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Jack the Knife

Fischsterben in der Bina in Niederbayern, wieder hat eine Biogasanlage Schuld!

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Hi Leute,

hier mal zum Nachlesen, was dort letzte Woche passiert ist.

http://www.polizei.bayern.de/niederbayern/news/presse/aktuell/index.html/155551

Da ich am Wochenende meine Eltern dort besucht habe, kam ich mit diversen Anglern aus dem ansässigen Verein zum Sprechen.
Der komplette Fischbestand ist im Eimer, neben Nasen, Aiteln/Alet, Barschen/Egli, diversen Forellen, Hechten,Gründlingen, Koppen, Schmerlen, Karpfen, Schleien, Barben und anderen Weißfischen , gab es auch einige Aale und so weiter zu beklagen.
Sie fischen mehr oder weniger täglich seit dem Unfall mehrere Zentner Fisch aus dem Kleinfluß, die Arbeit der letzten Jahre ist somit dahin, traurig aber leider wahr.

Was ich nicht verstehe ist, daß man solche Anlagen auf einem Berg erlaubt, welcher mehr oder weniger am Fuß diesen Bach bzw Kleinfliuß hat, zudem ist es ja leider nicht der erste Unfall an dieser Biogasanlage, seit dem Bestehen der Anlage gab es schon mehrere "kleine" Unfälle, die jedoch glimpflicher abgelaufen sind, heißt für Fische und andere Wasserbewohner bestand keine Gefahr, da die Müffelbrühe vor dem Gewässer gestoppt werden konnte.

Schon traurig mit Anzusehen, was mit Gewässern so passiert, an denen man früher selbst gefischt hat und deren fabelhaften Fischbestand man kennt.

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Gast   
Gast
Hi Andreas

Ja, das ist einfach ne Schweinerei oder das Ganze einfach nicht mit allen Szenarien bis zum Schluss durchdacht...
wie man es auslegen will, darf oder kann... die Politik oder die Verantwortlichen schieben es ja eh ab und so weiter...
daher...

Zu dem Thema ein wenig ausgedehnt, habe ich letzte Woche ne Anfrage bekommen,.... vielleicht auch der eine oder andere User hier...
In der Umfrage ging es darum, um was sich die Fischereibehörde (oder wie die gerade immer heissen) mehr kümmern sollen,
diverse Themen wurden aufgeführt....
hmmmmmmmmmmmmm,... wenn ich so an die Gülle-Umfälle, den Doubs, die Wasserkraftwerke, die teilweise fehlenden oder falschen Fischtreppen so denke,.. jetzt müssen wir Fischer den Jungs&Mädels da noch auf die Sprünge helfen; so kommt es mir persönlich vor, und denen aufzeigen wo und welches Thema ne gewisse Brisanz hat...
Ich kann da nicht sagen was mir nun mehr Angst macht, dass sie es nicht merken wo und was oder ob sie einfach zuviele "Baustellen" haben und nun die Priorisierung von uns abfragen....
OMG.....

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Hi René,

das Problem liegt meiner Meinung daran, daß in bestimmten Ämtern oder Positionen, die wichtig für die Umwelt sind, keine Leute sitzen, die sich darum kümmern oder dafür interessieren, was sie unterschreiben, nur der Profit zählt, manchmal wird dort wahrscheinlich auch mit Geld nachgeholfen, damit Unterschriften platziert werden.

Bei bestimmten Sachen sollten diverse Ämter(Bauamt, Umweltamt, usw etc) mal die Vereine oder Angler bzw auch Privatpersonen mal befragen.

Auch sollte die Überwachung/Überprüfung solcher Anlagen, wie oben erwähnt alle paar Monate stattfinden, denn wer zum Beispiel schlampig arbeitet ist eine brisante Unfallgefahr, dem gehört bei einem weiteren unsachgemäßen Betreiben der Anlagen die Konzession entzogen.

An und für sich finde ich solche Anlagen nicht schlecht, schließlich brauchen wir ja Alternativen zur Stromproduktion, allerdings sollten diese besser gesichert sein, eine Überwachung muß her, sowohl über das Treiben auf dem Gelände , wie auch der technuischen Anlagen.

ABER, man sollte solche Anlagen nicht in die Nähe von Gewässern bauen dürfen.

Ich kenne ja die Arbeiter nicht in den Ämtern der Schweiz, allerdings "verschlafen" viele Ämter den Fortschritt und die Mitarbeiter haben immer noch denselben "Bildungsstand" wie vor 50 Jahren, als die Verbauung der Gewässer und so weiter ihren Höhepunkt erreicht hatte, heißt man müßte endlich mal jüngere Mitarbeiter einstellen und die Alten , die das Sagen haben auf Kurse schicken oder mal vor "Ihre" vollendeten Tatsachen stellen, also weg vom Schreibtisch und raus in die Natur, vor Ort also.

Ein Auswahlkriterium für die Stelle wäre auch welche Hobbys sie haben, Jäger und Angler, ebenso andere Naturverliebte wären bei mir an vorderster Stelle.

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Gast   
Gast

Hi Andreas,

da stimme ich Dir zu aber wenn da beispielsweise nur "Schreibtisch-Menschen" sind, wird es schwierig...
ich verstehe was Du meinst und wie gesagt, teile Deine Meinung....
Ich denke zwar schon, dass hier teilweise ein Wandlung nen gewissen Einzug gehalten hat aber der schreitet nicht so schnell voran wie die Umwelt es eigentlich fordern würde....
Das Thema mit den Fischsterben trifft bei mir auf nen wunden Punkt.. da kann ich echt ranzig werden.....
daher, lass ich mal meine Äusserungen................
Sachlich was ich Denke, habe ich geschrieben... des passt scho.....

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