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Forelle1958

Unwetter Berner Oberland

Empfohlene Beiträge

Forelle1958    400
Hallo zusammen

Ich hoffe einfach, dass keiner von uns heute Abend in der Zulg am Fischen war. Unglaubliche Videos (beide):

http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/Hier-kommt-die-Zulg-20454681

Den Forellen dürfte ein derartiger Wasserschwall jedenfalls auch nicht gut bekommen sein.

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WASABI    845
Denke nicht das jemand fischte, es wird sehr früh vorgewarnt....hat die Emme auch hochwasse Alarm?

In Bern hat es gerade Hochwasseralrm gegeben und die Polizei ist am Absperren vom Mattequartier :cool:
Ein bisschen spät, da die Aare schon fast über die Mauer kommt :(

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romawe    0
Hammmmer............. !!!

Danke für den Link!! Da kriegt man gleich Hühnerhaut!

Ich habe so etwas vor vielen Jahren selbst erlebt in der Schwarzwasser... ich kannte zum Glück die Gefahr nach einem Mordsgewitter und war bereits ausserhalb des Bachbettes.... Eine solche Walze ist tödlich!!

Forellen werden da nicht mehr viele drin sein.... einige finden Schutz unter grossen Felsen, doch das sind wenige.... Zum Glück hat ein solcher Bach immer einen Oberlauf mit viel Nachwuchs... in nur wenigen Wochen werden sich diese wieder im leergeräumten Bachbett finden lassen... mit kaum mehr Nahrungskonkurrenz von grossen Forellen... der lauf der Natur!

Gruss aus dem glühenden Rumänien... bei uns ist im Moment nicht ans Fischen zu denken... 36° im Schatten...

Tinu

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Forelle1958    400
Hallo Ricci
Die Zulg ist ein Patentgewässer des Kantons Bern und einige von unseren Kollegen im Forum wie Timsen haben da in diesem Jahr ganz munter gefangen. Aber das ist nun vermutlich für die nächste Zeit Geschichte:|

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romawe    0
Ich bin mir da gar nicht so sicher, dass es nun für lange Zeit keine Forellen mehr in der Zulg haben wird....
Diese Walze bildet sich so erst auf den letzten Kilometern des Baches... und selbst da nur so krass in engen Stellen. Wo die Zulg breiter daher kommt, verteilt sich die Walze und kommt nicht so krass daher... Zeit genug für Forellen, sich in Ritzen und Spalten, unter Uferböschungen und hinter Felsen zu verstecken. Eine solche Walze macht auch einen extremen Krach im Wasser, welchen die Forellen schon früh genug wahrnehmen und reagieren können... (Vergleiche Video 1 und 2)
Ich behaupte, dass schon in ein paar Wochen wieder Föndli von der Aare aufsteigen werden und auch von der Zulg selbst, von weiter oben wieder Flossen in das zerstörte Gebiet wandern....

Ich habe in der Gürbe nach übelsten Hochwassern bereits wenige Tage später wieder Forellen und Döbel gefangen...

Gruss Tinu

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Forelle1958    400
Hi Tinu
Da bin ich schon jetzt gespannt auf die Berichte der Zulg Fischer. Unter grösseren Felsen oder Schwellen können die Forellen sicher überleben, aber viele werden ihren gewohnten Unterschlupf unter den kleineren Steinen suchen und diese werden bei einer Walze herumgewirbelt;(. Die Forellen werden sicher wieder aufsteigen aber ich vermute, dass es eine Weile dauern wird, bis der Lauf wieder ordentlich besetzt ist.

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WASABI    845
Hi Michael.

Da überleben viel mehr Fische als man denkt. Ist nicht die erst Flut welche die Emme erlebt.
Das geschieht mindestens einmal im Jahr und es hat immer noch jede Menge Baf0's drinn...

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Gast   
Gast

Hola Jungs,

der Kanton der wilden Wasser kann man ja schon fast sagen...
huere Siech, da kommt aber noch mehr...

schaut hier...

http://www.blick.ch/news/schweiz/es-kommt-noch-mehr-wasser-id1951828.html

hoffe nicht, dass es grob Ghetto oder so gibt....

Sandsäcke füllen und stauen, hoffentlich haben es die Jungs im Griff...
weis noch wie das vor ein paar Jahren hier in der Innerschweiz war...
ungeil.....

wünsche gutes Gelingen.....

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Forelle1958    400
Hi Andreas
Solche Hochwasser wie an der Emme habe ich an der Töss auch schon einige erlebt (wohne nur 20 Meter vom Ufer entfernt). Aber die von Michael erwähnte Todeswalze bezieht sich vermutlich eher auf die Videos von der Zulg (am anfang des Threads).

Vor einem Jahr wurden wir noch von einer extremen Trockenheit heimgesucht und nun plötzlich das Gegenteil. So sind halt die Naturgewalten und wir werden dabei wieder ziemlich klein:P

P.S. Heute hat mir ein kurzes Hagelgewitter fast die letzten Tomaten, Anden- und Stachelbeeren runtergeschlagen;(

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Jänu    17
Ich bin ja an zwei guten Forellenbächen, Entle und Emme (im Entlebuch) aufgewachsen, an denen wir ab und zu angeln waren...
Es sind beides Gewässer, welche mehrmals im Jahr solche, wenn nicht schlimmere Hochwasser führten/führen...
Erstaundlicherweise hat das den Beständen nie wirklich geschadet, auch wenn man das immer wieder hörte, waren meine Erfahrungen (und auch die einiger Kumpels) anderst.
Vermutlich lag es auch daran, dass wir es auch nach den Hochwassern wieder versuchten und auch fingen und nicht wie andere schon im vorhinein deprimiert aufgaben...
Aber es ist mir ehrlich gesagt bis heute schleierhaft, wie die Fische das überleben...
Theorien habe ich aber einige gehört, wobei wohl am meisten dazu beiträgt, dass sich solche gewaltsanstiege normalerweise über der "normalen" Wasserschicht hinwegschieben, da ihr Tempo viel grösser ist, als das Normalabflusstempo und so den Forellen noch einige Sekunden bleiben, um sich zu verschanzen. Zum rechtzeitigen Verschwinden wird sicher auch das gewaltige Grollen beitragen, welches schon weit vorauseilend zu hören ist, wobei die Vibrationen über den Boden vermutlich noch früher von den Fischen wahr genommen werden...

Eines ist aber sicher, morgen mit Wurm am Grundblei (nicht zu schwer wählen, etwas treiben schadet nie) im Rücklauf gefischt, wird es die eine oder andere schöne Forelle geben...

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WASABI    845
Salü Stefan.

Petri zu der Forelle!

Sieht aber ganz nach einer "Puffforelle" aus mit der Stubsnase :cool:

also ein Flüchtling und keine Emmefario. Hat es eine Zucht in der nähe von Ramsi?

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romawe    0
Ich denke dass es sich hier einfach um eine ganz natürliche Verformung des Oberkiefers handelt... das kann von einem Unfall in früherer Zeit kommen oder halt eine angeborene Verformung... Ich habe in der Sense schon eine Forelle gefangen, die praktisch keinen Unterkiefer mehr hatte... das gibts....

Wir sind ja auch nicht alle Topmodells.... ;)

Gruss Tinu

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WASABI    845
"Stefan.

Dein Beitrag hab ich auch so aufgenommen/verstanden :-O

@romawe

:D recht haste, eventuell sogar eine Bafo welche die letzte Flutwelle überstanden hat und nur eine Baumsatmm an die Schnauze bekam :P

Denke auch das die meisten Bafo's die Flut gut überstanden haben, hat ja gute Schlupflöcher unter den Schwellen! Da hat es auch ganz schöne grosse Bafo's darunter, leider kann man die auch schlecht fangen ôder mit viel Glück...

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romawe    0
Wer so eine Flut, sei nun wie die der Zulg oder einfach ein schnelles Anschwellen der Emme beobachtet hat, kann auch nachvollziehen, warum die Forellen überleben...
In den Uferzonen gibt es immer zwischen den unterschiedlichen Vegetationen, seien es Wurzeln, Sträucher oder auch nur kleine "Buchten", erstaunlich ruhige Zonen, geschützt vor Schwemmgut und Geschiebe... Je höher der Fluss oder Bach anschwellt, desto mehr solcher Fluchtzonen entstehen... im Extremfall weichen die Fische sogar in überflutete Flachwasserzonen (Weideland oder flache Uferabschnitte) aus. Man liest immer wieder von beherzten Anglern, die nach grossen Fluten die Uferzonen absuchen nach zurück gebliebenen Forellen, die beim Abschwellen des Wasser den Weg in den Bach nicht mehr fanden... und nicht selten gibt es da erstaunliche Bilder von kapitalen Tieren, die entweder noch lebendig zurück gesetzt werden konnten oder aber in der Brühe des Flutwassers verendet sind....

Es muss so Ende der 80'er gewesen sein, als die Gürbe extremes Hochwasser hatte... halb Toffen wurde damals überschwemmt. So auch die Schreinerei eines Freundes, der nahe des Gürbeufers seinen Betrieb hatte. Am nächsten Tag, bei den Aufräumarbeiten, fanden wir sogar auf dem Parkplatz der Schreinerei eine Forelle, welche in der braunen Sauce noch am Leben war...

Gruss Tinu

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OmmE    0
Genau Tinu, dass war 1990 (ich war damals 18J.) und mag mich sehr gut erinnern was für eine Sosse da in Belp geschwommen kam.
Wie doch die Zeit vergeht. Aber das damalige Hochwasser hat sich auf den Fischbestand in der Gürbe katastrophal ausgewirkt. Die Gürbe ist bis heute nicht mehr so wie sie vor dem Hochwasser war.

Ich hoffe sehr das in der Zulg mehr überlebt hat als damals in der Gürbe.

cheers
Omme

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