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romawe    0
Zielfisch Karpfen

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Geschichte:

Der Karpfen (Cyprinus carpio) ist ursprünglich in Asien beheimatet. Bereits chinesiche Hochkulturen lange vor unserer Zeitrechnung pflegten Karpfen in Teichen zum einen als Haustiere, zum anderen als Speisefische. Die leicht transportierbaren Tiere, die auch mit wenig Sauerstoff zurecht kommen, fanden ihren Weg über Händler schon zur Zeit der Römer nach Europa. Vor allem in Osteuropa, dem Balkan und Italien wurden Karpfen von den Römern gehalten. Später, im frühen Mittelalter fanden die Tiere ihren Weg dank Mönchen auch ins nördliche und westliche Europa. Christliche Fastenzeiten verlangten nach Alternativen zu Fleisch, welche die leicht züchtbaren Karpfen decken konnten. Der Karpfen war im Mittelalter ein wichtiger Speisefisch und wurde selbst von Königshäusern gezielt vermehrt und in riesigen Teichanlagen gehalten. Auch heute noch ist der Karpfen in Osteuropa der wichtigste Speisefisch und wird zu Millionen gezüchtet und gemästet.

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Der Karpfen in der Sportfischerei:

Seit jeher wurde der Karpfen von Anglern befischt. In den letzten hundert Jahren verlor der Karpfen jedoch an Bedeutung. Die technische Entwicklung von besserem Gerät erlaubte mehr und mehr das erfolgreiche Angeln auf Raubfische wie Hecht, Zander und Salmoniden. Auch die gastronomischen Anforderungen wuchsen. Der Karpfen, mit seinem eher fettigen und wenig schmackhaftem Fleisch wurde auf dem Mittagstisch verdrängt. In den letzten zwanzig Jahren erlebte die Karpfenanglerei jedoch eine wahre Renaissance und entwickelte sich zur vermutlich am meisten spezialisierten Anglerei. Der Boom der letzten Jahre brachte ganze Kataloge von Karpfentackle in den Laden.
Der Karpfenangler ist meistens komplett überrüstet. Ein Karpfenansitz ist oft mit Gepäck von vielen Dutzend Kilo verbunden. Neben technischer Ausrüstung gehört meist Zelt und Liege dazu. Karpfenangler sind stationär und richten sich am Angelplatz ein. Geselligkeit ist für den Karpfenangler wichtig. Meistens wird den Karpfen über ganze Wochenenden nachgestellt. Die Karpfenanglerei braucht Geduld, Vertrauen ins Konzept und verlässliches Gerät. Karpfen können locker 40 Pfund und mehr auf die Waage bringen und sind deshalb auch gute Kämpfer.

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Techniken der Karpfenanglerei:

Es sind für die Karpfenanglerei praktisch alle gängigen Friedfischtechniken möglich. Das Angeln auf Grund, mit Zapfen oder Grundblei, das Angeln in der Strömung mit der Feedertechnik, Schwimmbrot im Sommer… es ist fast alles möglich und richtig eingesetzt führen alle Techniken zum Erfolg. Besonders ist natürlich die Technik mit Boilies auf Grund zu erwähnen, die als die erfolgreichste und am meisten praktizierte erwähnt werden darf. Das Angebot an nötigem Tackle zu dieser Technik füllt in jedem Angelshop ganze Regale, dutzende Seiten in jedem Katalog, aber vor allem auch den Geldbeutel des Händlers…

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Wettfischen:

Der Karpfen gilt als der wichtigste Fisch für Sportwettkämpfe. Weltweit, von Australien über Südafrika nach Europa bis nach Amerika gibt es professionelle Teams, die sich an Weltmeisterschaften auf allen Kontinenten dem Karpfenangeln widmen. An guten Seen werden von solchen Teams innert hundert Stunden bis zu 1500 Kilo Fisch gefangen. Der aktuelle Rekord liegt bei 1850 Kilo in 96 Stunden… Mit 6 Ruten und einem Dreierteam…



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Gast   
Gast

Hi Tinu

Thanks für Deinen Bericht...
Ich hoffe der Simi; Karpfen-Freak, kann dann auch noch ein paar Zeilen für uns schreiben....
er war oder ist ja ein Carp-Fisher bevor er zu den Welsen kam....
wir werden dieses Jahr ein paar Stunden am Wasser verbringen...Tackle-Mässig und Info's, kann er zu diesem Thread bestimmt auch noch viel beitragen...

werde am Abend dann auch noch 1,2 Foto's reinstellen....

Danke Tinu!!

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romawe    0
Hallo zäme...

ja, wäre cool, wenns sich hier noch ein paar Karpfenangler melden würden. Der Karpfen ist in der Schweiz nicht wirklich der Zielfisch Nummer Eins... das weiss ich. Doch ist Haken.ch international, und in Deutschland oder Österreich siehts ja schon ein bisschen anders aus... Mag daran liegen, dass es bereits viele grosse Plattformen gibt, die sich ausschliesslich mit den Karpfen beschäftigen...

Ich habe mich absichtlich zurück gehalten in Sachen Technik und Zubehör. In der Hoffnung, dass sich nun der eine oder andere auch mitteilen möchte...

Also, Carp-Lovers..... haut in die Tasten!

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Gast   
Gast
Der Karpfen gehört zwar auch bei mir nicht zu den Zielfischen, dennoch geht mir ab und an mal einer beim Schleienfischen an die Haken. Dennoch finde ich dieses Thema rund um den Fisch sehr interessant und ich werde es im Auge behalten.
Was das ganze Takle angeht finde ich bei manch einen Karpfenangler sehr übertrieben. Ich bin zwar auch gut ausgestattet was Zubehör rund ums Angeln angeht, doch es hält sich in Grenzen. Wenn ich mir all das zulegen würde was es zum Karpfenfischen gibt da würde ich ja mit dem ganzen Auf und Abbau länger brauchen als wie ich Zeit zum fischen habe. :D
Man brauch nicht wirklich alles..."oder?":unsure: Nee ich glaube ein ordentlicher Tauwurm bringt auch seinen Fisch.
Zu den Murmeln kann ich nichts sagen ... damit habe ich noch nie gefischt.
Aber ich freue mich auch in diesem Thread über eine rege Beteiligung, damit ich auch in Sachen rund um den Karpfen dazu lerne.

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romawe    0
Hallo Sascha

du hast bestimmt recht, wenn es um die Ausrüstung geht. Doch ich denke, dass genau das auch die Karpfenanglerei ausmacht. Vielleicht kann man Karpfenangler mit Autofreaks vergleichen... Um von A nach B zu kommen brauchst du ein Auto das fährt, mehr nicht. Doch ein echter Freak verbringt 10 mal mehr Zeit mit seinem Auto beim Tuning und Putzen.
Natürlich kann man einen Karpfen auf gut Glück an einem kurzen Angeltrip nach Feierabend fangen. Das echte Angeln auf Karpfen bedeutet aber etwas ganz anderes... es ist Religion. Man baut sich sein Camp auf, man mischt Futter, man tüftelt am pefekten Köder, man baut sich die perfekte Montage... Angeln auf Karpfen ist anders... es ist ein Ritual, und jeder hat seine ganz eigenen Gewohnheiten.

Wenn man es mit dem Tierreich vergleichen möchte, so ist der Karpfenangler die Kreuzspinne, die während Stunden ihr geometrisch perfektes Netz spinnt, um ein oder zwei Mücken zu fangen, während der Spinnfischer die Katze ist, die sich ihrer Beute anschleicht und im richtigen Moment zuschlägt....

Ich denke, auch die Welsfischer betreiben einen grossen Aufwand, um an ihre Beute zu kommen. Auch dort ist das ganze Drum herum genau so wichtig wie der gezielte Wurf... den es ja in der Welsfischerei meist nicht mal mehr gibt...

Gruss Tinu

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Gast   
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Du hast es auf den Punkt genau beschrieben Tinu...
Wels- und Karpfen-Fischerei ist aufwendig, ne Tackle-Schlacht und ne Schlepperei... aber.... ohne Fleiss kein Preis...
werde mir dann im April mühe geben, mal ein Foto von so nem bepackten Boot zu machen... urg... mir grauts jetzt schon wieder... hoffentlich die Jungs nehmen nicht zuviel Material mit......

Bei der Karpfen-Fischerei kommt es zunehmends auf die Köderpräsentation an, wo liegt der Köder, ist er auf oder neben der Fressroute, auf dem Futterplatz, neben dem Futterplatz, hinter dem Futterplatz...
Welche Boilies kommen zum Einsatz, welche haben das letzte mal gefunzt, füttere ich mit Partikel an, wie ist der Untergrund (schlammig = längeres Vorfach da Blei einsinkt / satter Untergrund = kürzeres Vorfach), Festblei oder Laufblei...
fische ich entlang eines Krautfeldes muss/kann ich mit PVA-Schaum den Haken "schützen", nehme ich PVA-Bags, lege ich Montage mit Boot aus; darf ich das, kann ich werfen; wenn ja, wie weit (Markierung Futterplatz) etc., etc...
viele Aspekte und Taktiken kommen hier zum tragen...

Ich selber muss auch noch vieles über die Moosrücken lernen, bin daher an Zeitschriften wälzen, Video's kucken und
learning by doing.... daher werde ich wohl, wenn ich in der Schweiz fische, vermehrt auf die Karpfen ansitzen....
meine ersten Karpfen habe ich im Teenager-Alter im Gemeinde-Gewässer gefangen mit Schwimmbrot....finde das noch immer geil, nen Karpfen auf Schwimmbrot... coole Sache....

Daher im Themen-Bereich zugleich ne Frage; wer von Euch fischt am Türlersee?
Hätte da 1,2 Fragen,.... bitte um PN... vielleicht können wir da mal was aufziehen.....

in dem Sinne, freue ich mich auf weitere Schreiber....

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Gast   
Gast
So, es hat zwar 2,3 Tage länger gedauert als ich es selber wollte, aber ja...
ihr wisst ja wie es ist, ihr kommt von der Arbeit, geniesst den Moment des Daheim-Seins und
der Abend vergeht im Fluge... plötzlich Heia-Zeit...

aber heute, heute nahm ich mir die paar Minuten für Euch...

Daher, stelle ich euch ein paar wichtige Details für die Karpfenfischerei vor...

zuerst mal die Bleie, allesamt abegeschirmt, in verschiedenen Formen und gewichten; von 60gr bis 130gr,
für alle Gewässer- und Untergrund-Möglichkeiten; Sand, Steine, Schlammig etc...

https://haken.ch/archuploads/img18411_5791.jpg

dann die verschiedenen Vorfächer; das Fluorcarbon D-Rig, sieht man leider nicht so gut, daher hab ich das Foto gleich wieder gelöscht.... (normales Vorfach und eines für die speziellere Tarnung)

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Dann noch das Futter, Hanf, Tigernüsse und Hartmais

- Hartmais lasse ich mit heissem Wasser aufquellen und dies über Tage; bis er so richtig "schön" säuerlich riecht

- Hanf lasse ich in der Thermoskanne mit heissem Wasser am Morgen des Angeltags kurz wirken (gibt ne schön ölige Wolke beim Futterplatz

https://haken.ch/archuploads/img18411_5793.jpg

- Tigernüsse werden aufgekocht, das Wasser nach dem abkalten, kann man benutzen für das Futtermittel (Feederfutter, Pellets etc), da gibt es ne schöne Glukose und das lockt...
Die Nüsse selber, können einzeln oder zu 2t am Haar angeboten werden.... (die Schale ein wenig abschaben, das lockt zusätzlich)

Dann kommen noch die anderen Futterzugaben, Pellets, Feederfutter, Mais und Boilies.
Die Geschmäcker können verschieden sein, das Angebot riesig und somit ist es jeden Karpfenfischer überlassen, sich für ne Variante und Grösse zu entscheiden.

https://haken.ch/archuploads/img18411_5794.jpg

Was man auf dem Bild ganz rechts auch noch sieht; den Sack mit dem weissen Zeug, das ist PVA-Schaum,
bei schlammigem oder krautigem Untergrund, kann so ein PVA-Stück auf den Haken gezogen werden, dann sinkt der Haken langsam und legt sich nicht gleich in jeden Schlamm oder ins Kraut; Ausnamen vorbehalten.....

Falls mal nachgefüttern werden will/soll, kann dies mittels der auf dem Bild gezeigten Futterrakete vorgenommen werden (es geht auch mit Futter-Rohr oder Futterschleuder; auch nach Distanz und Vorlieben)

Ich rücke den Karpfen mit 3 grössen von meinen Baitrunnern auf die Pelle; 6000er, 8000er und 12000er; je nach Gewässer und Distanz die ich fischen will.
Die Ruten fische ich in Stärken von 2,75 und 3 lbs (Shimano Tribal in meinem Fall)

https://haken.ch/archuploads/img18411_5795.jpg

Ich hoffe, dieser kleine Einblick, war für den einen oder Anderen ein wenig interessant...

Für Fragen, bin ich gerne da....
hoffe aber auch, dass ein paar Karpfenfischer noch was von ihrem Tackle etc. sehen lassen....

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Lüku    0
so leute!!

man nehme.......15 kg pellets,8kg partikel und 6 kg boilies und säht das auf eine woche verteilt auf eine aussichtsreiche stelle. so die theorie!
mal schauen was geht am mittwoch sitzen fipu und ich an die aare und hoffen wir können ernten:D vielleicht gibts sogar noch einen kurzbericht......

übrigens die murmeln beziehen wir neu von den bait brothers! mann o mann die dinger sehen echt vielversprechend aus......

gruss lüku

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Teranos    0
Danke @Tinu und Rönner für das nähere belichten eurer Zielfische. Wusste bis dato noch nicht viel vom Karpfenfischen. Warum muss man eigentlich ne halbe Tonne Futter rauswerfen? Gehen die dann überhaupt noch auf die Köder? Die sind doch vollgefressen nach so viel vorfuttern oder nicht? Könnt ihr da evtl noch genauer drauf eingehen? Würd mich interessieren :cool:

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romawe    0
.... :D mit einer halben Tonne könnte das wirklcih zum Problem werden....

Das Anfüttern von Karpfen ist nicht zwingend. Es gibt zwei Möglichkeiten, auf den Karpfen zu angeln... der gut vorbereitete Ansitz oder das spontane Angeln...

Der gut vorbereitete Ansitz bedeutet Anfüttern ein paar Tage vor dem eigentlichen Angeln. Der Karpfen ist ein Wandervogel... Er hat einen ziemlich geregelten Tagesablauf. Das heisst, Karpfen haben Schlafplätze, Fresstrecken und Sonnenplätze. Beim Anfüttern geht es darum, einen, respektive die Karpfen an einen ergiebigen Futterplatz zu gewöhnen. Diesen werden sie sich mit der Zeit merken und besonders intensiv auf Fressbares durchwühlen. Während Karpfen auf einer Fressstrecke in der Minute zwei oder drei Meter vorwärts ziehen, kommt es so zu einem Verweilen von einer Stunde oder mehr am selben Platz. Die Stunde des Anglers....

Beim spontanen Angeln auf Karpfen geht es in erster Linie darum, eine Fressstrecke zu kennen oder durch Erfahrung eine Fresstrecke zu vermuten. Dort wird dann eine gewisse Menge an Futter angeboten um die Karpfen zum Verweilen zu animieren. Zuviel Futter kann tatsächlich dazu führen, dass die Karpfen vor lauter Nahrung nur noch per Zufall den Köder erwischen, zu wenig Futter lässt die Karpfen aber weiter ziehen... es ist also eine heikle Sache, die richtige Menge Futter zu platzieren. Einen Fisch aus der Gruppe zu fangen ist Glück... zwei oder drei ist Können und Erfahrung....

Das Futter soll auch so gewählt werden, dass sich die Karpfen daran nicht unbedingt satt fressen können. Schmeisst du 15 Kilo Boilies raus, so sind die Jungs irgendwann tatsächlich satt.... gibt man aber ein feines Grundfutter, das sich locker auflöst ins Wasser, so werden die Karpfen grossen Appetit bekommen, aber nur wenig Nahrung zu sich nehmen können... ein Boilie oder ein Pellet wird dann eher als grosser Happen entdeckt und geprüft, was zum Haken des Fisches führt.

Gruss Tinu

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Sehr gut erklärt Tinu! Hätte es nicht besser machen können...

Was man noch sagen kann ist, dass man sowohl beim spontanen Ansitz als auch beim geplanten immer flexibel sein sollte wenn man Fische fangen möchte... Damit meine ich sowohl Futter, als auch die Spots.

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Gast   
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Ich denke die Menge des Futters hängt vom Gewässer und des Bestandes ab.
Wenn Karpfen in Fresslaune sind fressen und Sch*** sie in einem Zug und das voll durch ohne Stopp!

Sowie die Baitbrothers-Jungs bewiesen am Pusiano: An einem Tag und in einer Nacht kappe 100kg Futter ins Wasser schmiss und einen nach dem andern landen konnte. 8 Ruten und kein Schlaf... permanent Bisse kassiert.
Dies ist aber eine Ausnahme in welche er voll reingelaufen ist.

Hast du viele Fische am Platz hau Futter raus. Ansonsten ziehen Sie weiter um Futter zu suchen wenn keines mehr da ist.
Schwierig ist es abzuschätzen wieviel..dass Problem habe ich auch!
Vollgefressen wenn die Fische im Fressrausch sind gibts meiner Meinung nach nicht...nur mit falschem Futter.

Gruss Fipu


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Gast   
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Hola Jungs...

gut erklärt und reizt zugleich dass ich an's Wasser sitzen möchte...

Was man hierzu noch weiterführend erklären kann/könnte, ist Futter welches die Verdauung des Karpfens fördert d.h. Futter welches der Karpfen besser verarbeiten kann, hierzu wird häufig mit Partikel gefüttert resp. der Platz vorbereitet....
Der Karpfen lernt somit, dass auf dem Platz futter liegt, es passiert ihm nichts bei der Futteraufnahme und der Hunger kommt eher wieder.
Zusätzlich kann dann noch mit gequollenem Hanf angefüttert werden; gibt ne schöne, wohlschmeckende Ölspur....
Kurz vor dem Ansitz ein paar Boilies, Tigernüsse oder Hartmais anfüttern und die Chancen werden erhöht am Angeltag.

Wie es Tinu mit den einzelnen "Stand-Plätzen" erklärt hat, ist perfekt....so läuft es ab...

Wenn man natürlich noch den Schlafplatz der Karpfen weis, besteht immer noch die Chance, das wenn ein Köder dort platziert wird, der Karpfen einfach aus Lust den einsaugt.....(vergleichbar wenn wir am Abend auf dem Sofa sitzen, TV chillen und genüsslich Chips, Nüssli oder sonst was kredenzen.....:D:whistling::D)

Aber noch schöner und spannender... ist ein Karpfen mit dem Schwimmbrot zu fangen....
dann geht der Fisch ab wie ne Lok.... das machen sie eigentlich sowieso aber das Einsaugen an der Oberfläche... Adrenalin pur...

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romawe    0
Da hat Fipu schon recht.... die Karpfen haben ja keinen Magen, sondern nur einen Darm. Kann sein, dass die Karpfen also kein Völlegefühl entwickeln.... sondern einfach fressen, solang was da ist.... allerdings, wie auch Fipu schon geschrieben hat, kommts trotzdem aufs Futter an.... leichtes Futter, das den Fisch praktisch nur durchläuft ist sicher besser geeignet als harte Brocken, die verstopfen...

Solche Rauschfressen haben wir an unserem See auch schon erlebt... in drei Stunden 23 Stück... alle zwischen 4 und 10 Kilo...

Eine grosse Gruppe, die wie ein gigantischer Staubsauger daher kommt und alles reinsaugt, was nach irgendwas schmeckt...
Ab und zu lustig, aber nicht unbedingt nötig.... ein paar Runs pro Ansitz sind mir angenehmer....

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Michael    375
Was mich interessieren würde ... Können sich die Karpfen totfressen?

Bei uns am Rhein werden Äschen mit Mais angelockt, zum Teil sind die Äschen, die man rausholt einfach Kugelrund. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es den Fischen gut tut.

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Gast   
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@Michael

so wie ich weis, eigentlich nicht...
wir haben schon Karpfen gefangen, die haben dann auf der Matte wieder gewisse Boilies (Sorry für den Ausdruck) ausgeschissen.....
daher,.. Fressen, Darmgang und bald wieder raus.....

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Teranos    0
Bei uns darf nicht mit Mais angefüttert oder geangelt werden (wegen Aufblähungsgefahr). Da der Karpfen ja über keinen Magen verfügt, sollte ihm dies auch nicht sonderlich viel ausmachen. Was ist jedoch mit all den anderen Fischen? Wie Michael beschrieben hat z.b die Äschen mit kugelrunden Bäuchen. Ich glaub auch nicht gerade das dies für die anderen Fische gesund ist.

Oder verwendet ihr speziellen Mais? Bitte nicht falsch verstehen, will hier keinem auf die Füsse tretten :) mach mir halt nur einige Gedanken darüber.. Durch das "Vorfüttern" werden doch auch andere Fische angelockt. So lässt isch ja kaum vermeiden das diese auch was abkriegen was evtl. nicht für sie bestimmt wurde. Irgend einen Grund wird es ja geben warum dies in meinem Verein verboten ist. Denke nicht das dies wegen den Fischfürzen welche evtl. beim Aufblähen entstehen können so geregelt ist? :rolleyes:

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romawe    0
Hier im Land der armen Fischer ist natürlich Mais ein begehrter Köder, resp. begehrtes Anfütterungsmaterial. Allerdings schmeisst niemand Mais ob gekocht, gequillt oder roh ins Wasser.... zum anfüttern wird die Polenta gebraucht. Dann ein oder zwei Maiskörner an den Haken... Dies wird allerdings nur von den wirklich armen Fischern benutzt. Wer ein paar Lei aufbringen kann, besorgt sich Futtermehl mit diversesten Geschmacksrichtungen... mit ein bisschen Wasser angefeuchtet, kann man damit wunderbare Futterballen formen, die sich in allen Grössen werfen lassen... ob von Hand, Schleuder, Katapult, mit der Rakete oder einfach ums Blei gepresst direkt zusammen mit dem Köder am Haken...

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Gast   
Gast
anfüttern
100% sicher ist das der karpfen keine schäden davon trägt aber wenn einer weiss was für futter und wohin damit dann ist ein drill fast sicher ! aber dann muss auch das ganze drumherum stimmen !

gruss j https://haken.ch/archuploads/img20907_6660.jpg

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Hi Leute,

mich würde mal interessieren, wer irgendwann mal das Gerücht verbreitet hat, daß es die Karpfen beim Fressen von ungekochten Mais aufbläht, in diversen Angelzeitschriften liest man zwar so einiges, aber ob dies oft so glaubwürdig ist, muß jeder für sich entscheiden, gelesen habe ich es auch schon in diversen Karpfenanglerzeitschriften, allerdings fehlte jedesmal eine Begründung, sowie eine glaubwürdige Beweiskraft, vielleicht verbreiten ja Mitarbeiter von diversen Boilieherstellern diese Maisgerüchte, wer weiß das schon.
Eine Wissenschaftliche Studie hierzu wäre mal interessant, aber von mehreren unabhängigen.

Totfressen können sie sich daran ebensowenig.

In der Karpfenzucht wird zum Beispiel viel mit Weizen und Mais gefüttert, dies hat aber mehrere Gründe, Finanzen sind auch ein Grund dafür.
Anderen Fischen macht dies ebenso wenig aus, vollgefressen sind sie meist sehr, aber aufgeblähte habe ich bisher weder gesehen, noch über Bekannte oder Freunde gehört.

Die meisten Vereine verbieten das Anfüttern mit Mais, egal ob gekocht, gequollen oder roh, weil er im Vergleich zu Boilies, Pellets oder anderen Partikeln weitaus günstiger und somit für jedermann erschwinglich ist, also auch in Massen angefüttert werden würde, was sich natürlich irgendwann negativ auf die Wasserqualität auswirken würde.
Zum Glück gibt es bei uns hier in den meisten Gewässern Beschränkungen, was die tägliche Futtermenge betrifft.
Manchmal ist indirektes anfüttern verboten, also tage- oder wochenlanges anfüttern, gefeedert werden darf aber.

Mais kann zwar zum Gären beginnen, bevor dies jedoch passieren würde, hat der Karpfen sie schon wieder ausgeschieden.

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Gast   
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geblähte karpfen
bin oft mit karpfen cracks am wasser und anfüttern tun die meisten doch ich habe noch nie einen geblähten karpfen gesehen oder davon gehört und ich bin oft in frankreich wo sie wie die bekloppten anfüttern und alles dafür tun das auch ja genügend futter an den angel plätzen liegt bevor sie dann ansitzen ! aber geblähte tote karpfen hab ich noch keine gesehen daher glaube ich nicht an karpfen die sich zu tode fressen !
die natur hat das schon geregelt aber ob der karpfen über ein völlegefühl verfügt weiss ich nicht jedoch hat mein bruder einen teich mit karpfen und wenn man etwas zu viel futter hinein tut bleibt meist etwas übrig daher kann ich nur vermuten das der karpfen merkt wann genug ist ! es ist ja auch so das sich nicht nur der karpfen an den futterstellen bedient weissfische haubentaucher blesshühner etc. und ich kenne gewässer da müssten die karpfen aufgrund des anfütterns reihenweise explodieren!


gruss j

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Gast
Mais enthält viel stärke. diese zu verdauen benötigt viel energie. Gekochter mais verliert an stärke.
Aufgebläht ist umgangssprachlich zu verstehen.
Schaden nimmt der karpfen beim fressen sicher nicht so schnell...er ist klug genug und weiss wann von was zuviel ist.

Gruss fipu

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