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Öffentlich über C&R sprechen... in der Schweiz ein Risiko?

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Gast   
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Hi Leute

Ich hab mal eine Frage: Ist es ein Risiko, wenn ich öffentlich, d.h. in Foren oder auf unserer Website, von Catch and Release spreche? Ist es ein Wagnis, zu Bercihten, man habe einen/mehrere Fisch/e releast? Wird man da zurückverfolgt? In der heutigen verrückten Welt der Fischereigesetze- und Strafen wundert mich nämlich gar nichts mehr. :wacko:

Und was nützen solche Umschreibungen wie "aus der Hand gerutscht ;)"? Ist ja doch klar was gemeint ist. :squint:

Gruss und danke für die Auskunft
Nicola

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Forelle1958    381
Hallo Nicola

Rechtlich ist der Fall wohl klar. Es gibt ein C&R-Verbot, dass ausser Tierschutzfanatikern (die den Fischen mit diesem Verbot einen Bärendienst erweisen) nun wirklich niemand versteht;(.

Wenn dir die Fische aus der Hand rutschen (da diese ja naturgemäss sehr glitschig sind), bist du nach meiner Ansicht "formaljuristisch" auf der sicheren Seite. Problematischer ist die Angelegenheit, wenn es sich nicht mehr um ein "aus die Hand rutschen handelt" und du dabei von einem oder mehreren realitätsfremden Gegnern der Fischerei beobachtet wirst.

Ich löse die "kleinen" Fische praktisch immer mit der Zange im Wasser, was in der Regel problemlos möglich ist. Es dürfte wohl sehr schwer zu beweisen sein, dass es sich dabei nicht um eine Untermassige gehandelt hat (bei Karpfenfischern ist es wohl etwas komplizierter).



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Diablo    25
Hallo Leute

Ich habe mal eine ganz andere Frage. Möchte aber keinem hier ans Bein pinkeln! Wo steht das genau mit dem wichtigen Leichtieren? Ich finde diesen Absatz nirgends im Gesetz, zumindest nicht in den berner Vorschriften oder der FiDV.

Gruss

Diablo

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flyfi    0
Es ist irgendwie mit aus ökologischen Gründen beschrieben... also das Laichtier ist ökologisch wichtig, kannst auch eine 35er Forelle releasen und dan behaupten es habe hier zuwenig Futter und das sei wichtiges Fressen für die Hechte, damit die überleben und Forellen hats ja eh im überfluss.... also ist es ökologissch wichtig :D

Also, solch ein Gummiparagraph, kann man ausweiten wie man will! tatsache ist, ich weis noch von keiner Verurteilung in solch einem Fall....

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Diablo    25
Ok...dann also noch meine Meinung zu über C&R sprechen. Ich würde es sein lassen, oder zu mindest nicht die ganze Zeit darüber sprechen. Wenn man hie und da mal erwähnt, dass man einen Fisch releast hat, glaube ich nicht, dass man dafür Angezeigt wird. Mit den heutigen Medien ist aber nicht zu spassen. Alles wird gespeichert und ist irgendwo abrufbar.
Ich denke eine gewisse Vorsicht ist angebracht...

Diablo

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Rassler    78
Ich glaube, von unerlaubteme C&R zu sprechen ist doch noch etwas anderes, als gemeingefährlichen Raservideos ins Netz zu stellen. Demzufolge glaube ich nicht an eine Strafverfolgung auch wenn sicher der einte oder andere Fischereiaufseher vielleicht auch gerne im Netz tummelt.

Deine Berichte lese ich übrigens sehr gerne Nicola und finde es toll, dass Du uns daran teilhaben lässt. Aber ob Dir die Farios aus der Hand rutschen oder nicht, macht Dein Bericht sicher nicht schlechter. Gerade beim Lesen Deines letzten Berichts habe ich mich gefragt, warum eine 30'er Fario wieder davon schwimmt. Nicht dass ich grundsätzlich gegen C&R wäre. Aber da handelt es sich schon um eine persönliche Ansicht von Tausenden....

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ich hab mal eine Frage zum C&R warum macht man das? ich mein wenn da son richtig großer Fisch dran ist ist es was anderes aber wenn man so kleinere Fische hat die nicht zu klein sind nehm ich die mit. Meine Familie ist groß und wir essen jeden gefangenen Fisch. Man versetzt die Fische doch nur im einen mega großen Stress oder nicht? also da mach ich das lieber kurz! ist ja jedem seine Entscheidung aber ich finds nicht so toll.

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Gast   
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@ rassler: Warum ich das mache? Weisst du ich habe lange auch jeden massigen Fisch mitgenommen. Aber in meiner Familie wird (ausser mir) nicht so gerne Fisch gegessen. Tatsache war jedenfalls, dass wir immer viel Fisch übrig hatten, der schlussendlich in der Nachbarschaft verschenkt/verkauft wurde. Und ich finde es dem Lebewesen Fisch gegenüber nicht richtig, es einfach mal zu töten und dann weiterschauen.

Deshalb nehme ich immer noch gerne mal nen Fisch nach Hause, aber nur so viel, wie Familienintern gegessen wird, und die weiteren Fänge dürfen wieder schwimmen. Natürlich nur wenn sie fit und unverletzt sind. Dafür hats dann noch Fisch für andere Fischer drin und wenn ich wieder da hin gehe ;)

Das ist der Grund.

Gruss Nicola

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hm okay,
das hört sich nach einem vernünftigen Grund an aber so schön für den Fisch ist das doch auch nicht oder möchte mir jetzt einer sagen das fische keinen schmerz spüren? Hm naja ich will hier ja jetzt auch nicht zusehr von Thema ablenken :D

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Gast   
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C&R ist immer so eine Sache! Im Grunde genommen ist es erst die letzten Jahre so zu Diskussion gekommen. Vor 10 Jahren hat noch niemand jedenfalls hier in Deutschland über dieses Thema so dermaßen Diskutiert wie es heute ist. Auch hat da niemand was gesagt wenn man dem Fisch seine Freiheit schenkte. Ob es nun Sinnvoll ist oder nicht da will ich gar nicht drüber schreiben... da wissen wir Angler sicherlich das es mancher Orts angebracht ist auch dem einen oder anderen Fisch sein Leben zu schenken. Grade Große Adulte Tiere!
Allerdings verstehe ich auch die andere Seite, die die gegen das C&R sind. Das Angeln hat sich in den letzten 10 Jahren so dermaßen zu einem Sport entwickelt, wo es bei vielen Sportsfreunden nur noch darum geht einen noch größeren Fisch seiner Art zu fangen um Ihn mit dem Wissen (schon vor dem Fang) wieder frei zu lassen.
Und das ist halt das, wo gegen die sogenannten Tierschützer sind. Natürlich wissen wir Angler über unsere Gewässer wohl mehr bescheid als wie die zuvor genante Fraktion oder sogar mehr als wie die die von den Angelverbänden usw. da wir viel Zeit an den Gewässern verbringen. Also denke ich auch das jeder Angler in diesem Moment selber entscheiden muss ob der Fisch es schafft nach dem Drill oder ob man Ihn entnehmen sollte. Also ich für mein Teil agiere so am Wasser.

Nun mal wieder zum eigentlichen Thema, Nicola Man kann das zurücksetzen ein wenig umschreiben. Gerade bei Euch in der Schweiz denke an dem Wels der vor einiger Zeit gefangen wurde und entnommen wurde und denke an den Wels der gefangen wurde und seine Freiheit bekam. Die Diskussionen bei den zwei Welsen waren fast gleich und teils auch die selben Fraktionen die dort gepostet hatten. Also ich für mein Teil würde es gar nicht so groß an die Glocke hängen.

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Gast   
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@marten: ob es für den Fisch schädlich ist oder nicht, darüber gibt es schon tausende von Treads und Diskussionen. Das müssen wir nicht hier besprechen.

@sascha: Du hast absolut Recht, jeder Fischer soll eigenmächtig und mit gesundem Menschenverstand handeln.

Meine Frage in diesem Tread war eigentlich bloss, ob es strafrechtliche Rückverfolgungen gibt aus dem Internet (nicht speziell auf mich und meine Berichte bezogen), wenn jemand berichtet, er habe in der Schweiz C&R gemacht? Oder wurde eigentlich überhaupt schonmal jemand wegen c&r verurteilt/bestraft?

Gruss Nicola

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Gast   
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Auf Deine Frage bezogen! Ich denke mal nicht das es möglich ist nur eines Berichtes wegen wo jemand C&R betrieben hat .... wenn gilt denke ich doch mal nur "Auf frischer Tat erwischt".

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fisherofmen    0
Hallo Nicola
Ich würde lieber nicht darüber schreiben... Der Zürcher Hechtfall hat ja gezeigt zu was die Leute fähig sind. Eine Anzeige aufgrund eines Zeitungsberichtes mit der beschriebenen Drilldauer...;(
Der Fall ist schlussendlich für den Fischer und dank einem guten Anwalt -auch ein Fischer-, für alle Fischer gut ausgegangen.
Wohin hätte es geführt, wenn das Gericht nicht der Argumentation des Anwaltes gefolgt wäre... :wacko:
fisherofmen

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Forelle1958    381
Der Zürcher "Hecht-Fall" war wohl eine Ausnahme und dabei ging es ja nicht einmal um C&R sondern um einen nach Ansicht von Tierschutz-Talibans zu langen Drill;(. Es wurde gar gefordert, dass der Fischer bei einem solch kapitalien Hecht die Schnur hätte trennen müssen um den "langen" Drill zu verhindern.

Natürlich eine "super Idee" wenn der Hecht dann mit 30 bis 100 Meter Schnur und dem Köder rumschwimmt:angry:. Hier ein paar Details zu diesem Fall:

http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Vernichtendes-Hechturteil-fuer-Tierschuetzer-11999854

Die C&R-Frage kann nach meiner Ansicht kein Fischer und Fachmann definitiv beantworten, da zählt nur der gesunde Menschenverstand und unsere Erfahrung. Da kommen mir beispielsweise die Karpfen- und Welsfischer in den Sinn. Was macht es für einen Sinn solche Fische, vor allem die kapitalen, zu behändigen? Diese Fische überleben in fast allen Fällen einen Drill unbeschadet. In kleinen Bächen ist das "releasen" von kapitalen Forellen meist auch wenig sinnvoll. Diese Tiere sind zwar wertvolle Laichtiere, fressen aber zwischen Herbst und Frühjahr (vor allem in nahrungsarmen Gewässern) mehr als nur den eigenen Nachwuchs;(. Die besten Laichtiere werden in der Schweiz meist elektrisch abgefischt und die Brut kann dann im Frühjahr wieder für den Besatz verwendet werden.

Ein Grossteil von uns Fischer weiss mit Sicherheit, was Verantwortungsbewusstsein bei unserem Hobby bedeutet und handeln auch entsprechend:)

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Gast   
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Hallo Leute

Zitat:
das hört sich nach einem vernünftigen Grund an aber so schön für den Fisch ist das doch auch nicht oder möchte mir jetzt einer sagen das fische keinen schmerz spüren? Hm naja ich will hier ja jetzt auch nicht zusehr von Thema ablenken


..hier was interessantes dazu;)

http://aqua-sana.ch/praevention.htm#Schmerzen%20und%20Leiden%20bei%20Fischen

Tight Lines

Silu

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Zitat:
Hi Leute

Ich hab mal eine Frage: Ist es ein Risiko, wenn ich öffentlich, d.h. in Foren oder auf unserer Website, von Catch and Release spreche? Ist es ein Wagnis, zu Bercihten, man habe einen/mehrere Fisch/e releast? Wird man da zurückverfolgt? In der heutigen verrückten Welt der Fischereigesetze- und Strafen wundert mich nämlich gar nichts mehr.

Und was nützen solche Umschreibungen wie "aus der Hand gerutscht "? Ist ja doch klar was gemeint ist.


Hi,

in den Foren passiert dir rein garnichts, mit Ausnahme, daß du wieder mal in oft sinnlose C&R-Diskussionen verwickelt wirst.

Das Berichten ist eigentlich egal, du mußt, so zumindest in Deutschland da erwischt werden, die Gefahr, daß dir dies natürlich passieren kann , wenn du in einem öffentlichen Forum darüber sprichst oder in deinen Berichten dies erwähnst, wird dadurch erhöht, es könnte dich ja jemand auf dem Kieker haben oder dir eins Auswischen wollen.

Eine Zurückverfolgung im Internet wäre mir bisher nicht bekannt.

Die Umschreibungen, wie "aus der Hand gerutscht"", war " glitschig" und so weiter finde ich für überflüssig, es weiß ja jeder was gemeint ist, hört sich aber in Berichten anders an , als wenn man die Bezeichnung "C&R" benutzt.

Zitat:
Oder wurde eigentlich überhaupt schonmal jemand wegen c&r verurteilt/bestraft?


Ja, in Deutschland schon öfters, gerade Karpfenangler und ähnlich veranlagte Angler, diese wurden aber meist dabei direkt erwischt, wie sie gegen diverse Gesetze verstoßen haben und in Folge dessen auch angezeigt.
Die Gerichtsurteile kann man sogar im Internet nachlesen, soweit mir bekannt ist.
Es wurde sogar in einigen Angelzeitschriften darüber berichtet.

Zitat:
Es ist irgendwie mit aus ökologischen Gründen beschrieben... also das Laichtier ist ökologisch wichtig, kannst auch eine 35er Forelle releasen und dan behaupten es habe hier zuwenig Futter und das sei wichtiges Fressen für die Hechte, damit die überleben und Forellen hats ja eh im überfluss.... also ist es ökologissch wichtig


Ginge in Deutschland oder in Bayern nicht, da in Forellengewässern der Hecht weder Schonmaß oder Schonzeit hat und eine Entnahmepflicht auf diesen Fisch besteht.

Zitat:
Du kannst bei jedem zurückgesetzten Fisch behaupten, es sei ein wertvolles Laichtier, soll mal einer das Gegenteil beweisen...


Schwierig wird dies bei Fischen , die sich in Europa nicht, kaum oder selten reproduzieren, dazu gehören die Regenbogenforelle, der Bachsaibling, der Karpfen, der Graskarpfen und noch einige andere nicht einheimische Fische.
Für was braucht oder sucht man eigentlich immer Ausreden, und hinterher wieder schimpfen, daß die Gesetze wieder verschärft werden, man muß sich nicht wundern, wenn dies geschieht.

Zitat:
Ausserdem ist ein solches Verbot schwer kontrollierbar, niemand kann einem die ganze Zeit am Wasser beobachten.


Alte Fischereiaufseher (welche noch auf der staatlichen Gehaltsliste stehen), Rentner, Gschaftelhuaber , Neider und sonstige "Armleuchter" haben alle Zeit der Welt und spielen sich manchmal gerne als Sheriff's auf, deren Knarre ist heute allerdings der Feldstecher und deren zweiter Zeuge die Videokamera.



In Deutschland ist es auch sehr schwierig, da wir hier 16 Bundesländer haben und Fischereirechte und Fischereigesetze Bundesländersache sind, heißt jedes Bl kocht hierbei seine eigene Suppe.
Verboten, erlaubt, sehr dehnbar, so könnte man es umschreiben.
In Bayern wären es alle drei Umschreibungen vorhanden, eigentlich verboten seit letztem oder diesem Jahr, erlaubt aus hegetechnischen Gründen ( Laichfische, seltene Fischart, vereinsinterner Schutz, usw etc).
Desweiteren setzt aber bei vielen der "gesunde Menschenverstand" aus, ausschließlich C&R hat am Wasser nichts verloren, bzw Leute, welche mit dem Wissen ans Wasser gehen jeden gefangenen Fisch zu releasen.

Wenn mich ab sofort jemand fragt, warum ich zurückgesetzt habe, dann lautet die Anwort:"Schonmaß nicht erreicht!" fertig, da muß oder kann niemand mit einem über C&R diskutieren.
Wenn er meint, das gesetzliche Schonmaß hätte er erreicht, dann kann ich immer noch sagen, aber nicht meines, denn bestimmte Fische nehme ich erst über einer bestimmten Länge mit.

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raketo    3
Zitat:
In Deutschland ist es auch sehr schwierig, da wir hier 16 Bundesländer haben und Fischereirechte und Fischereigesetze Bundesländersache sind, heißt jedes Bl kocht hierbei seine eigene Suppe.


16 Bundesländer und das auf eine Fläche von fast 360'000km²??!?!?:D:D:D:D Wir haben 26 Kantone auf 41'000km² (die Fläche ist etwas grösser als die Hälfte von Bayern). In dem Punkt habe ich kein Mitleid mit Dir;););) Wenn ich bei mir am Bodensee von Rorschach nach Steinach laufe (das schafft man etwa in ein, zwei Stunden bzw. locker an einem Angeltag), dann wechselt man dreimal den Kanton. Und das an einem Gewässer. Natürlich hat auch hier jeder Kanton seine ganz eigenen Bestimmungen zum Fischen :-O

Aber das nur am Rande. Sorry für den Off-Topic-Einmschub. Aber ich träume von einem Fischer-GA in der Schweiz. Man kauft einfach ein Patent, das kann von mir aus CHF 999 kosten und kann dann in allen Patentgewässern fischen (und natürlich gelten dort überall die gleichen Bestimmungen).

Gruss
Reto

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Zitat:
16 Bundesländer und das auf eine Fläche von fast 360'000km²??!?!? Wir haben 26 Kantone auf 41'000km² (die Fläche ist etwas grösser als die Hälfte von Bayern).


Die 16 Bundesländer wiederum sind unterteilt in diverse Regierungsbezirke, diese wiederum in mehrere Landkreise.

Auch wenn es Off Topic ist, Bayern hat 7 Regierungsbezirke und auch da brutzelt jeder noch zum normalen bayrischen Fischereigesetz was dazu.
Zum Glück haben die 72 Landkreise nicht auch noch das Recht am Fischereigesetz, reicht schon , wenn sich die Regierungsbezirke nicht einig sind.
Typisch bürokratisch Deutsch eben, aber ist halt so, da kann ein normaler Bürger nix ändern.

Zitat:
das kann von mir aus CHF 999 kosten und kann dann in allen Patentgewässern fischen


Wäre in Deutschland schon aus mehreren Gesichtspunkten nicht möglich.

1. Preis zu viel hoch, sorgt für viele Schwarzangler und Fischwilderer, da dies für soziale Unausgegelichenheit sorgt.

2. Es gibt kaum staatliche Gewässer, wenn, dann sind diese auf Jahre an Vereine oder Berufsfischer verpachtet, die meisten Gewässer befinden sich in Privathand oder gehören den Vereinen selbst.

Genug OT.

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Gast   
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Zitat:
das kann von mir aus CHF 999 kosten und kann dann in allen Patentgewässern fischen



Wäre in Deutschland schon aus mehreren Gesichtspunkten nicht möglich.

1. Preis zu viel hoch, sorgt für viele Schwarzangler und Fischwilderer, da dies für soziale Unausgegelichenheit sorgt.

2. Es gibt kaum staatliche Gewässer, wenn, dann sind diese auf Jahre an Vereine oder Berufsfischer verpachtet, die meisten Gewässer befinden sich in Privathand oder gehören den Vereinen selbst.


Wieso wäre das in Deutschland nicht möglich???
Bei uns im Osten Deutschlands geht es doch auch und sogar einige alten Bundelländer ziehen mit.
Wir zahlen für das ganze Jahr ca. 100€ und können in ganz Sachsen fischen an all den Gewässern die dem Verbänden DAV und VDSF gehören oder gepachtent sind. Für jeweils 5€ mehr pro Bundesland können wir sogar alle DAV Gewässer der angrenzenden Bundesländer befischen. Also es ist möglich sofern sich die Vereine den großen Verbänden anschließen. Natürlich wollen viele kleine Vereine das nicht da diese lieber Ihr eigenes Süppchen kochen und unabhängig bleiben wollen.

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Zitat:
Wieso wäre das in Deutschland nicht möglich???
Bei uns im Osten Deutschlands geht es doch auch und sogar einige alten Bundelländer ziehen mit.
Wir zahlen für das ganze Jahr ca. 100€ und können in ganz Sachsen fischen an all den Gewässern die dem Verbänden DAV und VDSF gehören oder gepachtent sind. Für jeweils 5€ mehr pro Bundesland können wir sogar alle DAV Gewässer der angrenzenden Bundesländer befischen. Also es ist möglich sofern sich die Vereine den großen Verbänden anschließen. Natürlich wollen viele kleine Vereine das nicht da diese lieber Ihr eigenes Süppchen kochen und unabhängig bleiben wollen.


Nicht aber alle Bundesländer, und um das ging es schließlich, den DAV bei dir gibt es ja schon ewig und sie haben sie mit eigenen oder gepachteten Gewässern über Jahrzehnte ettabliert.
Weder VDSF oder DAV haben in Bayern irgendwelche Gewässer oder ähnliches, geschweigen denn irgendeine andere Handhabe.
Zumal sich beide Verbände nicht wirklich einig sind und mehr gegeneinander anstatt zusammen zu arbeiten, auch ein Grund , warum dies nicht möglich sein wird, einige weitere Gründe gäbe es hier auch noch zur Genüge.

Durch meine Verwandschaft kenne ich die Preise von etwa 65€ für ihr Bundesland in dem sie wohnen, und 5 € für jeweils pro Nachbarbundesland, habe bei ihnen auch schon gefischt, an der Saale und der Unstrutt und anderen Fließgewässern.

Bei den Preisen wäre nichts auszusetzen, aber 999 CHfr (832,20€) sind nunmal um einiges mehr, wie 100€, wenn du verstehst, was ich meine, und keine Gewässer Deutschlands könnten diesen Preis gerechtfertigen.

So, genug OT, bei Bedarf können oder könnten wir ja ein gesondertes und neues Thema starten und dort gerne weiter diskutieren, denn das hat mit dem eigentlichen Thema ja nichts mehr zu tun.

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