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Forelle1958

Zielfisch Bachforelle

Empfohlene Beiträge

Forelle1958    400
Hallo zusammen
Da René bereits vorgelegt hat, getraue ich mich nun auch. Die Bachforelle (salmo trutta fario) trifft man bekanntlich in zahlreichen Gewässern in der Schweiz und in vielen anderen Ländern.

Sie lebt in zahlreichen Fliessgewässern bis um Kleinstbach, aber auch in Bergseen. Im Mittelland hat dieser wunderschöne Fisch zum Teil Probleme, allein schon deshalb weil die Bachforelle zu warme Wassertemperaturen nicht gerade liebt. Schon eine Temperatur über 18 Grad über längere Zeit kann zu einem Problem werden.

Gerade in kleinen Bächen ist für mich die Fischerei auf die Bachforelle eine echte Herausforderung. Die Fische sind sehr scheu und man muss ich meist genau überlegen, wie man an das Gewässer herangeht, ganz besonders bei klarem Wasser. Gerade sehr schwer zugängliche Stellen sind in der Regel vielversprechend.

Befischt werden kann die Bachforelle mit zahlreichen Ködern und Methoden. Die Bachforellen-Pirsch ist daher für Würmli-/Bienenmadenbader, Spinn-, Wobbler-, Nymphen- und Fliegenfischer immer wieder ein echte Herausforderung.

Selbst der Fang einer Bachforelle von 30cm aus einem kleinen Fliessgewässer ist für viele Fariojäger ein "kapitales" Erlebnis.

https://haken.ch/archuploads/img15277_4917.jpghttps://haken.ch/archuploads/img15277_4918.jpghttps://haken.ch/archuploads/img15277_4919.jpg

Wünsche allen Fario-verrückten einfach viel Vergnügen in der bald beginnenden Saison und bin gespannt auf eure Erfahrungen, Köder-, Geräte- und Gewässertipps.
Petri und Gruss
Martin



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Gast   
Gast
Hi Martin

Thanks for 1st Steps...!!!!

schöne Bilder die Du uns da zeigst.... irgendwie, hatte ich so die Vermutung, dass Du der "Nachkommer" bist...

gut geschrieben und nice to show...
weiter so..

Würde Dich gerne mal begleiten, wenn's dann wieder losgeht...
finde das ne supertolle Fischerei, so schön leicht... :pinch:

Gruss aus Sursee

René

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fari85    0
ich stimme dir absolut zu tinu.
die bafo ist mein lieblingsfisch.
beim befischen verlangt sie einem manchmal alles ab. sie hat halt ihren unterstand(stein,wurzel,unter büschen.....)
und sitzt am boden. sie steht nicht wie ein regenbogner oder eine äsche im offenen wasser ausser sie ist auf futtersuche. wie bei anderen fischen, je grösser desdo schwiriger zu fangen

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Forelle1958    400
@fari85: zum Glück geht's ja bald wieder los. Dann gibt es hier sicher einiges zu berichten:)
@René: müssen wir machen. Ist einfach noch die Frage wo. In meinem Tössrevier habe ich pro Saison gerade mal drei Gast-Tageskarten zur Verfügung. Aber vielleicht lassen sich auch die Berner Oberländer Jungs zu einer gemeinsamen Fischerei überzeugen. Die haben nämlich auch ein paar ganz interessante Bäche:)

Grüsse aus dem Tösstal
Martin

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esko    0
ja die bachforelle!
ein wunderschöner fisch! ich liebe es auf sie z angeln. für mich ist es eine der spannendsten fischereien. auch schon nur daher, wie man am gewässer unterwegs ist...vie klettern und laufen und das mag ich!
und hat man dann eine forelle am haken dann kämpft man mit reinem muskel! auch bereits kleine forellen kämpfen weit mehr als andere fische, die doppelt so gross sind. und ohne wiederhaken ist der drill sowieso doppelt so spannend und bringt die knie schnell mal zum schlottern!

ich freue mich auch riesig auf die bafosaison!
@rené: ja im berner oberland gibts wirklich wunderschöne bäche! wenn du lust hast kannst du dich ja mal melden und kommst vorbei. dann können wir mal ans gewässer. nici wär dann sicher auch dabei! der ist ebenfalls voll begeistert vom bachfischen!

gruss jöshu

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esko    0
ochh...martin darf am 1. ricci am 15. und ich erst am 16. :( zumindest bei uns in bern...denn für den 3./4. geh ich mit nici auf basel an die birs da wir nich so lange warten können :-O:D

@ricci: wunderschöner pool!!!:squint:

gruss jöshu

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Forelle1958    400
@ricci: genauso muss es aussehen:D. Die Steine bieten bei klarem Wasser gute Deckung, aber die Aeste;(
@jöshu: auf die zwei Wochen kommt es ja auch nicht an (zähle zwar selbst die Tage; noch 31!!!!)

An Alle
Nimmt mich Wunder wie ihr zu Saisonbeginn den Bafos in den Bächen nachstellt? Bei uns liegt im oberen Teil des Reviers am 1. März meist noch Schnee und der Bach ist teilweise vereist (die tieferen Pools kaum). Bei den sehr tiefen Wassertemperaturen sind die Forellen in der Regel noch voll im Energiesparmodus, d.h. kaum aktiv und verharren am Grund im eher tiefen Wasser oder unter Unterständen.

Mit Spinner und Wobbler hatte ich im vergangenen Jahr zu Saisonbeginn kaum Bisse. Mit dem 2 oder 3-Gramm Bachzapfen und Wurm oder Bienenmade in Grundnähe wenigestens vereinzelt. Je nach Beschaffenheit der Pools (Steine, Felsen, Altholz) aber fast mehr Hänger als Bisse;(

Was ist eure Erfolgsmethode zu Beginn der Saison?

Bin gespannt auf eure Antworten
Martin

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Schöne Bilder!

Bei mir geht es ab 15.03. los wenn nichts schief geht.

@Martin

Lern Fliegenfischen und nimm einen schönen Maraboustreamer den du dann schön langsam an deinen Spots einstreamerst :D. Langsamer kann man Kunstköder im Bach kaum führen.
Falls das mit dem Fliegenfischen bis zum Saisonbeginn nicht funktioniert kannst du es ja mit Wurm oder besser noch Köderfisch am Einzelhaken probieren. Wenn nötig wird dann noch Schrot auf's Vorfach geklemmt und das ganze langsam eingezupft....
So würde ich es wohl machen wenn Kunstköder nicht funktionieren...

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esko    0
hey martin
ich werde eine tipmontage mit 2 gramm blei, welche 20cm hinter dem haken aufs vorfach geklemmt werden verwenden. als köder wurm und falls das nich haut bienenmade...aber wurm geht meist :D
ich will es auf jeden fall auch noch mit dem tiroler versuchen...bei ganz tiefen pools kommt man mit den 2 gramm nich auf den grund. deshalb tiroler oder mehr blei!

gruss jöshu

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Forelle1958    400
Danke Tom und Jöshu für die Tipps
Das mit dem Fliegenfischen steht wirklich zuoberst auf meiner "Pendenzenliste". Die meisten Kurse sind allerdings nach Saisonbeginn (habe in einem anderen Thread schon gute Tipps erhalten).

Wurm und Bienenmade gehörten schon jetzt zu meinem Standardprogramm bei Saisonbeginn, einen kleinen Köderfisch am Einzelhaken könnte tatsächlich eine Option sein (weiss nicht weshalb ich es noch nicht im Bach versucht habe).

Das mit der Tipmontage und zwei Gramm Blei (wie in der Kirel:)) wird in meinem Bach anfangs Saison nicht so recht funktionieren, da die Distanzen bis zu den tiefen Stellen/Pools meist zu gross sind und ich aufgrund der Strömung kaum in Grundnähe komme. Tiroler und mehr Blei sind natürlich eine Option die ich auch schon versucht habe. Das funktioniert tatsächlich, führt allerdings auch zu den unvermeidlichen Hängern. Zudem muss man höllisch aufpassen, dass auf der Schnur IMMER ein gewisser Zug ist, ansonsten auch kleine Forellen den Wurm oder die Made voll schlucken, was auch ohne Widerhaken zu einem unangenehmen Problem werden kann;(

Zuerst werde ich es also mit der Elritze (und genug Blei/oder System) versuchen, da ich noch genügend davon habe (am Oeschinensee hatten die Saiblinge ja lieber Pouletbrust an der Hegene:D)

Sind jedenfalls interessante Anregungen von euch.

Viel Vergnügen und Petri beim Saisonstart
Martin







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Diablo    25
Starte auch am 16.03.2012 und werde wohl dieses Jahr mit der Ultraleicht Spinne im Berner Oberland unterwegs sein.
Mal schauen, was meine Wobbler Box so hergibt und was der Tag so bringt.

Diablo

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Zitat:
@ricci: genauso muss es aussehen. Die Steine bieten bei klarem Wasser gute Deckung, aber die Aeste


Die Äste sind kein Problem Martin, mit einer nicht zu harten Rute und etwas Übung kann man da den Köder "reinspicken".. ;)
Werde es bei Gelegenheit mal versuchen zu filmen.

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Fisherman94    53
Ich freue mich auch schon riesig auf den 16. März, wenn ich endlich wieder an den Bach darf!!!
Ich werde es wohl dieses Jahr mit dem Wobbler in einem Bergbach probieren, mit Nici.
Falls es nicht klappt mit den Wobblern kann ich ja immer noch einen Wurm montieren.... :)
Oder einfach den Tag geniessen.
Übrigens, das mit dem Tiroler funktioniert gut im Bach, habe letztes Jahr so eine 47er und eine 43er gefangen.

Leider müssen wir alle noch etwas gedulden, damit die Bachforellen in Ruhe laichen können, das ist aber auch gut so wir wollen ja in den nächsten Jahren auch noch etwas fangen ;)
Ich hoffe ich werde wenigstens die Zeit noch etwas am Thunersee totschlagen können im Februar, aber bei den prophezeiten Temperaturen Anfangs Feb. von -11 Grad wird das wohl eine heikle Sache.

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Hi Leute,

hier im Voralpenland, habe etwa 100-120Km in die Berge, sind die Gewässer nicht ganz so wild und erinnern durch ihre Umgebung leider auch nicht an "kanadische" Verhältnisse, aber Bachforellen gibt es dennoch genug in den Bächen und Flüssen hier.
Allerdings habe ich auch gelegentlich die Möglichkeit an "wilden" Gewässern zu angeln, die Kulisse entschädigt das Ganze dann wieder.

In meinem Jahreskartengewässer stelle ich ihnen eigentlich bevorzugt mit der Fliege nach, Fotos vom Fliegenfischen folgen dann dieses Jahr, hab auf dem PC nix drauf.
Auch gehe ich gerne mit der Spinnrute und diversen Ködern, wie Kopytos von 3,5 bis 7,5cm, Delalandre Sandra bis 8cm, Wobblern und Blinkern 3 bis 8cm Länge und Spinnern bis zur Größe3 manchmal auch 4, das Fließgewässer ab.
Beifänge von großen Bachforellen mit einer Länge von knapp unter 60cm hatten wir letztes Jahr einige beim Hechtangeln mit Ködern bis etwa 16cm Länge(Wobbler und Gummifische).
https://haken.ch/archuploads/img15319_4931.jpg

Beim Feedern auf Barbe und Aitel (Alet) steigen auch hin und wieder welche auf die verschiedenen Köder(Wurm , Made, Mais , Miniboilies (10-16mm) usw etc) ein.
https://haken.ch/archuploads/img15319_4932.jpg

Auf der Suche beim Wanderangeln nach den Barschen gehen sie auch gerne an die Posenangel, welche dann meist mit Wurm bestückt ist, läßt sich leider nicht vermeiden, allerdings benutze ich dabei sehr große Haken(Gr2-4), weshalb ein Verangeln von Kleinforellen fast verhindert wird.

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Ich werde diese Saison mal einen Versuch mit improvisiertem Tenkara versuchen. Scheint eine sehr interessante Variante Flyfishing für Kleingewässer zu sein. ;)

[youtube]QmKF_FlF3X4[/youtube]

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Gast   
Gast
Hallo zusammen:D

Ich freue mich sehr dass dieser Tread gegründet wurde, er ist wie geschaffen für mich ;)

@ ricci: ja die tenkaratechnik scheint ideal zu sein, gerade in kleinen bächen wo man hinter sich keinen platz zum ausschwingen hat. ich denke ich werde es einfach mit der normalen fliegenrute probieren, kommt ja nicht drauf an.

@ martin: bei uns war das von dir angesprochene problem der trägheit zu saisonbeginn bisher zum glück nicht so schlimm. im letzten jahr bissen die bafos am 16. jedenfalls wie verrückt :D

so und nun möchte ich mal das erste "diskussionstema starten in diesem tread: die wassertrübung/wassermenge.
ich habe nämlich sehr oft die erfahrung gemacht, dass die wassertrübung und die wassermenge an einem tag am bach bei weitem den grössten erfolgsunterschied macht, und nicht etwa die köderwahl oder das anschleichen. Nach meiner erfahrung ist sehr klares wasser nicht gut. man hat zwar oft unzählige bisse, aber das sind zu 99% kleine förnlis, die noch keine scheu kennen. die grossen vertecken sich unter überhängenden ufern, baumstämmen oder steinen und sind, wenn überhaupt, nur noch in den tiefsten stellen zu fangen.
viel lieber habe ich es, wenn der bach leicht angetrübt ist und etwas mehr wasser führt. die grösseren wagen sich heraus und beissen vertrauensvoll zu, wohingegen sich die kleineren erfreulicherweise machmal (leider nicht immer) praktisch zurückziehen. diesen, meiner meinung nach idealen, zustand, erlebe ich oft nach einem kurzen gewitter oder ein bis zwei tagen regen.
es kommt aber auch auf die art der trübung an: ich sprach vorhin von der typisch bräunlichen trübung nach besagten regentagen und gewittern. womit ich hingegen sehr schlechte erfahrungen machte, d.h. fast immer als schneider zurückkehrte, ist die typisch milchig-weissliche trübung, die z.b. durch schneeschmelze entsteht oder in bächen vorherrscht, die aus gletschern stammen (gletschermilch). mal ganz abgesehen davon, dass so ein weisser bach auch längst nicht mehr gleich schön aussiehto_O
Zuviel trübung, egal welcher art, ist aber auch nicht gut. abgesehn davon, dass die bafos jegliches fressen abschalten und sich eine strömungsgeschützte stelle suchen (denn viel trübung heisst auch oft viel wasser), ist es auch sehr gefährlich, bei solchen bedingungen noch zu fischen. ganz besonders wenn man watet, aber auch sonst. für mich ist es extrem wichtig, dass man noch strukturen erkennen kann. wenn der bäch so stark angetrübt ist, dass man keine tiefen stellen, keinen versunken baumstamm und auch sonst keine strukturen erkennen kann, kann das tödllich enden beim waten: wenn man in eine tiefe stelle steht, oder über einen baumstamm stolpert, oder wie auch immer, füllen sich die stiefel mit wasser, mann wird mitgerissen und hat womöglich keine chance mehr, der strömung zu entkommen. kein schöner tod:(! davor wurde beim stiefelkauf oft genug gewarnt. aber eben, es hat keinen wert bei solchen bedingungen so viel zu riskieren. die fische beissen bei so viel wasser sowieso kaum mehr und es ist nocht toll wenn man eine topstelle nicht mehr von einer 10cm flachen stelle unterscheiden kann, weil man keine 10cm ins wasser sieht. so reisst man höchstens alles ab.

so ich wäre fertig mit meiner ansicht dazu.
was sind eure erfahrungen damit und eure meinungen zur wassertrübung und wassermenge? bin gespannt auf eine interessante diskussion unter bachfischern :D

gruss und petri
der, der die tage zählt... Nicola:whistling:

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esko    0
hei nici :D
ich denke auch dass eine leichte trübung meist nicht schlecht ist!
meiner erfahrung nach kommt es aber acuh stark auf das gewässer an. wie wir beide ja auch schon festgestellt haben ist zum beispiel die gürbe deutlich besser bei trübung...aber ein richtiger bergbach, in dem fängt man auch gut wenn es klar ist!

gruss jöshu

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Forelle1958    400
@Ricci: Das mit den Aesten schaffe ich in der Regel auch, ausser wenn der Adrenalin-Spiegel zu hoch ist, d.h. eine schöne Bafo schon auf Sicht erkennbar ist und dann noch überworfen werden sollte;( und wenn der Köder dann mal hängt und man ihn lösen muss ist die Stelle bekanntlich tot! Natürlich benutze ich die Gelegenheit dann meist um ein paar ärgerliche Aeste abzuzwicken (oder aus dem Wasser zu ziehen), da es immer ein nächstes Mal gibt:D. Die Methode von diesem Dr. I..wirkt in der Tat ziemlich interessant, auch wenn im Video die Kescherkünste sehr limitiert scheinen (man keschert eine Forelle nicht erst an Land:P)

@Nicola: das mit den trägen Forellen zu Beginn der letzten Saison verstehe ich auch nur bedingt; die Zürcher müssten eigentlich viel schneller sein, aber vielleicht liegt es auch daran, dass ihr VIEL SPÄTER starten könnt:D

@fisherman94: Das mit dem Tiroler werde ich garantiert versuchen

Und nun zum interessanten Thema von Nicola:
Eine leichte Trübung, bzw. Braunfärbung des Wassers ist auch nach meiner Erfahrung immer höchst interessant. Sehr gute Erfahrungen habe ich nicht nur nach Regenfällen sondern auch zu Beginn von Regenfällen bei ansteigendem Wasser gemacht. Nach meiner Meinung werden dann die Grossen ziemlich unvorsichtig, da der Bach plötzlich eine ganze Speisekarte runterschwemmt und ALLES bedenkenlos gefressen werden kann. Die kleinen Nachwuchshoffnungen drängen sich dann schnell mal an möglichst seichte, strömungsarme Stellen. Allerdings hatte ich auch schöne Erfolge bei absolut klarem Wasser, meist jedoch in der Dämmerung am Morgen oder Abend. Dann wird offensichtlich noch einmal richtig gefressen.

Die Gefahren bei starker oder zunehmder Strömung sind in der Tat nicht zu überschätzen, wie ich in der vergangenen Saison selbst erfahren habe. Vor lauter Jagdfieber, vor allem den plötzlich zahlreichen Bissen, blieb ich auch etwas lange an einem Pool. Die Gefahr ging aber nicht nur vom steigenden Wasser aus, sondern auch von Holz- bis zu keinen Baumstämmen, die plötzlich in den Pool runterdonnerten. Vor allem musste ich mich noch rund 300 Meter flussabwärts bis zum nächsten Ausstieg zurückkämpfen. Es war tatsächlich etwas schwierig in den wenig tiefen und nicht reissenden Stellen (ohne Sicht) zu waten und die Möglichkeit von einem grossen Stück Schwemmholz oder gar von einem Baum getroffen zu werden verursachte ein mulmiges Gefühl;(

Schlussendlich noch das Thema Stiefel. Bei unsicheren Verhältnissen (Regen/relatives Hochwasser) gehe ich nur noch mit den Wathosen an den Bach. Die Gefahr, dass diese sich in tiefen Stellen oder bei einem Sturz mit Wasser füllen ist gleich null (für etwas gibt es einen Gurt). Ferner haben gute Watschuhe ein super Profil das meist auch auf glitschigem Untergrund perfekten Halt bietet. Bei den Wathosen gibt es ja unterdessen schon relativ günstige Modelle. Bei den Schuhen würde ich allerdings nicht sparen.

Aber was erzähle ich da einem Fischer-Extrem-Kletterer von Risiken. Du weisst selbst am besten, welche Risiken man eingehen kann um die gewünschte Stelle (Pool) zu erreichen:)

Bin gespannt auf weitere Meinungen
Petri und Gruss
Martin

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fari85    0
als fliegenfischer sieht man zu starke trübungen nicht allzugerne, jedenfalls bei mir und denen die ich kenne nicht.:evil: den wennmöglich möchte man ja mit der trockenfliege fischen und was bringts wenn der fisch die fliege nicht oder kaum sieht!!??
wenn mann aber mit der nymphe fischt, kann man nach meiner erfahrung nach echte sternstunden erleben! da bei trübem wasser auch viel nahrung jeder art mitgespühlt wird, verlässt der fisch(bafos) sienen unterstand und ist somit "verwundbarer".
häufig steht er nun nicht unter sondern hinter dem grossen stein. denn dort wird ihm das essen schön vors maul gespühlt, da diese im kleinen kehrwasser herumkreist. ich habe schon häufig so eine art tippfischen mit der nymhpe
praktiziert geht meisst nicht lang bis...bum..bum..:D
aber fürs bild ist eine trübung nicht gerade das gelbe vom ei.
für mich zählt das ganze paket

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Gast   
Gast
Ja fari auf jeden Fall ist das Erlebnis mit allem drum und dran am schönsten bei klarem Wasser :D
und zum müggele ist es fast schon ein komisches gefühl wenn es tüb ist.

@ martin: komischerweise bin ich, was da waten angeht weitaus vorsichtiger. ich habe schon die unmöglichsten stellen erklettert, doch beim waten habe ich komischerweise mehr respekt vor der gefahro_O natürlich geb ich nicht so schnell auf... wenns denn sein muss dass ich auf die andere seite komme und das wasser ist zu hoch dann zieh ich die stiefel halt kurz aus, halte sie in die höhe, und dann heissts augen zu und durch :cool: auf der anderen seite angekommen (brrrr:wacko::unsure:) schnell abtrocknen mit dem fischertüechli, stiefel wieder an und weiter gehts :D:D:D

gruss an alle genauso verrückten bachfischer, fliegenfischer, und würmlibader...
Nicola

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Forelle1958    400
@Nicola: Grundsätzlich bin auch ich auch eher übervorsichtig wenn es um das durchwaten von Gewässsern oder solchen mit Sunk-/Schwallbetrieb geht. Bei zunehmenden Wassermengen und bissigen Forellen, ist es allerdings manchmal schwierig einen Hot Spot rechtzeitig zu verlassen, bzw. die Gefahren richtig einzuschätzen;(. Wer kennt das Sympton "nur noch drei Würfe" nicht?

Gruss und Petri (morgen wäre bei euch ja die Seefo-Eröffnung;()
Martin

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esko    0
hey martin
ja das "NUR NOCH 3 WÜRFE" symptom kennen wir alle bestens :D

jajaa...morgen wäre seefoeröffnung aber ich habe leider zu lange schule als dass es sich noch rentieren würde an den see zu gehen...aber am weekend dann!

gruss

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Forelle1958    400
Ciao Jöshu
Wünsche dir viel Vergnügen und Erfolg bei der Seefo-Eröffnung (Schleppen mit dem Boot, oder werfen vom Ufer aus?)

Jedenfalls ein dickes brrrrrr.....

Härte Siech..
Martin

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Gast   
Gast
tjatjatja das nur noch 3 würfe symptom haha... davon könnte ich ein lied singen o_O

ich probiers morgen auf seefo, hab schon um 3 uhr aus:D mal sehn vieleicht noch 2 h werfen üben oder so :-) an erfolg glaub ich nicht und saukalt wirds auch:wacko: aber ich freu mich trozdem.

gruss

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