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Richter mit Verstand

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Gast   
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Hallo Zusammen,

Habt ihr das auch mirbekommen?

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Wenn-sich-Behoerden-am-Widerhaken-verfangen/story/18754019

Grundsätzlich, rein nach TschG hat der Übeltäter wohl was falsch gemacht... Ob falsch, vorsätzlich oder fahrlässig...
Da wurde doch ein Zeichen gesetztz... Gesunder Menschenverstand!

Mal ehrlich, Wiederhaken hin oder her, es gibt noch immer Angeltechniken die auch MIT Widerhaken bedenkenlos und Tierschutzgerecht betrieben werden könnten, wie z.B bei der Felche mit Gambe denke ich ist auch beim Fliegenfischen mit Wiederhaken bei den kleinen Haken wie 12er bis 18er der Wiederhaken nicht wirklich ein Problem... Beim Kunstköder wird selbst dieser Widerhaken nicht wirklich ein Problem darstellen...

Tierschutzgesetz hin oder her..... Selbst eine Untermassige Forelle oder Äsche schluckt einen 14er Nymphe nicht so das sie nicht schonend zu lösen wäre... Und diese mini Wiederhaken, bringen viel aber schaden beim lösen doch kaum..

Was meint ihr?

Tom

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flintfish    9
Hallo Tom
Ich verwende nur in Ausnahmen Einzelhaken mit Widerhaken, z.B. beim Trüschen fischen (habe ich dieses Jahr zum ersten Mal gemacht).
Die grösste Ausnahme ist sicher der Einsatz einer Hegene, die 12er oder 14er sind mit Widerhaken. In allen anderen Fällen, auch bei Wobblern mit Einzelhaken, habe ich die Widerhaken flach gedrückt, bei Mehrfachhaken ohnehin.
Bei Fischarten mit hartem Maul sind die Widerhaken manchmal nur schwer zu entfernen und es besteht das Risiko, dass die Entfernung lange dauert. Bei Fischen die entnommen werden können wird der Fisch ja vorgängig betäubt, somit kein wirkliches Problem. Bei untermassigen geht der Vorgang dann doch länger und der Fisch leidet garantiert.
Beim Einsatz der Hegene auf Felchen ist der Widerhaken in der Regel kein Problem, die Felche hat ein weiches Maul und es ist möglich den Haken schnell und ohne grosse Verletzung zu entfernen - trotz Widerhaken.
Es gibt schon viele Kollegen, die generell auf Widerhaken verzichten, auch bei Hegenen, und trotzdem erfolgreich fischen. :)

Ich glaube, die meisten Fischer könnten mit einem absoluten Verbot von Widerhaken gut leben. Mich persönlich stört eigentlich mehr, dass es keine wirkliche Rechtssicherheit gibt und die Fischer immer mehr gezwungen sind, sich noch umfangreicher zu informieren wo jetzt eigentlich was erlaubt bzw. verboten ist. Es wäre vermutlich wesentlich leichter für alle Beteiligten, wenn es eindeutige gesetzliche Bestimmungen gäbe, die für alle Schweizer Gewässer gelten würden.

Was den Artikel im Tagesanzeiger betrifft - übrigens vielen Dank für den Hinweis - eine pragmatische Entscheidung des Richters, ich hoffe, dass dies Schule macht. Es gilt die Wiederholungstäter und chronischen Ignoranten zu strafen und nicht einen 'Ausnahmetäter' der die unterschiedlichen kantonalen Regelungen, teilweise ja abhängig vom Gewässer, zu wenig beachtet hat.

Bin auch gespannt, was die Kollegen dazu meinen :huh:

Petri und Gruss
Peter

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Zitat:
Mal ehrlich, Wiederhaken hin oder her, es gibt noch immer Angeltechniken die auch MIT Widerhaken bedenkenlos und Tierschutzgerecht betrieben werden könnten, wie z.B bei der Felche mit Gambe denke ich ist auch beim Fliegenfischen mit Wiederhaken bei den kleinen Haken wie 12er bis 18er der Wiederhaken nicht wirklich ein Problem... Beim Kunstköder wird selbst dieser Widerhaken nicht wirklich ein Problem darstellen...

Tierschutzgesetz hin oder her..... Selbst eine Untermassige Forelle oder Äsche schluckt einen 14er Nymphe nicht so das sie nicht schonend zu lösen wäre... Und diese mini Wiederhaken, bringen viel aber schaden beim lösen doch kaum..


Gerade beim Fliegenfischen sind Widerhaken nicht nötig! Dadurch das die Ruten extrem weich sind ist eigentlich immer Druck auf der Schnur. Da vor allem beim Fischen mit Nymphen viele untermaßige Fische gefangen werden hat das Widerhakenverbot schon einen Sinn.

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Dural    786
beim grundfischen ist es ohne wiederhaken wirklich etwas doof, ohne sofortigen anschlag und schnur spannung ist der fisch in der regel innert sekunden wieder weg.

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Gast   
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Hallo,

Gerade beim Fliegenfischen, auch wenn "nicht nötig", ist es bei dieser Fischerei nicht wirklich problematisch.
Selbst untermasige lassen sich mit Widerhaken problemlos lösen... Sie nehmen den Köder nicht tief.. Nicht wirklich ein Problem!

Da ist selbst ohne Widerhaken mit Naturköder das Lösen von untermasigen problematischer, weil sie den Köder schlucken.

Da kannst du noch so erfahren sein.. Mit Naturköder ist das Schlucken das grössere Problem als der Widerhaken selbst!

Beim fliegenfischen hast selten ein Fisch der "inhaliert" und selbst dann schluckt er nicht. Beim Naturköder, schneidet selbst ein erfahrener Fischer öfters den Haken ab.

Was ist nun schonender?

Klar die Diskussion ist eigentlich müssig. Trotzdem nötig weil selbst der Gesetzgeber in dieser Frage inkonsequent ist ;)
Was mich zurück auf den Fall bringt.

Es ist ja schlimm, Unparteiisch soll er urteilen... Ein Richter hat nach Gesetzt und Fakten zu Urteilen und nicht nach gesundem Menschenverstand zu "richten" denn GMV ist individuell!! Und "individuell" ist das Gesetz nicht! Und nur aufgrund einer Aussage eines Aufsehers? Als "privater" ist sein Wort nicht mehr wert als welches jeden anderen.. Bei Verkehrskontrollen sind Polizisten nicht durch Zufall zu zweit :)

Ich meine ein Richter ist "Jurist" und nicht "Psychologe"

"Richter mit Verstand". Er hat seinen Job gemacht. Welche Alternative hatte er aufgrund der Rechtsprechung. Der Freispruch ist logisch Konsequenz.


Gruss
Tom

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Harry    0
Ob mit oder ohne Wiederhaken, ich verliere genau gleich viele Fische.;)

Beim Trüschenfischen macht es sicher Sinn mit Wiederhaken. Wenn man den Fisch in der Hälfte verliert, wird er sicherlich sterben.

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Lüku    0
@dural

brobier mal eine festbleimontage mit mindestsns 90 gr. gewicht. so kann ich dir garantieren dass du nich wäsentlich mehr fische verlierst ohne wiederhaken.
http://youtu.be/FDIuHuVcmQE
musst ja nicht umbedingt eine mit saeftyclip nehmen eine ganz normale inliner reicht zurgenüge.

lg lüku

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Diablo    25
@Arts
Wenn ich deinen Worten bezüglich Richten, GMV, Individualität, "privater" Aufseher, Polizisten und Richter doch nur Glauben schenken könnte. Leider zwar nicht alles, aber doch schon einiges selber anders erlebt.
Und damit ist DAS Thema auch schon wieder durch bei mir...

Diablo

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Gast   
Gast
Also bei uns gibt es Staatliche Aufseher (weniger) als auch Von den Vereinen gestellte aufseher (wovon es jede Menge gibt) doch kontrollieren dürfen beide nur gleichermaßen und das immer mit Zeugen. Da ist es egal ob die zweite Person Angler oder Aufseher ist. Es geht nur um den Zeugen. Ebenso kann ein Aufseher irgend einen Passanten bitten für den Moment dabei zu sein. Wenn es denn zur Anzeige kommt ist er auf den sicheren Weg. Alleine kann er zwar auch kontrollieren doch steht da Aussage gegen Aussage und er wird wohl in den meisten Fällen nicht mit seinem Anliegen durchkommen.

Was jetzt diesen speziellen Fall angeht kann ich nichts zu sagen... klar hätte der Aufseher Ihn fürs erste drauf hinweisen können und gut wär gewesen ... eventuell auch ein Verbot für das Gewässer aussprechen und gut. Aber es gibt immer wieder solche und solche, Aber auch der Fischer hat halt falsch gehandelt. so wie ich es las war es ein alter Fischer, der somit auch Erfahrung hatte und er hätte das wissen müssen. Das Gesetz bei euch sagt es nun mal aus das Haken mit Wiederhaken verboten sind und da muss man sich halt dran halten. Auch der Richter hätte sich meiner Meinung an die Fakten halten müssen und Fakt war ja nun mal er hat einen nicht entsprechenden Haken verwendet und so gegen das Gesetz verstoßen. Und wenn es nur ein Verwarngeld gegeben hätte.
aber man sieht man sollte nicht immer alles zu Gericht tragen... Aufklärung sowie ein ordentliches Gespräch miteinander bringt meist mehr und ist günstiger, auch wenn es letztendlich die Staatskasse zahlt.

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