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newray

E-Motor und Echolot haben sich nicht lieb

Empfohlene Beiträge

newray    71
Hallo zusammen

Seit diesem Sommer besitze ich einen E-Motor und zwar den Traxxis 45 von Minnkota.
Als ich den E-Motor zum ersten mal Benutzte, hatte ich auf dem Echolot (Lowrance X125) Störungen in der Anzeige, sprich es wurde nichts mehr angezeigt, nur ein grau/schwarzer Balken.
Daraufhin habe ich den E-Motor auf die rechte Seite versetzt (der Geber blieb auf der linken Seite beim Heck). Ich dachte, damit sei das Problem gelöst.
Doch am Wochenende wieder das gleiche Problem.
Hab mich dann versucht schlau zu machen via Google und ich bin nicht alleine mit dem Problem. Lösungen gab es eigentlich nur 2:
entweder eine seperate Batterie für den E-Motor und eine seperate Batterie für das Echolot. Die andere ist, man bringt Netzfilter (Tiefpassfilter) beim Kabel an. Nun habe ich habe nirgends Angaben zu dem besagten Filter gefunden ( wieviel Ohm und Farad).
Da das Echolot ja mit DC (Gleichspannung) betrieben wird, müsste theoretisch die Grenzfrequenz 0 Ohm sein.

Hat eventuell jemand schon so ein Filter beim Echolot verbaut und weiss, was für einen Typ ich einsetzen muss?

Besten Dank für eure Hilfe!

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Gast   
Gast
Also das mit den Störfiltern ist so eine Sache, habe bei Maschinen schon extremes erlebt!
Schneller zum Ziel kommst du wohl mit einer separaten Batterie.
Habe aber null Erfahrung mit Bootselektronik.

Gruess u Petri
Pesche

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Jänu    17
Hab auch mal etwas gegooglet und der Motor scheint bekannt dafür zu sein. Wie es scheint, kannst du dir das mit den zwei Batterien sparen, dass Problem bleibt bestehen.
Ehrlich gesagt denke ich eher, dass das elektromagnetische Feld deines Motors den Geber stört. Werden die Störungen stärker, wenn du Gas gibst?
Hast du eine Metallplatte? Kannst auch ein Stück Karton nehmen, es mit Alufolie einwickeln.
Dann fahr mal los und halte das ganze direkt neben den Geber (zwischen Geber und Motor), ein Teil muss im Wasser sein. Ich denke, die Störungen werden dann weg sein oder zumindest schwächer. Dann liegt es daran.
Es bleibt dir dann wohl nur, den Geber am Bug zu montieren...

Gruss

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newray    71
Danke für eure Antworten!
@Hecht80
Wenn ich auf 100% Leistung gehe sind die Störungen praktisch weg, aber dann brauche ich das Echolot auch nicht unbedingt. Hab heute Nachmittag noch mit Herrn Krauza (mybait.de) telefoniert. Er kennt die Problematik und schlägt vor, erstens eine seperate Batterie für das Echolot und zweitens, das Geberkabel möglichst entfernt vom Kabel des E-Motors zu verlegen und auch den Geber so weit wie möglich vom E-Motor zu montieren.Die Magnetfelder koppeln sich ja ins Kabel ein, von dem her könnte eine seperat Verlegung schon etwas bewirken. Das leuchtet mir soweit ein.
Anscheinend ist dies bei älteren Echoloten eher der Fall, was wiederum heissen würde, dass die Echolothersteller daraus gelernt haben und bereits im Gerät solche Filter verbauen.
Ich versuche Morgen mal mit Lowrance in DE zu telefonieren . Vielleicht können die mir mehr dazu sagen.
Werde euch auf dem laufenden halten!

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Gast   
Gast
Ich würde die Kabel auch getrennt verlegen eventuell zusätzlich abschirmen... Geeignete Materialien bekommt man auch im Elektrofachgeschäft wie Conrad und Co. Es kann auch sein das an irgendeinem Kabel irgendwo ein Schleicher liegt ( Masse mit der Seele eine Brücke bildet. Das ist wie beim Auto wenn der Motor im Radio Störungen verursacht. Du kannst die Kabel mit einem Multimeter Messen... ist denke ich erst einmal die günstigere Variante.

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Jänu    17
Das erstaunt mich eigentlich, wobei sich das Magnetfeld des Elektromotors natürlich weiter ausbreitet, je mehr Strom fliesst und somit zumindest theoretisch in deinem Geberbereich schwächer werden kann.
Die Störquelle wird auf jedenfall die Motorenwicklung sein, womit dir abgeschirmte Kabel auch nichts bringen, genau so wenig wie Störschutzfilter/-kondensatoren....

Der Typ hat die Kabel seperat verlegt (abgeschirmte) und auch verschiedene Batterien benutzt und hatte das Problem immer noch. Leider geht der Thread nicht zu Ende...

Bin ja mal gespannt, was Lowrance meint.
Wobei das Problem sicher nicht vom Echolot verursacht wird...

Ich benutze auch ein Lowrance, ab und zu mit Elektromotor (gehört nicht mir, darum keine Ahnung was für eine Marke) an der selben Batterie und hatte noch nie ein Problem...

Gruss

P.S.: Alternativ zum Versetzen des Gebers könntest du auch den Motor im Wicklungsbereich mit Aluband (Klebeband), dass du im Fachhandel bekommst einwickeln und das ganze mit einem Draht an den Minuspol leiten. Müsste theoretisch funktionieren, ist halt eine Frage der Obtik...

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newray    71
@bluenight
das kann ich machen, danke für den Tip!

@Hecht80
In jedem Stromdurchflossenen Leiter entsteht doch ein Magnetfeld, wenn dieser Leiter nahe genug an einem anderen Leiter liegt (in diesem Fall das Kabel des Gebers) kann in diesen eine Spannung induziert werden. Das könnte theroretisch doch auch die Funktion des Echolots beeinflussen?!
Falls alles nichts bringt, werde ich das mit dem Aluband versuchen.
Bin eigentlich etwas überrascht, dass nicht mehr das Problem haben. Oder es ist tatsächlich so, dass die Problematik "nur" bei älteren Modellen auftauchen.
Was hast du den für ein Lowrance Echolot?

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Jänu    17
Da hast du schon recht, aber je mehr Strom fliesst, desto stärker wird das elektromagnetische Feld. Zudem nehme ich an, dass du ein Kabel von der Batterie zum Motor verwendest, somit wird durch den Gegenfluss das Magnetfeld praktisch neutralisiert...
Zudem müssten das Geberkabel und das Speisekabel über eine grössere Länge parallel geführt sein, damit da wirklich etwas passieren kann...
Frag morgen mal an, mich würde die Antwort von Lowrance wirklich interessieren, zumal du sicher nicht der Erste bist, der anfragt...

Gruss

P.S.: Hab mich geiert, bsitze ein Humminbirde...:whistling:

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newray    71
Hab mich jetzt mal auf der Hompepage von Lowrance durch den Support gekämpft und folgendes gefunden :

If you get lines on the screen or the unit reads erratically when the trolling motor is running, this could indicate trolling motor interference.

Trolling motor should run off of a separate power source than the unit. Use 2 different power sources if possible.
Make sure cables are on different sides of the boat.
When using skimmer transducer on motor, use a piece of rubber under the transducer.
Use ferrite blocks, one on the transducer cable, and one on power cable. Make sure to get the ferrite blocks as close as possible to the unit.
Ground the foot-control pin on the trolling motor to the negative terminal of the trolling motor battery.

Da sind die Filter wieder... aber was für welche??? Hoffe ich erfahre per Telefon mehr.

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newray    71
Telefonisch konnte man mir keine Auskunft erteilen, da der freundliche Herr es schlicht nicht wusste. Er riet mir aber eine E-Mail an die Serviceabteilung zu schicken. Dies habe ich gestern Abend auch getan, mit der Bitte mir den Typ des Ferrit-Kerns anzugeben.

Bereits heute kam die Antwort, dass dieser Typ mir weiterhelfen soll http://www.conrad.de/ce/de/product/273843/Graupner-Klapp-Ferritkern-gross/SHOP_AREA_19785&promotionareaSearchDetail=005

Ich habe mir jetzt mal 2 Stück bestellt, sobald ich sie eingebaut und getestet habe, werde ich euch das Resultat mitteilen.

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newray    71
In der Zwischenzeit habe ich erstens weitergeforscht, mich durch diverse Foren gelesen und natürlich auch die Filter eigebaut und getestet.

Es hilft! Nix ;( !!

Die einzige Möglichkeit ist, das Echolot MUSS von einer separaten Batterie gespeist werden, alles andere ist Käse.

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Gast   
Gast
tja lies mal Post 2 :P (auch ohne Bootselektrikerfahrung) Störung ist störung und geht meist durch alles durch....
mit einer separaten Betterie muss du einfach beachten, dass du galvanisch getrennt bist, sonst kommen die Störsignale über die Erdung rein :(:cursing::wacko:

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