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Bido

Schon wieder. Fische in der Töss verendet. Wieso?

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Bido    0
Verschmutztes Wasser hat in der Töss bei Turbenthal (ZH) zu einem grossen Fischsterben geführt. Fischer holten insgesamt rund 1000 verendete Bachforellen, Groppen und Bartgrundeln aus dem Wasser. Art und Ursprung der Verschmutzung sind noch unbekannt.


Der Fischereiaufseher entdeckte die toten Fische am Samstagmorgen, wie die Zürcher Kantonspolizei mitteilte. Die verendeten Tiere fanden sich auf einer Länge von drei Kilometern zwischen Turbenthal und Wila.

Erste Abklärungen ergaben, dass das verschmutzte Wasser vom Arsbach über den Steinebach in die Töss gelangt war. Die Hintergründe der Verschmutzung sind gemäss Zürcher Kantonspolizei noch unklar. Es wurden Wasserproben entnommen, welche nun vom zuständigen Amt ausgewertet werden.

Erst Ende Juli führte Schweinegülle im Katon Luzern zu einem grossen Fischsterben. Die Gülle war aus einer undichten Jauchegrube eines Bauernbetriebes in die Gewässer bei Schlierbach gelaufen.

Insgesamt gingen rund 5000 Bachforellen, Regenbogenforellen und Bachsaiblinge ein, wie die Luzerner Kantonspolizei meldete.

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Forelle1958    396
Ein solches Fischsterben gibt mit immer zu denken, in diesem Fall ganz besonders da ich nur ganz wenige Kilometer weiter unten direkt an der Töss wohne, und ein ein paar Kilometer weiter oben in einem Pachtrevier fische;(

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fisherofmen    0
Die vielen "Unfälle" im 2012 die zu einem Fischsterben führen geben mir zu denken... ;(

Etwas würde mich interessieren...

In anderen Foren habe ich von Leuten gelesen die "sehr hohe Bussen" auferlegt bekamen, nur weil sie "keine widerhakenlose Haken" (was für ein Wort!) im Kt. Graubünden in der Tasche mitführten oder versehentlich mit einem Schleppwobbler (Widerhaken zumindest im Kt. BE erlaubt) gefischt haben (kann ganz schnell passieren)...

Wenn ich mir das "Verhältnis" zu so einem Ereignis mit 1'000 verendeten Fische vorstelle, so würde mich interessieren wie hoch die Strafe für so einen "Unfall" aussieht. Sofern man den Verantwortlichen ermittelt...

fisherofmen

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raketo    3
Ist wirklich das Mitführen der Haken schon strafbar? Ich habe an anderer Stelle den Begriff der "Angelfertigen Rute" gelesen. Das schien mir sinnvoll.

Die Höhe der Bussen wäre interessant. Eine Busse müsste ja zumindest so hoch sein, dass das Vergehen letztlich teurerer wird, als die Verhinderung des selbigen. Wenn beispielsweise die fachgerechte Entsorgung von Bauschlamm teurer ist als die Busse für das Ableiten in den nahagelegenen Bach, ist klar, was bevorzugt wird. Wenn man die Newsmeldungen in diesem Forum betrachtet kann man es nur als erschreckend bezeichnen, wie viel in dem Bereich doch passiert.

Wo holt Ihr Euch eigentlich die Infos, uber die erlaubten Methoden? Im Kanton Bern ist das vorbildlich dokumentiert (http://www.vol.be.ch/vol/de/index/natur/fischerei/angelfischerei.assetref/content/dam/documents/VOL/LANAT/de/Natur/Fischerei/LANAT_FI_Reglement_über_die_Fischerei_de.pdf). In anderen Kantonen wie um Ausland tue ich mich manchmal schwer, die richtigen Seiten zu finden.

Gruss
Reto

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fisherofmen    0
@raketo
Für die Infos aus der Schweiz die entsprechenden kantonalen Gesetze und Verordnungen im Internet suchen...ist praktisch alles drin.

Für alle anderen Länder, Orte, Seen etc., manchmal stundenlanges suchen im Internet. Oftmals wurde ich auf den Seiten von Touristenbüros fündig (sprich Link) oder ich versuche über den Google Übersetzer an den entsprechenden Begriff zu kommen und suche mit dem landestypischen Begriff im Google...und werde auch oft (aber nicht immer) fündig... Der Googe Übersetzer hilft dann wieder für die Übersetzung oder dann halt in '.de-Angelforen' oder eine Anfrage bei einem Reiseanbieter starten, welcher mein Zielgebiet im Angebot hat...

Gruss
fisherofmen

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Forelle1958    396
Hallo zusammen
Der Kanton GR hat da wirklich ein paar ganz besondere "Fallen" für Gastfischer gestellt, z.B. das nur an gewissen Tagen in den Bergbächen gefischt werden darf und tatsächlich keine Köder mit Widerhaken am Wasser mitgeführt werden dürfen, auch wenn diese nicht eingesetzt werden und in der Box schlummern;(. Auf keinen Fall darf man vergessen die genaue Gewässernummer VOR DEM ERSTEN WURF einzutragen usw.

Die Tessiner haben allerdings auch einige "Fallen" eingebaut. In den Fliessgewässern und den meisten (Berg-)seen ist es beispielsweise verboten Fleischmaden als Köder zu verwenden oder kleinere Haken als die Nummer 7 einzusetzen (was nach meiner Ansicht auch Sinn macht).

Wenigstens wurden die Tessiner Vorschriften mittlerweile in Deutsch übersetzt und im Petri-Heil publiziert:

http://www.petri-heil.ch/uploads/media/Fischereivorschriften_Tessin_2012.pdf

Das Ganze ist natürlich ein wenig OT, aber hoffentlich trotzdem hilfreich:)

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