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Stachelritter extrem wählerisch?

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Hallo Leute

War gestern am Bielersee und konnte gerade mal 2 Barsche landen, 1 mal baby mit 12 cm und einmal teenager mit 20cm.
Habe alles versucht, C-Rig, Löffel, Wobbler, Jig-head.....alles ausser Naturköder.

Gegen Mittag war ich an einem Steg, sah sehr schöne Stachelritter welche hinter vereinzelten Butzen herjagten....konnte Sie mit Ktech Gummiköder anlocken aber nicht zum beissen verleiten. Dem Wobbler schwammen die Stacheligen sehr interessiert nach....1 mal konnte ich ein Jagtfieber auslösen und einer der kleinen (20cm) blieb hängen. Alles was ich bewegt war von verhaltenem Interesse.

Es hatte noch andere Fischer die versuchten mit Wurm und Maden, kein Biss die Egli haben diese Köder nicht mal mit dem Arsch angesehen. Keiner hatte auch nur 1 Stachelritter gefangen, alle meinten dies sei das absolute schlechteste Jahr überhaupt....es werde immer wie schlimmer mit den Eglis, weil die grossen Butzli-Schwärme fehlen.

Habt ihr im Moment auch mühe Egli im Bielersee zu fangen?
Habt ihr mir einen Tipp was ich noch versuchen könnte?
Wie versucht ihr die Egli an Stegen zu erwischen?

Also ich bin noch Gummi und Wobbler Anfänger :unsure: und bin für Tipps dankbar

Gruss und Petri
Pesche

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Gast   
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Manch einmal ist das so mit den Barschen... es gibt Zeiten wo sie Jagen fressen was das Zeug hält und dann gibt es Zeiten wo sie rein gar nichts wollen... versuche doch mal kleine Spinner der Gr. 2 oder 3 ansonsten immer wieder probieren!

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Hi Sascha

Danke für dein feed back.
Klar doch so schnell gebe ich nicht auf ;)
Wobei die haben richtig gejagt...halt nur auf kleine Butze (Weissfische)....da wurden die Stachelritter richtig agro und es kamen dutzende zum jagen :angry:
Also der mit rein gar nichts stimmt so also nicht....
Irgend wie sollte man die doch in solchen Momenten verführen können :-O

Gruss und Petri
Pesche

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newray    71
Es ist schon so wie Bluenight sagt. Was noch wichtig sein kann, man sollte Kukös benutzen, welche die Grösse der Beute (Butzen) haben.
Hatte gestern ein ähnliches Erlebniss, man hat die Eglis jagen gesehen, den meisten Ködern sind sie aber nur neugierig gefolgt.
Ich habe dann ein paar Köder durchprobiert und erstaunlicherweise hatte ich am meisten Bisse auf den Dolive Craw am C-Rig, langsam über den Grund gezupft.

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romawe    0
Am einfachsten gehts, wenn man genau damit fischt, was die Räuber auch wollen... in deinem Fall war es genau ein kleiner Butz, der dir Biss um Biss gebracht hätte..... Sind Eglis mal auf ein Zielfutter fokusiert, dann kann man fast nur noch mit diesem etwas fangen..... also, das nächste Mal ein paar kleine Butzen fangen und tot am einfachen Haken anbieten.... funzt ziemlich sicher....

Das selbe kann dir auch passieren, wenn du auf Forelle angelst... haben sie eine Mücke im Visier, die eben grad aktuell im Wasser vorkommt, so kann es durchaus sein, dass du weder mit Wurm noch sonst was Erfolg hast....

Ist wie bei uns..... wenn's am Grillfest noch Ravioli gibt, bleiben die meist unangetastet.... jeder will das grösste Steak vom Grill! :-)

Gruss Tinu

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flintfish    9
Hoi Pesche

Diese Erfahrung mit den Eglis werden aktuell auch an anderen Schweizer Seen gemacht - in meinem Fall am Greifensee. Während der Dämmerung 'kocht' manchmal das Wasser, wenn die Eglis jagen - aber, wie schon erwähnt wurde, wenn Dein Köder nicht dem 'Zielfutter' entspricht...

Petri und Gruss
Peter

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Michael    375
Genauso verhalten sich andere Fischarten wie zum Beispiel Barben. Es gibt Zeiten, da fressen sie nur ausgesuchte Nahrung und es gibt Zeiten, da fressen sie wirklich alles was denen vor die Barteln schwimmt.

Wenn man weiss, was der Zielfisch an gegeneben Tag auf dem Speiseplan hat, dann hat man schon eine Chance von mind 50% ihn zu fangen ;)

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Gast   
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Angeln ist halt kein Wunschkonzert...:D:D:D, versuche mal kleine Kopytos in größe und Farben die der Nahrung entsprechen.
oder kleine Wobbler die dem Futterfisch nahe kommen. Oder wenn sie jagen dann Top Water Baits, wenn es denn gesponnene Fische sein sollen :D:cool: sonst die Köderfische am Drop Shot System wenn es denn erlaubt ist.

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Gast   
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Danke an alle für die feedbacks :D
Auf der einen Seite beruhigend wenn es anderen auch so geht :cool:
Auf der anderen woher die Butze von 3-4cm nehmen ohne Köderpatent, zudem naja sind Naturköder noch vertretbar?

Also Wurm und Maden an Einzelhaken für mich ganz klar nein, denn damit verangle ich kleine Fische und das will ich nicht.
Zumal speziell bei den Eglis das runterhauen von NaKö extrem schnell passiert ohne das Verhindern zu können...

Hatte ein 12cm Egli auf KuKö mit Hakengrösse 4! hatte den KuKö bereits im Magen und habe am C-Rig die Absinkphase auf Zug und Finger an der Schnur! Die Kerle inhallieren alles wenn es ihnen passt.

@Remo, habe ich auch versucht, leider bei mir erfolglos ;)

Danke für die Tipps

Petri und Gruss
Pesche

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Gast   
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Das ist sicher das Beste in dieser Situation. Nur würd ich etwas dezentere Köpfe/Jigs nehmen. Ich habe die Egli schon oft so erlebt, meiner Erfahrung nach sind dezente, dunkle und natürliche Köder am besten in diesem Fall. Die Farben und Grössen der Gummifische die Sascha vorschlug sind ideal, aber bei den Jigs dazu würd ich was Unauffälligeres nehmen ;) so sollte es klappen :D

Gruss Nicola

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Gast   
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Nu Nicola, bei uns stehen die Barsche auf solche Köpfe.:D:D:D
Aber die Gummis sind sicherlich das richtige... nicht immer beißen die Killerbarsche auf aggressive Farben... bei uns derzeit gehen nur dunkle Farben an Gummis oder halt dunkel gehaltene Wobbler mit ein wenig gold Glitzer halt Naturfarben.

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Forelle1958    396
Am Zürichsee ist exakt die gleiche Situation, zumindest in der Stadt selbst. Am Samstag war ich dort auf Erkundungstour und es waren zahlreiche Fischer auf Steg (zeitweise bis 15, darunter viele Kinder und Jugendliche). Am Sonntag versuchte ich selbst mein Glück zusammen mit zwei Kollegen.
https://haken.ch/archuploads/img25068_8347.jpg
Die grossen Egli hocken die meiste Zeit regungslos unter dem langen Steg und reagieren auch nicht auf den gezupften toten Köderfisch, sinkende Wobbler, Gummifische, Twister, Spinner usw.. Zwei-, dreimal pro Tag (bis in die Abendstunden) kommt dann Bewegung in die Sache. Die grossen Egli formieren sich förmlich in Gruppen und stechen dann für sehr kurze Zeit (max. eine Minute) in die riesigen Jungfischschwärme (vor allem Rotaugen). Danach hocken sie wieder regungslos und mit wohl vollem Bauch in zwei bis drei Meter Tiefe unter dem Steg.

Am Sonntag kriegte ich bei einer dieser raren und sehr kurzen Jagdszenen gerade Mal einen kleinen Egli an den Haken (Wobbler), den aber meine Kollegen (die Schneider blieben), sehr gerne zur Verwertung mitgenommen haben. Noch am Samstag gab es bei einer Jagdszene einen riesigen Schnursalat, da 5 junge übermütige Fischer ihre Spinner und Buldos gleichzeitig auf den gleichen Punkt, also mitten in die Jagd geworfen haben;(. Wie gerne hätte ich da eine Videokamera dabei gehabt:P

Ein anderer Junge verlor bei der Eglifischerei mit dem Spinner (natürlich ohne Stahlvorfach;() einen sehr schönen Hecht zwischen 80 und 100cm.

Wenigstens war ich wieder Mal am Zürichsee (für etwas löse ich ja alljährlich das Drei-Seen-Patent) und die Zeit an diesen zwei wunderschönen Tagen verging mit Fachsimpeln und rumalbern wie im Flug:D
https://haken.ch/archuploads/img25068_8348.jpg


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Gast   
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Danke an die stachelritter Experten.
Genau bei einer solchen raubaktion konnte ich mein Egli ergattern:D
Werde es wieder versuchen mit den vorgestellten Jig köpfen (dezent natürlich) und gummifischen.
Welches Gewicht verwendet ihr für die Egli jagt. Sind 4-7g ok?

Hatte das Gefühl die sehen den haken. Der wobbler mit den meisten nachläufer war ein dunkel-goldiger mit dunkelgrünen querstreifen und rötlichem bauch. Bei den weissgrauen oder silbrigblauen, die am meisten den butzen glichen kein nachläufer.

@Martin, dankevfür die schönen bilder.

Gruss und Petri
Pesche

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raketo    3
Ich bin am Sonntag in der Früh (das meine ich wirklich so, es war noch fast Nacht) zum Wobblerspinnen am Bodensee. Habe während vier Stunden alles ausprobiert: gross, klein, tieflaufend, oberfläche, jointed, rasselnd, rasselnd/jointed, naturfarben, grell... Nichts! :cursing: Nicht ein Biss (das Stahlvorfach für den Hecht als Beifang hätte ich übrigens montiert gehabt). War drauf und dran hier den ultimativen Frustthread zu eröffnen. Nach dem es Euch nicht besser ergangen ist, seid ihr vorerst verschont. Vorerst. Ganz abgeschlossen habe ich mit den Barschen noch nicht.

Gruss
Reto


Der Zeisig ist hinten ganz eisig.
Das Mövchen hat hinten ein Öfchen.
Wenn man die Tierwelt so beschaut,
ist nur der Barsch normal gebaut.

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Gast   
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Also meine Jigs haben 2,5 bzw 3 Gramm .... mit feiner Schnur und einer feinen Rute bekommst Du die etwa bis 30 Meter geworfen... Natürlich sollte die Rolle voll sein.;)
Mehr als 5 Gramm würde ich nicht nehmen bei solch kleinen Gummis.

Mensch Martin geht das bei Euch immer so ab beim fischen???:D
Ist ja fast wie auf dem Dorsch Kutter;)

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Forelle1958    396
Wenn sie jagen, habe ich mit hoch laufenden Wobbler (silber-grau wie die Köderfische) reingeworfen, geht aber auch mit dem toten Köfi (es lohnt sich immer zumindest eine Ersatz-Rute bereit zu halten). Mit Jig-Köpfen habe ich es nicht versucht, aber einige der Jungs und mit max. 5 Gramm.

Am Nachmittag versuchte ich mein Glück mit aggressiv ausbrechenden, eher tief laufenden Wobblern mit recht auffälligen Farben wie Rot und Gelb (knapp unter den Jungfisch-Schwärmen), also auf etwa zwei Meter Tiefe. Wie gesagt ohne Erfolg aber auch einigen Nachläufern. Zwischendurch hatte ich aber auch auf dem langsam gezupften Twister (dunkelgrau) und dem Nuggi (Gummischlauch) ein paar Nachläufer.

Einige Fischer versuchten es auch mit dem unverwüstlichen Buldo, blieben aber auch Schneider.

Die gute Zeit für die Egli (vom Ufer) aus kommt in einigen der grösseren Schweizer Seen mit Sicherheit noch:)

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Gast   
Gast
das mit den ewigen Nachläufern kenne ich nur zu gut. :whistling: In der letzten Zeit hat sich bei mir aber, was die Wobbler betrifft, ein Führungsstil als viel fängiger erwiesen, sozusagen die Lösung des Problems;). Seit ich die Wobbler so führe, beissen sie plötzlich auch wirklich und schwimmen nicht mehr nur nach...

Das Geheimnis lautet: unglaublich aggressives Stop-and-go. Soll heissen, mit voller Wucht einen harten Schlag in die Rute geben, sodass der Wobbler gleich mit Vollgas einen Satz von ca. einem Meter nimmt. Dann für gute 2Sek. ruhen lassen und in der Zeit die lockere Schnur einkurbeln. Dann folgt der nächste Schlag mit der Rute, und so weiter. Der Biss erfolgt dann meist in der Ruhephase. Dieser Führungsstil legt nahe dass sich wegen den langen Ruhephasen schwebende oder langsam sinkende Wobbler empfehlen.
Ich hoffe, so klappts mit dem Wobbler :D

Gruss Nicola

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