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Energie Diskussion

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Hoy Zäme,

Weg von der Atomenergie. Alternativen? Welche haben wir? Im SRF,10 vor 10 wurde dies thematisiert.
Nun ist sogar der Gewässerschutz im Visier! Lockerung des Schutzes von Gewässern zu Gunsten erneuerbarer Energie?

Atomstrom will keiner, ist die Lockerung des Gewässerschutzgesetzes die Lösung? Was wollen wir den sonst?
Welche Energie ist sauber? Fisch können wir ja auch im Detailhandel kaufen.. Welche Interessen sind den wichtiger als Fischen gehen .... ;) Tja...

Atom, Kleinkraftwerke, Lockerung des Gewässerschutzgesetzes? Strom vor Hobbyfischen, Gesellschaftlicher Vorteil? Handy Laden vor Biodiversität???

Sind wir nur um des Fischens Willens so eigennützig das wir selbst diese Idee als so abwegig betrachten?
Kein Atomstrom aber ich will gesunden Fischbestand! Ich will fischen, Fische nutzen, aber nein, ich brauch kein Strom

Was meint ihr?

Tom

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Forelle1958    387
Hi Tom

Das ist wohl ein fast unendliches Thema das mich auch beschäftigt, aber aufgrund des Umfangs kaum in einem Thread diskutiert werden kann (höchstens in einem einwöchigen Workshop mit ein paar Harass Bier:))

Vor wenige Stunden hat Grisu diesbezüglich ein Video gepostet, dass die gleiche Problematik anspricht:

http://www.haken.ch/topic/1370/sind-unsere-fluesse-noch-zu-retten.html

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Gast   
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Interessantes Thema.

Ich bin zahlenmässig nicht darüber im Bilde wie viel Luft nach oben es in der Schweiz noch gibt bezüglich Ausbau der Wasserkraft.

Wenn wir aber aus dem Atomstrom aussteigen wollen - und das wollen wir ja scheinbar ;) - dann wird es, sofern es überhaupt noch Luft nach oben gibt - einen Ausbau der Wasserkraft geben. Ob mir das als Fischer gefällt ist eine andere Sache.

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Tja,

Das Harass Bier klingt ja gut! Bin dabei, aber sind wir mal realistisch, wir haben da ein Problem welches nicht nur schöngesoffen werden kann
Und die Gesellschaft betrachtet sind wir Fischer diesbezüglich die welchen die als erstes hinten anstehen sollten.

Ok, durch unsere Naturverbundenheit fördern wir das Intellekt zum Konsens...

Aber wir können deshalb die Natur, den Fisch nicht aus Eigennutzen zum "Gott" erklären

Das ganze ist etwas komplizierter als nur fischen :)

Tom

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Michael    375
Hallo in die Runde

Interessantes Thema wie ich finde. Es gibt genügend schonende Alternativen: Solarenergie, Windkraft, Wärme aus Kehrrichtanlagen, Biogas aus Grünabfällen und Speiseresten sowie Holz (nachwachsende Rohstoffe), um einige zu nennen.

All das sollten wir zunächst mal in den Fokus nehmen. Die Sonne selbst bietet genügend Energie, um das 10.000 fache des Weltjahresenergiebedarfs zu decken.

Der einzige Grund wieso man in Wasserkraft investiert, ist das effektive Kosten/Nutzen Verhältnis. Über die Umwelt hat sich dabei bisher kaum einer Gedanken gemacht aber das Thema wird zum Thema, ob wir es wollen oder nicht.

Viele investieren bereits in erneuerbare Energie und das mit Erfolg doch das ist leider noch ein minimaler Anteil.

Nur knapp 20% Energie sind bei und erneuerbare Energie, davon sind rund 13 % Wasserkraft, 4% nachwachsende Rohstoffe usw.

Durch Forschung, Innovation und dem konsequenten Einsatz von Förderinstrumenten lässt sich der Anteil erneuerbarer Energien enorm steigern. Die intelligente Kombination aus Energieeffizienz und einer Vielzahl erneuerbarer Energien kann letztlich die Versorgungssicherheit auf einem nachhaltigen Niveau garantieren. Das auf fossilen Energien basierende Kohlewasserstoffzeitalter neigt sich dem Ende zu. Die forcierte Förderung und Nutzung von neuen Energieformen, welche kurzfristig die Abhängigkeit vom Öl verringern und langfristig den kompletten Ausstieg aus der fossilen Energieversorgung und den Umstieg auf eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien anstrebt, muss das zentrale Anliegen einer nachhaltigen Energiepolitik sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie
http://www.energiestiftung.ch/energiethemen/erneuerbareenergien

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Gast   
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Danke für die Beiträge,

Ich finde diesbezüglich das die Schweiz das "Alternativ Energie" Zeitalter etwas verschlafen hat..

Wenn ich z.b Finnland anschaue, da stehen in einem Dorf Windkraftwerke, keinen störts. Hier zu Lande ist es schon ein Problem wenn man Lawinenüberbaungen mit Solarpanel verkleiden will...

Zum Thema Fischen und Energie, wie wären den mit den gegebenen gesetzlichen Grundlagen wie Kleinkraftwerke, Lockerung des Gewässerschutzgesetzes, diese mit der Natur und der Förderung der Biodiversität vereinbar?

Wäre es möglich Wasserkraft, Kleinkraftwerke "Fischfreundlich" ohne Sunk und Schwall, Restwasser usw. zu bauen? Bezahlen wir halt etwas mehr für Strom! Weil er so billig und selbstverständlich ist machen wir uns zuwenig Gedanken..

Tja, habt ihr euch schonmal überlegt wieviel es euch wert wäre euer iPhone 1x zu lade? Tja, man steckt es halt einfach ein :)

Eigentlich sind ja die Stromproduzenten Doof.

Bsp:

1x iPhone laden: 5,-
1 Stunde Swisscom TV 1.-
1x kochen 2.-

Usw...

Dafür, Saubere Energie ohne Nebenwirkungen und fischerfreundlich :)

Das Problem ist, Strom ist so selbstverständlich, sogar selbstverständlicher als Erdöl!
Man muss ja nicht einmal an der Tanke vorbei! Wird kostenlos geliefert!

Ok, vernetz denken, Wirtschaftsfördend, Strom als Rückgrad, und genau deswegen sowenig wert?
Ist Strom eine Ressource die jedem per se zusteht? Oder ist Strom gleichzusetzen mit Reis?

Ist Strom Luxus oder Grund Bedarf?

Am ende frag ich: Ist Fischen, unser Hobby mehr Wert als das Grundbedürfnis "Elektrizität"

Ist ein "Roi du Doubs" es wert das im Jura die Weihnachtsbeleuchtung dunkel bleibt. Wenn kümmert es ob ein Fisch weniger rumschwimmt....

Am ende sieht es so aus:

Fischen als Hobby ist Luxus... Strom Brauchen wir alle, selbst zum Fischen.. Sei es die Taschenlampe!,

Tom

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Ich schütte jetzt sicher Oel ins Feuer!

Der Ausstieg aus der Atomenergie ist kopflos und unüberlegt! Das geht zu schnell und ich bin sicher wir kommen irgendwann zurück zur Kernenergie. Hätten wir so viel geforscht in der Kernenergie wie in "alternativen" Energien (nur möglich durch staatliche Subventionen) wären wir längst weiter.
Zur alternativen Energie möchte ich nur folgendes sagen, sie wird am falschen Ort und in der falschen Art eingesetzt.
Zur Windkraft habe ich vor 2 Jahren intensiv mit einem Windkrafttechniker vom TÜV diskutiert. Er hat mir Berechnungsunterlagen gezeigt und erklährt, nach diesen Unterlagen hat ein Windkraftwerk eine NEGATIVE Energiebilanz. Sprich ein solches Kraftwerk verschlingt in seiner Betribszeit mehr Energie als es abwirft (Küsten sind knapp deckend). Wie krank sind wir den dass wir solche Alternativen zulassen?
Bei den Solarzellen sieht es nicht viel besser aus, je nach Lage braucht es 4-6 Jahre bis eine Solarzelle eine ausgeglichene Energiebilanz hat.
Das sollen Alternativen zum Atomstrom sein?
Dazu kommt dass unsere Stauseen ohne Atomstrom nicht mehr gewinnbringend betrieben werden können. Denn mit dem Nachstrom wird das Wasser wieder nach oben gepumpt um in der nächsten Hochstromphase wieder teureren Strom herzustellen.
Das wissen viele auch nicht.

Also woher soll der Strom kommen?
Ich verherrliche den Atomstrom nicht! Aber ohne geht es aus meiner Sicht nicht wirklich. Deutschland hat einige Atomkraftwerke stillgelegt und dafür CO2 DRECKSCHLEUDERN reaktiviert. Wir werden doch einfach für dumm verkauft.

Wir kriegen die Natur nicht unter, die Welt wird sich erholen sobald wir uns selber eliminiert haben ;)

Sorry musst jetzt einfach mal raus.

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Dural    743
sehe ich auch so, nur eine kleine korrektur meiner seit:

in keiner energie art wie der atom kraft wurde welt weit so viel geforscht und gefördert wie in diese!

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Gumpenkoenig    1'031
Der einzige Weg führt übers ENERGIESPAREN. Beim Sprit ist es ja bereits so, dass wir immer weniger brauchen, und die Energie immer besser nutzen können.

Beim Strom verlieren wir immernoch viel zu viel Strom in Überlandleitungen. Das schlüsselwort heisst DEZENTRALE ENERGIEPRODUKTION . Wenn jeder seinen Strom selber macht, kann er entscheiden, ob er lieber die Smartphones der ganzen Familie lädt, oder ein warmes Bad nimmt, und jeder merkt ganz direkt die Auswirkungen seines Handelns.

Wasserkraft ist keine Lösung, das wissen wir inzwischen leider. Atomkraft und Kohle auch nicht, habt ihr Fukushima schon wieder vergessen? Und ganz oben auf der Liste steht die Lagerung von Atommüll. Bei uns wird aktuell über ein Endlager in Schwaben diskutiert. Fakt ist, dass es dort aber auch sehr tiefe Wasserschichten, Thermalquellen usw. gibt und das ganze Gebiet unterirdisch Richtung Bodensee entwässert. EIN UNFALL REICHT, es gibt kein "reset". Dann ist der Bodensee und der gesamte Rhein verseucht.

Auch bei Biogas gibts zahllose Unfälle, wie im aktuellen "Fisch&Fang" zu lesen war, die Flüsse leiden wieder darunter, Fischsterben etc...

Es bleiben Sonne und Wind:
MICH stören Windräder nicht, ich sehe sie als moderne Windmühlen, und in Holland freut sich jeder über diese hübschen Dinger.Und der allergrößte Vorteil ist der, dass man sie quasi jederzeit wieder abbauen kann, ohne dass irgendwas verseucht oder verschmutzt ist.
Solarzellen müssen noch etwas effektiver werden, und dann kann sich jeder auf seinem Hausdach seinen Strom selbst produzieren, selbst bei Wolken, Schnee oder sonstwas.


Freunde von mir haben übrigens gerade ein Haus gebaut und als Geschenk von der Baufirma ein "Fitness-Rad" bekommen, also eines dieser komischen Geräte wo man radelt ohne vorwärts zu kommen :pinch: Na jedenfalls ist das Rad an die Warmwasserversorgung angeschlossen, sodass die Energie die man produziert, ins Warmwasser eingespeisst wird, DAS IST MAL EIN SINNVOLLES FITNESSPROGRAMM!

Ansonsten sag ich: GEHT FISCHEN, da brauchen wir weniger Strom als wenn wir daheim TV schauen oder sonst irgendnen Schwachsinn machen.

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@Dural
Bin eben nicht überzeugt, dass so viel in Atomenergie geforscht wurde. Man war baldeinmal mit dem "billigen" Strom zufrieden.
Irgend in der Zukunft werden die alten Brennstäbe ausgebudelt, weil da noch viel Energie drinn ist und man die noch ausnützen kann und besser entsorgen.
Davon bin ich felsenfest überzeugt.

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Gast   
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Meiner Meinung nach liegt das Problem an der Atomenergie nicht darin, dass sie unmittelbar gefährlich ist (GAU), sondern dass es (bis jetzt!) keine erwiesenermassen sichere Möglichkeit gibt den entstehenden radioaktiven Abfall über Jahrmillionen sicher zu lagern.

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romawe    0
Interessante Diskussion... meine Meinung und meine Ansichten poste ich hier aber nicht.... aus dem einfachen Grund dass ich mir sehr wohl bewusst bin, was wir falsch machen, ich im Moment aber keine Möglichkeit habe, dies zu ändern...

Wie ihr ja alle wisst, wohnen wir in Rumänien. Hier ist das Thema nicht wirklich aktuell... Grosse Armut lässt sowieso keine überbordende Stromverschwendung zu.... es reguliert sich übers Portemonnaie..... Das wäre auch in der Schweiz oder Deutschland die einzige Möglichkeit, Energie zu sparen... Grundbedürfniss günstig, Verschwendung extrem teuer...

Unser Ziel ist es, in ein paar Jahren ein nahezu autarkes Wohnhaus zu bauen.... das ist hier möglich, da wie noch nicht so strenge Vorschriften haben....
Unser Ziel ist es, selbst soviel Strom zu erzeugen, wie wir brauchen, Wasser so zu nutzen, dass kein Tropfen verloren geht, Nahrung durch Garten und Kleintierhaltung zu gewinnen und Heizen durch Waldbewirtschaftung zu ermöglichen....

Ein Vorhaben mit grossem Verzicht auf Luxus, aber so wie ich glaube ein befriedigendes Leben.... ich hoffe, das Forum wird bis dann noch aktiv sein und ich noch in der Lage, unser Projekt hier immer wieder zu dokumentieren...

Für alle Zweifler, die dieses Projket jetzt schon in Frage stellen: Uns ist absolut klar, dass wir nie auf alles verzichten können und weiterhin auf gewissen Sachen zurück greifen müssen, die sowohl Energie verbrauchen in der Herstellung als auch im Unterhalt und wir auch im täglichen Leben auf konservative Ressourcen nicht verzichten können...

Gruss Tinu

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fisherofmen    0
Ich denke mir, wir Schweizer sollten alternative Energiequellen ausschöpfen bevor noch mehr in die Natur gepfuscht wird. Ich wohne ziemlich nahe der Deutschen Grenze, sprich Schwarzwald. Dort drüben sind viele Dächer mit Sonnenkollektoren bestückt, während man diese bei uns nur vereinzeln sieht. Auch wenn es nur vereinzelnde Energietropfen sind, wird es in der Masse doch viel. Daneben gäbe es ja noch weitere natürliche Energiequellen wie Geothermie und das erwähnte Windkraftwerk. Ausserdem besteht sicher noch viel Sparpotential auf der anderen Seite wie Wärmedämmung, nicht benötigte Stromfresser ganz auszuschalten. Verzicht auf Weihnachtsbeleuchtung etc...
fisherofmen

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Gast   
Gast
Uhh jetzt hab ich ein Problem, als Themenstarter soviele Posts zu moderieren ;)

Allgemein, finde ich ist es wie Dural sagt so; Wenn der Atommüll nicht wäre, so wäre Atomstrom die billigste und unendlichste,sauberste Quelle! Das Problem des Atomstrom ist doch eine reine Risikoabwägung, ist es dies nicht auch bei der Wasserkraft so? Uns Fischer wäre sie ja die Fischerfreundlichste, stellt euch mal vor, kein Sunk und Schwall, keine Gewässerbeinträchtigung, klar diese Denkweise ist eigenützig..

Aber ich frag mich schon welche Alternativen wir haben. Denn es ist Tatsache das wir Strom brauchen.

Wie Gumpenkoenig sagt. Energie Sparen! Ich denke das ist der einzige weg der uns weiterführt.

Bei den Autos sind wir soweit das wir Spritsparende Fahrzeuge bevorzugen.. Hybride. Beim Strom da glauben wir das diese Resource unendlich ist. Tja, und selbst beim Hybriden ist plötzlich wieder Strom im Spiel...

Tom

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