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Jon

Malediven 2012

Empfohlene Beiträge

Jon    277
Ich dachte immer, dass ich angeltechnisch schon das meiste auf dieser Welt erlebt habe, letzte Woche wurde ich eines besseren belehrt. Mit 4 Freunden zusammen hatten wir eine Hammerwoche auf einem Hausboot in den Malediven.

1. Tag
Heute startet unsere Malediven-Tour. Jon, der den Trip organisierte, wobei zu erwähnen ist, dass wir bis zur Ankunft gehofft haben, dass unser Boot auch dort ist. Deutschländer Sebastian ist dabei, sowie Miro, der ausser seinen Badehosen und der Kamera nichts mitnimmt. Für Milan ist es kein Angelurlaub, sondern seine Hochzeitsreise, da er eine Woche zuvor heiratete und Bojan, der direkt von Belgrad mit seinem Auto anreiste und die ganze Nacht bis zum Flughafen mit dem Auto unterwegs war. Schlaftrunken vergisst er beim Umsteigen in Dubai dann auch noch seinen Pass im Flugzeug, das Flughafenpersonal zeigt sich aber zuvorkommend und nach einer halben Stunde kann er den Pass wieder in Empfang nehmen. Anstatt im Flugzeug zu schlafen, feiern wir fünf die ganze Nacht mit gegährtem Traubensaft. Am Morgen kommen wir dann an und werden von der fünfköpfigen Crew der „Kandi Hibaru“ in Empfang genommen.

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Schnell hat jeder sein Einzelzimmer bezogen und noch schneller die Ruten montiert und eine Stunde später trollen wir bereits. Erwartungsgemäss beisst nichts in der näheren Umgebung von Male und so starten wir am Nachmittag mit den 100 g+ Poppern und Stickbaits, die wir mit voller Wucht zu den Riffen donnern und im Eiltempo zurückkurbeln. Sofort sind einige Kontakte zu verzeichnen, bis zum Eindunkeln kann aber nur Jon einen GT von gut 10 kg landen – unglaublicher Kämpfer, wobei man aufpassen muss, dass man beim Biss nicht das Gleichgewicht verliert und ins Wasser fällt, sowie, dass man sofort nach dem Biss nochmals heftig anschlägt, was bei den rasanten Fluchten fast nicht möglich ist. Diese gesamte Koordinationsübung muss aber gelernt werden, erst dann verlieren wir viel weniger Fische.

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Danach ankert die Crew und wir beginnen mit Jigging, wo Sebastian an seinem Spielzeugrütchen einen halbstarken GT zum Boot bringen kann, der am Abend gleich zubereitet wird. Nach 36 Stunden ohne Schlaf verziehen wir uns dann in unsere Zimmer an Board.

2. Tag
Um 6 Uhr früh fahren wir zu einem weiteren Riff, wo teilweise 3 GT's gleichzeitig an unseren Ködern hängen. Jon bekommt einen 20 kg + Fisch an Board, sowie einen kleineren.

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Zum Schluss kann er gar einen Hundszahntun fangen, der später als Sashimi serviert wird.

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Jon hat in den beiden Tagen schon mehr Fisch gegessen als in seinem ganzen Leben davor. Die anderen haben leider wieder weniger Glück und verlieren alle, wobei zu erwähnen ist, dass die Luxushaken von Owner in der Grösse 5/0 sofort gerade gebogen werden und Jons Askari-Haken halten.
Danach wird mit Wobblern und Oberflächen-Lures Richtung Lhaviyani-Atoll geschleppt. Während dem Frühstück heult dann Jons Rolle los, diesesmal hängt ein wunderschöner Wahoo von ca. 130 cm am Lure.

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Der nächste Biss kommt erst beim Mittagessen und Sebastian landet einen weiteren Wahoo. Den restlichen Nachmittag läuft nicht viel, zwei Fische gehen verloren und ein Sail bleibt nach 2 Attacken leider nicht hängen. Am Abend geht es dann zum Speedjigging. Kaum ist Sebastians Köder unten, schreit er schon, der Fisch reisst aber alles ab. Jon kann daraufhin in 70 m noch zwei Amberjack fangen.

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Währenddessen fährt Bootsjunge Jade mit dem Beiboot zur nächsten Insel und holt neuen Hopfentee, der Wochenvorrat ist bereits nach zwei Tagen aufgebraucht… Danach wechseln wir zum Ankerplatz, wo mit dem Night-Jigging begonnen wird und sich Bojan als Jigging-Master herausstellt, da er in kurzer Zeit 4 Big Eyes fängt, Milan legt auch mit einem nach und Sebastian gönnt sich zwei Snapper. Es bewährt sich, wenn man an die Jigs Knicklichter befestigt sowie den Einzelhaken mit Plastik-Tintenfische garniert. Später rauben die Fische plötzlich an der Oberfläche und Sebastian fängt einen nach dem anderen am feinen Rütchen mit kleinen Poppern. So endet auch der zweite Tag äusserst interessant, wobei die Crew meint, dass wegen des fehlenden Windes die Fische sehr schlecht gebissen haben.

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3. Tag
Den ganzen Morgen durch wird geschleppt, in der Hoffnung, dass endlich ein Sail gefangen werden kann, zweimal wird der Köder auch attackiert, leider zu wenig gierig. Insgesamt können wir aber 7 Wahoos bis 130 cm fangen.

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Am Mittag werden wir dann mit dem Beiboot zu einer kleinen Insel gefahren, wo baden angesagt ist. Später auf dem Boot werden wir dann mit Kokosnüssen empfangen, die genüsslich gegessen werden.

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Dann ruft Kapitän Ibrahim „Popping“ und wir raffen uns auf, diese äusserst anstrengende Technik erfolgreich anzuwenden. Ein halbstarker GT geht ans Band, sowie ein schöner Red Snapper und einen Juwelen-Zackenbarsch.

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Vor dem Ankern jiggen wir dann nochmals wie die Wilden und schnell sind Amberjacks und Black Gt's an Board.

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Jon    277
4. Tag
Gleich nach Tagwache ist Morgengymnastik angesagt, poppern an einem endlos scheinenden Riff. Einige Bisse sind zu verzeichnen, wobei Sebastian sich mit einem 20 kg+ GT abkämpfen muss, zwei kleinere kommen auch noch kurz an Board und ein schöner Barrakuda geht direkt am Boot verloren.

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Wir sehen zum ersten Mal bei einigen Inseln die Luxusbungalows über dem Wasser, würden aber keinesfalls mit den Touris dort tauschen wollen, für uns ist die Kandi Hibaru der richtige Platz in den Malediven. Nach dem Frühstück geht's dann weiter mit Trolling. Bojan startet mit einem mittleren Wahoo und legt zur Freude aller mit einem Yellowfin Tuna nach.

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Das weitere Trolling bringt bis zum Mittag noch zwei Schnurbrüche bei Milan und 3 Wahoos, wobei er sich beim grössten von 1,37 m ziemlich abmüht.

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Jon und Sebastian versuchen es hartnäckig mit Oberflächenköder auf Sail, leider kommt heute keiner zu den Ködern. Nach weiteren Wahoos und einem Hundszahntun beim Schleppen geht es kurz vor dem Eindunkeln nochmals zum Poppern. Zwei kleinere Barrakudas und ein Grouper sind schnell gelandet, leider schmerzen die Arme mittlerweile so, dass wir abbrechen müssen.

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Als wir zum Ankerplatz schleppen, steigt ein grosser Fisch auf den Wobbler ein und zieht unglaublich viel und schnell Schnur von der Rolle, so dass sie heiss wird, leider schlitzt er aus und als wir den Wobbler sehen, stellen wir fest, dass dieser kaputt gebissen ist.
Am Abend ist dann wieder Grundangeln angesagt, wo Big Eyes, Jobfish, Snapper und Bonitos gefangen werden. Bojan will unbedingt noch einen Hai an den Haken bekommen und hängt einen Bonito ins Wasser, der jedoch nur angeknabbert wird.

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5. Tag
Da Bojan am Vortag unbedingt einen Hai wollte, ankerten wir nicht in der Nähe einer windgeschützten Insel, zusätzlich ist der Wind und die Strömung stark, so dass wir in der Nacht aufpassen mussten, dass wir nicht aus den Betten rollen. Nach einer mit wenig Schlaf verbundenen Nacht, geht es am Morgen mit Trolling weiter. Wie immer hat Milan seinen Wobbler draussen, während Jon und Sebastian immer noch die Sail-Lures baden, und landet in kurzer Zeit einen GT, einen Bonito und einen Hundszahntun.

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Da die Wellen immer noch sehr hoch sind, wechseln wir ins Innere des Atolls zum Poppern. Dort landen wir dann 3 Gt's bis 10 kg, einen grossen Red Snapper, einen Bonito und einen Tiger Grouper, der angeblich auf dem chinesischen Markt 200 Dollar bringen soll. Leider bricht Jon bei einem seiner Gt's mit lautem Knall die Rute.

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Da wir nach 2 Stunden die Arme kaum noch spüren, wechseln wir wieder zum Wobbler-Trolling, wo Jon's Rapala von einem Monster-Barrakuda zerstört wird, danach gibt es noch einen Juwelen-Zackenbarsch, einen White GT, einen grossen Hornhecht und einen kleinen Barrakuda. Zu guter letzt jiggen wir noch in 70 m Tiefe und können einen Amberjack und einen weiteren Bonito an Board hiefen.

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Ein toller Tag mit vielen verschiedenen Fischarten geht zu Ende. Am Abend geht es dann zu einer bewohnten Insel, wo wir im Hafen übernachten, den bereits wieder erschöpften Hopfentee-Vorrat wieder auffüllen können und eine wellenlose Nacht haben.

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Gast   
Gast
coooooooooooooooooooooooooooooooole Sache...
ich will auch....
so geilo, komme gar nicht zum schwärmen raus...
schöne Fische, tolle Bilder etc...

thanks für's herzeigen...


Gruss und Thanks!!!!

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Jon    277
6. Tag
Heute früh starten wir mit Trolling, wir bekommen einige Bonito-Bisse, können aber nur einen landen, danach schnappt noch ein schöner Jobfish zu.

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Dann läuft nichts mehr, so dass wieder unsere Popper und Stickbaits fliegen, womit ein GT gefangen wird.

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Da es dort aber auch nicht richtig beisst, schleppen wir weiter. Plötzlich springt der Bootsjunge zu Jons Rute, erst dann sehen wir, dass ein Sail bereits zugeschlagen hat, 2 Sekunden später ist auch am anderen Lure einer kurz am Schnuppern. Der erste ist für wenige Momente am Haken, verabschiedet dich dann leider.
Da bis am Mittag nichts mehr läuft, geht es zu einer kleinen Insel zum Schnorcheln.

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Nach dem Mittagessen versuchen wir es wieder mit unseren Poppern, wo an einer Stelle kurz hintereinander 3 Bluefin Trevallys beissen und zwei davon auch an Board kommen.

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Da wir sonst nur noch einen Mini-Barrakuda fangen, schleppen wir abermals erfolglos zum Ankerplatz, wo Shark-Man Bojan einen kleinen Barrakuda auf Grund setzt und auch bald einen kurz an der Leine hat. Er versucht es hartnäckig weiter und dann nach Mitternacht auch tatsächlich der Biss. Schnur wird von der Rolle genommen, aber der Fisch bleibt einfach in der Tiefe stehen. Jegliche Versuche ihn an die Oberfläche zu bekommen scheitern. So weckt er den Kapitän, der zur Hilfe eilt. Da das Tier mit der Rute kaum bewegt werden kann, versuchen sie mit Handschuhen an der Schnur zu ziehen, leider reisst sie dann. Einige Zeit später kann er noch einen Schiffshalter und einen ganz hässlichen Tiger-Grouper fangen, für dessen Landung der Kapitän ein zweites Mal geweckt wird. Die sonst üblichen viele Fische beim Nachtangeln bleiben aus.

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Es scheint, dass heute die Fische ihren Fastentag eingezogen haben.


7. Tag
Am Morgen überqueren wir den Channel vom Lhaviyani-Atoll Richtung Nord-Male-Atoll, in der Mitte attackiert ein Marlin einen Oberflächen-Lure, bleibt aber wie gewohnt nicht hängen. Nach 5 Stunden schleppen und keinem weiteren Fischkontakt, erreichen wir wieder ein Riff, wo zur Abwechslung wieder gepoppert wird.
Einer geht verloren und ein weiterer reisst den Bügel der 400 Euro Rolle von Sebastian beim Biss weg. Mit Spielzeugs sollte man keinesfalls in die Malediven zum Fischen fahren. Da sonst nichts geht, wird wieder geschleppt und ein Hundszahntun kann an Board begrüsst werden.

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Leider geht auch da nicht mehr, so dass zum Jigging geblasen wird. Hier kann nur ein Doktorfisch gefangen werden, also wieder Trolling und nochmals Popping und wieder Trolling, leider ohne Erfolg bei einer Affenhitze und keinem Wind. Plötzlich beginnt es wie verrückt zu regen und wir können uns abkühlen und haben die grösste Freiluftdusche.

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Erst kurz vor der Dämmerung beissen die Flossenträger wieder auf die Popper, Bojan landet seinen ersten GT und einen weiteren Red Snapper können wir landen.

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Noch ein paar Bisse sind zu verzeichnen und so geht es zum Ankerplatz. Jon erwischt zu Beginn einen Tintenfisch und einige Bisse sind zu verzeichnen.

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Später werden wie jede Nacht von Bojan grosse Köder am Grund serviert und während des Essens heult plötzlich die Rolle von ihm los. Die erste halbe Stunde lässt sich der Fisch jedoch nicht vom Boden lösen, nach einer weiteren halben Stunde sehen wir das Tier zum ersten Mal und wir staunen nicht schlecht, als wir einen gut 2 m langen Manta Shark zu Gesicht bekommen. Der Kampf ist aber noch lange nicht gewonnen, 3 Mal umrunden wir das Boot, weil der Fisch immer wieder die Richtung wechselt. Die Rolle beginnt daraufhin zu rauchen, so dass wir sie mit Wasser kühlen müssen, irgendwann hält die Schnur aber nicht mehr stand und der Fisch verabschiedet sich neben dem Boot.

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Wenig später läuft die Schnur von Sebastian ab und er zieht so stark, dass es ihm die Rute bricht, nun ist es jedoch einfacher, den Fisch an die Oberfläche zu drillen und wenig später kann der Haken von einem riesigen Eagle Manta mit angeblich sehr gefährlichem Stachel gelöst werden.

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Danach geht es entkräftet ins Bett, fertig lustig für heute, die Flasche ist leer.

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Jon    277
8. Tag
Am Morgen ist Popping angesagt, leider beissen die Fische überhaupt nicht, nur Milan kann einen GT landen. Wir wechseln oft die Riffs und jedes Mal werden die Schleppköder hinaus gehängt. Irgendwann kommt unerwartet doch noch ein Sail, der 3mal nach dem Köder schnappt und das Anschlagsprozedere immer wieder wiederholt werden muss, dann hängt er endlich und reisst gut 200 m von Jons Rolle und springt komplett aus dem Wasser. Nach einiger Zeit ist er am Boot, wo er nochmals Gas gibt, dann aber gelandet werden kann – endlich ein Sail.

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Kurz später bekommen wir nochmals einen heftigen Sail-Biss, sonst läuft heute beim Schleppen gar nichts. So geht es zum Jiggen, wo wir einen neuen Grouper und einen Jobfish erwischen.

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„Up, up“ aus der Steuerkabine lässt uns die Nackenhaare zu Berge stehen, denn das bedeutet, wir müssen die Jigs aus durchschnittlichen 70 m hochkurbeln und den Platz wechseln. Normalerweise werden nur die unterestenm 20 m der Wassersäule abgefischt, bevor man den Köder wieder zum Grund sinken lassen kann. Danach ist wieder endloses Popping angesagt, sie beissen aber immer noch überhaupt nicht. Wir fahren von Riff zu Riff und nutzen die wenigen Minuten dazwischen, um uns zu erholen. Wir hoffen, dass der Kapitän nicht zu schnell den Motor drosselt und daraufhin „popping, popping, there is many livebait, cast, cast, faster, faster“ schreit. Doch allzu oft sind die Pausen nur kurz. „Wait, wait, stopp popping, alles Scheisse hier“ passt uns in diesem Moment einiges besser. Während die anderen die Ruten bereits versorgt haben, wirft Jon weiter. An einem neuen Riff bekommt er kurz hintereinander drei Bisse. Erst einiges später bleibt dann ein vom Kapitän auf knapp 25 kg geschätzten GT hängen.


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Dann geht es Richtung Male, es wird gepackt und nebenbei geschleppt, es beisst aber nichts mehr. Eine unglaubliche Woche geht zu Ende, die Crew ist sehr nett und unglaublich hilfsbereit, das Essen ist exzellent und das Boot ist auch gut. Die Fischerei ist sehr abwechslungsreich, man kann schleppen, poppern, jiggen und Naturköderangeln. Die Artenvielfalt ist sehr gross und die Bisse und Drills hammerhart. Das Material kommt oft an seine Grenzen und unsere Tackle-Boxen sind um einiges leichter.
Nun werden die Blasen an den Händen gepflegt und die Arme, die Schulter und der Rücken bekommen Physio verschrieben, aber bereits auf dem Rückflug haben wir für nächstes Jahr gebucht.

Mehr Fotos von der Woche findet ihr auf unserer Homepage, die 20GB Video werden noch geschnitten!

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Uwe    56
:-O
Hi Jon, was für ein toller Bericht mit sagenhaften Bildern!!!

Ich komm aus dem Staunen gar nicht mehr raus :-O
Vielen Dank dass Du Dir soviel Mühe machst und an Euren sagenhaften Ferine teilhaben lässt!

Und natürlich dickes Petri Euch allen zu den tollen Fischen die Ihr da alle samt gefangen habt :squint:

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Gast   
Gast
Was für ein geiler Bericht!!!
Die Fänge können sich echt sehen lassen, da ist die zerbrochene Rute oder der geschrotete Wobbler doch zu verkraften :D:D:D
Da kann man nur danke sagen, für den ausführlichen und sagenhaft bebilderten Bericht. Petri Euch allen!

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raketo    3
Hallo Jon

Mir fehlen die Worte... . Danke für den sehr schön bebilderten Bericht.
Seht zu, dass Ihr beim Filmschneiden keine Sehnenscheidenentzündung bekommt. Euer Bewegungsapparat ist nicht mehr auf Büroarbeit eingestellt :cool:

Merci, merci, merci.

Petri & Gruss
Reto

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Gast   
Gast
Waaahhhnnsiinnn :D

Danke für diesen hammergeilen Bericht, bin immer noch am Träumen :squint:

Gruss Nicola

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Gast   
Gast
Hey Jon,

Danke für den tollen Bericht und die schönen Fotos!
Intressant die verschiedenen Arten welche ihr fangen durftet!
Fast wie bodybuilding, nur mit Rute ;) Petri

Gruss Fipu

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Jon    277
Ja Fipu, es ist wirklich fast wie Bodybuilding. Habe extra 3 Wochen vor dem Urlaub Hanteln nach Hause genommen,leider war ich zu faul,um sie auch zu benutzen.
Perskindol war auf dem Boot unser bester Freund....

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Gast   
Gast
Hey Jon,

einfach nur geil sowas erleben zu dürfen...
Besten Dank für den suuuper Bericht und die sensationellen Bilder.
Mmmmmmmmh Sashimi, ich liebe es so Fisch zu essen, etwas Sojasauce und Wasabi einfach ein Gedicht!
Und mit soviel gefangenem Fisch braucht kein Mensch Reis dazu (Sushi :D ).

Gratuliere dir zu diesem Bericht und dickes Petri zu diesen Hammer Fischen.

Gruss und Petri
Pesche

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camoas    0
wow! wahnsinns bilder.
bei mir gehts anfang dezember auf die malediven, allerdings beschränke ich mich aufs tauchen und faul-sein. ;-)

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Forelle1958    387
Hi Jon

Da stockt mir der Atem, das Blut gerät in Wallung und die Herzfrequenz ist beängstigend;(:D

Dein Bericht ist nur noch toll und perfekt bebildert und gehört für mich definitiv auf die Startseite, damit hoffentlich noch viele andere mitträumen können;).

Danke für diesen sehr aufwändigen und wunderschönen Beitrag:)


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flintfish    9
Hallo Jon
Fantastisch, Wahnsinn - mir geht es wie den anderen auch. Faszinierende Bilder und ein wirklich ausführlicher Bericht - Super, vielen Dank fürs reinstellen.
Martin hat schon recht, beim Betrachten gerät man schon ein bisschen ins Träumen :rolleyes:
Petri und Gruss
Peter

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Diablo    25
Sensationell ! Einfach geil ! Und jetzt ist auch klar, was den Wobbler zerstört hat. Danke für den Bericht Jon.

Diablo

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Jon    277
sowas hat den Wobbler zerstört

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hier noch ein Video:D:

http://www.youtube.com/watch?v=6wRzNwiBNRY

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Gast   
Gast
hehe geiles Video! Babagundi malam malam die Brüder :D war sicher lustig mit den Typen! Auch was für mich...hihi

Gruess Fipu

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WASABI    839
Sensationelle Bilder! Absolute Traumdestination :D

Big Petri Jon. :cool:

Ein frage, ich habe bisher noch nie so fischen können. Solche Kaliber von Fischen, wird da C&R betrieben oder werden die alle verwertet?

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Jon    277
das ist ganz verschieden, normalerweise packen die Fischer in solchen Ländern alles ein,was gefangen wird und verwerten oder verkaufen es.
die gutschmeckenden arten wurden auch hier entnommen,die GT's kamen mit einer Ausnahme alle zurück,die Sails eigentlich auch, meiner starb leider im Drill und so nahmen wir ihn mit.

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chanderbutz    88
sprachlos...

das video zeigt, wie extrem fischen sein kann. speed jigging... meine güte, von sowas hab ich ja keine ahnung gehabt bisher. :wacko:

danke für den tollen bericht!

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doeg    0
Vielen Dank für den Ausführlichen Bericht und ein dickes Petri an die Erfolgreichen.
Sehe ich das richtig, dass Miro keinen Fisch gefangen hat?? Das werde ich ihm wenn ich ihn das nächste Mal sehe sicher unter die Nase binden :D

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