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Arjas

Schwarz-Fischer

Empfohlene Beiträge

Arjas    11
Hallo,
Wie verhaltet ihr euch wenn ihr einem Schwarz-Fischer begegnet? Meistens erkennt man einen Solchen ja sofort.
Bin gespannt auf eure Antworten

Gruss arjas

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Gast   
Gast
Mhh ist denke ich mal schwer einzuschätzen wer Schwarzangler ist oder doch nur unbeholfener Angler mit Erlaubnisschein ist.
Ich habe schon alles erlebt an meinem Hausgewässer!
Ob es nun Jugendliche sind die sich mal eben im Baumarkt eine Angel gekauft haben um mal einen Fisch zu fangen oder ob es ein unbelehrbarer Mensch ist der immer und immer wieder ohne Erlaubnisschein sogar gänzlich ohne Fischereischein am Wasser sitzt und einen Satzkarpfen nach dem anderen abschlägt und sie in seinem Eimer verschwinden lässt. Sowas muss man leider immer wieder sehen an unseren Gewässern. Das was man als Angler ohne Gewässeraufsichtschein machen kann ist die Polizei rufen oder halt wenn man die Nummer vom zu betreuenden Verein zur Hand hat den Verein anrufen das Sie einen Gewässerwart rum schicken.
Denn uns als reine Vereinsmitgliedern sind da die Hände für Maßnahmen wahrlich gebunden.
Bei Kindern oder Jugendlichen kann man sicherlich noch etwas ins Gewissen reden aber ob es was bringt...ist fraglich. Aber bei einem Erwachsenen sollte man Vorsichtig sein die wissen das es eine Straftat ist und wenn sie zudem noch die leeren Pullen vom Bier neben sich zu liegen haben sind sie auch nicht zimperlich mal zuzuschlagen.
Wie schon oben im Text erwähnten Gewässer haben sie erst letztes Jahr einen vom Gewässer verwiesen, der hat wie auch schon erwähnt einen Satzkarpfen nach dem anderen abgeschlagen und das auch mehr als die erlaubte Entnahmemenge pro Tag. Noch ärgerlicher ist der gehörte einem Verein an und war im Besitz eines gültigen Erlaubnisschein. Ich und auch andere Angler haben den des öfteren gesehen und auch auf Foto festgehalten wie er zu Tat schritt, und wir haben Ihn gemeldet so kam dann auch mal ein Gewässerwart und hat Ihn zusammen mit Polizei gestellt( sogar auf frischer Tat). Seid dem fischt er nicht mehr auch nicht an anderen Gewässern.

Aber alleine ist man gegen solche Menschen Machtlos und wenn muss man Angst haben eine auf die Glocke zu bekommen.

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Hi ,

Schwarzangler erkennt man hierzulande kaum noch als solche, die Zeiten der nächtlichen und gut verkleideten(mit Maske) Fisch- oder Wilddiebe sind vorbei.

Manche sind so dreist, daß sie mit allem anrücken, was zum Beispiel ein normaler Karpfen- oder Welsangler für sein Camp braucht oder hat, Boot inklusive.

Sich alleine gegen jemanden zu stellen, muß nicht sein und auf der sicheren Seite ist allerdings, wer den Aufseher, den Vorstand, das Ordnungsamt oder die Polizei informiert, ein Handy/Mobiltelefon hat ja heutzutage (fast) jeder!
Man weiß ja nie, ob solche Täter nicht bewaffnet sind, neben Messer, könnten sie ja auch Schlagstöcke, Knüppel, Macheten oder sogar Schußwaffen bei sich führen, und wie sie reagieren, vorallem, wenn sie zahlenmäßig überlegen sind.
Oder sonstiges, was sie zu ihrem Vorteil nutzen könnten, wie scharfe Hunde und dergleichen!


Muß ich nicht haben, dazu ist mir mein Leben zu schade!

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Forelle1958    396
In meinem Hausgewässer (Pachtstrecke) erkennt man einen Schwarzangler natürlich sofort, da wir 13 Fischer, davon etwa 6 bis 7 Aktive uns gut kennen.

Dasselbe gilt für das gleiche Flüsschen direkt vor meiner Haustür, wobei dieser Abschnitt nicht mehr zu unserer Pachtstrecke gehört. In diesem recht forellenreichen Gewässer bin ich noch nie einem "bösartigen" Schwarzangler begegnet. Einmal einem Vater mit seinem kleinen Sohn, der sich soeben eine Billigausrüstung gekauft, aber keine Ahnung vom Fischen hatte, ein anderes Mal konnte ich bei einem kleinen Spaziergang beobachte wie ein Jugendlicher eine schöne Ü-40er Fario von Hand unter einem unterspühlten Stein hervorgeholt hat und in diesem Sommer war ebenfalls ein Jungfischer-Schwarzangler mit einer Rolle Schnur und einem Spinner an einer sehr schwer zugänglichen Stelle an einem Seitengewässer unserer Pachtstrecke unterwegs, er hatte aber auch nur eine massige Forelle behändigt.

Die beiden letzten "Ereignisse" decken sich zu 100 Prozent mit meinen eigenen Kindheits- und Jugenderlebnissen, wobei ich schon damals immer die Schonzeiten und Fangmasse beachtet habe und grundsätzlich nur an sehr schwer zugänglichen Stellen auf Forellen von Hand oder mit einer Rolle Schnur gefischt habe und dabei sicher sein konnte, dass ich nicht beobachtet werde.

Kinder und Jugendliche können nun mal nichts dafür, dass in meinem Wohnkanton fast alle Fliessgewässer verpachtet sind und es daher meist keine Patente/Angelscheine gibt.

Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen habe ich in allen drei Fällen ein wenig Angst und Schrecken verbreitet, d.h. darauf aufmerksam gemacht, dass der Beizug eines Fischereiaufsehers oder der Polizei eine Busse von rund 800 Franken (rund 600 Euro) auslösen würde. Der dritte jugendliche Schwarzangler entpuppte sich als fanatischer Fischer der nun wirklich nicht damit rechnen konnte, dass ich an dieser Stelle auftauche (er wohnt in einem Bauernhof an diesem schwer zugänglichen Bach). Nach einer langen Diskussion habe ich ihm angeboten, in der nächsten Saison eine kostenlose Tages-Gastkarte zu besorgen (oder auch zwei) und mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass es für mich eine extreme Enttäuschung wäre, wenn ich ihn wieder beim Schwarzangeln "erwischen" würde.

In solchen Fällen sollte man einfach den gesunden Menschenverstand walten lassen und nicht die Justiz bemühen.

Am See habe ich aber auch schon eine andere Situation erlebt. Einmal zogen zwei nicht mehr ganz junge Fischer mit dem Senknetz innert Kürze wohl zwei- bis dreihundert kleine Barsche zwischen 5 und 8 cm aus dem Wasser und warfen sie in grosse mit Wasser gefüllte Kübel. Als ein Kollege und ich sie auf dieses gesetzeswidrige Tun aufmerksam machten, drohten sie uns mit Prügel. Ein dritter Kollege im Hintergrund alarmierte die Seepolizei, welche tatsächlich nach knapp 10 Minuten vor Ort waren sich um die Unbelehrbaren "kümmerten" und die Barsche wieder schwimmen liessen.

Aufgrund meiner eigenen Erlebnisse werde ich die Schwarzfischerei sicher nicht absolut verurteilen, da es wie Alltag nicht nur schwarz und weiss gibt.

Gruss und Petri
Martin







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Hi Martin,

klar kennt man an seinem Hausgewässer die Jahreskarteninhaber, das ist richtig, allerdings werden zum Beispiel bei mir auch Tageskarten ausgegeben, da ist es manchmal nicht zweifelsfrei erkennbar.

Gut, wer an dieser Strecke mit zwei Ruten angelt, Hechte released, an bestimmten Stellen angelt,mehr als drei Salmoniden abschlägt und insgesamt mehr als 5 Fische/Tag entnimmt, der macht sich natürlich verdächtig,und wird meistens entlarvt und über die Staatsgewalt(Polizei) kontrolliert, die man über das Handy informiert,ich greife da nicht persönlich ein!

Bei einem Jungangler läßt man nochmal Gnade vor Recht ergehen,man war früher nicht anders.
Die meisten Angler begannenn ihre Kariere als Schwarzangler, gerade in der Kindheit, zumindest ist es bei denen so, die ich kenne, mich eingeschlossen.
Das Angelgerät wird allerdings der Polizei übergeben.

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