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Diablo

Tiroler Hölzel

Empfohlene Beiträge

Diablo    25
Wie von Waller77 im Äschen-Thread vorgeschlagen, eröffne ich hier ein neues Thema.

Tiroler Hölzel

Das Tiroler Hölzel ist ein ca. 15cm langer Plastikschlauch mit einem Blei am Ende. Wieso heisst es Hölzel? Na weil es früher aus Holz war...

Meine Motage sieht wie folgt aus:
An die Hauptschnur (ich verwende 0.20-0.22 Mono) knüpfe ich das Hölzel. Ca. 20-30cm weiter oben dann die erste Nymphe, weitere 10-20cm die zweite Nymphe. Ich verwende nur zwei Nymphen, weil bei uns in den Fliessgewässern nicht mehr als zwei erlaubt sind. Ich verwende zur Zeit ein 15 Gramm schweres Hölzel, das funktioniert ganz gut in der Aare. Ist halt je nach Strömung unterschiedlich.

Wie verwende ich das Teil:
Ich werfe das Hölzel leicht Stromaufwärts, kurble zwei drei Umdrehungen um Spannung herzustellen, dann lasse ich das Hölzel über den Grund holpern. Die Rute halte ich beinahe Senkrecht in die Luft, so spüre ich jeden Zupfer. Es braucht ein wenig Übung, den Grundkontakt vom Fischkontakt unterscheiden zu können, aber nach einigen Würfen geht das schon.
Das Hölzel kann ich logischerweise über die ganze Breite des Flusses verwenden, wenn ich denn bis ans andere Ufer werfen kann.

Ich bin sicher es gibt noch andere Montagen und Methoden und freue mich hier davon zu hören...

Diablo

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Gast   
Gast

Hi Diablo

Thanks für die Eröffnung des Berichts und Vorstellung Deiner Montage!!!
Hoffe es folgen Dir 2,3 weitere Äeschen-Fischer!!!

Gruss und guten Start in die Woche

René

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Gast   
Gast
Das Tiroler Hölzel, ist auch für den Raubfischangler am Fluss sehr interessant!
Damals habe ich es an der Elbe an den Buhnen verwendet. Ob nun mit Naturköder (Köderfisch) oder mit Gummi (No Aktion Shad), beides geht und es ist sehr fängig. Gerade wenn die Strömung etwas stärker ist und ein fischen mit Jigs fast unmöglich war hat das Hölzel doch noch den einen oder anderen Fisch gebracht.

Die Montage ist ganz einfach aufgebaut, das Tiroler Hölzel wird auf die Hauptschnur gezogen, am besten läuft es an einem kleinen Antitangleboom so schont man die Schnur und es verheddert sich nicht so einfach. Dann wird eine Gummiperle aufgezogen, die wiederum schont den Knoten mit dem der Wirbel befestigt wird... dann kommt das Vorfach mit Haken, am besten klappt es mit einem Köder entsprechenden Einzelhaken. Das Vorfach darf auch nicht zu lang sein es reichen schon 40cm aus. Man kann auch ein Angsthaken bei größeren Ködern verwenden.

Gefischt habe ich mit der Montage vom Buhnenkopf aus in dem Hauptstrom der Elbe. Man wirft Fluss aufwärts aus und lässt die Montage an gestrafter Schnur am Grund einfach mit der Strömung treiben. Der Köder treibt immer vor dem Hölzel da er leichter ist und auch mehr widerstand hat, während das Hölzel über den Bodengrund schleift,wird dieser aufgewirbelt und lockt so auch neugierige und hungrige Räuber an, die am Ort des Geschehen diesen taumelnden Köder erspähen und im besten Fall zuschnappen. Deshalb auch das relativ kurze Vorfach. Die Rute wird dabei nicht aus der Hand gelegt denn der Anhieb sollte sofort erfolgen.






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