken.

Da man dort als Angler auch Zelten/Campen durfte, gings natürlich öfter mal von Freitag bis Sonntag raus, gegrillt wurde am Lagerfeuer, welches natürlich in der Nacht Licht und Wärme spendete,das Feuerholz besorgten meistens wir zwei Käsehochs, das heißt , mein Cousin und ich,wenn die Stämme oder Äste nicht zu groß waren, eine unserer Aufgaben, wenn wir nicht gerade nach Ködern die Erde umbuddelten!

Tja, und so kam es irgendwann wie es kommen mußte, mein knapp gleichaltriger Cousin schlief , mir war stinklangweilig und ich bettelte darum Köderfische fangen zu dürfen, da die Fischereiaufseher damals noch nicht so streng waren wie heute, dauerte es auch nicht lange, bis ich die kleine Steckrute mit Posenmontage bekam, Auswerfen hatte man mir gezeigt,dies wurde auch auf der Wiese fleissig geübt, allerdings gabs es noch ein Problem, wie "knotet" man den Wurm an den Haken, damit dieser hält, wie funktioniert dies bei den Maden?

Dies erklärte mir anschließend noch mein Opa, nachdem er den Setzkescher am Ufer meines Angelplatzes befestigt hatte und dann gings los.
Eine handvoll Maden ins Wasser geworfen und es konnte losgehen, man lies die Montage durchtreiben.
Anfangs tat sich nichts, bis schließlich der Schwimmer, eine kleine Stachelschweinpose, mit einem Ruck unterging, der Anhieb erfolgte und nach kurzer Gegenwehr wurde auch schon ein kleiner gelblicher Fisch mit schwarzen Querbändern ans Ufer gehoben.
Die erste Frage von mir "Was is'n das?", wurde auch gleich beantwortet und zwar mit" Nicht anfassen, der Fisch hat Stacheln, ich zeige dir wie es geht ihn abzumachen!"

Mein erster Fisch in einer Länge von geschätzten 10cm war also ein Barsch, ich war stolz wie Oskar!

An diesem Tag folgten neben Rotaugen, auch Rotfedern, kleine Güstern und Brassen, Gründlinge und Lauben(Ukelei), auch der eine oder andere Aitel ging ans Band.

Obwohl diese Zeit schon mehr als 30 Jahre her ist, sie bleibt immer in guter Erinnerung, war doch vieles einfacher und nicht so kompliziert wie in der heutigen Zeit!

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Tobi    195
Meine Geschichte handelt nicht wie bei euch im frühen Kindesalter sondern vor ca. 11 jahren als ich ungefähr 10 war.

Mittwochnachmittag im Sommer 2002. Für mich war es das grösste um 12 Uhr von der Schule nach Hause zu kommen und am Nachmittag Frei zu haben. Mein damals bester Kumpel und ich hatten jeden Mittwochnachmitag etwas auf Lager. Sei es Hütten bauen im Wald oder Fussball spielen. Diesen Mittwoch war es jedoch anders. Er fand eine uralte Teleskoprute von seinem Vater im Keller. Nicht sehr angetan von seiner Idee und ein wenig widerwillig schnappe ich mir mein Velo und fuhr zu ihm. Er sagte: ich han scho alles parat gmacht. gömmer ez endli? Wir fuhren an den Bach welcher durch unser Dorf verläuft und badeten die Würmer welche er aus dem Miststock seines Grossvater gegraben hatte. Kurze Zeit später bissen 2 Rotaugen an und meine Stimmung heiterte sich auf. Ich fragte ihn ob ich auch mal darf und er gab mir die Rute. Nach ein paar sekunden hatte ich mein erstes Rotauge und somit auch meinen ersten Fisch gefangen. Wir hatten um 4 Uhr ca 7 Fische zusammen und beschlossen diese zu braten. Es waren die schrecklichsten Fische die ich jeh gegessen habe. Nicht einmal einen konnte ich essen und er ebenso wenig. Wir verfütterten den Rest der Katze ;) Danach vergingen 6 Jahre bis ich wiedermal eine Rute in der Hand hatte. Aber damals war es für mich und meine Kumpels mehr eine Tarnung am See Bier zu trinken :D So richtig auf den Geschmack bin ich dan erst vor ca. 2 Jahren gekommen und seitdem fische ich praktisch jeden Tag :)

Petri Heil
Tobias Roth

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