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Gast

Fangmoratorium in Bern ist vorbei...

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Gast   
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Hi Zusammen

Nachdem nun das 3-jährige Moratorium zu Ende gegangen ist und wieder auf die berner Äschen gefischt werden darf,
würden mich Eure Meinungen und Ansichten noch interessieren, was dies gebracht hat....

Der Bericht, ist im neusten Petri-Heil zu lesen...hier der LINK sonst dazu...

http://www.petri-heil.ch/magazin/fischen-schweiz/fischen-schweiz-einzelansicht/article/8/ein-erfolg-m-102041.html

Hat sich für Euch Äschenfischer was geändert... entnehmt ihr weniger etc....wie sind die Bestände in euren Augen..... ?

Bin gespannt auf die Rückmeldungen...

Gruss

René

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Hi René,

es betrifft mich zwar nicht, aber bei mir am Gewässer herrscht ein komplettes Entnahmeverbot für Äschen, früher durfte man bis zu 3 Salmoniden pro Tag(3 Bafos,3 Rainis,3 Äschen oder eben 3 Gemischt) entnehmen, wobei die Äsche ein gesetzliches Schonmaß von 35cm hat.

Seit der Bestand ganzjährig geschont ist gehen wieder Exemplare bis über 50cm an die Haken, wenn man mit der Fliegenrute unterwegs ist, bzw gelegentlich beim Feedern auf diverse Köder.
Sollten sich jedoch bei mir und meinem Kumpel Äschenbisse beim Feedern vermehren ziehen wir von dieser Stelle ab und wechseln den Platz, bzw steigen gleich auf eine andere Angelmethode um.

Jetzt im Herbst sahen wir kleinere Schulen von Äschen, mit Tieren bis etwa 20Stück und mehr(geschätzt) in einer Länge von 10-20cm am Rand des Kanals umherziehen, als wir mit der Fliege unterwegs waren, bevor die Bachforellenschonzeit begann.

Ich habe kein Problem damit, daß ich gefangene Äschen wieder releasen muß, im Gegenteil, ich freue mich jedesmal, wenn ich ein Exemplar in die Freiheit entlassen kann, was selbst beim Feedern ohne Probleme möglich ist.

Eine Entnahme von 6 Stück täglich, wie an dieser im Link genannten Flussstrecke, ist schon sehr übertrieben, die Reduzierung auf zwei Stück pro Angeltag und auf 20 im Jahr gerechtfertig.
Daß hierbei der Bestand gelitten hat also eigentlich kein Wunder.

Zusätzlich , wie fast überall, kommen zudem Kormoran und andere fischfressende Vögel vor.
Die Verbauung und zudem meist schlechten Fischtreppen gaben den meisten Beständen an diversen Gewässern den Rest, ein Umdenken bei den Wasserkraftwerken, den baulichen Veränderungen der Fischtreppen und einem Umdenken beim Besatzprogramm (Äsche wird hier staatlich gefördert) halfen den geschwächten Beständen wieder auf die Flossen, ähh Beine!

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Ich wohne in Thun, wo ein grosses Äschenschutzgebiet von europaweiter Bedeutung ist. Für mich ist es daher auch normal, täglich viele schöne Äschen zu sehen.
In den angrenzenden Gebieten der Aare ist der Bestand aber sogleich markant kleiner, dies liegt sicher auch an den vielen Fischern, die jetzt ihr Glück auf die Äsche versuchen. Allgemein ist aber die Äsche im ganzen Raum Thun sehr gut vertreten.

Ich kenne aber einen Seitenarm, der komischerweise unter Fischern kaum bekannt ist, aber einen super Aschenbestand hat, und er grenzt auch noch direkt an das Schutzgebiet. Kürzlich war ich wiedermal dort und ich und mein Kollege fingen innert kurzer zeit unsere 4 Stück (siehe bericht bei "es ist Äschenzeit). Doch das wars wohl auch für dieses Jahr, wir wollen ja nicht Schuld sein, dass es zu wenig gäbe. Doch je 2 Äschen von 40cm geben halt schon ein Superznacht ;-) Ich glaube nicht, dass es in Thun zuwenige Äschen gibt, im Gegenteil: In dem vorhin erwähnten Teilstück habe ich während des Moratoriums Tage erlebt, da bissen beim Fischen auf Egli mehr Äschen als Egli, so viele gibt es dort. Noch heute würde es so beissen, doch ich möchte mich im Zaum halten was die Äschenentnahme dort angeht. Ein Glück dass so wenige diesen Ort kennen, so gibt es doch noch ein wahres Äschenparadies in der Schweiz :-)

https://haken.ch/archuploads/img12270_4016.jpg
Viele solcher grossen Exemplare leben in meiner Lieblingsäschenstrecke :D

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OmmE    0
Hallo zäme

gebe auch noch kurz meine Ansichten ab.

Das Fangmoratorium ist/war meiner Ansicht nach ein Erfolg. Auf der Strecke wo ich Äschen befische, sind anzahlmässig viele dieser schönen Fische zu beobachten. Allerdings gibt es extrem viel kleine Äschen was ja auf der einen Seite sehr gut für kommende Generationen ist, aber auf der anderen Seite hat man gerade auf Nymphe oder Mehlwurm überall Bisse von kleinen Exemplaren. Spot wechseln hilft da oft wenig.
Mit der Trockenfliege kann man es schon besser einschätzen auf was für eine Grösse man in etwa wirft, man kann also gezielt die kleinen verschonen.

Die Beschränkung 2 Äsche pro Tag, max. 20/Saison finde ich gut. Darüberhinaus entnehme ich keine Äsche die unter 40cm ist.

Ich persönlich fische nur im Herbst/Winter auf Äschen, also Oktober-Dezember. Ich glaube andere Fischer halten dies auch so. (Da ja die Äsche erst im Winter ihren unvergleichlich guten Geschmack entwickelt) Daher hat bei mir die Äsche eine Schonzeit vom 01.01-31.09. Ob dies jetzt für alle gelten sollte, stelle ich mal in den Raum/Beitrag.

cheers
Omme

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trout    112
Ich finde diese neue Regelung 2 pro Tag und 20 pro Jahr sehr positiv! Auch das Schonmass von 36cm finde ich voll in Ordnung. Bei diesen Schonmass hatte die Äsche sicher schon einmal die Gelegenheit abzulaichen. Was bei 30cm eher selten wäre...

Bei den Bach und Seeforellen würde ich eine ähnliche Regelung sehr begrüssen! Zum Beispiel in kleinen Bächen das Schonmass auf 28-30cm(bisher 22-28cm) und in Flüssen wie der Aare auf 36cm. Die Mengenbegrenzung könnte auch ähnlich wie bei den Äschen geregelt werden.
Was will man schon mit 6 Farios pro Tag o_O

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